Der Kinderroller ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel für die Kleinen. Bevor es aufs Fahrrad geht, aber auch jederzeit noch dann, wenn die Künste auf dem Bike bereits erwacht sind, steigen Kids gerne auf den Tretroller. Oft ist der Kinderroller auch dann gefragt, wenn das Laufrad mal langweilig ist.
Aktuelle Kinderroller die wir u.a. auch im Test haben, findest du in der nachfolgenden Tabelle.
| Hersteller | Modell | Besonderheiten |
|---|---|---|
| HUDORA | BigWheel 205 Scooter | Stabiler Aluminium-Roller, Höhenjustierbar & zusammenklappbar |
| HUDORA | Scooter Up 145 Junior | Hochwertiger & sicherer Kinder Roller ab 3 Jahre, Zusammenklappbarer |
| LIONELO | Jessy Premium Dreirad-Kinderroller | mit LED-Rädern für Kinder 3 Jahre bis 50 kg |
| Fun Pro | ONE Roller | Sicherer Premium Roller Kinder 3 Jahre, LED Räder, faltbar, ab Kleinkind |
| Arebos | Cityroller Tretroller Pink Scooter | höhenverstellbar | klappbar | inkl. Traggurt | XXL Räder |
| Y-RAIN | Roller Kinder | mit 3 Verstellbaren Höhen kinderroller für mit LED Räder Geschenke für |
| Diverse | Kinderroller mit Sitz | Roller Kinder ab 2 3 4 Jahre, Scooter Kinder Mädchen Junge, Tretroller mit |
| HUDORA | BigWheel 125 Scooter | Sicherer & hochwertiger Aluminium-Roller für Kinder |
| HUDORA | BigWheel® 205 Advanced Scooter | Komfortabler Aluminium-Roller für bis zu 100kg |
Worauf du beim Kauf eines Kinderrollers achten solltest
Beim Rollerfahren steht das Kind i.d.R. auf nur einem Bein. Mit dem anderen Bein treibt es den Roller an. Bei noch kleinen Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren ist es sinnvoll sich für einen Kinderoller mit drei Rädern zu entscheiden.
Also für einen, der hinten, hinter dem Trittbrett, mit zwei kleinen Rädern ausgestattet ist. Mit solch einem Kinderroller werden die Kids dabei unterstützt den Roller auch beim Beschleunigen möglichst gerade zu halten. Ein Kinderroller mit nur zwei Rädern ist zwar etwas wendiger, jedoch neigt das Kind den Roller oft zu stark zur Seite des antreibenden Beines.
Will das Kind dann nach dem Schwung holen mal ein paar Meter rollen, verliert es besonders zu Beginn leider oft die Kontrolle und kippt zur entgegengesetzten Seite.
Das Trittbrett sollte beim Kinderroller unbedingt eine Struktur haben. Glatte Oberflächen sind nicht förderlich und provozieren vor allem bei Nässe gerne Stürze weil Kinder mit feuchten Schuhen auf den Trittflächen ausrutschen.
Alternativ zu Mustern auf der Trittfläche wie beim Puky R1, funktioniert auch Anti-Rutschmaterial das Schleifpapier ähnelt. Kinderroller haben meistens keine Bremse.
Manche Eltern werden noch aus ihrer eigenen Kindheit die Tretroller kennen, die vorm Hinterrad eine kleine Fußbremse hatten, auf die man einfach nur drauftreten musste um zu bremsen. Es drückte sich dann ein Metallglotz gegen das Hinterrad und stoppte. Ich kenne es ebenfalls noch.
Kinder bremsen heute einfach mit dem Fuß am Boden. Wenn es bergab geht müssen Eltern sehr aufmerksam sein, da Kinderroller bereits hohe Geschwindigkeiten aufnehmen können, bei dem selbst rennende Eltern verzweifeln. Auf ebener Strecke funktioniert Rollerfahren wunderbar ohne Bremsen.
Neben den klassischen Rollern die vorne und hinten je ein Rad haben, wurde oben bereits der Puky R1 erwähnt, der hinten zwei Räder hat. Vorne zwei Räder zu haben bedeutet aber auch, dass die Lenkung eine etwas andere ist.
Mit zwei Rädern vorne kann der Roller sich nicht mehr als komplettes System in die Kurve neigen. Dafür neigt sich aber der Lenker und die Lenkerstange. Durch die Neigung kommt es auch zum Lenkvorgang. Der Lenker muss und kann also nicht gedreht werden.
Elektroroller für Kinder werden immer beliebter, um sich fortzubewegen. Sie sind eine tolle Alternative zu anderen Kinderrollern und machen auch noch eine Menge Spaß!
Es gibt verschiedene Arten von Elektrorollern für Kinder die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. In unseren Testberichten zu elektrischen Kinderrollern geben wir Dir einige Tipps, wie Du den richtigen Elektroroller für Dein Kind auswählen kannst.
Die Top 3 Kinder-Tretroller
PUKY R 1 Classic Scooter
Der „R1 Classic Scooter“ von Puky zählt zu den besten Tretrollern für Kinder ab 2 Jahren. Der PUKY R 1 Classic Scooter wurde von der Stiftung Warentest in der Kategorie „Tretroller für kleine Kinder“ mit der Gesamtnote „gut“ Ende 2022 zum Testsieger gekürt.
Der Lenker lässt sich in der Höhe zwischen 85-105 cm verstellen, womit für Kinder ab etwa 2 bis 4 Jahre (bzw. Körpergröße 95 bis 125 cm) optimal passt. Das Trittbrett ist mit einer rutschhemmenden Oberfläche versehen, das ist unserer Erfahrung nach besonders bei Nässe wichtig.
Auch die Sicherheitslenkergriffe tragen zur Sicherheit bei: Sie schützen bei Stürzen vor Verletzungen und verhindern auch ein ungewolltes Abrutschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rollern ist bei diesem Modell auch der Lenkerpolster hochwertig: abriebfest, UV-beständig und vor allem auch schadstofffrei.
Das gefällt uns:
- viele Details, welche die Sicherheit erhöhen (rutschhemmendes Trittbrett, Sicherheitslenkergriffe usw.)
- recht einfach in der Höhe verstellbar
- Hinterachse doppelt bereift - bietet für kleine Kinder mehr Halt und Sicherheit
- Testsieger Stiftung Warentest
Das könnte besser sein:
- die 360° drehbare Lenkachse erfordert zu Beginn etwas Übung (keine Lenkeinschlagsbegrenzung)
Unser Fazit:
Ein sicherer, schadstofffreier Roller für Kleinkinder ab 2 Jahre, passt bis etwa 4 Jahre. Getestet und für gut befunden, dazu ein fairer Preis: Unserer Meinung nach macht man mit diesem Tretroller alles richtig.
Scoot and Ride „Highwaykick 3“
Dieser Roller ist speziell für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren konzipiert und bietet mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad gute Stabilität für Anfänger. Der faltbare Lenker verbessert nicht nur das Handling, sondern erleichtert auch das Verstauen des Rollers.
Seine coolen Farben und die LED-beleuchteten Räder machen ihn zu einem attraktiven Spielzeug für die Kleinen, denen das Safety Pad, eine Art Überrollschutz, zusätzliche Sicherheit bietet.
Das gefällt uns:
- Leicht und kompakt
- Kräftiges Leuchten
- Hohe Haltbarkeit
Das könnte besser sein:
- vereinzelt kleine Materialschäden möglich
Unser Fazit:
Der Scoot and Ride „Highwaykick 3“ ist ein gut gemachter und durchdachter Roller und hat nicht umsonst den 2. Platz unter den kleinen Scootern bei Stiftung Warentest 2022 belegt. Der Klappmechanismus könnte einfacher funktionieren und vereinzelt gibt es Rückmeldungen zu frühen Materialschäden. In unserem Umfeld aber einer der beliebtesten und zuverlässigsten Scooter.
Alu-Scooter (Testsieger Stiftung Warentest)
Dieser Alu-Scooter wiegt ca. 5 kg und passt für Kinder ab etwa 6 Jahren bzw. Körpergröße 120 cm. Der Scooter bzw. die Lenkstange kann in der Höhe verstellt werden und passt damit bis zu einer Körpergröße von etwa 175 cm. Damit eignet sich dieses Modell - zusammen mit der Belastungsgrenze von 100 kg - auch für Jugendliche und kleine Erwachsene.
Positiv bewerten wir außerdem den Rollendurchmesser von 20 cm am Vorderrad: Damit wird nicht jedes kleine Hindernis zur Gefahrenquelle. Auch das Einklappen des Tretrollers klappt recht unkompliziert und einfach.
Die Stiftung Warentest hat dieses Modell beim Rollertest 12/2022 in der Kategorie „Tretroller für große Kinder“ zum Testsieger gekürt: Gesamtnote 2,0.
Das gefällt uns:
- Testsieger bei Stiftung Warentest - in der Teilwertung „Schadstoffe“ sogar Note 1,0
- einfacher Klappmechanismus
- passt für viele Jahre bis 175 Körpergröße
Das könnte besser sein:
- 5 kg Gewicht im Vergleich zu anderen Modellen nicht herausragend leicht
- laut Stiftung Warentest ist die Sichtbarkeit im Dunkel nur durchschnittlich
Unser Fazit:
Ein Kinderroller, der ab 6 Jahren passt und keine wesentlichen Schwächen aufweist, wie auch der Test von Stiftung Warentest zeigt. Passt dank Größenverstellung für viele Jahre.
Weitere Kinderroller für verschiedene Altersgruppen
Kinderroller (3 Räder) für Kinder ab 3 Jahren
Kinder ab ca. 2 bis 3 Jahren können rasch und intuitiv mit einem Tretroller umgehen. Auf einem Tretroller mit 3 Rädern fühlen sich Kinder in diesem Alter noch sicherer - diese Modelle sind deshalb die gängige Wahl in dieser Altersklasse.
Fun-Scooter „Kids Whiz“ von Apollo
Dieser Einstiegsroller für Kinder ab 3 Jahren besticht mit seinen blinkenden LED-Rädern und den lebhaften Farben. Die Konstruktion aus Aluminium und das Drei-Rad-Design sorgen für Stabilität und ein sicheres Fahrverhalten. Durch die höhenverstellbare und klappbare Lenkstange ist er zudem leicht zu transportieren und zu verstauen.
Dieser Roller fördert nicht nur das Gleichgewicht, sondern macht das Fahren lernen für Kinder aufregend.
Unser Fazit:
Dieser Roller von Apollo sticht allein schon durch seine grelle Farbgebung und die kunterbunten Rollen hervor. Neben dem Design hat uns aber auch die solide Verarbeitung des „Kids Whiz“ überzeugt. Preis-Leistungs-Tipp.
Kinder-Tretroller „Elite Deluxe Lights“ von Globber
Dieser 3-rädrige Scooter besitzt LED-Leuchtrollen und einen speziellen Klappmechanismus. Die Kombination aus großen Rollen mit ABEC 5 Kugellagern und einer dynamisch leuchtenden Vorderradbeleuchtung sorgt für komfortables Fahrerlebnis.
Die höhenverstellbare Lenkstange sorgt dafür, dass der Scooter mit den Kindern ab 3 Jahren weiter mitwächst. Insgesamt kann er mit bis zu 50 kg belastet werden.
Unser Fazit:
Der Globber-Tretroller paart elegantes Design mit hochwertigen Materialien. Die LED-Rollen sorgen unserer Erfahrung nach vor allem nachts für Begeisterung bei Kindern. Das Zusammenklappen funktioniert bei anderen Modellen allerdings einfacher.
Tipps für den Kauf eines Kinderrollers
Generell sollte ein Roller mit Bremsen ausgestattet sein, besonders bei schnelleren Modellen für ältere Kinder. Typisch ist die Hinterrad-Reibungsbremse, auf die die kleinen Fahrer einfach mit dem Fuß treten können.
Und was ist ein K.O.-Kriterium? Ein Trittbrett, das nicht rutschfest ist - wegen der Unfallgefahr. Auch das Gewicht des Scooters ist eine Überlegung wert: Spätestens wenn man den Kinderroller mal mitnehmen will oder es als Mutter bzw. Vater heimtragen muss, wird man ein gewichtigeres Teil verfluchen.
Praktisch, weil bei Schmuddelwetter nichts auf die Klamotten spritzt, sind Schutzbleche auf Vorder- und Hinterrad.
Für die Kleinsten mit zwei, drei Jahren bieten sich Kinderscooter-Modelle mit drei Rädern an - eines vorn, zwei hinten. Es gibt auch Varianten mit vier Rädern.
Allerdings werden einige dieser Starter-Roller über Gewichtsverlagerung gesteuert, ähnlich wie beim Skateboard - eine anfangs nicht einfach zu lernende Technik.
Deshalb scheiden sich daran auch die Geister: Manche Minis lieben diese Bewegungen und scooten bald profimäßig durch die Gegend. Kinderroller mit drei oder vier Rädern sind zudem meist etwas schwerfälliger und weniger wendig, was sich negativ auf den Fahrspaß auswirken kann.
Außerdem sind sie oft langsamer, das dürfte allerdings manchen Eltern nur recht sein.
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