Tretroller 12 Zoll für Erwachsene: Ein umfassender Test

Tretroller erfreuen sich sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen großer Beliebtheit als schnelles Fortbewegungsmittel und Fahrradersatz in der Stadt. Sie sind leichter als ein Roller, lassen sich für den Transport zusammenklappen und eignen sich besonders für kürzere Strecken auf trockenen, befestigten Untergründen.

Arten von Tretrollern

Es gibt verschiedene Arten von Tretrollern, die sich in Bauweise und Einsatzgebiet unterscheiden:

  • Scooter: Modelle mit zwei Rädern und einer T-förmigen Lenkstange. Die Lenkung erfolgt wie bei einem Fahrrad mit beiden Händen.
  • Kickboards: Besitzen zwei Vorderräder und eine Lenkstange mit einem Knauf. Die Lenkung erfolgt durch Seitwärtsdrücken der Lenkstange und Gewichtsverlagerung.
  • Tretroller mit großen Reifen: Im Gegensatz zu Scootern oder Kickboards besitzen die meisten Tretroller große, mit Luft befüllte Reifen oder Vollgummi-Pneus.

Eignung für Erwachsene

Der Tretroller für Erwachsene funktioniert genauso wie der Tretroller für Kinder, allerdings ist das Modell für Erwachsene in etwas anderen Dimensionen angelegt. Der Tretroller für Erwachsene kann zusammengeklappt werden und lässt sich so leicht in einer Tasche oder im Auto verstauen. Ein Tragegurt erlaubt es, den Tretroller für Erwachsene einfach über die Schulter zu hängen.

Elektroroller

Der Elektroroller beispielsweise ist im Mai 2019 in deutschen Städten nur über eine Sondergenehmigung zugelassen. Die Gefährte bringen Geschwindigkeiten bis maximal 20 km/h auf und sind damit recht flott unterwegs. Für kurze Wege zwischen Parkplatz und Arbeit oder die berühmte letzte Meile zwischen den Haltestelen der öffentlichen Verkehrsmittel und dem Büro, der Uni oder der Schule sind die Elektrokleingefährte im Vergleich mit andere Fahrzeugen ausnahmslos gut geeignet.

Klassische Tretroller

Der klassische Roller für Erwachsene hat allerdings keinen Motor. Er wird grundsätzlich mit dem Fuß angeschoben. Sind die Rollen größer, kommt dieses Gefährt im Test auch mit unebenen Straßen und Pflaster klar. Sie fahren im Vergleich besser auf ebenmäßig asphaltierten Straßen.

Stuntroller

Eine Unterart der klassischen Tretroller für Erwachsene sind Stuntroller. Diese Geräte sind so gebaut, dass sie sich für Tricks, Manöver und Stunts besonders gut eignen. Die Achse ist flexibel, dadurch wird der Roller für Erwachsene im Test noch beweglicher.

Kaufberatung für Tretroller

Beim Kauf eines Tretrollers für Erwachsene sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Gewicht: Leichte Geräte sind aus Aluminium. Da der Tretroller nicht nur in der Garage steht, sondern eben auch mal am Gurt über der Schulter getragen wird, ist das Gewicht ausschlaggebend.
  • Belastbarkeit: Das Gerät sollte eine Belastbarkeit bis wenigstens 100 kg aufweisen und entsprechend robust verarbeitet sein.
  • Verarbeitung: Eine gute Verarbeitung kann man im Vergleich von Händlerangaben nicht ablesen - dafür müssen Sie sich dann doch mit dem ein oder anderen ausführlichen Test befassen.
  • Bedienung: Lässt sich der Roller gut handhaben?

Sicherheitsaspekte

Die Sicherheit ist ein wichtiger Faktor bei der Nutzung von Tretrollern. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Bremsen: Die Bremsen sollten einwandfrei funktionieren und gut dosierbar sein.
  • Reifen: Vollgummi- und Honeycomb-Reifen bieten besonders bei Feuchtigkeit weniger Grip als Luftgummireifen.
  • Licht: Es geht vielmehr darum, dass bei einigen älteren oder günstigeren E-Scootern nicht beide gesetzlich vorgeschriebenen Lichter am Stromkreislauf angeschlossen sind.
  • Helm: Trotz fehlender Helmpflicht wird das Tragen eines Helms empfohlen.

Belastbarkeit von Tretrollern

Viele Tretroller, wie z. B. von HUDORA, sind bis 120 kg belastbar. Es gibt darüber hinaus auch Modelle, die bis 150 kg belastbar sind, z. B.

Testsieger und Empfehlungen

Der Tretroller Test der Stiftung Warentest liegt schon lange zurück und ist aus dem Jahr 2001. Da der Testsieger aber immer noch erhältlich ist, wollen wir Ihnen das Ergebnis nennen: Es ist der Tretroller HUDORA Big Wheel.

Tipps von Experten

Silas Zamzow Tretroller gibt es für Kinder und Erwachsene. Worauf man achten sollte, wenn man einen Tretroller kauft, verrät "Bikefitter" Sebastian Risse. Vor allem für Anfänger bzw. Einsteiger hat er wichtige Tipps parat.

Tipps zu Rädern

Was beim Tretroller fürs Auge sofort offensichtlich wird, ist die meist unterschiedliche Größe von Vorder- und Hinterrad. Das Vorderrad ist bei diesen Gefährten in der Regel größer als das Hinterrad. „Das macht Sinn, da sich die Roller durch diese Konstruktion leichter manövrieren lassen, erklärt Sebastian Risse.

Tipps zum Reifen

Ab und an kommen die Fragen nach dem richtigen Reifen, gibt Sebastian Risse einen Einblick in die Praxis. Dazu ganz kurz: Bei kleinen Raddurchmessern können Vollgummireifen sinnvoll sein. Bei größeren Durchmesser hat sich - wie man am Fahrrad, am Auto und sogar bei Schubkarren sieht, der Luftreifen durchgesetzt. Leichter und besser dämpfend gibt es für ihn noch keine Alternative.

Tipps zum Lenker

Damit Fahrspaß aufkommt und das Training effizient und schmerzfrei ist, muss die Körperhaltung auf dem Tretroller korrekt sein. Maßgeblich dafür ist der Lenker, auf den sich der Fahrer stützt. Um Verspannungen vorzubeugen, müssen Lenkerhöhe und -breite auf den Fahrer abgestimmt sein.

Tipps zum Rahmen

Für Tretroller-Rahmen gibt es laut Sebastian Risse aktuell vier verschiedene Materialien, die von Herstellern verwendet werden. Stahl und Aluminium sind handelsüblich. Wer es etwas kostspieliger mag, für den gibt es auch Rahmen aus Carbon.

Tipps zu Bremsen & Federung

Wichtig für Fahrgefühl und Sicherheit sind Federung und Bremse. Wie bei Fahrrädern gibt es Seitenzugbremsen, V-Bremsen und Scheibenbremsen. Für den normalen Alltagsgebrauch empfiehlt Sebastian Risse eine V- Bremse.

Tipps zu Trittbrett & Schweißraupe

Damit der Tretroller in Bewegung gesetzt wird bzw. in Fahrt bleibt, muss der Fahrer permanent kurz ein Bein auf den Boden setzen und sich mit einer Trittbewegung nach hinten abstoßen. Alle fünf bis zehn Tritte sollte das Schwungbein gewechselt werden, weil sonst die Muskeln sprichwörtlich schlapp machen. Während ein Bein also in Bewegung ist, steht das andere ruhig auf dem Trittbrett.

Modelle mit hoher Traglast

Wenn du auf der Suche nach einem E-Scooter mit einer hohen Traglast bist, dann gibt es zum aktuellen Zeitpunkt einige spannende Modelle auf dem Markt. In diesem Vergleich betrachten wir Modelle, die mindestens 120 kg und in der Spitze bis zu 150 kg tragen können.

VMAX VX4

Der VMAX VX4 schafft bis zu 150 kg Den Start in unseren Vergleich macht der VMAX VX4, ein waschechter SUV unter den E-Scootern. Diesen E-Scooter kannst du dir gleich in drei verschiedenen Konfigurationen zulegen, wobei sich die Modelle lediglich beim Gewicht und der Akkukapazität unterscheiden.

Egret X+

Erst im Jahr 2023 hat Egret ein Update für den beliebten Egret X vorgestellt, den Egret X+. Rein optisch ist das Upgrade nur für Kenner erkenntlich. So kannst du Egret X+ zwar nur bis 120 kg belasten.

VMAX VX2 Extreme

Der neue VMAX VX2 Extreme ist die Weiterentwicklung des beliebten VMAX VX2 Pro. Wir hatten bereits den VMAX VX2 im Test und konnten diesem eine wirklich gute Note attestieren. Allerdings hat der VMAX VX2 in seinem Test noch mal eine Schippe draufgelegt.

VMAX VX2 PRO

Auch den VMAX VX2 PRO haben wir in diesen Vergleich aufgenommen. Dabei ist das Modell technisch recht ähnlich zum Extreme, hat allerdings ein kleineres Display und einen schwächeren Motor.

ePowerFun ePF-PULSE

Neu in diesem Vergleich ist der ePF-PULSE, der die neue Sperrspitze im Hause ePowerFun bildet. Das neue Topmodell kommt mit einer Vollfederung, einem starken Motor und einer gigantischen Reichweite.

STREETBOOSTER Pollux

Der Streetbooster Pollux ist hier das neue Topmodell. Es kommt vollgefedert und mit einem starken Motor. Zusätzlich kannst du mit dem Pollux bis zu 144 kg befördern.

Trittbrett Fritz

Mit dem Trittbrett Fritz kannst du bis zu 140 kg befördern. Damit gehört dieser E-Scooter ebenfalls zum recht eingeschränkten Kreis der E-Scooter mit einer Belastung von bis zu 150 kg.

Häufige Fragen rund um E-Scootern bis 150 kg

Einen E-Scooter solltest du grundsätzlich niemals bis an dessen Belastungsgrenze belasten. Durch Sprünge, Schlaglöcher etc. Wir empfehlen eine dauerhafte Auslastung von rund 80 %. Wiegst du etwa 100 kg, solltest du einen E-Scooter mit einer Tragkraft von bis zu 125 kg wählen.

Die besten Roller / Kickboards

Hier finden Sie die derzeit besten Roller / Kickboards. Die Liste zeigt von Käuferinnen und Käufern gut bewertete Produkte. Auch Testsieger und Preis-Leistungs-Tipps aus Magazinen sind dabei. Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung.

Vor- und Nachteile verschiedener Radgrößen

Sowohl bei Scootern als auch bei den Kickboards beeinflusst die Größe der Räder das Fahrverhalten. Kleiner Räder lassen sich bei höherem Tempo nicht so einfach lenken wie die rund 2 Zentimeter größeren Modelle. Kickboards/Scooter mit großen Rädern schneiden in Tests häufig etwas besser ab, zumal sie auch weniger verschleißanfällig sind und eine höhere Stabilität garantieren. Allerdings kommen insbesondere kleinere Kinder manchmal mit ihnen weniger gut zurecht.

Tabelle: Modelle mit hoher Traglast

Modell Maximale Belastung
VMAX VX4 150 kg
Egret X+ 120 kg
VMAX VX2 Extreme 150 kg
VMAX VX2 PRO 130 kg
ePowerFun ePF-PULSE 140 kg
STREETBOOSTER Pollux 144 kg
Trittbrett Fritz 140 kg

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