Elektroroller sind eine beliebte und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Benzinrollern. In diesem Artikel erfahren Sie alles über den Aufbau, die Funktionsweise und die technischen Komponenten, die Elektroroller so einzigartig machen.
Grundkomponenten eines Elektrorollers
Ein Elektroroller besteht aus einigen zentralen Bauteilen, die zusammenarbeiten, um ihn in Bewegung zu setzen. Jedes dieser Bauteile übernimmt eine wichtige Funktion, die das Fahrverhalten, die Leistung und die Reichweite des Elektrorollers beeinflusst.
- Akku
- Elektromotor
- Controller
- Bremssystem
- Reifen und Rahmen
Der Elektromotor - Das Herzstück des Elektrorollers
Der Elektromotor eines Elektrorollers ist das zentrale Antriebselement, das elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt und den Roller so vorwärts bewegt. Je nach Modell und Hersteller können die Motoren unterschiedlich stark sein und verschiedene Antriebsarten nutzen.
Die beiden gängigsten Arten von Elektromotoren sind:
- Nabenmotor: Hierbei ist der Motor direkt in der Radnabe integriert.
- Ketten- oder Riemenantrieb: Hier wird der Motor über eine Kette oder einen Riemen mit dem Rad verbunden. Diese Art ist weniger verbreitet, da sie mehr Wartung erfordert und im Betrieb etwas lauter ist.
Vorteil des Nabenmotors: Da kein Getriebe notwendig ist, arbeiten Elektroroller mit Nabenmotoren besonders leise und bieten eine hohe Effizienz bei der Energieübertragung.
Der Akku - Die Energiequelle des Rollers
Der Akku eines Elektrorollers ist die Energiequelle, die den Motor antreibt. Meistens verwenden Elektroroller Lithium-Ionen-Akkus, die sich durch eine hohe Energiedichte, Langlebigkeit und kurze Ladezeiten auszeichnen. Einige Modelle bieten auch die Möglichkeit, den Akku herauszunehmen und separat aufzuladen.
Die wichtigsten Kennzahlen eines Akkus sind:
- Kapazität (Ah oder Wh): Sie bestimmt, wie viel Energie der Akku speichern kann und beeinflusst direkt die Reichweite des Rollers.
- Spannung (V): Eine höhere Spannung sorgt meist für mehr Leistung, was besonders bei Steigungen von Vorteil ist.
Praktischer Tipp: Achten Sie auf Akkus mit einer guten Zyklenfestigkeit, da diese eine längere Lebensdauer garantieren und eine gleichbleibende Reichweite ermöglichen.
Der Controller - Das „Gehirn“ des Elektrorollers
Der Controller ist das Steuergerät des Elektrorollers und regelt die Energiezufuhr vom Akku zum Motor.
Rekuperation: Bei einigen Modellen unterstützt der Controller die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen und leitet sie zurück in den Akku (regeneratives Bremsen).
Hinweis: Ein hochwertiger Controller sorgt für eine reibungslose und gleichmäßige Beschleunigung sowie für eine optimale Energieeffizienz.
Das Bremssystem - Sicher zum Stillstand kommen
Die Bremsen eines Elektrorollers sind entscheidend für die Sicherheit und Kontrolle beim Fahren. Je nach Modell kommen verschiedene Bremssysteme zum Einsatz:
- Mechanische Bremsen: Dazu gehören Scheibenbremsen oder Trommelbremsen, die durch mechanische Betätigung funktionieren.
- Elektronische Bremsen: Einige Elektroroller verfügen über eine elektronische Bremsfunktion, bei der der Elektromotor das Fahrzeug abbremst.
- Rekuperative Bremsen: Bei der Energierückgewinnung wird die Bremsenergie in elektrische Energie umgewandelt und wieder in den Akku eingespeist, was die Reichweite verlängern kann.
Tipp: Elektroroller mit kombinierten Bremssystemen (mechanische und elektronische Bremsen) bieten eine besonders gute Bremsleistung und erhöhte Sicherheit.
Reifen und Fahrwerk - Stabilität und Fahrkomfort
Reifen und Fahrwerk eines Elektrorollers spielen eine wichtige Rolle für das Fahrgefühl und die Stabilität des Rollers. Zwei Haupttypen von Reifen kommen zum Einsatz:
- Luftreifen: Diese Reifen bieten eine gute Dämpfung und sind ideal für unebene Straßen.
- Vollgummireifen: Diese Reifen sind pannensicher, bieten jedoch weniger Komfort, da sie weniger flexibel auf unebene Straßen reagieren.
Einige Modelle haben zudem eine Federung im Fahrwerk verbaut, die für zusätzlichen Fahrkomfort sorgt und die Fahrt über Schlaglöcher oder Kopfsteinpflaster angenehmer macht.
Hinweis: Wählen Sie je nach Ihren Fahrbedingungen und Ihrem Einsatzbereich zwischen Luft- und Vollgummireifen, um das beste Fahrerlebnis zu genießen.
Das Bedienfeld - Alles im Blick
Das Bedienfeld des Elektrorollers ist die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug. Hier lassen sich wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Akkustand und Reichweite ablesen.
- Reichweite: Einige Modelle geben eine Schätzung der verbleibenden Kilometer an, die mit der aktuellen Akkuladung noch zurückgelegt werden können.
Praktisch: Moderne Modelle bieten zudem Bluetooth-Konnektivität, über die Sie Ihren Elektroroller mit einer App verbinden und weitere Funktionen steuern oder überwachen können.
Funktion von Ladegerät und Ladesystem
Um den Akku eines Elektrorollers wieder aufzuladen, wird ein spezielles Ladegerät benötigt, das je nach Modell und Batterietyp eine Ladezeit von etwa 4 bis 8 Stunden benötigt. Einige Elektroroller bieten die Möglichkeit des Schnellladens, das die Ladezeit deutlich verkürzt.
Einige Hersteller bieten auch austauschbare Akkus, sodass Sie den Akku einfach herausnehmen und separat aufladen können. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie keine Ladestation in der Nähe haben oder den Roller über Nacht laden möchten.
Tipp: Wählen Sie ein Ladegerät, das den Akku schonend und effizient lädt, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern.
Energierückgewinnung bei E-Scootern (Rekuperation)
Die Energierückgewinnung bei einigen E-Scootern oder anderen Fahrzeugen ist eine bemerkenswerte Technologie, die auf den Prinzipien der Physik beruht, insbesondere auf dem Erhaltungssatz der Energie, der besagt, dass Energie nicht erzeugt oder zerstört, sondern nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden kann.
Wenn Du Deinen E-Scooter beschleunigst, verbraucht der Motor Energie aus dem Akku, um kinetische Energie zu erzeugen, die Dich vorwärtsbewegt. Bremst Du jedoch, wird dieser Prozess umgekehrt. Der Motor fungiert jetzt als Generator und die kinetische Energie, die Dein Roller während der Fahrt gesammelt hat, wird zurück in elektrische Energie umgewandelt.
Die Effektivität der Energierückgewinnung Deines E-Scooters hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Art und Weise, wie Du fährst. Beispielsweise erzeugt eine lange, kontrollierte Abbremsung mehr rekuperierbare Energie als eine kurze, abrupte Bremsung.
Vorteile der Rekuperation
- Erweiterte Reichweite: Durch die Rückgewinnung und Speicherung von Energie während der Bremsphasen kann die Reichweite Deines E-Scooters verlängert werden.
- Verschleißminderung: Die Energierückgewinnung bei E-Scootern wird oftmals zur Unterstützung der mechanischen Bremsen verwendet.
Sie reichen von persönlichen Vorteilen wie einer erhöhten Reichweite und Kosteneinsparungen bis hin zu größeren gesellschaftlichen Vorteilen wie dem Umweltschutz und einer nachhaltigeren Mobilität.
Zukunft der Rekuperationstechnik
In der Forschung werden aktuell Technologien entwickelt, die die Effizienz der Energierückgewinnung mit E-Scootern weiter steigern sollen. Ziel ist es, noch mehr der beim Bremsen erzeugten Energie zurückzugewinnen und in den Akku zurückzuspeisen.
E-Scooter im Test: Metz Moover
Mit dem Metz Moover hatten wir einen der Vorreiter dieser Entwicklung im Test. Denn eine ganze Weile vor dem Inkrafttreten der „Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen (eKFV) am Straßenverkehr“ war der Moover bereits per Ausnahmegenehmigung zur Teilnahme am Straßenverkehr in Deutschland berechtigt.
Vergleicht man den Moover mit vielen der Scooter, die man momentan so am Markt findet, wird schnell klar, dass das nur bedingt funktioniert. Größerer Akku, mehr Reichweite, höheres Gewicht, Made in Germany und nicht zuletzt der Preis von knapp 2.000 Euro zeigen - gegen den Metz Moover wirken viele der Konkurrenten wie Spielzeug.
Mit etwas über 16kg ist der Moover alles andere als ein Leichtgewicht. So lässt er sich im zusammengeklappten Zustand zwar durchaus noch transportieren, längere Tragestrecken geraten aber schnell zur ungewollten Trainingseinheit. Andererseits kommt das hohe Gewicht auch nicht von ungefähr. Da wäre zunächst der üppig bemessene Akku mit satten 210Wh, die den Roller während unseres Testzeitraums im Durchschnitt für ca. 20km mit Energie versorgen konnten.
Der Mechanismus ähnelt auf dem ersten Blick dem vieler anderer Scooter - der Lenker wird nach hinten abgeklappt, weist jedoch einen ganz entscheidenden Unterschied auf: Beim Abklappen wandert nicht nur der Lenker nach hinten, sondern auch das Vorderrad. Das macht den zusammengefalteten Scooter schön kurz und er passt auch problemlos in den Kofferraum vieler Kleinwägen.
Das Einklappen selbst geht recht einfach: Am Übergang von Trittbrett zur Lenkstange befindet sich hierfür ein Sicherungshebel, der zu lösen ist, und schon klappt der Moover in sich zusammen. Arretiert wird das ganze dann per Spanngurt am hinteren Ende des Rollers. So lässt er sich dann auch bequem am Steuerrohr tragen.
Mit einem letzten Handgriff lässt sich dann der so aufgeklappte Roller noch auf die Größe von Fahrer oder Fahrerin anpassen. Durch das Lösen eines Schnellspanners kann die Lenkerhöhe stufenlos verstellt werden. In der Praxis war das hin und wieder etwas hakelig, zudem hatte das ausgezogene Steuerrohr immer ein klein Wenig Spiel und neigte so zum Klappern.
Die Funktionsweise des Rollers selbst ist intuitiv: Am Rahmen befindet sich der An-/Aus-Schalter, der den Boot-Prozess startet. Für diesen nimmt sich der Moover doch die eine oder andere Sekunde. Ist das funktionale Monochrom-Display am Lenker zum Leben erwacht, kann es auch schon losgehen; um den Roller auf Geschwindigkeit zu bringen, braucht es ein kurzes Anschieben auf ca. 3km/h, in der Folge genügt das Drücken des Kunststoff-Hebels am Lenker, der dem Bürstenlosen Nabenmotor im Heck die Sporen gibt. Je nach gewählter Unterstützungsstufe geht es so zügig mit bis zu 20km/h voran.
In den Bereichen Komfort, Sicherheit und Bodenfreiheit kann der Metz Roller die volle Punktzahl einfahren: Dank der für ihre Größe äußerst großvolumigen Schwalbe Reifen und die großzügige Bodenfreiheit kommt der Moover auch in einigermaßen unwegsamem Gelände wie Pflasterstraßen klar und auch niedrige Bordsteine sind kein unüberwindbares Hindernis.
Ein zusätzliches Sicherheitsplus ist die sehr gute Beleuchtungsanlage, mit der auch Fahrten auf unbeleuchteten Wegen kein Problem sein dürfte.
Kleiner Wermutstropfen: Für Fahrten im strömenden Regen ist der Moover nicht gedacht, in der Bedienungsanleitung wird auch von der Fahrt durch tiefe Pfützen abgeraten.
Die mechanischen Scheibenbremsen machen ihren Job zuverlässig und haben mehr als genügend Power.
E-Scooter: Rechtliche Aspekte
Unter einem E-Scooter versteht man also einen Motorroller mit Elektroantrieb. Zunehmend sind E-Scooter aber auch Tretroller mit Elektromotor. Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat, darf einen E-Scooter im Straßenverkehr führen.
Demnach benötigen künftig im Straßenverkehr zugelassene Elektro-Tretroller eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Diese Betriebserlaubnis erhalten straßenzugelassene E-Scooter nur, wenn zwei unabhängige Bremsen bzw. Vorder- und Hinterradbremse, Brems- und Rücklicht, eine Lenk- oder Haltestange sowie Rückstrahler verbaut sind.
Zudem muss eine „helltönende Glocke“ an Bord sein - ähnlich einer Hupe oder Klingel. Blinker oder Rückspiegel sind für die Straßenzulassung zwar nicht obligatorisch, dafür jedoch nützlich und der Sicherheit in jedem Fall zuträglich.
Straßenzugelassene E-Scooter dürfen zudem nur maximal 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren - die Höchstgeschwindigkeit darf außerdem nicht weniger als sechs km/h betragen. Einen Führerschein braucht man für einen E-Scooter nicht.
Außerdem dürfen E-Roller nur auf Radstreifen und Fahrradwegen, nicht auf Gehwegen oder Fußgängerzonen gefahren werden. Prinzipiell gilt: E-Scooter dürfen denselben Verkehrsraum befahren wie Fahrräder. Sind Fahrradwege oder Radstreifen daher nicht vorhanden, darf man mit einem E-Scooter auch auf die Straße ausweichen.
Des Weiteren benötigen E-Scooter eine Haftpflichtversicherung. Insofern muss auch ein gültiger Versicherungsnachweis in Form einer Versicherungsplakette oder eines Versicherungsaufklebers am E-Scooter aufgebracht sein. So kann man jederzeit nachweisen, dass eine gültige E-Scooter-Haftpflichtversicherung vorhanden ist. Die Haftpflichtversicherung kommt im Schadensfall für Schäden Dritter auf.
E-Scooter im Test: Empfehlungen
Der ePowerFun ePF-Pulse ist ein super flotter Flitzer mit ausgezeichneter Beschleunigung, hoher Reichweite von mindestens 60 Kilometern, souveränem Fahrverhalten und starken Bremsen. Er ist vorn und hinten gefedert, wodurch harte Schläge und Fahrbahnunebenheiten eliminiert werden. Zudem hat der Roller an den Griffenden und neben dem Hinterreifen insgesamt vier Blinker verbaut, um im Dunkeln und auch tagsüber beim Abbiegen besser gesehen zu werden.
Blinker, Federung, stabile Konstruktion, durchzugsstarker Motor und ordentliche Bremsen: Der Trittbrett Sultan Plus hat fast keine Schwächen und kostet beim Hersteller selbst gerade mal 750 Euro. Mit Bremslicht ausgestattet ist man auf diesem E-Scooter sicher unterwegs.
Super Federung, optionaler Zusatzakku, tolles Display, Bremslicht, Blinker und exzellente Bremsen: Der Segway Ninebot G3 D ist ein extrem komfortabler E-Scooter mit ausgereifter Technik, der es Langfingern schwer macht.
Der Slidefox NT bietet alles, was maximalen Fahrspaß garantiert: einen starken Motor, exzellente Federung, große Reichweiten, vier Blinker und einen stabilen Alu-Rahmen.
Der Navee V50i Pro ist für uns eine Empfehlung aus mehreren Gründen: Für rund 500 Euro ist er preiswert, außerdem kann man den Lenker zweifach falten und damit das Packmaß deutlich reduzieren.
E-Scooter: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Für einen möglichst flexiblen Einsatz sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass am Fabrikschild Ihres Electro-Scooters eine Betriebserlaubnis-Nummer (ABE-Nr.) angebracht ist. Diese finden Sie in der Regel am Rahmen oder an der Unterseite. Fahren Sie einen Elektroroller ohne Straßenzulassung auf öffentlichen Straßen, drohen empfindliche Geldstrafen. Außerdem verlieren Sie unter Umständen jeglichen Versicherungsschutz.
E-Scooter dürfen bis zu 20 km/h schnell fahren. Der Elektromotor kann im Normalfall nicht im Stand aktiviert werden. Bei fast allen Modellen nimmt er die Arbeit erst auf, nachdem der Roller angeschoben wurde.
Während Modelle mit größeren Rädern und Federgabel deutlich mehr Fahrkomfort bieten, ist die Fahrt auf einem Gerät mit kleinen Rädern oft sehr unkomfortabel, jedes Schlagloch wird hier zur Herausforderung.
Elektro-Scooter unterscheiden sich erheblich im Gewicht. Möchten Sie Ihren Electro-Scooter beispielsweise mit in den Zug oder die Straßenbahn nehmen, sollte dieser möglichst leicht sein.
Ein wichtiger Aspekt ist ebenfalls die Reifengröße. Größere Reifen bieten einen höheren Fahrkomfort, natürlich wird der Scooter dadurch wuchtiger, was sich wiederum auf die Kompaktheit beim Zusammenlegen und damit auf den Transport negativ auswirkt. Finden Sie den für Sie optimalen Kompromiss.
Auch Federgabeln erweisen sich als sinnvoll, damit Sie nicht jeden Schlag direkt an der Lenkerstange spüren.
E-Scooter müssen mit Licht, Klingel und mindestens zwei Bremsen ausgestattet sein, um die Straßenzulassung zu erhalten. Hersteller bieten neben Scheiben- und Trommelbremsen auch elektrische Vorderradbremsen sowie mechanische Rücktrittbremsen an. Bremsen sollten gut dosierbar sein. Packen diese zu abrupt und kräftig zu, besteht Sturzgefahr.
Ein erhebliches Unterscheidungsmerkmal bei Elektro-Scootern sind zudem der Akku bzw. die Akkukapazität. Diese entscheidet über die Reichweite. Modelle ab etwa 7.500 mAh ermöglichen Ihnen Strecken von mindestens 20 Kilometern - abhängig ist diese Angabe natürlich von möglichen Steigungen und der Bodenbeschaffenheit.
Motorleistung von E-Rollern
Die Motorleistung eines E-Rollers ist maßgeblich dafür, wie schnell der Roller fährt und wie schnell dieser beschleunigt. Zusätzlich ist es mit einer höheren Motorleistung einfacher, höhere Steigerungen zu fahren. Die Motorleistung spielt auch eine erhebliche Rolle, wenn man eine zweite Person mitnehmen möchte.
Bei konventionellen Rollern wird die Motorleistung in PS angegeben, doch bei E-Rollern, E-Scootern und anderen Elektrofahrzeugen verwendet man Kilowatt oder Watt Angaben.
Bei einem E-Roller findet man keinen Verbrennungsmotor oder ein mechanisches Getriebe und keine Antriebskette. Der Elektromotor funktioniert anders und liefert dadurch wichtige Vorteile gegenüber dem konventionellen Motor.
In den meisten E-Rollern wird ein elektrischer Nabenmotor im Hinterrad verbaut. Durch diese Bauart kann die Kraft des Motors direkt auf die Straße übertragen werden.
Die Energie vom Akku wird durch das Steuergerät an den Motor geleitet. Wenn der Rollerfahrer den Gasgriff drückt, wandelt sich die Energie aus dem Akku um. Durch die umgewandelte Energie kann der elektrische Nabenmotor die Kraft aufbringen, die er braucht, um den E-Roller fortzubewegen.
Es gibt die E-Scooter in verschiedenen Leistungsklassen mit unterschiedlicher Watt-Leistung. Es fängt bei 150 oder 250 Watt an. Für mehr Leistung wäre ein 500 Watt Motor schon empfehlenswert. Es gibt auch Scooter mit 1000 Watt Leistung und drüber- E-Scooter bis 2500 Watt werden aber in der Regel auch schneller gefahren und erreichen mit einer Höchstgeschwindigleit von bis zu 45 Km/h eine höhere Klasse.
Wipproller
Wipproller ermöglichen die Fortbewewegung ohne sich mit dem Fuß auf dem Boden abstoßen zu müssen. Ein altbekannter Vertreter dieser Rollergattung war z.B. der Wipproller der Fa. Wittkop. Der Antrieb erfolgte vom Wippbrett über eine Zahnstange auf das Hinterrad.
Neuentwicklungen sind nunmehr in der Lage die eingebrachte Bewegungsenergie hocheffizient umzusetzen. Einige Modelle sind sogar in der Lage Steigungen bis zu 30 % zu bewältigen.
Wipproller eignen sich vorwiegend zum Fahren auf ebenem, oder abfallendem Gelände. Bergfahrten sind aktuell nur mit dem Modell Streetstepper oder dem Elliptigo möglich. Mit den meisten Wipprollern sind in der Ebene auch hohe Geschwindigkeiten > 30 km/h erzielbar.
Wipproller/Stepper sind sind eine sehr gute Alternative als Training für alle Jogger, Leichtatlethen und viele andere Sportarten, wie auch für Personen die aus verschiedenen Gründen nichtmehr auf einem Fahrradsattel sitzen können.
Verwandte Beiträge:
- Tretroller auf dem Gehweg fahren: Rechtliche Grundlagen & Tipps für sicheres Fahren
- Tretroller mit Kette: Vorteile, Nachteile & Kaufempfehlungen
- E-Tretroller: Test, Kaufberatung & Modelle
- 24h Radrennen Nürburgring: Schockierende Unfallstatistik & Die größten Herausforderungen enthüllt!
- MTB 24 Zoll Mädchen: Das perfekte Mountainbike für junge Fahrerinnen
Kommentar schreiben