Ultra Bike Marathon Strecke: Eine Herausforderung im Schwarzwald

Der Black Forest ULTRA Bike Marathon ist ein Sportevent, das bereits zum 24. Mal in Kirchzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) stattfindet. Bei der Königsdisziplin, der "Ultra Route", müssen die Biker 3.550 Höhenmeter und 120 Kilometer Länge überwinden. Da es sich um ein UCI-Rennen handelt, werden auch einige Radprofis an den Start gehen.

Egal, welche Strecke du in Angriff nimmst: Jeder, der durchkommt, ist ein Sieger! Das Streckenportfolio wurde geschärft und bietet nun vier Strecken an:

  • ULTRA: 118 km | 3550 hm
  • MARATHON: 75 km | 2170 hm
  • SPEED TRACK: 54 km | 1230 hm
  • SHORT TRACK: 40 km | 850 hm

Die Wettkampfstrecken führen über die Gemarkungen der Gemeinden Kirchzarten, Buchenbach, Hinterzarten, Feldberg, St. Blasien-Menzenschwand, Bernau, Todtnau und Oberried. Die Strecken führen überwiegend über Forst- und Waldwege. Ein geringer Anteil ist asphaltiert. Wenn öffentliche Straßen befahren werden, sind diese für den allgemeinen Verkehr ganz oder teilweise gesperrt. Die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung sind zu beachten.

Die Ultra Strecke im Detail

Keine Gnade für die Wade: Mit 118 km und 3.550 Höhenmetern ist der ULTRA dieses Jahr noch mehr „ultra“! Der Startschuss auf der Königsstrecke des Black Forest ULTRA Bike Marathon fällt in der Fußgängerzone in Kirchzarten. Dort kannst du ganz kurz die wundervolle Aussicht ins Dreisamtal genießen, bevor es weiter nach Hinterzarten über viele kleinere schöne Waldwege zur Adlerschanze geht.

Bei der Adlerschanze hast du etwa ein Viertel deiner Tagesetappe erreicht und kannst dich an der Verpflegungsstelle stärken. Das brauchst du hier auch – denn anschließend geht es steil hinauf raus aus Hinterzarten, über die Bruderhalde auf vielen schönen, abwechslungsreichen Wegen zum Raimartihof. Beim Raimartihof trennen sich die Streckenführungen von ULTRA, Marathon und Short Track.

Nach einem knackigen Anstieg gelangst du zum Feldberg Seebuck. Ja, richtig gehört - du fährst über den höchsten Berg des Schwarzwaldes! Oben beim Seebuck gibt es noch mal eine Verpflegungsstelle. Kurz danach erreichst du den höchsten Punkt der Strecke auf 1.375 m Ü NN wo du unbedingt einen kurzen Augenblick innehalten und den sagenhaften Ausblick ins Wiesental genießen solltest!

Danach geht es actionreich weiter, denn du wirst die Passstraße B 317 über die Skibrücke überqueren. Weiter bergab geht es dann nach Menzenschwand Hinterdorf, wo es wieder auf die alte, bekannte Streckenführung geht. An der ehemaligen Skisprungschanze kannst du dich noch mal kurz mit Getränken und Riegeln eindecken.

Von Menzenschwand Vorderdorf gelangst du auf Wald- und Wiesenwegen und schmalen, verblockten Trails in Richtung Kaiserberg. Kurz vorher wirst du die die Hälfte der Renndistanz erreicht haben. In Bernau Hof erwartet dich eine weitere Verpflegungsstelle. Wenn deine Reserven wieder gefüllt sind, machst du dich vorbei am Prägbach-Wasserfall hinauf zum Bernauer-Kreuz-Weg. Von dort aus geht es dann runter nach Todtnau, wo du vor der mächtigen Kulisse der St. Johannes Kirche mitten in Todtnau auf die Streckenführung des Speed Track triffst und eine Verpflegungsstelle vorfindest.

Zurück auf dem Sattel machst du dich auf in Richtung Todtnau-Feriendorf und weiter nach Aftersteg. Dort wartet endlich die legendäre und verdiente Alpe de Fidlebrugg auf dich. Auf dem extrem knackigen Anstieg mit einer 20 %-igen Steigung steht Thomas Zipfel zusammen mit seinen Partygästen und heizen dich den Berg hoch! Wenn du glaubst, du hast es geschafft, geht es aber noch mal weiter bergauf bis zum Almgasthaus Knöpflesbrunnen, wo dich die nächste Verpflegungsstelle erwartet. Der schöne Höhenzug erlaubt dir immer mal wieder einen Blick ins Wiesental, bis du irgendwann in Muggenbrunn Oberhäuser landest. Dort hast du etwa dreiviertel der Strecke geschafft.

Durch das verzauberte Trubelsbach geht es in Richtung Notschrei, zum Haldenköpfle, über die Schauinslandstraße nach Hofsgrund. Hier erreichst du die 100 km Marke! Auf einem Wiesenweg geht es hinab zur Verpflegungsstelle nach Hofsgrund Ortsmitte. Anschließend erwartet dich nochmals ein anstrengender Anstieg bis zum Schauinsland, wo du nochmals ein „Zwischenhoch” mit 1.239 m Ü NN erreichst.

Die letzten 15 Kilometer führen dich in den Wald in Richtung Rappenecker Hütte, hinab nach Oberried. Unterwegs triffst du wieder auf die Marathon Strecke.

Marathon Strecke

Der Startschuss auf unserem Klassiker fällt in der Fußgängerzone in Kirchzarten. Dort kannst du kurz die wundervolle Aussicht ins Dreisamtal genießen, bevor es weiter nach Hinterzarten über viele kleinere schöne Waldwege zur Adlerschanze geht. Bei der Adlerschanze hast du schon mehr als ein Drittel der Distanz erreicht und kannst dich an der Verpflegungsstelle stärken.

Das brauchst du hier auch – denn anschließend geht es steil hinauf raus aus Hinterzarten, über die Bruderhalde auf vielen schönen, abwechslungsreichen Wegen zum Raimartihof. Beim Raimartihof trennen sich die Streckenführungen von ULTRA, MARATHON und Short Track. Nach dem herausfordernden Anstieg auf den Rinken hast du noch nicht ganz zwei Drittel deiner Tagesetappe erreicht. Hier kannst du dir bei der Verpflegungsstelle erst einmal deine Reserven auffüllen.

Nach der kurzen Pause geht es hinab in Richtung Zastlertal und von dort aus zum Berggasthaus Stollenbacher Hütte. Von dort führt dich die Strecke stetig bergab Richtung Oberried und auf den Hans-Joschy-Trail. Hast du diesen bewältigt, kannst du auf dem Panoramaweg kurz die Aussicht ins Dreisamtal genießen, bevor es rechts auf einen Trail hinunter nach Oberried geht. Am neuen Hotspot in Oberried Obertal erwarten dich einige Zuschauer zusammen mit Florian Wenig – traditionell in Lederhosen und mit Stimmungsmusik!

So kannst du gut in den ca. 2,5 km langen Anstieg hinauf zum Hennenbach starten, wo du wieder auf die Streckenführung des ULTRA und Speed Track triffst.

Speed Track Strecke

Der letzte Startschuss des Black Forest ULTRA Bike Marathon fällt in Todtnauberg in der Kurhausstraße. Von hier aus schrauben sich die Teilnehmer des Speed Track einmal rund um Todtnauberg, bis sie die Berger Höhe erreichen. Von dort aus geht es über Waldwege und Trails vorbei an der Wolfsschlucht hinab nach Todtnau.

Vor der mächtigen Kulisse der St. Johannes Kirche mitten in Todtnau triffst du auf die Streckenführung des ULTRA und findest eine Verpflegungsstelle vor, an der du dich auf den bevorstehenden Anstieg vorbereiten kannst. Zurück im Sattel machst du dich auf in Richtung Todtnau-Feriendorf und weiter nach Aftersteg. Dort wartet endlich die legendäre und verdiente Alpe de Fidlebrugg auf dich. Auf dem extrem knackigen Anstieg mit einer 20 %-igen Steigung steht Thomas Zipfel zusammen mit seinen Partygästen und heizen dich den Berg hoch!

Wenn du glaubst, du hast es geschafft, geht es aber noch mal weiter bergauf bis zum Almgasthaus Knöpflesbrunnen, wo dich die nächste Verpflegungsstelle erwartet. Der schöne Höhenzug erlaubt dir immer mal wieder einen Blick ins Wiesental, bis du irgendwann in Muggenbrunn Oberhäuser landest. Dort hast du etwa die Hälfte der Renndistanz geschafft.

Durch das verzauberte Trubelsbach geht es in Richtung Notschrei, zum Haldenköpfle, über die Schauinslandstraße nach Hofsgrund. Auf einem Wiesenweg geht es hinab zur Verpflegungsstelle nach Hofsgrund Ortsmitte. Anschließend erwartet dich nochmals ein anstrengender Anstieg bis zum Schauinsland, wo du den höchsten Punkt auf deiner Strecke mit 1.239 m Ü NN erreichst.

Die letzten 15 Kilometer führen dich in den Wald in Richtung Rappenecker Hütte, hinab nach Oberried. Unterwegs triffst du wieder auf die Marathon Strecke und den Short Track. Über Dietenbach und den Campingplatz in Kirchzarten gelangst du ins Ziel im Stadion.

Short Track Strecke

Der SHORT Track ist mit 40 km und 850 Höhenmetern die Fun-Strecke für Jedermann und -frau. Denn in Summe geht es mehr bergab als bergauf! Nach dem Startschuss am Bahnhof geht es erst mal steil hinauf und raus aus Hinterzarten, über die Bruderhalde auf vielen schönen, abwechslungsreichen Wegen zum Raimartihof.

Beim Raimartihof trennen sich die Streckenführungen von ULTRA, Marathon und Short Track. Nach dem herausfordernden Anstieg auf den Rinken hast du noch nicht ganz die Hälfte der Renndistanz erreicht. Hier kannst du dir bei der Verpflegungsstelle erst einmal deine Reserven auffüllen. Nach der kurzen Pause geht es hinab in Richtung Zastlertal und von dort aus zum Berggasthaus Stollenbacher Hütte.

Einmal um den Ruheberg herum geht es zum Antoniushäusle, vorbei am Küchlebauernhof zur Erlenbachstraße. Dort fährst du dann bergab bis zur scharfen Rechtskurve, in der du links in den Brendewaldweg und von dort aus auf den Hans-Joschy-Trail abbiegst. Weiter fährst du auf den Panoramaweg, rechts auf einen Trail hinunter nach Oberried. Nun hast du es fast geschafft, denn bergauf geht es von nun an nicht mehr wirklich und du gelangst über die Segelflugwiese auf direktem Weg ins Ziel im Stadion.

Zusätzliche Informationen

E-Mountainbikes/E-Bikes sind auf keiner der vier ULTRA Bike Marathon Strecken zugelassen.

Du suchst eine Herausforderung mit dem Gravel Bike ohne Zeitdruck? Dann sei dabei beim 1. Black Forest ULTRA Gravel.

Zeitmessung und Zeitlimit

Offizielle Zeitmessung und Datenverarbeitung durch Datasport. Die Zeitmessung erfolgt über Transponder, die an der Startnummer befestigt sind. An den Kontrollstellen werden anhand des Transponders die Durchgangszeiten registriert. FahrerInnen, die die Kontrollpunkte nach Kontrollschluss passieren, werden aus dem Rennen genommen und müssen den dafür vorgesehenen Abschnitt ihrer Startnummer an den Kontrollstellen abgeben (siehe "Kontrollstellen").

Mindestgeschwindigkeit, um Zeitlimits einhalten zu können sind:

  • ULTRA ca. 12,5 km/h
  • Marathon ca. 10 km/h
  • Speed Track ca. 10 km/h
  • Short Track ca.

Rettungsdienst

Bergwacht Schwarzwald und Deutsches Rotes Kreuz. Jede/r Fahrer/in ist verpflichtet, Unfälle dem nächsten Strecken- oder Bergwachtposten zu melden. Im Abstand von zwei Kilometern ist die Strecke mit Kilometertafeln beschildert. Bei Alarmierung muss der Streckenkilometer angegeben werden. Die Einsatzfahrzeuge befahren dieselbe Strecke wie die Teilnehmer. Bei Versorgung von Unfällen kann es daher zu kurzzeitigen Blockaden oder Behinderungen auf der Strecke kommen. Den Einsatzfahrzeugen ist der Weg frei zu machen, und den Anweisungen des Rettungsdienstes ist Folge zu leisten. Zusätzlich zu den Fahrzeugen der Bergwacht befinden sich Notärzte auf Enduro-Maschinen mit entsprechender Kennzeichnung auf der Strecke.

Auch die jüngeren Radler können beim Bambini-Rennen oder den Youngster-Rennen am Wochenende an den Start gehen. Besonders das Bambini-Rennen am Freitagnachmittag sei jedes Jahr ein Highlight, sagt Veranstalterin Britta Schreiber. In dieser Disziplin können alle Kinder zwischen zwei und sieben Jahren mit dem Fahrrad oder dem Laufrad im Sportstadion in Kirchzarten eine Strecke von 400 Metern absolvieren.

Auch wenn die Mountainbike-Routen durch die Orte Kirchzarten, Hinterzarten und Todtnauberg führen, sollen die Hauptverkehrsstraßen nur für kürzere Zeit gesperrt sein. "Es muss niemand sein Auto stehen lassen wegen der Veranstaltung", sagt Eckmann. Das Sportevent läuft von Freitag bis Sonntag, der Höhepunkt ist traditionell der Sonntag mit vier Rennen.

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