Vaude Regenhose Radfahren Test Vergleich: Die besten Modelle im Überblick

Vorbei sind sie, die langen, sonnigen und trockenen Tage. Jetzt häufen sich wieder verregnete Zeiten, welche die Trails aufweichen und matschig machen. Das macht das Mountainbikefahren wesentlich kniffliger und erfordert eine erhöhte Konzentration und gute Fahrskills. Mit der richtigen, an das Wetter angepassten, Bekleidung kann ich dennoch bei nahezu jedem Wetter Fahrrad fahren gehen und mich einzig auf den Trailspaß fokussieren. Ein nahezu unverzichtbares Kleidungsstück ist hier eine hochwertige Regenhose.

Egal ob du ein begeisterter Mountainbiker bist, oder das Fahrrad einfach dein Fortbewegungsmittel für den Alltag ist, bei Regen benötigst du eine Regenhose, die dich zuverlässig trocken hält.

Die besten Vaude-Regenhosen im Vergleich

Hier ist ein Überblick über die besten Vaude-Regenhosen, basierend auf verschiedenen Tests und Vergleichen:

ModellGeeignet fürVerschlussartWasserdichtVorteile
Vaude Yaras Rain Zip Pants III 41427HerrenElastischer Bund mit Knopfleiste, ReißverschlussSehr wasserfestBesonders schmutz- und wasserabweisend, robust, anpassbarer Saum
Vaude Fluid Full-Zip Pants 1263DamenElastischer GummibundBesonders wasserfestAuch für starken Regen geeignet, anpassbarer Saum, atmungsaktiv
Vaude Luminum Performance Pants II 42281HerrenElastischer GummibundBesonders wasserfestSchmutz- und wasserabweisend, für starken Regen geeignet
Vaude Fluid Full-Zip Pants 5392DamenElastischer GummibundBesonders wasserfestSchmutz- und wasserabweisend, anpassbarer Saum, atmungsaktiv
Vaude Drop Pants II 4966DamenElastischer GummibundBesonders wasserfestSchmutz- und wasserabweisend, robust, für starken Regen geeignet

Vaude Moab Regenhose im Test

Vor einiger Zeit durfte ich bereits die Moab Regenshort von Vaude testen. Da ich mit dieser kurzen Hose so sehr zufrieden war, war für mich der nächste logische Schritt, das Pendant in Form der langen Moab Hose zu testen. Im anschließenden Bericht erfährst du, ob mich die lange Regenhose ebenso überzeugt hat.

Die schlichte schwarze Regenhose ist als Überziehhose gedacht und kann sowohl im Alltag als auch auf dem Mountainbike oder dem Rennrad getragen werden. Geliefert wird sie mit einem kleinen Packsack, in dem sich die Hose platzsparend verstauen lässt. Die Moab Hose lässt sich einfach und schnell, sowohl über eine kurze als auch über eine lange Fahrradhose ziehen. Der Schnitt der Hose ist ziemlich gerade und regulär, dadurch lässt sich die Hose auch einfach und schnell über Schuhe anziehen. Mit je zwei Klettbändern an jedem Bein können diese dann verengt werden.

Dies ist beim Fahrradfahren natürlich extrem wichtig, damit kein Stoff in die Kette gerät. Besonders am Gesäß nutzt sich durch die Reibung am Sattel eine Hose sehr schnell ab. Damit dies hier nicht passiert, wurde an dieser Stelle das Material noch zusätzlich verstärkt. Für schlanke Sportler wie mich, kann der Hosenbund ebenfalls mit Klettbändern in der Weite reguliert werden. Wird es in der Hose doch mal zu warm, können seitlich Reisverschlüsse geöffnet werden und somit die Wärme reguliert werden.

Wichtig hierbei ist nur eine verlässliche Regenkleidung in Form einer Regenjacke sowie einer wasserundurchlässigen Hose. Zu Beginn hatte ich die Hose stets noch im mitgelieferten Packsack verstaut. Durch diesen ließ sich diese so stark komprimieren, dass sie im Rucksack kaum Platz einnahm. Bei Regen, oder als Schutz der Kleidung auf besonders schlammigen Trails, war sie in kurzer Zeit schnell über meine Schuhe angezogen und der Trailspaß konnte beginnen. Aufgrund meiner schlanken Statur musste ich den Bund mit den Klettbändern immer enger stellen.

Gerade beim Downhill fahren, bin ich mit der Hüfte viel in Bewegung, was dazu führte, dass sich der Klettverschluss leider häufig lockerte oder an meiner darüberliegenden Fleecejacke hängen blieb. Hier wäre mir ein Kordelzug, mit dem ich die Hose zuverlässiger enger stellen könnte lieber gewesen. Ebenso wie am Bund der Hose, werden auch die Beine mit jeweils zwei Klettbändern enger gemacht. Im Gegenzug gibt es dafür beim wichtigsten Punkt, nämlich der Wasserundurchlässigkeit, kein Grund zur Kritik. Bei der Verwendung während Alltagsfahrten kam ich des Öfteren in Regenschauer, denen die Hose problemlos standhielt. Nach dem Tragen genügte es, die Hose einmal kräftig auszuschütteln und sie war wieder befreit von nahezu jeglicher Nässe.

Allgemeine Informationen zu Regenhosen

Was ist bei Regenhosen wichtig?

Für alle, die länger in der Natur unterwegs sind, weniger. Die Regenhosen in unserem Test sind für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht: beispielsweise zum Radfahren, sportlichen Wandern oder einfach nur zum Trockenbleiben im Sitzen, Stehen oder Gehen.

Um das zu überprüfen, sind wir tapfer bei jedem Wolkenbruch und Schmuddelwetter raus, haben lange Spaziergänge und Radtouren unternommen, im Garten gearbeitet, auf triefenden Parkbänken gesessen oder uns ins nasse Gras gelegt. Dabei konnten wir auch feststellen, wie viel Bewegungsfreiheit die Modelle bieten und ob sie atmungsaktiv sind.

Materialien und Technologien

Bei Wetterschutzkleidung wird zwischen Hard- und Softshell unterschieden. Hosen und Jacken mit »harter Schale« sind in erster Linie funktional. Sie ermöglichen es, sich lange Zeit im Freien aufzuhalten - egal, wie sehr es pustet, regnet oder schneit. Das heißt: Hardshells sind wind- und wasserdicht, aber leider oftmals nicht so atmungsaktiv.

Anders die geschmeidigen Softshells: Sie bieten zwar auch Schutz vor Wind und Wetter, allerdings nur im begrenzten Maße und auch nicht stundenlang. Regenhosen und -jacken sind den Hardshells zuzuordnen.

Das Funktionsmaterial einer modernen Hardshell-Regenhose besteht aus zwei, zweieinhalb oder drei fest verbundenen Lagen. Dabei kommen häufig Kunststoffe wie Polyamid, Polyester und Polyurethan zum Einsatz. Bei einem zweilagigen Laminat wird der Oberstoff mit einer Beschichtung oder einer Membran versehen, die das Kleidungsstück wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv machen soll.

Die Konstruktion muss also die Wettereinflüsse von außen blockieren und innen dampfdurchlässig sein, um Schweiß vom Körper weg ins Freie zu transportieren. Eine Membran leistet hier meistens mehr und ist langlebiger als eine Beschichtung - es gibt aber auch sehr hochwertige Beschichtungen und weniger tolle Membranen.

Bei 2,5 Lagen wird innenseitig anstelle eines separaten Futterstoffs eine weitere dünne Materialschicht aufgetragen, um das Kleidungsstück komfortabler und strapazierfähiger zu machen. Eine feste Verbindung aus Oberstoff, Membran und Futterstoff bietet die dreilagige Konstruktion.

Wassersäule und Imprägnierung

Wichtig zur Einordnung der Wasserdichtigkeit ist die Angabe der Wassersäule. Sie sagt aus, bis zu welchem Wasserdruck ein Material gerade noch Widerstand leistet, bis die ersten Tropfen durchdringen. Allerdings wird beim Sitzen, etwa auf einer matschigen Wiese, bereits ein Druck von circa 2.000 Millimeter Wassersäule aufgebaut. Wer keinen feuchten Hintern riskieren will, sollte das wissen.

Es kommt also darauf an, wofür man eine Regenhose braucht. Gute Outdoorkleidung für den längeren Einsatz im Regen oder Schnee verfügt über eine mindestens doppelt so hohe Wassersäule. Im Test hatten wir Regenhosen mit Werten zwischen 2.000 und 20.000 Millimeter.

Auch wenn Hardshell-Material bereits wasserdicht konstruiert ist, braucht Regenkleidung zusätzlich eine Imprägnierung. Die gängige Bezeichnung dieser Ausrüstung lautet DWR (durable water repellent = dauerhaft wasserabweisend), schöner klingt natürlich das Wort »Lotus-Effekt«.

Ist der Oberstoff benetzt oder gar vollgesogen, kann Wasser leichter durch den Stoff gedrückt werden, etwa bei Sturm oder durch das eigene Körpergewicht beim Sitzen. Außerdem funktioniert die Dampfdiffusion nicht mehr richtig, die Hose ist also weniger atmungsaktiv und wird gegebenenfalls von innen feucht.

An Stellen, an denen das Material durch Reibung stark beansprucht wird, nimmt die Imprägnierung zuerst ab. Manchmal hilft eine »Reaktivierung« der DWR-Ausrüstung im Wäschetrockner oder per Bügeleisen, nach einer Weile muss aber jede Regenhose nachbehandelt werden.

Umweltfreundlichkeit

PFC sind per- und polyfluorierte Chemikalien, auch Alkyl­substanzen (kurz PFAS) genannt, die wasser-, fett- und schmutzabweisend wirken. Diese chemischen Verbindungen sind nicht biologisch abbaubar und gelten als gesundheits- und umweltschädlich.

Pflegehinweise

Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer Regenhose haben, sollten Sie unbedingt die Pflegehinweise der Hersteller beachten. Generell ist es ratsam, wasserdichte Bekleidung so selten wie möglich zu waschen, da die erwähnte Imprägnierung beim Waschvorgang teilweise verloren geht.

Wenn die Hose stark verschmutzt und verschwitzt ist, muss sie jedoch muss sie jedoch gewaschen werden.

Kaufberatung

Das Kriterium Nr. 1 ist sicherlich die Wassersäule. Wer eine Regenhose auch sportlich nutzen will, braucht zudem ein möglichst atmungsaktives Exemplar. Andernfalls fängt man unter dem wasserdichten Material schnell an zu schwitzen.

Hier schneiden günstige Regenhosen oft nicht so gut ab, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Bei der Imprägnierung empfehlen wir, auf den Begriff PFC-frei (oder PFAS-frei) zu achten.

Überhosen werden in der Regel über einer normalen Hose getragen, dennoch sollten sie gut sitzen und die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Eine Herausforderung bei Überhosen: Wie einfach lässt sie sich über die Jeans, Wanderhose oder sonstige Hose ziehen?

Und wie praktikabel ist das mit Schuhen oder Stiefeln? So gibt es in unserem Test Regenhosen, die an den Seitennähten durchgehend mit Reißverschlüssen versehen sind, während sich bei anderen nur die Weite des Hosenbeinbunds variieren lässt.

Zum Radeln ist es hilfreich, wenn sich die Hosenbeine im Bereich der Wade und des Knöchels enger stellen lassen. Es ist natürlich praktisch, wenn eine Regenüberhose Taschen hat - oder Öffnungen, durch die man an die Hosentasche der »Drunter«-Hose kommt. Allerdings sind Nähte immer eine mögliche Eintrittsstelle für Regenwasser.

Schließlich sollte eine Überhose kompakt verstaubar sein, sodass sie in der Tasche wenig Platz einnimmt.

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