Unterkünfte für Biker Motorradfahrer

Nach einheitlichen und objektiven Kriterien werden Betriebe ausgezeichnet, die ihr Angebot auf die Ansprüche und Bedürfnisse von Motorradfahrern ausgerichtet haben und mit besonderen Leistungen punkten. Damit erhalten Motorradfahrer eine verlässliche Orientierungshilfe bei ihrer Tourenplanung.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Unterkunft auf das Logo des Gütesiegels - als Schild meist im Hoteleingangsbereich oder an der Rezeption platziert - und Sie können sich auf ein herzliches "Biker Welcome" mit vielen Vorteilen freuen.

Kriterien für motorradfreundliche Unterkünfte

  • (Diebstahl-)Sichere und befestigte Motorradstellplätze
  • Trockenmöglichkeiten für regennasse Monturen
  • Werkzeug für kleinere Reparaturen / Schrauberecke
  • Umfangreiches Informationsmaterial

Ein gewisser Leistungsstandard ist damit bereits gewährleistet. Zudem müssen die Betriebe 20 Mindestkriterien sowie 6 Zusatzkriterien erfüllen. Alle zertifizierten Betriebe müssen umfangreiche Kriterien erfüllen.

Die Motorradfreundlichkeit der Betriebe wird alle drei Jahre von einer unabhängigen und objektiven Bereisungskommission, die aus Vertretern von ADAC und DEHOGA besteht, überprüft.

Motorradfreundliche Hotels in Deutschland

Die "Motorradfreundlichen Hotels" in Deutschland finden Sie hier oder auf der interaktiven Karte in ADAC Maps (unter "Entdecken" und "Unterkünfte"). Das Sauerland gilt unter Insidern als eines der schönsten Gebiete für Motorrad-Touren in Deutschland.

Nicht umsonst steht das Sauerland für den perfekten Ort für ausgiebige Motorradtouren und Entdeckungsreisen. Weite Wiesen- und Waldlandschaften mit Laub- und Nadelbäumen, die von kleinen Landstraße durchzogen werden, bieten dem Biker zahlreiche Wege, dem üblichen Verkehr zu entkommen. Finde genau das passende Hotel, das zu Dir passt.

Besonders beliebt bei Bikern sind die vielen Stauseen im Sauerland, wo sich einige bekannte Biker-Treffs etabliert haben. Darüber hinaus finden Biker im Sauerland auch viele weitere interessante Ziele, wie z.B.

Unsere ausgewählten Biker-Hotels bieten alles, was das Biker-Herz wünscht. Geführte Touren, Kurzübernachtungen, Unterstellmöglichkeiten, Trockenraum, Wasch- und Wartungsräume sowie Routen bis die Reifen blank sind. Die Hotels sind für Motorradfahrer/innen der perfekte Ort für einen sorgenfreien Motorradurlaub unter Freunden und Familie. Die Biker Hotels Sauerland bieten euch Pauschale mit Halbpension und geführten Motorradtouren durch das Sauerland und angrenzende Hessische Bergland. Plane mit uns Deine Motorrad Woche.

Tourenvorschläge im Sauerland

Mit einer Länge von insgesamt 193km gilt die Biggesee-Tour als eine der schönsten Strecken im Sauerland. Die Rothaar-Tour ist eine Tagestour, bei der du im weiten Bogen den Naturpark Rothaargebirge umrunden.

Einige Beispiele für Motorradfreundliche Hotels sind:

  • Trail Hotel Oberstaufen: Dein perfektes Basislager für Motorradfahrer, Radfahrer und Wanderer.
  • Sittnerhof in Meran: Ruhig gelegen und wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt ist der Sittnerhof ein gepflegtes 4 Sterne Hotel in Meran.
  • Landhotel im Spessart: Ruhiges Landhotel im Spessart - ideal für Motorradfahrer, Wanderer und Radfahrer. Entspannung, Genuss & Natur erleben.
  • Hotel Schloss Montabaur - ideal für Motorradfahrer, Wanderer und Radfahrer.
  • Hotel Zentral in Kirchberg - ideal für Motorradfahrer, Wanderfreunde und Radbegeisterte. Komfort, Kulinarik & Wellness im Herzen der Kitzbüheler Alpen.
  • Landhotel Augustin in Bad Staffelstein - ideal für Motorrad-, Wander- & Fahrradtouren.
  • Hotel Heidsmühle in der Vulkaneifel - ideal für Wanderer, Rad- & Motorradfahrer.
  • Villa Hammerschmiede in Pfinztal - Ihr Hotel für Motorradfahrer, Radfahrer & Wanderer.
  • Gasthaus Hotel Dresch in Erl, Tirol - familiär & gemütlich.
  • Hotel Kornock verbinden sich Holz, Wasser, Erde, Luft, Feuer zu einem ästhetischen Ganzen. Natürlich-elegant fügt sich das Haus harmonisch in die Landschaft ein.
  • Skihotel Galzig in St. Anton, ideal für Motorradtouren, Radfahren und Wandern in den Tiroler Alpen.
  • Garni Edy liegt in Daiano, einen Kilometer von Cavalese entfernt und ist der ideale Ort für Ihren Urlaub in den Bergen.
  • Landhotel Baumwipfel liegt inmitten der wunderbaren Natur im schönen Sauerland.
  • Hotel in Arabba bietet den idealen Rückzugsort zum Entspannen.
  • Hotel in Oberbayern liegt unser wunderschönes Hotel mit 35 Zimmern.
  • Hotel im Zentrum von Cavalese, der perfekte Ort um das Fleimstals zu erleben!

Weitere Empfehlungen und Tipps

Die Tour beginnt in der alten Hansestadt Lüneburg, der Namensgeberin der Region. Ihre romantische Altstadt mit den erhabenen Giebeln der Bürgerhäuser, jede Menge Fachwerk und Backstein sowie einsame Gassen und verschwiegene Winkel zwingen uns quasi dazu, einen Stadtbummel einzulegen, bevor wir den Motor der Maschine starten. Der Marktplatz ist die gute Stube Lüneburgs.

Wir verlassen Lüneburg nach Süden, folgen dem Lauf der Ilmenau, klinken uns ein kurzes Stück auf die B 4 ein und erreichen über Bienenbüttel und Wichmannsburg auf einem kleinen Landsträßchen den Elbe-Seitenkanal.

Über Bad Bevensen erreicht die Route das Städtchen Uelzen, nicht ohne zuvor mehrmals den Elbe-Seitenkanal überquert zu haben. Zweimal wurde Uelzen in seiner Geschichte zerstört: 1646 durch einen Brand, 1945 durch den Zweiten Weltkrieg. So blieb von seiner mittelalterlichen Substanz leider nicht mehr viel übrig.

Von Holdenstedt geht es ein Stück auf der B 4 Richtung Braunschweig, dann biegen wir nach Hösseringen ab. Dort wartet mit dem Museumsdorf ein optischer Leckerbissen. Die Strecke führt nun durch herrlichen Mischwald zum Naturpark Südheide. Der reicht von Celle bis hinüber zum Truppenübungsplatz bei Munster. Das 50.000 Hektar große Naturschutzgebiet wurde 1963 eingeweiht.

Weiter geht es über Faßberg und Hankenbostel nach Müden. Ob Müden nun tatsächlich das schönste Dorf der Lüneburger Heide ist, wie die Müdener gerne behaupten, sei dahingestellt. Ein Blickfang ist es allemal. Vorbei am 102 Meter hohen Wietzer Berg, dem „Mount Everest“ der Lüneburger Heide, auf dem das Hermann-Löns-Denkmal steht, gelangen wir nach Hermannsburg.

Benannt nach dem Sachsenherzog Hermann Billung, der hier im 10. Jahrhundert eine Burg baute, verfügt das Städtchen heute über zahlreiche hübsche aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäude.

Herrliche Alleen führen uns anschließend nach Bergen. Nach dem Passieren der Autobahn rollen wir nach Soltau hinein. Das „Herz der Heide“ besitzt einen sehenswerten Markplatz, der sich für eine ausgedehnte Pause geradezu aufdrängt. Dann fahren wir weiter nach Dorfmark, neben dessen Kirche ein einzelner hölzerner Kirchturm steht, und kommen nach Walsrode.

Wer sich über Himmelfahrt in der Lüneburger Heide aufhält, sollte unbedingt dem Ort Hiddingen bei Visselhövede einen Besuch abstatten. Dann wird dort nämlich das Heidhauerfest gefeiert, und die alten Trachten und Bräuche bestimmen das Bild.

Der nächste Ort, Schneverdingen, gilt als das Zentrum für den Handel mit Erzeugnissen aus der Heide. Jetzt beginnt der Naturpark Lüneburger Heide. Er wurde 1909 als erstes deutsches Naturschutzgebiet gegründet. Heute umfasst der Naturpark rund 20.000 Hektar Land, sein Mittelpunkt ist der 169 Meter hohe Wilseder Berg.

Vom Parkplatz bei Oberhaverbeck aus sind es ca. drei Kilometer zu Fuß bis dorthin. Weiter geht es durch herrliche Alleen nach Handeloh, dessen Ortsbild von Heidehöfen und Ziehbrunnen geprägt wird. Ein Stück Wald, dann erreichen wir Undeloh, das vor allem wegen seiner versteckt stehenden Kirche bekannt ist. Das reizende mittelalterliche Kirchlein besitzt einen separaten hölzernen Glockenturm und wird gerne für Hochzeiten benutzt.

Mit Egestorf und Salzhausen warten zwei weitere idyllische Heidedörfer, dann kommt Winsen an der Luhe in Sicht. Sein Schloss wurde bereits 1299 erstmals urkundlich erwähnt, weiterhin sehenswert sind die aus Backsteinen gebaute St.

Eine Nebenstraße bringt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt Lüneburg. Zuvor statten wir jedoch dem Dom von Bardowick einen Besuch ab.

Lüneburg - Bienenbüttel - Bad Bevensen - Uelzen - Hösseringen - Müden - Hermannsburg - Bergen - Soltau - Dorfmark - Hiddingen - Handeloh - Undeloh - Salzhausen - Winsen - Lüneburg (ca.

Die alte Salzstraße

Im Mittelalter gab es einen Rohstoff, der zeitweise teurer gehandelt wurde als Gold: Salz. Ohne Salz schmeckte das Essen nach nichts, und es war damals die einzige Möglichkeit, Nahrung zu konservieren. Entsprechend wertvoll war dieser Stoff, sogar Kriege wurden darum geführt.

Da das Salz nicht überall verfügbar war, musste es quer durch Deutschland von Salinen und Bergwerken zu den Bestimmungsorten transportiert werden. Diese Routen nannte man Salzstraßen. In Deutschland existieren heute noch sechs, in Österreich zwei, dann gibt es noch je eine Salzstraße in Italien und Frankreich. Auch in der Lüneburger Heide wurde Salz gewonnen und auf der Alten Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck transportiert.

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