Trek zählt zu den größten Bikeherstellern der Welt. Mountainbikes sind geil, wenn sie zu den persönlichen Vorlieben passen!
Trek Precaliber 16
Die Precaliber-Modelle signalisieren den preislichen Einstieg beim amerikanischen Kulthersteller im Kinderbikesegment. Das Precaliber 16 ist für den sportlichen Einsatz im Gelände konzipiert. Leichte Trails stehen definitiv in seinem Lastenheft. Bei den Anbauteilen setzt Trek auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.
Gewicht & Ausstattung
Häufig entscheidet das Gewicht eines Bikes, ob Kinder damit Spaß haben oder nicht. 8,54 kg für das Komplettbike geben Anlass zur leichten Kritik. Andere Bikes mit 16 Zoll Reifen sind leichter.
Reifen prägen den Charakter eines Bikes extrem. Die Bontrager Reifen fallen mit 2,25 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.
Damit Kinder im Straßenverkehr und im Gelände sicher unterwegs sind, müssen sich die Bremsen mit wenig Handkraft betätigen lassen. V-Brakes (Felgenbremsen), wie sie am Precaliber 16 verbaut sind, sind leicht und technisch extrem simpel aufgebaut. Bei den Punkten Bremskraft und Dosierbarkeit sind sie den Scheibenbremsen jedoch unterlegen. Vor allem für kleine Kinder unter 6 Jahren machen Gangschaltungen noch keinen Sinn. Dass das Precaliber 16 keine hat, ist also völlig ok.
Größeneinschätzung & Ergonomie
Die Kurbellänge ist vor allem bei Kinderfahrräder ein extrem wichtiges Maß. Nur mit kurzen Kurbeln können Kinder ergonomisch in die Pedale treten. Die 90 mm kurzen Kurbeln zeigen, dass sich die Trek Produktmanager mit diesem Thema auskennen.
Trek Marlin 7 vs. 8
Auch bei den Bremsen sind kleine Unterschiede erkennbar. Gebremst wird bei beiden mit hydraulischen Scheibenbremsen. Beim Marlin 8 ist es die MT200 von Shimano, das Marlin 7 kommt mit einer gleichwertigen Bremse aus dem Hause Tektro. Trek Marlin 7 vs. 8 heißt auch „SRAM vs.
Worin besteht aber nun die Unterschiede und damit am Ende der 100 Euro-Aufschlag beim Marlin 8? Der wohl auffälligste Unterschied liegt in der Wahl der Schaltung. Beim Marlin 7 bekommst du die von Shimano bekannte und beliebte Deore-Schaltung mit 10 Gängen. Dabei bewegst du an der Kurbel einen Kranz, während dir die Kassette zehn (11-46) Gänge bietet. Trek hat beim Marlin 8 hingegen auf SRAM Eagle SX gesetzt. Auch die Übersetzung ist eine andere, da hinten zwei weitere Ritzel verbaut sind (11-50). Ob du am Ende lieber mit Shimano oder SRAM einen Gang hochschaltest, ist nach meiner Meinung eine subjektive Entscheidung. Du kannst dir aber sicher sein, dass du mit beiden Varianten glücklich sein wirst.
Trek Procaliber 6
Mit dem Procaliber 6 baut Trek sein Racehardtail erstmals nicht nur aus Carbon, sondern auch aus Aluminium. Mit 120 mm Federweg an der Gabel folgen die Amis den aktuellen Trend, Hardtails einen breiteren Einsatzbereich zu verpassen. Das Handling bleibt dank moderaten Geometriedaten ausgewogen. Das Zusammenspiel aus relativ langem Oberrohr und geringem Stack-Wert lassen die Sitzposition sportlich ausfallen. Im Preisbereich unter 1500 Euro zählt das Downcountry-Bike von Trek zu den besten Modellen in der Downcountry-Bike-Kategorie.
Trek Supercaliber
Als Trek 2019 die Neoprenabdeckung an Jolanda Neffs Worldcup-Bike lüftete und der Öffentlichkeit das erste Supercaliber präsentierte, war die Überraschung perfekt: Ist es ein Hardtail? Ist es ein Fully? Die Dämpfungstechnologie mit in den Rahmen teilintegriertem Federbein hatte die Welt an einem Racebike bisher noch nicht gesehen. Mit minimalistischen 60 Millimetern Federweg am Heck und leichtem Chassis mauserte sich das Supercaliber nicht nur unter den Cross-Country-Fahrern des Trek-Factory-Racing-Teams, sondern auch in vergangenen BIKE-Tests als Spezialist für effizienten Vortrieb.
Im technik-intensiven Rennsport sind vier Jahre eine lange Zeit und so verpasst Trek dem Edel-Flitzer nun ein großes Update-Paket.
Technische Daten und Noten Trek Supercaliber
Als Racebike mit 80 Millimetern Federweg hinten und 110 Millimetern vorne ist das neue Trek Supercaliber gemacht für schnelle XC-Kurse.
Das ist neu am Trek Supercaliber Gen 2
Am “Iso Strut” getauften Hinterbausystem hält Trek auch 2024 weiter fest. Allerdings steht auf der markanten Dämpfereinheit nicht länger der Name Fox, sondern der Schriftzug Rockshox Sid Luxe Iso Strut. Das Ergebnis der neuen Kooperation sind fünf Millimeter mehr Einbaulänge und 7,5 Millimeter mehr Hub. Frei von Platzproblemen und ohne an Gewicht zuzulegen generiert der Dämpfer nun 80 Millimeter Federweg. Gleichzeitig braucht es zum Ausbau nun kein Spezialwerkzeug mehr.
Trek nutzt die Neuauflage auch zur Anpassung der Hinterbaukinematik. Durch ein deutlich höheres und lineares Hebelverhältnis wollen die Amerikaner den Hinterbau nochmals effizienter gemacht haben. Gesteigerte Anti-Squat-Werte sollen verhindern, dass auch nur ein Bruchteil der Beinkraft in der Federung untergeht.
Die vordere Befestigung des Dämpfers ist schlanker geworden. Mittels Drehgriff lässt sich das Federbein gleichzeitig mit der Rockshox Sid SL Federgabel sperren.
Um das Fahrwerk mit den flexenden Sitzstreben von Bremskräften zu entkoppeln setzt Trek auf eine schwimmende Bremsaufnahme. Passend zum gestiegenen Hub am Hinterbau verbaut Trek die neueste Generation von Rockshox-Gabeln mit 110 Millimetern Federweg.
An der Front des neuen Trek Supercaliber Generation 2 stellt die Rockshox Sid SL Gabel 110 Millimeter Federweg bereit.
Zudem wurde das Supercaliber einer weiteren Diät unterzogen und kommt nun in zwei unterschiedlichen Carbon-Laminaten. Die neuen SLR-Rahmen versprechen dank optimierter Kohlefaser-Struktur am Hauptrahmen und dem Verzicht auf einlaminierte Kabelführungen eine Gewichtsersparnis von bis zu 250 Gramm. Tatsächlich bringt der Rahmen unseres SLR-Testbikes in Größe L weniger auf die Waage, als der Vorgänger in Größe M. Bei den Modellen mit dem Kürzel SL soll das Rahmengewicht mit der vorangegangenen Generation vergleichbar sein.
Unser Testbike Trek Supercaliber 9.9 XX AXS Gen 2 kommt mit dem extraleichten SLR-Carbonrahmen.
Natürlich erhält das neue Supercaliber auch eine moderne XC-Geometrie mit flacherem Lenkwinkel und längerem Reach. Ob sich das Update in der Praxis bezahlt macht, verrät unser Fahrbericht. Wir baten die Topversion Trek Supercaliber 9.9 XX AXS Gen 2 zum Test. Diese Version gleicht den Arbeitsgeräten der Cross-Country-Profis des Trek Factory Racing Teams um Jolanda Neff, Evie Richards, Anton Cooper und Vlad Dascalu.
Die Cross-Country-Profis des Trek Factory Racing Teams waren maßgeblich an der Neuauflage des Trek Supercaliber beteiligt.
Das Trek Supercaliber ist für mich das perfekte Race-Bike. Dank seiner integrierten Federung und den flexiblen Streben fühlt sich der Federweg nach deutlich mehr an. Gleichzeitig spart das System ordentlich Gewicht und fliegt so jeden Berg hoch. Gerade auf anspruchsvollen Strecken wie z.B. in Tokyo kann ich mir kein besseres Bike vorstellen.” - Jolanda Neff, Trek Factory Racing
Auch die neuste Generation des Trek Supercaliber offenbart sich als maximal effizientes Racebike für den XC-Kurs.
Fahrbericht: Trek Supercaliber 9.9 XX AXS Gen 2 2024
Wie ein austrainierter Spitzensportler rollt das Supercaliber aus unserem Testlabor. Die Prüfstände attestieren dem Racebike nicht nur ein Traum-Gewicht von 9,86 Kilo ohne Pedale, sondern auch die leichtfüßige Beschleunigung der Carbon-Laufräder. Wie es sich an einem XC-Fully für 11.499 Euro gehört, gibt’s die volle Punktzahl für die Ausstattung mit Srams Edel-Gruppe XX SL AXS Transmission. Während eine Variosattelstütze beim Vorgänger noch dem Topmodell vorbehalten war, stattet Trek alle Supercaliber-Versionen 2024 mit einer versenkbaren Sattelstütze aus.
Edel: Die leichte Sram XX SL Eagle AXS Transmission Schaltung wechselt die Gänge via Funk.
Wie eine Rakete schießt das Supercaliber vom Fleck. Der straffe Iso-Strut-Hinterbau bleibt auch bei harten Antritten quasi bewegungsfrei. Besonders auffällig: Kommt die Kraft von vorne-oben, wie etwa beim Wiegetritt an steilen Rampen, bleibt das Federbein komplett ruhig. Erst, wenn das Körpergewicht weiter nach hinten verlagert wird, gibt der Dämpfer zunehmend mehr Federweg frei.
Alle Modelle des Trek Supercaliber 2024 kommen mit versenkbarer Sattelstütze. An unserem Testbike stellt die Fox Transfer SL 125 Millimeter Verstellbereich zur Verfügung.
Im Sattel verleihen der verlängerte Reach von 462 Millimetern (Testbike Größe L), der nicht zu steile Sitzwinkel von 74,5 Grad und das niedrige Cockpit Supercaliber-Piloten eine sportliche Sitzposition. Mit viel Druck auf den Pedalen geht es effizient nach vorne. Mithilfe des neuen Rockshox Twistloc Ultimate Remote am Lenker lassen sich Gabel und Dämpfer gleichzeitig straffen. Einen spürbaren Vorteil verschafft das eigentlich nur beim Sprint auf Asphalt. Auch ohne Lockout setzt das Trek Muskelkraft äußerst verlustarm in Vortrieb um.
Die Beschleunigung des 9,86 Kilo leichten Trek Supercaliber 9.9 zaubert Cross-Country-Racern ein Lächeln ins Gesicht.
Trotz Antriebsneutralität filtert das eigenständige Fahrwerk kleine Unebenheiten erstaunlich sensibel aus dem Untergrund. Im Sitzen über groben Schotter, Wald- und Wiesenwege bringt das einen spürbaren Komfort-Vorteil zu jedem Hardtail. Über Trails bergauf macht der Iso-Strut-Dämpfer seinen Fahrer durch gute Traktion und Gegenhalt glücklich. Gerade die auf XC-Kursen verbreiteten Wurzel-Kanten nimmt das Supercaliber bergauf souverän und ohne wegzusacken. Technisch anspruchsvolle Anstiege gelingen so besser, als von einem straffen Racebike erwartet.
Schnell, aber bei Nässe auch schnell überfordert: die 2,2 Zoll breiten Pirelli-Reifen.
In der Ausstattungsliste des Trek Supercaliber 9.9 XX AXS Gen 2 finden sich einige Tribute ans anvisierte Einsatzgebiet. Racer schätzen die dünnen Silikongriffe. Schnell rollende Reifen und kleine 160-Millimeter-Bremsscheiben vorne sowie hinten trotz Rahmengröße L setzen die Zeichen auf den kompromisslosen Renneinsatz. Trotz Teleskopstütze und Geometrie-Update erfordert diese Bekenntnis zum Rennsport in technischen Abschnitten bergab eine versierte Hand am Lenker. Vor allem im Nassen und in Offcamber-Sektionen geizen die Pirelli-Reifen mit Grip. Auch, wenn sich das nominell nur 2,2 Zoll breite, italienische Gummi auf den weiten Carbon-Felgen voluminös aufstellen, sind sie bergab das limitierende Ausstattungsdetail. Was bei trockenen Trails und im Rennen unter Adrenalineinfluss funktionieren kann, braucht in der echten Welt des normalen Mountainbikers eine große Portion Mut und Fahrkönnen.
Die schwimmend gelagerte Bremsaufnahme soll Verzögerungskräfte und Fahrwerk voneinander entkoppeln. In der Praxis fühlt sich die Brems-Performance gut an, wird jedoch durch die kleinen 160-Millimeter-Bremsscheiben schnell limitiert.
Bei schnellem Geradeauslauf liegt das Supercaliber, wie ein Brett aus Carbon. Die gewonnene Länge und das sportliche Fahrwerk machen sich mit hohem Sicherheitsempfinden bezahlt. Trotzdem bleibt das Trek auch bei niedrigen Geschwindigkeiten agil. Einfach lässt es sich über Hindernisse lupfen. Dank der kompakten Kettenstreben geht das Bike zudem gut aufs Hinterrad und wuselt geschickt durch enge Kurven. In Sachen Geometrie hat Trek in der zweiten Auflage ein goldenes Mittelmaß gefunden.
Auf dem Trail (fast) schneller als der Finger des Fotografen: das Trek Supercaliber Gen 2 Cross-Country-Fully.
In Steilstücken macht sich das Geometrie-Update der Generation Zwei des Supercalibers am meisten bezahlt. Der 67,5 Grad flache Lenkwinkel verleiht dem Trek die nötige Portion Sicherheit. Dank der abgesenkten Sattelstütze lässt sich der Körperschwerpunkt einfach verlagern und auch der verlängerte Radstand hilft dabei, in anspruchsvollen Trail-Abfahrten die Kontrolle zu behalten. Der gefederte Hinterbau verzeiht dabei mehr Fehler, als ein Hardtail, kommt aber trotz 20 Millimetern mehr Federweg im Vergleich zum Vorgänger nicht an die Reserven anderer aktueller Racebikes heran. Durch die besonders hohe Progression des Hinterbaus braucht es schon sehr grobe Einschläge, um den gesamten Hub zu nutzen. Auch mit softerer Abstimmung operiert der Dämpfer in den meisten Situationen auf den ersten 60 Millimetern. Trotzdem liegt der gefühlte Federweg über diesem minimalistischen Wert. Etwas gutmütiger gibt die Rockshox Sid SL Gabel ihre 110 Millimeter Federweg frei. Trotzdem harmoniert ihre straffe Endprogression gut mit Hinterbau und Geometrie.
Das neue Trek Supercaliber hat deutlich an Abfahrtspotential gewonnen. In der Praxis bremsen nur Ausstattungsdetails und der eigene Mut.
Während das ursprüngliche Supercaliber ein stark eingedampftes Fully war, hat das Chassis der neuen Generation deutlich an Potential gewonnen. In der Zwischenzeit haben jedoch teils noch flachere Geometrien und Bikes mit 120 Millimetern Federweg die Race-Welt erobert. Bergab muss das Trek diese Konkurrenten ziehen lassen und priorisiert Kurse, auf denen es eher um das letzte Watt, als um die waghalsigste Zeit im Downhill geht. Auch 2024 bleibt das Supercaliber ein sehr spezielles aber sehr gutes Bike.
In Sachen Ästhetik lässt Trek wie gewohnt nichts anbrennen. Schönheit hat jedoch ihren Preis - im Falle des Trek Supercaliber 9.9 XX AXS Gen 2 sind das 11.499 Euro.
Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type
Die Neuauflage eines Klassikers: Mit dem Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type hat die US-amerikanische Bike-Schmiede Trek ihr Trail-Bike-Urgestein überarbeitet. Die neueste Auflage des Bikes soll ein noch größeres Einsatzgebiet abdecken und sich mit vielen Einstellmöglichkeiten perfekt auf eure Bedürfnisse anpassen lassen. Das Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type soll ein leistungsstarkes Trail-Bike mit High-End-Ausstattung sein. Es hat in seiner neuesten Generation mehr Federweg verpasst bekommen und bringt nun 150 mm an der Front und 140 mm am Heck mit. Optisch ist das 14,9 kg schwere und 9.499 € teure Fuel EX kaum von seinem elektrisierten Bruder, dem Fuel EXe zu unterscheiden, dem wir bereits in unserem Light-E-Bike-Vergleichstest gründlich auf den Zahn gefühlt haben.
Das Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type kommt im typischen Trek-Look mit stehendem Dämpfer und Active Braking Pivot-Hinterbau, bei dem das hintere Lager in der Rad-Achse sitzt. Die Kabelführung ist klassisch intern mit Führungen im Rahmen, die euch beim Austausch von Zügen die Arbeit erleichtern. Die Züge sind am Eingang nicht geklemmt, störendes Klappern geben sie dennoch nicht von sich. Allerdings schlägt die Bremsleitung der Stealth-Hinterradbremse gegen den Lenker und kann am Onepiece-Lenker auch nicht sinnvoll geklemmt werden. Das komplette Unterrohr ist mit einem großzügigen Kunststoffschutz abgedeckt, ebenso wie die Kettenstrebe. Bei großen Drops oder roughen Trail-Passagen kann man aber dennoch ein Schlagen der Kette hören. Im Unterrohr ist natürlich ein Staufach verbaut - Trek war hierfür einer der Vorreiter. Der Verschluss ist einfach bedienbar und schließt sicher. Darin befindet sich eine kleine Tasche, die Fächer für Pumpe, Schlauch oder sonstige Trail-Essentials hat. Im Steuersatz des Trek ist das Bontrager BITS-Multitool versteckt, mit dem man kleine Arbeiten am Bike schnell und einfach erledigen kann.
Das Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type ist zwar nicht das Topmodell, aber dennoch mit absoluter High-End-Ausstattung versehen. Das FOX Factory-Fahrwerk besteht aus einer 36er-Gabel mit GRIP2-Dämpfungskartusche und dem passenden FLOAT X-Dämpfer. Letzterer ist jetzt ein Standard-Dämpfer, die Thru Shaft-Technologie, die an alten Trek-Bikes zu finden war, wird hier nicht mehr eingesetzt. Bei der kabellosen RockShox Reverb AXS-Dropperpost mit 170 mm Hub sind nur leichte Bedienkräfte gefordert und sie punktet mit blitzschneller Reaktion. Die SRAM CODE Silver Stealth-Bremsen haben eine werkzeuglose Einstellung von Druckpunkt und Hebelweite sowie die SwingLink-Technologie, die Fingerkräfte beim Bremsen reduziert und euch so vor Armpump bewahrt. Im Vergleich zum Ultimate-Topmodell müsst ihr nur auf die Carbon-Hebel verzichten. Kombiniert sind die Stopper mit einer 200-mm-Scheibe vorne und einer 180er hinten. Am Heck würden wir ebenfalls auf eine 200er upgraden, um auch auf langen Abfahrten konstante Bremspower beibehalten zu können. Die SRAM X0 Transmission-Schaltung wird direkt an den Rahmen montiert und verzichtet so auf das Schaltauge - und auch auf die Feineinstellung mit Einstellschräubchen. Das hauseigene Bontrager RSL Onepiece Carbon-Cockpit ist mit seinen 820 mm zu breit und wir würden euch auf jeden Fall empfehlen, hier etwas zu kürzen. Zudem ist keine Verstellung der 50-mm-Vorbaulänge oder des Bar Rolls möglich, der Vorbau lässt sich aber immerhin besser in der Höhe anpassen als z. B. die Version, die am SCOTT verbaut ist. Auf den Bontrager Line Pro 30-Laufrädern sind vorne und hinten Bontrager SE5 Team Issue-Reifen aufgezogen.
Wie hätten Sie es gerne? Back to Basics
Der FOX FLOAT X-Dämpfer am Heck ist eine Standardausführung. Das Trek Fuel EX wird in sage und schreibe sieben Rahmengrößen von XS bis XXL mit ML als Zwischengröße angeboten. Die Reach-Werte ändern sich zwischen den Größen M, ML und L weniger, sodass ihr in diesem Bereich, in dem die meisten Fahrer liegen, genau die Länge findet, die ihr sucht. Größe XS kommt mit 27,5”-Laufrädern, bei S habt ihr die Wahl zwischen 27,5” und 29”, während alle größeren Rahmen mit 29ern kommen. Die Geometrie des Fuel EX lässt sich gleich auf drei Arten ändern: Mit dem Mino Link, dem Flip-Chip in der Sitztstrebe, lässt sich das Bike zwischen High- und Low-Setting umstellen. Ein Flip-Chip in der unteren Dämpferaufnahme ändert die Progression des Hinterbaus und macht es auch mit Stahlfederdämpfer fahrbar. Durch separat erhältliche Lagerschalen könnt ihr zudem den Lenkwinkel zwischen drei Settings ändern. Auch wer Bock auf ein Mullet-Bike hat, kommt mit dem Fuel EX auf seine Kosten, denn im Low-Setting lässt sich das Bike mit einer 160er-Gabel mit gemischten Laufradgrößen fahren. Wir sind das Bike hauptsächlich im Low-Setting mit progressivem Hinterbau gefahren. Die Kettenstreben wachsen mit und für 7 Rahmengrößen gibt es vier verschiedene Längen, in Größe L betragen sie moderate 440 mm.
Startet man mit dem Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type in den Uphill, sitzt man aufrecht und komfortabel. Das Gewicht ist gut zwischen den Kontaktpunkten verteilt. Wenn es steil wird, steigt die Front jedoch leicht und man muss etwas Gewicht nach vorne verlagern. Das Fahrwerk wippt allerdings spürbar mit und der Weg nach oben ist mit dem Trek eher Mittel zum Zweck. Es bietet bergauf nicht so ein spritziges Gefühl wie manch andere Bikes im Test. Auf langen Climbs lohnt sich auf jeden Fall der Griff zum Lockout, um effizienter zum Gipfel zu kommen. Geht es dann bergab, fühlt man sich direkt wohl auf dem Bike. Das intuitive Handling setzt Lenkimpulse direkt um, ohne dass sich das Bike zu nervös anfühlt. Das Fahrwerk ist eine der Stärken des Fuel EX: Es arbeitet im Hintergrund, macht aber alles, was es soll, ganz ohne Schwächen. Auch im progressiven Setting mit Luftdämpfer spricht es sensibel an und liefert dadurch eine gute Traktion. Ab der Mitte des Federwegs bietet das Fahrwerk zudem guten Gegenhalt, sodass man auf flowigen Trails durch Pumpen richtig gut Speed generieren kann. Und auch wenn man nach einem Sprung doch mal unsanfter landet als erwartet, schlägt der Hinterbau nicht durch. Somit legt das Trek eine solide Laufruhe an den Tag, die in etwa auf Höhe des Santa Cruz oder Cannondale ist. Allerdings kann das Trek in puncto Agilität nicht mit diesen beiden Kontrahenten mithalten. Gerade in tighten Kurven fühlt es sich etwas schiffig an. Das Kürzen des Lenkers schafft hier einiges an Abhilfe.
Das Trek Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type eignet sich durch sein intuitives Handling und das starke Fahrwerk für eine Vielzahl von Trails und Fahrern. Mit seinen vielen Geometrie- und Kinematikverstellungen ist es zudem eine gute Wahl für alle, die gerne mit ihrem Setup herumexperimentieren, um genau auf ihren Sweet Spot zu kommen. Es ist easy zu fahren und bietet starke Trail-Performance für Einsteiger bis Profi.
Passt einfach: Mit dem Fuel EX 9.9 X0 AXS T-Type bringt Trek ein Jedermanns-Bike, das smarte Rahmen-Features und viel Einstellbarkeit bietet. Es ist ein starker Allrounder, der einfach zu fahren ist und einen guten Mix aus Laufruhe und Agilität bietet. Das Fahrwerk arbeitet unauffällig im Hintergrund, ist aber gut abgestimmt und zeigt keine wirklichen Schwächen. Zusammen mit der durchweg edlen Ausstattung ist das Fuel EX ein treuer Begleiter auf einer Vielzahl von Trails.
Trek Powerfly 5
Mit dem ausgezeichneten Motor, der vorzüglichen Federgabel und den auffällig guten Schaltungskomponenten hat Trek ein stimmiges Gesamtpaket geschnürt. Tourenfahrer finden mit diesem Bike einen vorzüglichen Allrounder für Touren auf Waldwegen und leichten Trails. Mit den mäßigen Bremsen hat das Powerfly 5 aber auch eine wunde Stelle.
Test a Trek Center
Wenn du ein Trek in einem der unten aufgeführten Testcenter Probe fährst, erhältst du Zugang zu großartigen Trails, traumhaften Straßen und atemberaubenden Schotterwegen. Und zwar die ganze Saison über. Du kannst dir also ganz bequem den Termin heraussuchen, der dir am besten passt, um deine Lieblingsmodelle von Trek ausführlich zu testen.
Du suchst ein hochwertiges Carbon-Modell der Reihen 9.8 bei MTBs und E-MTBs bzw. SL und SLR bei Rennrädern und Gravelbikes? Kein Problem! Dich interessiert eines unserer topausgestatteten Aluminium-Modelle? Auch kein Problem! In unseren Test a Trek Centern erhältst du professionelle Beratung und findest das Bike deiner Wahl, kannst es “ausführen und erfahren”. Die vorrätigen Modelle unterscheiden sich je nach Region. Finde dein Test a Trek Center. Die aufgelisteten Bikes sind an den entsprechenden Orten vorrätig und können gegen eine Leihgebühr getestet werden. Kontaktiere das Test a Trek Center in deiner Nähe und frage, ob dein Trek-Modell in der gewünschten Größe am Tag der geplanten Probefahrt auch tatsächlich verfügbar ist.
An unseren Test a Trek Center Standorten kannst du das Bike deiner Wahl aber nicht nur testen, du hast auch die Möglichkeit ein Bike für einen (oder mehrere Tage) zu mieten. Schau einfach mal rein - damit du dir die jeweiligen Regionen in Ruhe aus dem Sattel heraus anschauen kannst. Wir freuen uns auf deinen Besuch.
«Ride Bikes. Have Fun.
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