Victoria E-Bike 26 Zoll Tiefeinsteiger Test: Umfassender Überblick und Vergleich

AUTO BILD hat verschiedene E-Bikes auf Herz und Nieren getestet. AUTO BILD hat 12 Tiefeinsteiger-E-Bikes getestet. Diese Tiefeinsteiger-E-Bikes sind Unisex-Modelle und eignen sich für alle. Um Männern den Einstieg in die E-Bike-Welt zu erleichtern, wird häufig der Begriff „Wave-Rahmen“ genutzt. Die meisten getesteten Modelle kommen in neutralen Farben, die beide Geschlechter ansprechen. Während Tiefeinsteiger früher nur in kleinen Größen erhältlich waren, gibt es heute auch Modelle für Personen bis 195 cm Körpergröße.

Um die Stabilität des Rahmens ohne Oberrohr zu sichern, wurde das Unterrohr verstärkt, was jedoch das Gewicht erhöht. Nur zwei der zwölf getesteten E-Bikes wiegen unter 25 Kilogramm. Das zusätzliche Gewicht spielt bei motorunterstützten E-Bikes eine geringere Rolle. Viele Modelle sind zudem in verschiedenen Rahmenformen verfügbar. Entscheidend bleibt, dass man sich auf dem Rad wohlfühlt.

Victoria E-Bike Modelle im Test

Victoria vertreibt seine E-Bike-Modelle wie alle anderen Räder ausschließlich über den Fachhandel. Dort können Sie sie auch zur Probe fahren oder Gewährleistungsansprüche geltend machen. Die E-Bikes von Victoria sind in verschiedenen Modellen erhältlich, vom Citybike über das Trekkingrad bis hin zum Rennrad. Jedes Modell ist mit einem leistungsstarken Elektromotor ausgestattet, der das Fahren unterstützt und erleichtert.

Victoria eAdventure 12.10 - Testsieger

Das Victoria eAdventure 12.10, das auch mit klassischem Rahmendreieck erhältlich ist, überzeugt mit einer sehr angenehmen, wendigen Fahrweise. Die Reichweite ist groß, der Bosch-PerformanceLine-CX-Motor unterstützt kräftig. Geschaltet wird mit der hochwertigen Shimano XT, die zwölf Gänge bietet. Für viel Komfort sorgen die breiten, profilierten Reifen von Schwalbe, die hochwertige Federgabel von Suntour mit 100 Millimeter Federweg und die absenkbare, dämpfende Sattelstütze. Der Lenker lässt sich in der Höhe einstellen, statt eines Displays ist der Bosch Smartphone-Hub montiert. Der hält das Handy, die zugehörige App zeigt alle relevanten Infos an und agiert bei Bedarf als Navigationshilfe. Das ist sehr praktisch! Einziger gewichtiger Kritikpunkt: Das E-Bike ist recht schwer. Preis: 3899 Euro Urteil: sehr gut

Hauptmerkmale:

  • Robuster Gepäckträger
  • Profilierte Reifen
  • Geeignet für Offroad-Touren

Weitere getestete E-Bikes

AUTO BILD hat verschiedene E-Bikes auf Herz und Nieren getestet. Hier sind die Testergebnisse!

  • Centurion Country R2600i (33,5 Punkte): Der Bosch-Performance-Line-CX-Motor bringt das Rad schnell in Fahrt, selbst steile Anstiege stellen kein Problem dar. Der 625-Wattstunden-Akku ermöglicht gute Reichweiten und somit lange Touren, ohne nachladen zu müssen. Preis: 4099 Euro Urteil: sehr gut
  • BH Atoms SUV Pro-S (33,5 Punkte): Das BH Atoms SUV Pro-S ist das einzige Rad im Test, das mit einem Brose-Motor ausgestattet ist. Selbst lange Fahrten sind mit dem BH-Bike kein Problem, denn der erstaunlich schlanke Akku, der im Unterrohr Platz findet, ist mit 720 Wattstunden der größte im Test. Preis: 4099 Euro Urteil: sehr gut
  • Stevens E-Universe 9.6 (33 Punkte): Beim Motor kommt das Topmodell von Bosch zum Einsatz, der Performance Line CX. Die ausgezeichnete Lampe von Supernova bietet sogar Fernlicht. Preis: 4699 Euro Urteil: sehr gut
  • Bergamont E-Ville SUV 2021 (32 Punkte): Die aufrechte Sitzposition und der kräftige Bosch Performance Line CX sorgen für ein gutes Fahrgefühl. Da das Fahrrad in Größe 46 bis 58 verkauft wird, eignet es sich tatsächlich für fast alle Radfahrer. Preis: 3799 Euro Urteil: sehr gut
  • Riese & Müller Homage GT (31 Punkte): Als einziges im Test ist es vollgefedert - das heißt, es hat neben der Federgabel vorn von Suntour noch einen weiteren Dämpfer am Hinterbau. Damit das über 30 Kilogramm schwere Geschoss sicher zum Stehen kommt, hat der Hersteller dem Bike ein ABS-System verpasst. Preis: 6675 Euro Urteil: sehr gut
  • R Raymon Crossray (28,5 Punkte): Das R Raymon Crossray E 6.0 ist das einzige Bike im Test, das mit einem Motor von Yamaha ausgestattet ist. Die maximale Zuladung ist jedoch mit knapp über 100 Kilogramm recht knapp bemessen. Preis: 3099 Euro Urteil: sehr gut
  • Kettler Quadriga: Der große, im Rahmen integrierte Akku verschafft viel Reichweite. Geradeaus fährt es aber top. Preis: 4099 Euro Urteil: sehr gut
  • Diamant Zing Deluxe+ (27 Punkte): Der größte Vorteil dieses E-Bikes ist das geringe Gewicht von nur 22 Kilogramm in Verbindung mit dem praktischen Griff (Rahmenversteifung) überm Tretlager. Zudem hat es eine angenehme Fahrweise. Preis: 2799 Euro Urteil: gut
  • Moustache Samedi 27 Xroad 2 (25,5 Punkte): In Fahrt waren wir von der Wendigkeit des Bikes positiv überrascht, es fährt sich insgesamt wirklich gut. Preis: 3199 Euro Urteil: gut
  • Prophete eSUV (20,5 Punkte): Auf dem Prophete eSUV sitzt man sehr aufrecht, die dämpfende Sattelstütze federt Unebenheiten gut ab. Nur in einer Größe erhältlich. Preis: 2999 Euro Urteil: befriedigend

Damen E-Bikes in 26 Zoll

Besonders Frauen haben oft mit zu großen E-Bikes zu kämpfen. Die großen Laufräder können unpraktisch und unkomfortabel sein, wenn der Körper dafür nicht passt. Genau für dieses Problem gibt es Damen E-Bikes in 26 Zoll. Sie bieten ein Einfaches Auf- und Absteigen sowie ein sehr gutes Handling. Viele Hersteller haben erkannt, dass Frauen mit kleiner Statur ein speziell auf sie abgestimmtes Pedelec brauchen und stellen daher E-Bikes in 26 Zoll bereit. Neben der kleineren Reifengröße haben diese Pedelecs den tiefen Einstieg gemein. Vor allem klassische E-Bikes für die City werden in 26 Zoll gebaut. Sie bieten sich sehr gut an, um den Alltag mit ihnen zu bewältigen. Einkaufen, der Weg zur Arbeit und kleine Ausflüge sind mit den E-City Bikes in 26 Zoll kein Problem. Darüber hinaus sind außerdem E-Trekking Bikes in 26 Zoll sehr gefragt. Mit ihnen kannst du auch weitere Weg zurücklegen. Das kann der Weg zur Arbeit sein, ein Ausflug an den See, oder sogar eine längere Fahrradtour. Und auch für alle die es richtig schnell haben wollen gibt es das passende E-Bike in 26 Zoll. Denn auch S-Pedelecs werden in diese Laufradgröße hergestellt.

Ausstattungsvarianten der Damen E-Bikes in 26 Zoll

Genauso verschieden und vielfältig wie die E-Bikes in 26 Zoll sind auch die Ausstattungsvarianten. Das fängt schon bei der Gabel an. An manchen 26 Zoll Pedelecs ist ein Starrgabel, an anderen eine Federgabel verbaut. Während die Starrgabel ein geringes Gewicht bietet, sorgt die Federgabel für mehr Komfort. Bei den Motoren geht die Auswahl weiter. Es gibt Hinterradmotoren und Mittelmotoren von verschiedenen Herstellern. Dazu gehören unter anderem Bosch, Panasonic, Shimano, Stromer, Yamaha und weitere. Auch bei den Akkukapazitäten sind Unterschiede zu erkennen. Sie reichen zwischen 400 Wh und 814 Wh. Auch bei den Schaltungen hast du eine große Auswahl. Viele 26 Zoll E-Bikes kommen mit einer klassischen Kettenschaltung. Andere haben einen Riemenantrieb. Das hat auch unter anderem Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Gänge. Du kannst zwischen 5 und 10 Gängen oder einem stufenlosen Schaltsystem wählen.

Vorteile der Damen E-Bikes in 26 Zoll

  • Speziell E-Bikes für Frauen mit kleiner Statur
  • Unterschiedliche Modelle für verschiedene Einsatzzwecke
  • Verschiedene Schaltsysteme
  • Verfügbar mit Starrgabel und Federgabel

XXL-E-Bikes von Victoria

Topmodelle aus Victorias XXL-Pedelec-Sparte setzen das Gewichtslimit bei 170 kg. In der Testlandschaft sind sie dünn gestreut, einziges bislang getestetes Modell aus dieser Gruppe ist das eUrban 11.9. Ergiebiger ist die Testausbeute in der Gewichtsklasse darunter. Diese Modelle packen eine Gesamttraglast von 140 kg:

  • Victoria eTrekking 8.9
  • Victoria eTrekking 7.8
  • Victoria eTrekking 6.3
  • Victoria eTrekking 6.4

Fast alle Hersteller - auch Victoria - geben das sogenannte Systemgewicht an. Die mögliche Zuladung ermitteln Sie, indem Sie das Eigengewicht des Rads vom angegebenen Gewichtslimit abziehen. Beispiel: Bei einer angegebenen Belastbarkeit von 140 kg und einem Eigengewicht des Rads von 25 kg ergibt sich eine maximal mögliche Zuladung von 115 kg. Das schließt Ihr Körpergewicht mit ein. Wiegen Sie 100 kg, können Sie also noch weitere 15 kg aufs Rad packen.

Victoria E-Bike Serien

  • eAdventure-Serie: Konzipiert für unbefestigte Wege und leichtes Gelände.
  • eParcours: Vollgefedertes Tiefeinsteiger-Pedelec mit Bosch Performance CX Antrieb.
  • eUrban-Serie: Ausgelegt für hohe Zuladung (zulässiges Gesamtgewicht bis 170 kg).
  • eFolding-Modelle: Kompakt, leicht und auf Mobilität im Alltag und Urlaub ausgelegt.
  • eTrekking-Serie: Umfasst eine große Bandbreite an Alltags-Pedelecs mit verschiedenen Bosch-Antrieben.
  • eManufaktur: Premiumlinie mit aufwendig verarbeiteten Rahmen, hoher Teilequalität und zulässigem Gesamtgewicht bis 149 kg.
  • eTouring-Räder: Mit SHIMANO Steps Antriebssystemen angeboten.

Victoria E-Bikes in der Fachpresse

Ausnahmslos gut. Das war nicht immer so: Wegen mäßig bremsender, mechanischer V-Bremsen fuhr das Modell Assen bei der Stiftung Warentest vor etlichen Jahren ein „Mangelhaft“ ein - ein Schicksal, das Marktriesen wie KTM, Raleigh und Kreidler einst teilten. Diese Schwäche merzt Victoria heute wie die meisten Markenanbieter durch Scheibenbremsen mit hydraulischer Bremskraftübertragung aus.

Beim Fahrhandling und Komfort erzielen die E-Bikes des Herstellers in den Vergleichstests der Magazine hohe Punktewerte. Erfreulich: Auch ohne Motorunterstützung kommen sie gut voran. Das Blatt wendet sich beim Gewicht und Reichweitenvergleich, Victoria-Pedelecs sind schwer und machen vor der Konkurrenz schlapp. Dem wirken auch die meist montierten und wegen ihrer Effizienz so umjubelten Bosch-Motoren kaum entgegen. Ausnahmen finden sich in der eTrekking-Serie, das eTrekking 8.8 erzielte in diesem Prüfkapitel sogar einen Spitzenplatz.

Methoden der E-Bike Tests

Wie bei AUTO BILD üblich, bestand unser Test zum einen aus dem Prüfstandstest bei der DEKRA und zum anderen aus umfangreichen Probefahrten auf einer definierten Teststrecke. In den Bewertungspunkt Fahrspaß ging ein, wie gut den Testerinnen und Testern die Fahrt mit dem E-Bike gefallen hat. Abzüge gab es beispielsweise für schlechtes Kurvenverhalten oder einen Mangel an Komfort.

Die Bremskraft wurde auf dem Prüfstand gemessen - bei einer simulierten Fingerkraft von 70 Newtonmetern. Alle Testräder schnitten deutlich oberhalb der geltenden Norm ab. Die maximale Unterstützung gibt an, mit wie viel Watt für kurze Zeit unterstützt wird, wenn mit viel Kraft (250 Watt) in die Pedale getreten wird. Wichtig für kurze, steile Anstiege.

Der Unterstützungsfaktor und die Reichweite wurden im Zuge des genormten R200-Reichweitentests geprüft. Der Unterstützungsfaktor gibt dabei an, wie stark der Motor bei einem leichten Anstieg unterstützt. Je größer der Wert, desto mehr Unterstützung erhält man beim Pedalieren. Die Reichweite gibt Aufschluss darüber, wie weit man mit einer Akkuladung kommt. Dieser Wert ist aber stets stark abhängig von der individuellen Fahrweise.

Im Punkt Ausstattung haben wir bewertet, wie gut die restlichen Komponenten sind (ohne Motor, Akku und Bremsen), da diese sonst nicht oder nur kaum im Test berücksichtigt worden wären. Ein gutes E-Bike besteht schließlich aus einer Vielzahl wichtiger Anbauteile. Das Design wurde subjektiv von der AUTO BILD-Redaktion bewertet.

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