Tretroller? Das ist doch etwas für Kinder! Auf diese Haltung trifft Matthias Stanke häufiger bei Männern, die ihre Frauen in seinem Laden in Celle, etwa 45 Kilometer nordöstlich von Hannover gelegen, begleiten.
Der Laden trägt den passenden Namen "Tretrollerliebe"; und Stanke bietet dort mehr als 30 Tretroller-Modelle für Erwachsene an. "Viele Männer kommen mit einem süffisanten Lächeln rein", erzählt Stanke. "Wenn sie dann sehen, wie ihre Frau sich nach den ersten Proberunden mit dem Tretroller schnell und sicher fortbewegt, wollen sie es selber einmal ausprobieren und kommen auch auf den Geschmack."
An diesem Vormittag berät er Maria-Elisabeth Schmidt, die zusammen mit ihrer Schwester aus dem 70 Kilometer entfernten Wolfenbüttel nach Celle gekommen ist - Tretrollerläden sind noch eine Seltenheit im Land. Schmidt sucht nach einer Alternative zum Fahrrad, denn beim Radfahren tun ihr stets die Schultern und der Hals weh.
Nach einem gut einstündigen Vortrag mit Informationen wie "Tretroller müssen immer auf dem Fußgängerweg fahren" geht es an die Praxis. Den Fuß vorne aufs Trittbrett setzen, beim Schwungholen mit dem starken Bein beginnen und regelmäßig mit dem anderen Bein abwechseln, den Oberkörper beim Fahren nach vorne beugen - einige der Anweisungen, die Schmidt beim Ausprobieren von verschiedenen Modellen beherzigt.
Verkäufer Stanke beobachtet die Kundin aufmerksam - und gibt Tipps: "Du kannst das freie Bein weiter nach hinten ausschwingen und das Knie nach vorne höher ziehen, um mehr Schwung zu holen." Nach einiger Zeit hat Tretroller-Interessentin Schmidt konkrete Fragen: "Kann man den Lenker nicht noch höher stellen?", will sie wissen. "Nein, der ist auf der Standardhöhe eingestellt", entgegnet Stanke und fügt hinzu: "Du musst deine Rumpfmuskulatur trainieren, dann bereitet dir das Vorbeugen keine Probleme."
Beim dritten Modell schließlich ist Schmidt zufrieden. Es ist aus Stahl und etwas schwerer als die ersten beiden. "Es ruckelt nicht so beim Fahren, das empfinde ich als sehr angenehm", sagt sie und entscheidet sich für den Kauf. 380 Euro kostet der Tretroller aus Stahl. Die anderen Modelle sind deutlich teurer.
Vor- und Nachteile von Tretrollern für Erwachsene
Tretroller für Erwachsene - dabei geht es um Modelle mit einer Radgröße von mindestens 16 Zoll, die keinen Motor haben. Meistens ist das Vorderrad etwas größer als das Hinterrad. Je tiefer das Trittbrett angebracht ist, umso weniger wird die Hüfte belastet.
"Luftgefüllte Reifen sind für die Gelenke besser als harte Bereifung", sagt Stanke. Aluminiumroller sind leichter, Roller aus Stahl federn dagegen besser beim Fahren. Und sie gibt es im Gegensatz zu den meisten Alumodellen auch als Klapptretroller. Am rund ein Meter hohen Lenker sind links und rechts Handbremsen für das Vorder- und Hinterrad befestigt. Gepäck kann durch allerlei Zubehör am Lenker angebracht werden.
Stanke: "Die meisten meiner Kunden sind 50 Jahre und älter, haben körperliche Einschränkungen und wollen etwas für die Bewegung tun."
Gesundheitliche Aspekte
Mit dieser Personengruppe hat Henrik Behrens beruflich zu tun. Der Ergotherapeut aus Peine behandelt häufig Menschen nach einem Schlaganfall und setzt dabei auch Tretroller ein. "Das hängt immer vom individuellen Fall ab, eine gewisse Stabilität und Koordinationsfähigkeit müssen vorhanden sein", sagt Behrens, der schon vielen Patienten die Anschaffung empfohlen hat.
Der Tretroller sei ein tolles Trainingsgerät, um die Beinmuskulatur zu stärken und die Koordination zu fördern. Auch für das Ausdauertraining, bei Depressionen und bei beginnenden Rückenschmerzen könne der Tretroller hilfreich sein. "Er kann bei Problemen mit den Gelenken auch eine Alternative zum Joggen sein", sagt er. Die Bewegungen auf dem Roller schonten die Gelenke.
Erfahrungsbericht einer Nutzerin
Auch Martha Priesemann ist vor drei Jahren auf einen Tretroller umgestiegen. Heftige Schmerzen an Schulter und Nacken bereiteten der 68-Jährigen beim Radfahren Probleme. Mit dem Tretmobil sind diese nun verschwunden. "Der Rücken muss auf dem Roller viel mehr arbeiten als auf dem Fahrrad, der Körper wird so beweglicher", sagt die Frau aus Sehnde bei Hannover.
Sie fühlt sich nicht nur beweglicher, sondern auch mobiler. Ihren 16-Zoll-Tretroller könne sie kostenlos in der S-Bahn mitnehmen, erzählt sie. "Der ist in den Bahnhöfen viel leichter zu tragen als ein Fahrrad. Neulich bin ich mit der Bahn in den Deister gefahren und die knapp 40 Kilometer zurück mit dem Tretroller." Auf gut 4000 Tretroller-Kilometer kommt sie im Jahr. Das Wichtigste beim Tretroller-Fahren sei der Wechsel der beiden Beine, sagt sie.
Während der Fahrt müsse man ständig das Stand- und das Anschwungbein wechseln, um eine Seite nicht zu überlasten - der 68-jährigen Priesemann bereitet das keine Schwierigkeiten: "Das ist wie beim Tanzen vom Cha-Cha-Cha, man dreht einen Fuß rein aufs Brett und den anderen raus."
Sie berichtet von weiteren Vorteilen des Tretrollerfahrens: Weil sie auf dem Roller mit etwas weniger Tempo unterwegs sei als auf dem Fahrrad, bekomme sie mehr von der Umwelt und der Natur mit. Auch sei das Fahren auf dem Fußgängerweg entspannter, da man bei fehlenden Fahrradwegen nicht wie früher die Straße benutzen müsse. Und bei Regen werde man durch die aufrechte Position nicht so nass wie auf dem Fahrrad. Der Roller sei pflegearm und kaum reparaturanfällig.
Und dann könne der Tretroller auch ganz einfach von Familienmitgliedern oder Freunden genutzt werden, ohne dass ein Sattel neu eingestellt werden müsse. Einfach drauf und los! Von diesen Vorzügen hat sie inzwischen auch ihren Mann überzeugt, mit dem sie gerne teils ausgedehnte Ausflugsfahrten durch die Natur unternimmt - jeder auf seinem eigenen Tretroller.
Alternativen und Abwandlungen
Es sind zudem noch Abwandlungen von Tretrollern erhältlich: Ein Kickboard zum Beispiel weist vorne zwei Räder und hinten ein Rad auf, beide sind meist deutlich kleiner als beim Tretroller. Der Lenker endet nicht in einer Querstange, sondern einem runden Knauf. Diese Kombination aus Roller und Skateboard wird auch über die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert.
Ähnlich sieht es bei den sogenannten Stuntscootern aus: Die haben sehr kleine Räder. Und sie werden vorwiegend von jungen Leuten gerne als Sportgerät zum Beispiel für Sprünge in Skateparks genutzt.
Die Problematik der E-Scooter
So sehr Nutzerinnen wie Martha Priesemann ihren Tretroller auch preisen, bei einem Thema ändert sich die Stimmung schlagartig: E-Scooter. Seit etwas mehr als zwei Jahren sind die kleinen elektrisch angetriebenen Roller in immer mehr Städten unterwegs; Vermietunternehmen wie Tier, Lime, Dott oder Voi hatten auf einen riesigen Markt gehofft und viele Kommunen nahezu überschüttet mit ihren Fahrzeugen.
"Ich finde es absurd, dass sie als das Nonplusultra der Verkehrswende gepriesen werden, mit denen man die letzte Meile überwinden kann", schimpft Priesemann. "Diese Teile versperren die Fußwege. Sie sind nicht klimaneutral, sondern verbrauchen Strom. Und sie müssen umweltschädlich mit Transportern eingesammelt werden." Dieser ganze Aufwand sei unnötig. "Wenn schon Verleih, dann Tretroller", sagt sie. Aber eben ohne Motor.
Wobei es mittlerweile auch klassische Tretroller mit Motorunterstützung zum Beispiel für hügelige Landschaften gibt.
Worauf man beim Kauf achten sollte
Tretroller, Cityroller oder Scooter: Alles das Gleiche. Die kleinen Fahrzeuge bestehen im Wesentlichen aus einer Trittfläche, zwei Rädern und dem Lenker. Sie stellen sich mit einem Fuß auf den Roller, stoßen sich mit dem anderen ab und bringen das Gefährt so ins Rollen. Aber der Tretroller ändert auch die Richtung, wenn Sie den Lenker auf die entsprechende Seite drehen.
Der Lenker sitzt genau über dem vorderen Rad des Rollers, die Bauteile sind miteinander verbunden. Der Tretroller für Erwachsene funktioniert genauso wie der Tretroller für Kinder. Allerdings ist das Modell für Erwachsene in etwas anderen Dimensionen angelegt. Der Tretroller für Erwachsene kann (im Test besonders praktisch) zusammengeklappt werden und lässt sich so leicht in einer Tasche oder im Auto verstauen. Ein Tragegurt erlaubt es, den Tretroller für Erwachsene einfach über die Schulter zu hängen.
Der Tretroller für Erwachsene wird im Stehen gefahren: Ein Fuß steht auf dem Trittbrett, der andere Fuß schiebt an. Am Lenker halten sich Erwachsene beim Fahren fest und koordinieren darüber auch die Richtung. Welcher Fuß anschiebt und welcher Fuß auf dem Trittbrett steht, ist individuell verschieden und wird im Test in der Praxis erprobt.
Tretroller für Erwachsene gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Der klassische Roller für Erwachsene hat allerdings keinen Motor. Er wird grundsätzlich mit dem Fuß angeschoben. Sind die Rollen größer, kommt dieses Gefährt im Test auch mit unebenen Straßen und Pflaster klar. Sie fahren im Vergleich besser auf ebenmäßig asphaltierten Straßen. Eine Unterart der klassischen Tretroller für Erwachsene sind Stuntroller.
Diese Geräte sind so gebaut, dass sie sich für Tricks, Manöver und Stunts besonders gut eignen. Die Achse ist flexibel, dadurch wird der Roller für Erwachsene im Test noch beweglicher. Tretroller für Erwachsene sind im Vergleich zu vor wenigen Jahren kein Nischenprodukt mehr. Inzwischen stellen zahlreiche Hersteller die kleinen Geräte her. Allerdings sind nicht alle Marken empfehlenswert, was Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fahrspaß angeht.
Bekannte Hersteller
Einige bekannte Hersteller von Tretrollern sind:
- Micro
- Hudora Hansen
- K2
- Kettler
- Simba
- Kostka
- Gravity Scooters
Leichte Geräte sind aus Aluminium. Da der Tretroller nicht nur in der Garage steht, sondern eben auch mal am Gurt über der Schulter getragen wird, ist das Gewicht ausschlaggebend. Aluminium ist leicht und haltbar, aber nicht immer günstig. Das Gerät sollte daher eine Belastbarkeit bis wenigstens 100 kg aufweisen und entsprechend robust verarbeitet sein.
Eine gute Verarbeitung kann man im Vergleich von Händlerangaben nicht ablesen - dafür müssen Sie sich dann doch mit dem ein oder anderen ausführlichen Test befassen. Und natürlich ist auch wichtig, wie der Roller verpackt ist: Die Verpackung ist im Test ausschlaggebend, ob der Roller sicher und schnell geliefert wird.
Und der letzte, wohl wichtigste Punkt ist die Bedienung: Lässt sich der Roller gut handhaben? Auch qualitativ hochwertige Verarbeitung, ein guter Ruf und die vermeintlich sichere Bestellung über einen Fachhändler können zu Fehlkäufen führen. Denn wer sich einen Tretroller kauft und dann feststellt, dass das Gerät im Praxistest nicht hält, was der Hersteller verspricht, ist enttäuscht - und macht der Enttäuschung in der Kundenrezension Luft.
Immer wieder konnten die Experten lesen, dass der Tretroller für Erwachsene schnell klappert und rappelt, was sehr nervtötend ist. Manchen Menschen fällt auf, dass das Aluminiumtrittbrett sich knapp unterhalb der maximalen Belastbarkeit schon komplett verbiegt. Auch bei normaler Belastung können einzelne Streben, Bolzen, Stifte oder andere wichtige Bauteile brechen. Das das bei der Fahrt passiert, kann es gefährlich werden.
Die Kugellager sind offenbar auch recht empfindlich. Die meisten dieser Bemängelungen sind auf eine schlechte Verarbeitung und minderwertiges Material zurückzuführen. Vor dem Kauf lässt sich das kaum feststellen, die Herstellerangaben reichen nicht aus, um diese Mängel zu erkennen.
Wo man Tretroller kaufen kann
Tretroller für Erwachsene machen eine Menge Spaß. Sie sind relativ häufig im Spielwarenhandel zu finden, beim Fahrradhändler und bisweilen in den Sportabteilungen der großen Kaufhäuser. Allerdings ist die Auswahl im lokalen Fachhandel doch eher klein - im Internet ist sie größer.
Testergebnisse der Stiftung Warentest
Stiftung Warentest hat zuletzt im Jahr 2001 einen Tretroller Test durchgeführt, der auch die Fahrzeuge für Erwachseneberücksichtigt. Die anderen Tretroller für Erwachsene hatten drei oder vier Räder. Stiftung Warentest gab die Preise damals noch in D-Mark an. Die Testergebnisse sind online abrufbar, sie stehen im Format .pdf zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Von den vier relevanten Geräten wurden drei mit der Note Gut bewertet, einer mit der Note befriedigend. Die Sicherheit ist bei allen vier Rollern nur befriedigend, insbesondere die Verletzungsgefahr bewertet Stiftung Warentest als hoch. Die Bremsen funktionierten bei allen Geräten gut. Bei den getesteten Geräten lag das Gewicht zwischen 2,8 kg und 3,1 kg.
Schaut man sich die heute auf dem Markt verfügbaren Tretroller für Erwachsene an, sind das im Vergleichwahre Fliegengewichte: Bis zu 10 kg sollen die Roller heute wiegen, obwohl sie klappbar sind.
Der Tretroller Test der Stiftung Warentest liegt schon lange zurück und ist aus dem Jahr 2001. Da der Testsieger aber immer noch erhältlich ist, wollen wir Ihnen das Ergebnis nennen: Es ist der Tretroller HUDORA Big Wheel.
Rechtliche Aspekte
Tretroller für Erwachsene sind keine Fahrzeuge, sondern werden laut dem Paragrafen 24 der StVO explizit als Fortbewegungsmittel eingestuft.
Belastbarkeit von Tretrollern
Viele Tretroller, wie z. B. von HUDORA, sind bis 120 kg belastbar. Es gibt darüber hinaus auch Modelle, die bis 150 kg belastbar sind.
Tretrollerfahren als Sport
Jens Seemann ist sportlich unterwegs, das sieht man ihm gleich an: Enges Trikot eines Hamburger Radsportvereins, Sporttights, Laufschuhe, Helm. Aber das muskelgetriebene Gefährt, mit dem er schneller fährt als die meisten Alltagsradler, zieht regelmäßig verdutzte Blicke auf sich: Seemann ist Tretrollerfahrer.
Tretrollerfahren - das klingt erstmal nicht so cool, sondern eher nach lustigen roten Puky-Rollern mit Krümelmonster-Klingel oder den klapprigen Alu-Scootern, die es ein, zwei Sommer lang in jedem Baumarkt gab. Aber mit diesen Geräten haben echte Footbikes so wenig gemein wie ein Fiat Punto mit einem Porsche 911.
Die richtig guten Tretroller sind luftbereift, haben vorne ein großes Rad und hinten meist ein etwas kleineres, damit es dem Fahrer bei dynamischen Bewegungsabläufen nicht im Weg ist. "Ich fand Roller schon früher interessant, hatte aber Bedenken, ob es peinlich ist, damit unterwegs zu sein", erzählt Seemann. Es brauchte nicht lange, bis die Peinlichkeit sich legte.
Kürzlich hat er das erste grundlegende Buch über den Tretrollersport veröffentlicht. Als Ingenieur habe er einen "Hang zum technisch Besonderen" - und seine Roller baut oder tunt er dann auch selbst. Das Gute am Rollersport sei, sagt Seemann, dass er genau zwischen den Sportarten Laufen und Radsport liege: "Mit dem Rennrad ist man zwar schneller, aber auch tendenziell gefährlicher unterwegs.
Die Radwege sind oft schlecht und nerven Radsportler mehr als langsame Renntretrollerfahrer, die Bodenunebenheiten besser mit den Beinen ausfedern können. Der Fahrkomfort ist erstaunlich. Weich und leicht gleitet der Roller dahin, erfreulich wartungsarm ist die Technik - keine Tretlager, keine schmierigen Ketten, keine Gangschaltung. Und auch wenn Seemann genug Material gefunden hat, um ein ganzes Buch über seinen Sport zu verfassen: "Die Technik ist nicht kompliziert zu lernen. Nach vielleicht 200 Kilometern hat man alle Tritte geübt."
Auch solche wie den "Tritt mit hohem Knie", den man braucht, um richtig Speed zu machen, und die verschiedenen Fußwechsel, ohne die auf langen Strecken gar nichts geht. Spitzenfahrer wie der finnische Champion Kai Immonen machen richtig Tempo - er hält den 400-Meter-Rekord mit 42,1 Sekunden.
Beim Marathon erzielen gute Tretrollersportler Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 30 Stundenkilometern. Und auch lange Strecken seien kein Problem, sagt Seemann. Anders als etwa in Finnland oder den Niederlanden ist in Deutschland die echte Sportlerszene allerdings noch klein.
"Die Verkaufszahlen an guten großen Tretrollern mit Luftreifen dürften über alle Marken hinweg fünfstellig sein", schätzt Joachim Sternal, Vorstandsmitglied im Deutschen Tretroller Verband (DTRV), und die Zahl aktiver richtiger Tretrollersportler sei eher vierstellig.
Immerhin ist Deutschland in diesem Jahr der Austragungsort der alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaft. Auch wenn das Weltereignis bisher noch überschaubar und eher familiär bleibt. Stendal hofft, die 200er-Grenze bei der Teilnehmerzahl zu knacken. Aber das Gute am Nischensport ist, dass in den Nischen reichlich Platz ist - auch für Newcomer.
Bei der Weltmeisterschaft kann man einfach so teilnehmen, Anmeldung reicht. Einzige Voraussetzung: Man braucht einen Roller. Aber auch wer gar keine Wettkampfambitionen hat, sondern nur entspannt durch die Stadt cruisen will, kann mit einem Roller gut bedient sein.
Fazit
Ob ein Tretroller für Erwachsene peinlich ist oder nicht, liegt letztendlich im Auge des Betrachters. Viele Menschen schätzen die praktischen und gesundheitlichen Vorteile, während andere das Aussehen als ungewohnt empfinden. Fakt ist, dass Tretroller eine umweltfreundliche und platzsparende Alternative für kurze Strecken sein können und sowohl für den Alltag als auch für sportliche Aktivitäten geeignet sind.
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