Tretroller mit Ballonreifen Test: Der ultimative Ratgeber für Eltern

Ob alleine, mit Freunden oder mit den Eltern: Roller fahren begeistert wohl jedes Kind. Ein Spaziergang mit den Eltern ist für viele Kinder wenig spannend. Ein Kinderroller kann hier eine gute Alternative sein: Er sorgt für mehr Bewegungsfreude und erleichtert es, auch längere Strecken zurückzulegen. Kinder bewegen sich gern - und noch lieber, wenn es dabei etwas schneller vorangeht. Ein Kinderroller bietet dafür die passende Möglichkeit: Er ist leicht, wendig und ideal, um kleine Abenteurer in Schwung zu bringen. Ob auf dem Weg zur Kita, beim Wettrennen mit Freunden oder einfach nur zum Cruisen durch den Park - Rollerfahren macht nicht nur Spaß, sondern unterstützt auch die Entwicklung von Gleichgewichtssinn und Koordination. Ältere Kinder nutzen Stuntscooter zudem, um erste Tricks auf der Skateanlage auszuprobieren. Doch welches Rollermodell ist empfehlenswert für welches Alter? Sebastian Schulke vom F.A.Z. Kaufkompass hat 62 Tret- und Stuntroller für Kinder von zwei Jahren bis ins Erwachsenenalter getestet. Wir stellen hier die Top-Empfehlungen aus diesem Test vor und erklären im Anschluss alles Wichtige zum Rollerkauf.

Top-Empfehlungen aus dem Kinderroller-Test

Sebastian Schulke vom F.A.Z. Kaufkompass hat im Kinderroller-Test insgesamt 62 Tret- und Stuntroller für Kinder ab 3 Jahren sowie für Jugendliche getestet. Hier sind einige der Top-Empfehlungen aus diesem Test:

Micro Sprite

Der Kinderroller Micro Sprite ist hochwertig verarbeitet und überzeugt durch sehr gute Fahreigenschaften. Der Micro Sprite ist ein zeitloser Klassiker unter den Kinderrollern. Bereits vor über 20 Jahren begeisterte er mit seinem schlichten, sportlichen Design - und auch 2022 überzeugt er weiterhin durch Qualität und Fahrspaß. Die Montage ist denkbar einfach: Der Roller kommt in einer handlichen Kartonbox und ist mit wenigen Handgriffen fahrbereit. Hochwertige Alu-Bauteile sorgen für Stabilität, während die verstellbare Lenkstange eine individuelle Anpassung ermöglicht. Auf unnötigen Schnickschnack wird verzichtet, stattdessen besticht der Sprite mit klaren Linien und robuster Verarbeitung.Seine Fahreigenschaften sind exzellent: Egal ob Asphalt, Kopfsteinpflaster oder Kieswege - der Roller fährt geschmeidig und wendig. Das Griptape auf dem Trittbrett bietet sicheren Halt, und die Bremse funktioniert zuverlässig, auch bei Nässe. Die leichtgängigen Rollen sorgen für schnelles Vorankommen, während ein reflektierender Sticker die Sichtbarkeit erhöht. Mit einem Gewicht von nur drei Kilogramm ist der Micro Sprite leicht zu transportieren und kompakt zusammenklappbar. Er eignet sich für Kinder ab fünf Jahren, trägt aber auch Erwachsene bis 100 Kilogramm.Kleine Nachteile: Der Ständer ist etwas umständlich zu bedienen. Zudem ist der Roller nicht für wirklich unwegsames Gelände ausgelegt, dafür eignet sich ein Roller mit Luftreifen besser. Die Plastikverpackung hätte sich Micro sparen können, aber das beeinträchtigt das Fahrvergnügen nicht. Stiftung Warentest hat den Micro Sprite insgesamt mit »befriedigend« bewertet. Ein »gut« erhielt er in den Kategorien »Fahren« und »Handhabung«.

Apollo Skyracer

Der Kinderroller in der klassischen Bauweise ist etwas preiswerter als vergleichbare Konkurrenzprodukte, überzeugt aber dennoch durch besondere Extras. Der Apollo Skyracer ist ein typischer City-Scooter mit klarer, robuster Bauweise. Vom Design her ähnelt er dem Micro Sprite, bietet aber einige Besonderheiten. Die Montage ist unkompliziert und schnell erledigt. Eine Federung über der vorderen Rolle soll für zusätzlichen Komfort sorgen, ist aber kaum spürbar. Auf dem Asphalt und ebenen Flächen überzeugt der Skyracer aber dennoch mit reibungslosem Fahrgefühl.Besonderes Highlight sind die LED-Rollen aus Hartgummi, die während der Fahrt leuchten und für Begeisterung sorgen. Das Trittbrett mit Griptape bietet sicheren Halt, und auch die Bremse arbeitet zuverlässig. Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und der Roller wirkt insgesamt stabil. Die Lenkerhöhe lässt sich in vier Stufen verstellen, sodass der Skyracer ab etwa fünf Jahren genutzt werden kann. Kleinere Kinder könnten Probleme mit den Maßen haben, zudem ist er mit 3,5 Kilogramm etwas schwerer als vergleichbare Modelle. Für geübte Fahrer ist er aber eine tolle Wahl, da er wendig und schnell unterwegs ist. Dank der großen Rollen meistert er auch unebene Wege wie Kies problemlos.Ein praktisches Extra ist der mitgelieferte Trageriemen, mit dem sich der Roller einfach transportieren lässt. Ein kleines Manko: Die Lenkung knirscht im Stand etwas und wirkt schwergängig, was sich beim Fahren aber kaum bemerkbar macht. Wer nicht viel ausgeben will, für den ist der Apollo Skyracer die beste Wahl. Der Kinderroller ist schnell, wendig und ein guter Begleiter in den Straßen. Seine relativ großen, mit LEDs ausgestatteten Rollen machen auch auf Kieswegen eine gute Figur. Die Verarbeitung ist hochwertig, robust und stabil. Der Apollo Skyracer ist damit eine gute, günstigere Alternative für den Micro Sprite.

SereneLife Infinity

Der Roller für Kinder ab acht Jahren ist besonders stabil und hochwertig verarbeitet. Im Test überzeugte er außerdem durch Extras wie PU-Rollen und Bremslicht. Der SereneLife Infinity überzeugt mit sportlichem Design und solider Verarbeitung. Der Aufbau ist in wenigen Sekunden erledigt, dank eines cleveren Klappmechanismus lässt sich der Roller mühelos zusammenfalten und mit dem praktischen Tragegurt transportieren. Werkzeug für kleine Anpassungen wird mitgeliefert.Die acht Zoll großen Polyurethan-Rollen sorgen ähnlich wie beim Fahren von Inlinern für ein geschmeidiges Fahrgefühl auf Asphalt, Kieswegen oder Pflasterstraßen. Die meisten Konkurrenzprodukte besitzen nur Rollen aus Hartgummi. Selbst leichte Waldwege meistert der Roller mühelos. Eine kleine Federung über der vorderen Rolle trägt zum Fahrkomfort bei. Ergonomische Griffe und eine leicht gebogene Lenkstange ermöglichen eine angenehme Haltung, während die breite, rutschfeste Trittfläche auch bei Regen sicheren Stand bietet. Die dreifach verstellbare Lenkhöhe macht den Roller für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzbar. Der Kinderroller von SereneLife glänzt mit hervorragendem Fahrverhalten, einem tadellosen Klappmechanismus und einer Trittfläche mit einer rutschfesten Gummischicht.Ein besonderes Sicherheits-Feature ist die LED-Bremse an der hinteren Rolle: Beim Treten leuchtet ein rotes Licht auf, was gerade bei Dämmerung und im Stadtverkehr von Vorteil ist. Kleine optische Mängel wie Falten in den Klebestreifen am Klappmechanismus trüben den ansonsten hochwertigen Eindruck minimal.

Puky R07L

Der Puky R07L zieht mit seinem bunten Rahmen, den Luftreifen und der auffälligen Vorderbremse alle Blicke auf sich. Aber nicht nur optisch überzeugt er - auch in Sachen Fahrverhalten und Verarbeitung hält die renommierte Kindermarke, was sie verspricht. Der Aufbau erfordert etwas mehr Zeit als bei Klapprollern, bleibt aber unkompliziert. Die Luftreifen sind bereits montiert, und auch die V-Brakes sind sofort einsatzbereit. Ab 4,5 Jahren kann es losgehen, wobei der Roller mit sechs Kilogramm recht schwer ist. Doch das merkt man beim Fahren kaum, denn die Luftreifen bieten ein komfortables, geschmeidiges Fahrgefühl auf Asphalt, Kies oder im Gelände. Auf noch größeren Schlappen fährt der Puky R07.Dank des elf Zentimeter hohen Trittbretts haben Kinder guten Bodenkontakt und bleiben nicht an kleinen Hindernissen hängen. Die rutschfeste Grip-Tec-Oberfläche sorgt für sicheren Stand. Der Roller ist hochwertig verarbeitet, stabil und langlebig. Der robuste Lenker ist von 74 bis bis 90 Zentimeter höhenverstellbar, wächst also mit. Mit einer Tragkraft von bis zu 100 Kilogramm können auch Erwachsene eine Runde drehen.Einige Schwächen gibt es dennoch: Ein Lenkstopp fehlt, sodass sich der Lenker in engen Kurven überdrehen kann. Unsere kleinen Testpiloten waren von dem Puky R07 irgendwie angezogen. Warum? Das könnte mehrere Gründe haben. Und daran ändert sich auch nichts auf den zweiten Blick. Der Puky-Roller hält, was er verspricht.

Fun Pro One

Der Fun Pro One ist ein hochwertiger Kinderroller für Drei- bis Fünfjährige. Er überzeugt mit durchdachtem Design und toller Performance. Der Roller punktet mit stabil verarbeiteten Materialien aus hochwertigem Kunststoff und Metall. Die Gravitationslenkung funktioniert tadellos, und die dreistufig verstellbare Lenkerhöhe passt sich dem Wachstum der Fahrenden an. Ein Highlight sind die bunten Leuchträder, die sich dynamobetrieben von selbst mit Strom versorgen - hell und gut sichtbar, selbst bei Tageslicht.Der Lenker lässt sich auf eine Höhe von 69 bis 77 Zentimeter einstellen. Mit einer Tragkraft von 50 Kilogramm hält der Fun Pro One aber weniger aus als unsere übrige Top-Auswahl. Während er auf Asphalt und Gehwegen nahezu schwebt, sind auch Fahrten über Kopfsteinpflaster, Kies oder Rasen möglich. Dort ist zwar etwas mehr Kraft nötig, aber das trübt den Fahrspaß kaum. Für grobes Gelände ist der Roller jedoch nicht ausgelegt. Das Klappsystem ist einfach und praktisch: Ein Schnellspanner und ein Plastikhebel ermöglichen es, die Lenkstange rasch nach unten zu klappen und zu arretieren. Insgesamt bietet der Fun Pro One eine robuste und spaßige Lösung für kleine Rennfahrer.

Lionelo Whizz

Der Stuntscooter gefällt im Test durch eine sehr gute Verarbeitung und gutes Fahrverhalten. Das Design spricht auch ältere Kinder an. Der Lionelo Whizz ist kein klassischer Kinderroller, sondern ein echter Stunt-Scooter für Tricks und Action. Sein auffälliges Street-Art-Design verleiht ihm eine wilde, urbane Optik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rollern besitzt er einen geraden, 48,5 cm breiten Lenker, der für besondere Stabilität sorgt. Für den Lenker eines Stuntscooter ist das eine eher ungewohnte Form, aber dennoch bescheinigen die Tester vom F.A.Z. Kaufkompass dem Whizz ein wendiges und sportliches Fahrverhalten.Der Aufbau ist simpel: Vier Schrauben verbinden Trittbrett und Lenkstange zu einer stabilen Einheit. Die hochwertige Verarbeitung überzeugt mit sauberen Schweißnähten, rutschfesten Griffen und einer zuverlässigen Bremse. Mit nur 3,38 kg ist der Whizz angenehm leicht und ideal für Tricks im Skatepark, schnelle Fahrten auf Gehwegen oder den Einsatz in der Stadt. Wie bei allen Stuntscootern lässt sich die Höhe des Lenkers aus Gründen der Stabilität nicht verstellen, sie ist fest bei 80 Zentimetern. Durch die maximale Belastbarkeit von 100 Kilogramm eignet sich der Stuntroller nicht nur für Grundschulkinder, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene.

Worauf Sie beim Kauf eines Kinderrollers achten sollten

Ein hochwertiger Kinderroller sollte nicht nur sicher und funktional sein, sondern auch optisch ansprechend, damit das Kind Freude am Fahren hat. Das Modell sollte also sowohl den Ansprüchen der Eltern als auch den Bedürfnissen des Kindes gerecht werden. Hier sind einige wichtige Kriterien, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten:* Anzahl der Rollen: Zweirädrige Roller sind eher für Kinder ab vier oder fünf Jahren geeignet, die bereits Erfahrung mit dem Gleichgewicht haben. Kinder, die gerade erst mit dem Rollerfahren beginnen, profitieren besonders von einem dreirädrigen Modell, das mehr Stabilität bietet. Diese Roller lassen sich typischerweise durch Gewichtsverlagerung lenken, was manche Kinder sehr spielerisch erlernen.* Bereifung: Hartgummi- oder Polyurethan-Rollen sind besonders leicht und eignen sich hervorragend für glatte Oberflächen wie Asphalt oder Pflastersteine. Luftreifen hingegen bieten eine bessere Dämpfung und ermöglichen ein angenehmeres Fahrgefühl auf unebenen Untergründen wie Kieswegen oder Wiesen. Die Größe der Rollen beeinflusst ebenfalls das Fahrerlebnis. Kleinere Rollen sorgen für mehr Wendigkeit, während größere Rollen Hindernisse leichter überwinden und ruhiger rollen.* Belastbarkeit: Modelle für die Kleinsten sind oft auf ein Gewicht von etwa 50 Kilogramm ausgelegt. Roller, die bis zu 100 Kilogramm tragen können, eignen sich nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche oder sogar Erwachsene, die den Roller gelegentlich mitbenutzen möchten.* Gewicht und Stabilität: Das Material des Rollers bestimmt dessen Gewicht und Stabilität. Aluminiumroller sind leicht, rosten nicht und lassen sich einfacher transportieren. Stahlroller hingegen sind robuster, dafür aber auch schwerer. Das Gesamtgewicht des Rollers ist ein entscheidender Faktor, insbesondere wenn das Kind den Roller selbst tragen oder die Eltern ihn hin und wieder transportieren müssen. Ein Tragegurt kann in solchen Fällen eine sinnvolle Ergänzung sein.* Flexible Höheneinstellung: Ein weiteres Kriterium ist die Anpassbarkeit des Rollers an die Körpergröße des Kindes. Eine höhenverstellbare Lenkstange sorgt dafür, dass der Roller mit dem Kind mitwachsen kann und nicht schon nach kurzer Zeit zu klein wird. Die richtige Lenkerhöhe sorgt für eine ergonomische Haltung und eine bessere Kontrolle über das Fahrzeug. Achtung: Bei Stuntrollern ist ein höhenverstellbarer Lenker ein Sicherheitsrisiko, da er die Stabilität beeinträchtigt.* Gute Bremsen: Ein guter Kinderroller sollte mit einer zuverlässigen Bremse ausgestattet sein, die für das jeweilige Alter des Kindes geeignet ist. Während viele Modelle eine klassische Fußbremse am Hinterrad haben, bieten einige Roller zusätzlich eine Handbremse. Diese kann insbesondere bei schnelleren Modellen oder auf abschüssigem Gelände von Vorteil sein. Ebenso wichtig ist eine stabile Lenkung mit Begrenzung, da diese ein zu starkes Einschlagen des Lenkers verhindern und somit das Unfallrisiko senken.* Klappmechanismus: Viele Eltern bevorzugen Modelle mit einem praktischen klappbaren Lenker, da sich der Roller so platzsparend verstauen oder bequem in Auto, Bus oder Bahn mitnehmen lässt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Klappmechanismus stabil ist und sich nicht unbeabsichtigt löst. Für Stuntroller gilt auch hier eine Ausnahme, da ein Klappmechanismus die Stabilität beeinträchtigen würde.* Innovative und praktische Extras: Einige Roller bieten zudem einen kleinen Ständer, mit dem das Fahrzeug sicher aufrecht abgestellt werden kann. LED-Rollen, die beim Fahren leuchten, erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit im Straßenverkehr, sondern sehen auch cool aus. Eine Federung kann zusätzlich für Komfort sorgen, insbesondere wenn das Kind auch auf unebenen Wegen unterwegs ist. Ein rutschfestes Trittbrett sorgt für einen sicheren Stand selbst bei feuchten Bedingungen.

Top-Roller mit Luftreifen für Kinder

Hier ist eine Übersicht von 7 Top-Roller mit Luftreifen für Kinder:
RollerMaterialHöhenverstellbarer LenkerBremsenSchutzblechInkl. StänderRutschfestes TrittbrettAmazon-BewertungenDurchschnittliche Bewertung
Puky Scooter R 07 LStahl78-90 cmV-Brake HinterradNeinJaJa234,2
BIKESTAR Roller 12 ZollStahl76 bis 90 cmHandbremsenJaJaJa6044,3
Homcom children’s ScooterStahl92-100 cm2 V-BremsenNeinJaJa334
HUDORA Roller BigWheel Air GS 205Aluminium85 bis 105 cmHinterradreibungsbremseJaJaJa5454
Yedoo WzoomStahl81 bis 90 cm2x „V“ TEKTRO alloyNeinJaJa244,3
Puky R 03 L Scooter-64-73cmKlick Fußbremse-JaJa--
Yedoo Mau Tretroller----JaJa--

Roller mit Luftreifen oder Plastik-Rädern?

Es gibt unterschiedliche Roller Varianten. Zum einen unterscheiden sie sich durch die Anzahl der Räder und zum anderen durch die Art der Bereifung. Es gibt welche mit Plastikreifen und welche mit Luftreifen für Kinder. In den üblichen Kinderroller Tests werden Roller beider Arten der Bereifung zusammen getestet. Dabei ist mir aufgefallen, dass günstige Kinderroller meistens Plastikreifen haben. Dagegen die teureren Modelle mit Luftreifen ausgestattet sind.

7 Dinge, auf die man beim Kauf achten sollte

Orientierungshilfen, damit Du den besten Roller für Dein Kind ausfindig machen kannst.* Altersklasse: Beim Kauf ist es wichtig, auf die empfohlene Altersempfehlung des Hersteller zu achten. Jeder Roller ist für ein gewisses Gewicht ausgelegt und begünstigt andere Fähigkeiten.* Material: Cityroller werden, sei es aus aus Kunststoff, Aluminium oder Metall gefertigt. Die idealen Testergebnisse in den Kinderroller-Tests bekommen die Aluminium-Tretroller. Sie sind robust, und gleichzeitig sehr leicht und langlebig.* Höhenverstellbarer Lenker: Durch Höhenverstellbare Lenker sind Kinderroller in der Lage mitzuwachsen. Dadurch können sie jahrelang gefahren und entsprechend an die Körperhöhe des Kindes angepasst werden.* Bremsen: Roller für Kinder sind mit verschiedenen Bremssystemen zugelassen. Einige Roller haben keine Bremsen. Andere wiederum besitzen eine Hinterradreibungsbremse oder die Vorder- und Hinterradbremse. Kindgerechte Bremsen zu haben, erhöht generell die Sicherheit beim Fahren.* Schutzblech: Durch das Schutzblech am Kinderroller wird sichergestellt, dass das Kinderfahrzeug auch bei schlechtem Wetter gefahren werden kann. So können sich lange Hosen nicht in dem Rad verfangen.* Inklusive Ständer: Der Ständer an einem Tretroller ist im Grunde unverzichtbar. Da es möglich sein muss, das Gefährt sicher auf dem Spielplatz oder in der Garage abzustellen. Dennoch zeigen die Kinderroller mit Luftreifen-Tests, dass einige Hersteller darauf verzichten einen Ständer anzubringen.* Rutschfestes Trittbrett: Aus Sicht... Tretroller gehören seit Generationen zur Kindheit. Bei diesem Hype freut sich der Kinderarzt, denn das Rollern hält gesund, gibt Muckis in den Beinen, fördert die kindliche Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, Geschicklichkeit sowie Motorik. Oft tun sie das auch um einiges lieber, als zu Fuß zu gehen, einfach weil Rollern jede Menge Spaß bringt.

Mit Scootern kann man richtig losflitzen. Deshalb geht man am besten auf Nummer sicher und setzt seinem Kind einen Fahrradhelm auf - auch wenn es in Deutschland keine Helmpflicht gibt. Die Größeren werden jedoch erfahrungsgemäß einen Teufel tun, sich diese Dinger anzuziehen. Wichtig ist, dass der Lenker auf die richtige Höhe eingestellt wird, denn das sorgt für mehr Sicherheit auf dem Roller. Übrigens: Kinder (und Erwachsene) auf Tretrollern haben nichts auf der Straße verloren!

Für die Kleinsten mit zwei, drei Jahren bieten sich Kinderscooter-Modelle mit drei Rädern an - eines vorn, zwei hinten. Es gibt auch Varianten mit vier Rädern. Allerdings werden einige dieser Starter-Roller über Gewichtsverlagerung gesteuert, ähnlich wie beim Skateboard - eine anfangs nicht einfach zu lernende Technik. Deshalb scheiden sich daran auch die Geister: Manche Minis lieben diese Bewegungen und scooten bald profimäßig durch die Gegend. Kinderroller mit drei oder vier Rädern sind zudem meist etwas schwerfälliger und weniger wendig, was sich negativ auf den Fahrspaß auswirken kann. Außerdem sind sie oft langsamer, das dürfte allerdings manchen Eltern nur recht sein.

Testen, testen, testen - unsere Rollerfahrer hatten die Qual der Wahl. Für zweirädrige Tretroller brauchen Kinder einen ausgeprägteren Gleichgewichtssinn, was sie in der Regel erst ab etwa vier, fünf Jahren mitbringen. Gesteuert werden diese Scooter meist über einen höhenverstellbaren Lenker und die Gabel. Mit ihnen kann man richtig flitzen, auch weil sie häufig um einiges wendiger sind als mehrrädrige Modelle.

Was die normale Reinigung angeht, sind Roller pflegeleicht: Spülmittel drauf und Schwamm drüber. Top in Schuss bleibt der Scooter jedoch, wenn seine beweglichen Teile gelegentlich mit Sprühöl oder Silikonspray geschmiert werden. Hersteller empfehlen auch gerne, dass man vor jeder Fahrt die Bremsen und - gegebenenfalls - den Luftdruck der Reifen checken sollte.

Generell sollte ein Roller mit Bremsen ausgestattet sein, besonders bei schnelleren Modellen für ältere Kinder. Typisch ist die Hinterrad-Reibungsbremse, auf die die kleinen Fahrer einfach mit dem Fuß treten können. Und was ist ein K.O.-Kriterium? Ein Trittbrett, das nicht rutschfest ist - wegen der Unfallgefahr. Auch das Gewicht des Scooters ist eine Überlegung wert: Spätestens wenn man den Kinderroller mal mitnehmen will oder es als Mutter bzw. Vater heimtragen muss, wird man ein gewichtigeres Teil verfluchen. Praktisch, weil bei Schmuddelwetter nichts auf die Klamotten spritzt, sind Schutzbleche auf Vorder- und Hinterrad.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0