VICTORIA hat für das Jahr 2021 die „eTrekking“-Serie komplett überarbeitet. Nicht nur die Rahmen wurden aktualisiert, auch die Ausstattung wurde auf den neusten Stand gebracht. Moderne Technik in optischem Understatement verpackt ist die Devise des „eTrekking 9.8“ von VICTORIA.
Victoria Avyon 5: Ein Allrounder mit breitem Einsatzbereich
Das Victoria Avyon 5 ist ein Bike, das durch ein breites Einsatzspektrum überzeugt. Der Bosch Performance Line CX-Motor ist wohl bekannt und überzeugt auch im Avyon 5 mit satter Leistung. Dank großem 750-Wh-Akku sind auch lange Touren kein Problem. Victoria koppelt den Motor mit einer stufenlosen Enviolo-HD-Nabenschaltung. Die Motorcharakteristik lässt sich per App an eigene Wünsche anpassen, das Kiox-Display bietet dank Smartphone-Koppelung auch Navigation.
Die restliche Ausstattung weiß ebenfalls zu überzeugen. Victoria kombiniert beim Avyon 5 MTB- und Trekking-Zutaten sehr geschmackvoll. Breite, grobstollige Reifen und eine Luft-Federgabel mit 100 mm Federweg sorgen für Komfort und Grip abseits asphaltierter Pisten. Dank Systemgepäckträger und großem Akku darf die Tour auch länger ausfallen. Die Enviolo-Nabe ist fein einstellbar, so dass jeder Fahrer seine Wohlfühlkadenz findet. Die Bedienkräfte des Schaltgriffs sind am Avyon 5 allerdings höher als wir es sonst von dieser Schaltung kennen - jedoch war es an den Testtagen auch sehr kalt. Die hydraulischen Scheibenbremsen überzeugen mit einer guten Mischung aus Dosierbarkeit und Biss, die Größe der Scheiben sorgt für zuverlässige Kühlung. Das Avyon 5 von Victoria ist ein Allrounder im besten Sinne.
Mit einer etwas gestreckteren Sitzposition verfolgt Victoria beim Avyon 5 eine geringfügig sportlichere Auslegung, auch wenn der Lenker bei passender Größe über der Sattelhöhe steht. Der breite Lenker mit handgelenkschonenden Ergogriffen unterstützt die Eignung auch für längere Touren. Der kleine Rahmen ist fühlbar steif, die Front mit verstellbarem Vorbau und Steckachse zufriedenstellend verwindungsstabil. Der drehmomentstarke Bosch Performance CX Motor beschleunigt das Pedelec dynamisch, auch wenn die breiten und schweren Reifen sowie das hohe Radgewicht von gut 30 Kilogramm ein wenig Spritzigkeit nehmen. Die Stärken des Avyon liegen aber ohnehin weniger im spritzigen Fahrverhalten als in seinem breiten Einsatzbereich. Sowohl auf Asphalt als auch auf losem Untergrund zeigt sich das Victoria Avyon 5 souverän kontrollierbar und lässt sich mit seinen 27,5-Zoll-Laufrädern trotz Breitreifen wendig und zielgenau dirigieren.
Der Fahrkomfort ist hoch, der 2,25 Zoll breite Maxxis Crossmark II glättet zusammen mit der fein ansprechenden Gabel auch gröbere Fahrbahnunebenheiten. Meistgelesene Artikel123Auf Asphalt entwickelt er ein gut vernehmbares Abrollgeräusch, doch auf Feld- und Waldwegen ist sein Grip hervorragend. Der Antriebsstrang mit stufenloser Enviolo Getriebenabe und Gates-Carbonriemen ist komfortabel, wartungsarm und leise. Die Nabe trägt allerdings auch zum hohen Gewicht des Avyon bei. Ihre Übersetzungsbandbreite von 380 Prozent lässt an Pedelecs kaum Wünsche offen. Sie ist am Victoria sehr kurz ausgelegt: Selbst in der längsten Übersetzung ist schon bei einer Trittfrequenz von etwa 70 Kurbelumdrehungen die Abschaltgrenze des Bosch Performance erreicht. Jenseits der 30 Stundenkilometer wirbeln die Beine ... An den tiefen Querstreben des Heckträgers lassen sich Packtaschen mit bis zu 25 Kilo Gewicht schwerpunktgünstig befestigen- genug auch für längere Touren. Der Contec-Scheinwerfer garantiert auch nachts gute Sicht, das Rücklicht ist formschön ins Curana-Schutzblech integriert.
Details zum Victoria Avyon 5:
| Modell | Victoria Avyon 5 |
|---|---|
| Preis | 4.899 Euro |
| Rahmengrößen | H: L, XL; W: S, M |
| Gewicht Testrad | 30,3 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 140 kg |
| Rahmen | Alu |
| Gabel | Suntour SF21 Mobie34 Air, 100 mm |
| Schaltung | Enviolo, stufenlos; 46/22 Zähne |
| Motor/Akku | Bosch Performance CX/750 Wh |
| Bremsen/ø | Disc, Shimano BR-M420/v: 203 mm, h: 180 mm |
| Reifen | Maxxis Crossmark II 27,5x2,25 |
| Lichtanlage | Contec DLux 80 E+; Contec TL-335 E-Stop |
Fazit des Victoria Avyon 5: Das Avyon 5 ist ein sportlicher Tourer mit breitem Einsatzbereich und hoher Reichweite. Das Pedelec ist sinnvoll ausgerüstet, die stufenlose Getriebenabe ist wartungsarm und stellt stets eine individuell passende Übersetzung bereit.
Victoria Trekking 5.8: Klassisches Trekkingrad mit Riemenantrieb
Mit dem Victoria Trekking 5.8 haben wir uns ein klassisches Trekkingrad der unter-1000€ Klasse angesehen. Ungewöhnlich gut ausgestattet für diese Preisklasse kommt es sogar mit einem Gates Riemenantrieb. Hochwertige Trekkingräder haben es heute ungleich schwerer als noch vor einigen Jahren. In Zeiten moderner und immer günstigerer E-Bikes schrumpft die Gruppe derer, die bereit sind, einen vierstelligen Betrag für ein gut ausgestattetes Trekking- oder Reiserad in die Hand zu nehmen immer weiter. Viele legen schlicht noch ein paar Euro drauf und setzen auf ein E-Bike, andere wiederum schauen sich dann lieber in etwas niedrigeren Preisregionen um.
Genau daran versucht sich der deutsche Traditionshersteller Victoria mit dem Modell Trekking 5.8. Mit 999€ bleibt es knapp unter der magischen 1.000€ - Marke und bringt dafür eben ein Ausstattungspaket mit, das noch vor einigen Jahren in diesem Preisbereich nicht realisierbar war. Aber bleiben wir noch einen Moment beim Rad selbst und seiner Ausrichtung. Denn - wie der Name schon sagt - handelt es sich zwar eindeutig um ein klassisches Trekkingrad, doch wie wir alles wissen: Es gibt Trekkingräder und es gibt Trekkingräder. Um es gleich vorweg zu nehmen - das Victoria reiht sich eher in der Riege „komfortabler Allrounder“ ein. Erstes Indiz: Der verstellbare Vorbau. Dieser ermöglicht es jedem Fahrer und jeder Fahrerin eine bequeme und ergonomisch sinnvolle Sitzposition zu finden. In vielerlei Hinsicht sind moderne Trekkingräder ein bisschen wie die Schweizer Taschenmesser der Fahrradwelt und haben ihre großen Vorteile in ihrer Vielseitigkeit.
Das trifft auch für das Trekking 5.8 zu: Bei den Anbauteilen verpasst man dem Rad nämlich ein „Rundum-Sorglos-Paket“. Dazu zählt neben Schutzblechen vorn und hinten natürlich auch der obligatorische Gepäckträger und eine Beleuchtungsanlage samt Nabendynamo - selbstverständlich StVZO-konform. Bei unserem Testrad handelte es sich um ein Vorserienmodell, an dem noch Felgen mit Bremsflanken verbaut waren. Bei der Komponentenwahl sticht vor allem der Gates Carbonriemen heraus. Dieser ist in dieser Preisklasse nur selten anzutreffen und ersetzt am Victoria Trekking 5.8 die klassische Fahrradkette. Die Vorteile des extrem reißfesten Riemens sind nicht von der Hand zu weisen: Er verschleißt kaum, muss nicht geschmiert oder gewartet werden und läuft deutlich leiser als eine herkömmliche Kette. Da man kein Schmiermittel benötigt, sammelt sich am Riemen auch kein bzw. kaum Dreck, der z.B. Hinten läuft dieser Riemen über ein Ritzel, das auf einer Shimano Nexus 8-Gang Nabe liegt.
Letztere wird über den bekannten Drehgriff am Lenker gesteuert und bietet eine Bandbreite von etwas über 300% - das ist nicht allzu üppig und führt dazu, dass man beim Victoria gerade in weniger flachen Regionen ordentlich Schmalz in den Waden benötigt, um zügig voranzukommen - dazu jedoch gleich mehr. Das Gesamtpaket auf dem Papier stimmt also - doch geht der Plan auch in der Praxis auf? Direkt vom Start weg gefällt die wirklich bequeme und aufrechte Sitzposition. Alternativ hat man durch den verstellbaren Vorbau auch die Möglichkeit, das Cockpit etwas niedriger zu bekommen - wer es also lieber sportlich mag, kann beim Victoria nachjustieren. Auch im Wiegetritt verwindet sich der verstellbare Vorbau nicht. Passend zur Sitzpositon zeigt sich auch das Fahrgefühl als ausgesprochen gutmütig und kommt zweifellos auch Fahrern und Fahrerinnen entgegen, die nicht jede Minute ihrer Freizeit auf dem Rad verbringen.
Wie schlägt sich das Highlight des Trekking 5.8 - der Antriebsriemen? Erfreulich unauffällig zeigt sich der Ketten-Ersatz und läuft ohne Schmierung und ohne Dreck leise und zuverlässig, beiden Schaltvorgängen in der Nexus Nabe gibt es keine Auswirkungen - keine Überraschung, schließlich erfolgen diese unabhängig vom Riemen, aber gewohnt knackig und schnell. Alles gut also? Leider nicht ganz, denn trotz des geräuscharmen Antriebs ist das Victoria Trekking 5.8 leider nicht unbedingt ein Leisetreter; das liegt an den Schutzblechen, die selbst auf weniger schlechten Wegen zum Klappern neigen. Trotz aufrechtem Sitzen zeigt sich das Victoria Trekkingbike als echter Sprinter: Vor allem die leicht rollenden Reifen machen hier viel Freude. Mit etwas über 15kg ist es zudem für ein Rad dieser Klasse eher leicht und vor allem wenn es mal ins Rollen kommt, geht es richtig zügig voran. Die sportliche Übersetzung des Antriebs lädt zudem auch dazu ein, bei über 30km/h noch etwas in die Pedale zu treten.
Das Victoria Trekking 5.8 überzeugt sowohl auf Fahrten im Alltag wie auf der längeren Tour am Wochenende. Und mit seinem Preis.
Victoria Parcours 5: Eleganter Offroad-Tiefeinsteiger
Victoria schickt mit dem Parcours 5 einen eleganten Offroad-Tiefeinsteiger in den Vergleichstest, der auch in der City eine gute Figur macht und mit konsequenter Designsprache besticht. Es kommt für 5.999 € mit Bosch Smart System und Bosch PowerTube 625-Akku. Das Victoria Parcours 5 macht all jenen Avancen, die sorglos und elegant in der Stadt und auf dem Land unterwegs sein wollen. Das entspricht auch der Intention, die Victoria bei der Entwicklung verfolgt: zuverlässige Alltagsräder - fürs Pendeln und für Abenteuertouren, für Groß und Klein. Das Parcours ist in verschiedenen Ausstattungspaketen erhältlich und kommt entweder mit herkömmlicher Kettenschaltung oder Riemenantrieb. Je nach Verfügbarkeit können auch die stärker profilierten Continental eRuban Plus-Reifen gewählt werden.
Wir haben ein Testbike mit dem wartungsarmen Riemenantrieb und den etwas glatteren Schwalbe Al Grounder-Reifen unter die Lupe genommen. Das Victoria Parcours 5 spricht eine elegante und starke Designsprache mit klaren Kanten und Linien. Der Dämpfer ist clever im Sitzrohr versteckt und von der Seite nahezu nicht sichtbar, was das Setup jedoch leider etwas erschwert. Angesteuert wird er durch ein fast komplett verborgenes Gelenk. Der cleane Look führt sich bis zur Front fort: Die vielen Kabel vor dem Cockpit sind sauber gebündelt und verschwinden am Steuerrohr in den Rahmen. Auf eine Winkelverstellung des Vorbaus wurde zugunsten des Designs verzichtet. Am geschwungenen Vorbau befindet sich eine dezente Aufnahme für das Bosch Kiox 300-Display.
Durch das neue Bosch Smart System haben viele praktische Connectivity-Features Einzug gehalten. So legt der eBike Lock die Motorfunktionen lahm und macht es Langfingern schwer, das Bike zu entwenden. Das Smartphone wird dabei zum digitalen Schlüssel. Die Navigationsfunktion hilft, den richtigen Weg auch in unbekanntem Terrain zu finden. Der kraftvolle Motor stellt 85 Nm Drehmoment zur Verfügung und holt die notwendige Energie aus dem Bosch PowerTube-Akku mit 625 Wh. Wer den Akku zum Laden gerne aus dem Bike nimmt, hat leichtes Spiel. Gut geschützt durch ein lackiertes Cover, lässt er sich einfach nach oben aus dem Unterrohr entnehmen. Das Bike kann auch direkt über den Ladeport geladen werden, welcher oberhalb des Motors platziert ist. Zu beachten ist jedoch, dass der Ladeport nur durch ein dünnes Gummi-Cover abgedeckt und somit unzureichend vor Feuchtigkeit geschützt ist.
Beim Victoria Parcours 5 kommt das neue Bosch Smart System mit dem 85 Nm starken Performance Line CX-Motor zum Einsatz. Die Bosch-Parts punkten mit ordentlicher Motor-Unterstützung und nützlichen Connectivity-Features. Diese sind zudem schön im Rahmen integriert. Das Victoria Parcours ist mit einer Vollausstattung versehen und somit sowohl für den Alltag als auch längere Touren konzipiert. Zu diesen Komponenten gehört unter anderem der MIK-Gepäckträger mit Federklappe, der ein schnelles und leichtes Befestigen der Taschen ermöglicht. Auch das im Schutzblech integrierte Bremslicht macht sich im Straßenverkehr besonders bezahlt und sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Das CONTEC Dlux 120 E+-Frontlicht hätten wir für eine bessere Ausleuchtung allerdings weiter oben am Lenker platziert.
Schwingt man sich auf den Sattel, punktet das Victoria mit einem intuitiven Lenkverhalten und folgt auf gut befestigten Wegen den vorgegebenen Lenkbefehlen. Rollt man über Bordsteinkanten oder durch Schlaglöcher, bietet die Vollfederung genug Komfort und Reserven, um Stöße abzufedern. Die SR Suntour MOBIE34-Gabel und der SR Suntour EDGE-Luftdämpfer verfügen jeweils über 100 mm Federweg und sind ähnlich straff abgestimmt wie am ZEMO. Mit dem grandiosen Ansprechverhalten des CONWAY-Hinterbaus kann das Victoria allerdings nicht ganz mithalten. Zum etwas satteren Setup tragen auch die härteren Schwalbe Al Grounder 2,35”-Reifen bei. Sie bieten nicht nur etwas weniger Dämpfungseigenschaften, ihre glatte Lauffläche kann auch abseits befestigter Wege nicht die gleiche Traktion aufbringen wie die grober profilierten Schwalbe Johnny Watts-Reifen der anderen Bikes im Vergleichstests.
Bequeme Fahrer, die in Städten oder Regionen mit flacher Topographie unterwegs sind, finden an der Enviolo HD-Nabenschaltung Gefallen. Die Übersetzung kann stufenlos über den Handgriff gewählt werden und ermöglicht in Kombination mit dem starken Motor ein entspanntes Cruisen in der Ebene. Steht jedoch ein Ausflug in den Alpen an, hat die Nabenschaltung nicht genug Bandbreite, um auch steile Anstiege im kleinen Gang gut zu bewältigen. Bei hoher Belastung droht sogar die Gefahr, dass das Getriebe in der Nabenschaltung einfach durchrutscht. Auch Abenteurer, die viel Gepäck auf dem Heck transportieren, müssen nicht nur das moderate zulässige Gesamtgewicht von 140 kg im Blick, sondern das Bike auch immer fest im Griff behalten. Das Parcours 5 neigt bei hohem Tempo und starker Beladung zu Lenkerflattern, sobald man die Hand vom Lenker nimmt. Von schweren Fahrern und Radlern mit viel Gepäck erfordert das Victoria zudem eine saubere Bremstechnik, sonst kommen die Shimano-Zweikolbenbremsen trotz großer 200-mm-Bremsscheibe an der Front an ihr Limit. Aber auch weniger kräftige Fahrer könnten Mühe haben, das 31,6 kg schwere E-Bike sicher zu bedienen, denn kein anderes Bike im Test war schwerer.
Technische Daten des Victoria Parcours 5
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Preis | 5.999 € |
| Motor | Bosch Performance Line CX Smart System 85 Nm |
| Akku | Bosch PowerTube 625 Wh |
| Display | Kiox 300 |
| Federgabel | SR Suntour MOBIE 34 100 mm |
| Dämpfer | SR Suntour Edge 100 mm |
| Sattelstütze | Limotec A1 75 mm |
| Bremsen | Shimano BR-MT420 200/180 mm |
| Schaltung | Enviolo HD 380% |
| Vorbau | Victoria "integrated Stem" 70 mm |
| Lenker | Ergotec Riser Bar 720 mm |
| Laufradsatz | Mach 1 "MAXX" 27,5" |
| Reifen | Schwalbe Al Grounder 2,35" |
| Gewicht | 31,6 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 140 kg |
Bei Design und Integration der Vollfederung haben die Entwickler von Victoria ganze Arbeit geleistet. Durch das etwas straffere Fahrwerk und die Komponentenwahl, wie Reifen und Schaltung, ist das Victoria Parcours 5 eher city- als offroad-tauglich und hat daher nicht so vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie die anderen Bikes im Vergleichstest. Für Fahrten im Flachland ist der Riemenantrieb gut geeignet.
Victoria eTrekking 7.7 (2019)
Das neue Victoria eTrekking 7.7 für die Saison 2019 zeigt sich als cleverer Alleskönner mit einem breiten Einsatzbereich von Alltagsfahrten bis Genusstouren. Victoria pflanzt hierfür in dem sehr gut verarbeiteten Rahmen - mit zurückhaltender Understatement-Optik - als Schrittmacher einen von Verbrauchern gesuchten Bosch-Mittelmotor in der neuesten ActiveLine Plus Version ein. Interessant beim 7.7: Die von Motor und über das Pedalieren erzeugte Kraft wird über einen Riemen (ölfrei, keine Geräusche) zur 8-Gang Schaltnabe des Qualitätsherstellers Shimano übertragen.
Zum Komfort-Konzept des Victoria gehören die Schlagloch-abmildernde und sogar blockierbare Suntour Federgabel, die gefederte Sattelstütze und eine gut geformter, nicht zu straffer Gel-Sattel der Premiummarke Selle Royal. Ein winkelverstellbarer Ergotec-Vorbau ist ebenfalls vorhanden. Auf den hochwertigen 28 Zoll Laufrädern sind breiter ausgeführte, speziell von Schwalbe für E-Bikes entwickelte Reifen montiert. Für Sicherheit am Victoria eTrekking 7.7 sorgen Scheibenbremsen, eine LED-Lichtanlage und ein Rahmenschloss beim Kurzparken.
Auffallend ist die sehr ausgewogene Sitzposition auf dem Victoria. Sattel und die hoch zu lobende Lenker-Ergonomie (prima auch die Flossengriffe) können auch auf längeren Ausfahrten gefallen. Der Rahmen macht einen sehr stabilen Eindruck. Die Reifen rollen ruhig und nahezu widerstandslos ab. Die Bremsen ziehen mit zunehmender Kilometerzahl immer besser. Wobei wir uns die Bremsgriffe etwas länger wünschen würden. Pluspunkte fahren das ausgeglichene und stabile Handling ein. Er überzeugt mit perfekt zum Einsatzbereich passender Souveränität, feiner Schubstärke und angenehmer Laufkultur. Sein Display gefällt mit bester Ablesbarkeit.
Überzeugend ist auch die Bereifung, die dank hohem Volumen viele Vibrationen abdämpft, samtweiches Abrollen garantiet und auch auf Naturpisten Grip beweist. Die Federgabel macht einen guten Job, Lichtanlage und die Funktion der Sattelstütze können ebenfalls gefallen. Nicht so die der Schutzbleche. Victoria bringt mit dem 7.7 einen tollen Komfort-Allrounder, der sich für alltägliche Fahrten ebenso anbietet wie für Genusstouren. Die ausgewogenen Fahrleistungen und sein Preis-Leistungsverhältnis sind überzeugend! Unser Urteil deshalb: Sehr gut.
Victoria eUrban Modelle
Wie die XXL Modelle der eManufaktur Serie von Victoria so meistern auch die drei Victoria eUrban eBike Modelle schwere Aufgaben. Mit bis zu 170 kg zulässigem Gesamtgewicht sind sie zuverlässige und beliebte Allrounder. Doppelt hält besser bzw. kommt weiter wie im Falle des eUrban Topmodells mit Doppel-Akku. Im Falle des Victoria eUrban 13.9 mit Bosch DualBattery Technik ist die Reichweite zudem dank Doppel-Akku verdoppelt. Auch die drei eUrban Modelle die auf dem 2019er Programm basieren, wurden optisch dem neuen Familien-Look angepasst. Allen eUrban Modellen gemein ist die hohe Komfortbetonung an der auch die Schwalbe Super Moto X Bereifung im Format 275″ Plus ihren Anteil hat. Selbstverständlich ist auch die bis ins Detail gut ausgesuchte Ausstattung. Shimano Nexus 5-G.
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