Vintage Motorradhelm: Stil und Sicherheit für Retro-Enthusiasten

Retro-Helme bieten eine Reise zurück in eine vergangene Epoche mit einem einzigartigen Stil. Ihre klassische Ästhetik ist ideal für diejenigen, die ein Retro-Motorrad fahren. Mit den Retro-Helmen kannst Du den Charme dieser Ära einfangen, ohne auf moderne Technologien zu verzichten. Erwecke die alte Zeit zu neuem Leben!

Der passende Helm für Dein Retro Motorrad

Der Retro Trend kehrt auch bei den Motorrädern zurück. Egal für welche Maschine Du Dich entscheidest, wir haben den passenden Helm. Einen Retro Crosshelm für Deine Scrambler, einen Fighter Helm für Deine Harley oder ein Halbschalenhelm für Deinen Roller. Du hast eine große Auwahl!

Retro Helme mit ECE-Norm

Retro Helme sind von der Optik und vom Aufbau an die alten Zeiten angelehnt. Viele Retro Helme haben daher keine ECE-Norm. In Deutschland ist es erlaubt Helme ohne ECE-Norm zu fahren. Viele bevorzugen dennoch Retro Helme mit ECE Norm. Bei uns findest Du einige Helme mit Straßenzulassung.

Wie finde ich die richtige Helmgröße?

Die Helmgröße misst Du, indem Du ein Maßband 1-2 cm über den Augenbrauen ansetzt. Solltest Du kein Maßband haben, verwende eine Schnur. Diese über den Kopf legen, abschneiden und ausmessen.

  1. Maßband 1-2 cm über der Stirn anlegen.
  2. Eng anlegen und die cm Zahl ablesen.
  3. Die richtige Größe aus der Tabelle entnehmen.

Welche Helmgröße habe ich?

Anhand der Größentabellen, die allerdings je nach Hersteller variieren, kannst Du die richtige Helmgröße des Integralhelms ermitteln. Im Zweifelsfall empfehlen wir, einfach zwei Helmgrößen zum Vergleich zu bestellen und zu Hause die Auswahl zu treffen. Gerne beraten wir Dich auch telefonisch in unserem Kundenservice.

Helmgröße XS S M L XL XXL
Kopfumfang 53-54 cm 55-56 cm 57-58 cm 59-60 cm 61-62 cm 63-64 cm

Wann passt mein Retro Helm?

  • Der Helm drückt nach 10 Minuten tragen nicht.
  • Der Helm bleibt an seiner Position, wenn Du Deinen Kopf schüttelst.
  • Die Wangenpolster liegen eng an, schmerzen aber nicht.
  • Der Helm hinterlässt keine Druckstellen an der Stirn.
  • Dein kleiner Finger passt nicht zwischen Helm und Stirn.
  • Der Verschluss drückt nicht an den Kiefer oder Kehlkopf.

Retro-Integralhelm Vergleich 2025

Die besten Retro-Integralhelme: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Shaple Retro Motocrosshelm

Der Shaple Retro-Motorradhelm besticht durch sein robustes und dennoch leichtes Design. Die hochwertige ABS-Schale in Kombination mit einer dichten EPS-Auskleidung bietet optimalen Schutz und Atmungsaktivität. Der Helm erfüllt die DOT und ECE-Sicherheitszertifizierungen, was seine Eignung für den Straßenverkehr in den USA und Europa bestätigt. Besonders praktisch finden wir den Schnellverschluss, der eine einfache Handhabung auch mit Handschuhen ermöglicht. Das vollständig herausnehmbare und waschbare Innenfutter sorgt für Hygiene und Komfort, während der verstärkte Kinnschutz zusätzliche Sicherheit bietet. Dieses Produkt ist für Motorrad-, ATV- und UTV-Fahrer empfehlenswert, die Wert auf Sicherheit und Vintage-Stil legen.

Premier Herren Trophy BTR 8 BM Helm

Der Premier-Herren Trophy BTR 8 BM Helm hat uns im Vergleich zu anderen Retro-Integralhelmen ein besonders kratzfestes Visier. Positiv finden wir, dass er ein Doppel-D-Sicherheitsverschluss hat und in vielen weiteren Größen verfügbar ist.

Lpxplp Retro Integralhelm

Der Lpxplp Retro-Integralhelm vereint stilvolles Design mit hoher Sicherheit und Komfort. Die hochwertige ABS-Schale kombiniert mit einem dichten EPS-Futter sorgt für sehr guten Schutz und Atmungsaktivität. Das vollständig herausnehmbare und waschbare Innenfutter hält den Helm sauber und frisch. Besonders praktisch finden wir den verstärkten Kinnschutz, der optimalen Schutz für Motocross, Offroad und Langstreckenfahrten bietet. Der Helm ist leicht und kompakt, wodurch er einfach zu transportieren ist. Der Schnellverschluss ermöglicht ein bequemes und sicheres Handling, auch mit Handschuhen. Dank der DOT/ECE-Sicherheitszertifizierung ist dieser Helm sowohl in den USA als auch in Europa zugelassen. Er ist ein idealer Begleiter für alle Motorrad- und Rollerfahrer, die Wert auf Retro-Optik und zuverlässigen Schutz legen.

Bdbrhfg Vintage Integral Motorradhelm

Der Vintage-Integral-Motorradhelm von Bdbrhfg vereint Retro-Design mit moderner Sicherheit und Komfort. Die hochwertige ABS-Schale bietet sehr gute Schlagfestigkeit, während das Innere aus dichten ESP-Blasen optimalen Schutz und Stoßdämpfung gewährleistet. Der Helm erfüllt die Sicherheitsvorschriften ECE 22.05 und DOTFMVSS-218, was Vertrauen in seine Schutzleistung gibt. Besonders hervorheben möchten wir die Belüftungslöcher, die für eine angenehme Atmungsaktivität sorgen und die Wärme im Inneren effektiv abführen. Das leise Design minimiert Windgeräusche und erhöht den Fahrkomfort. Der Innenraum ist vollständig herausnehmbar und waschbar, was die Pflege erleichtert und für anhaltende Frische sorgt.

Mtqcbdhy Jethelm Retro

Der Jethelm Retro von Mtqcbdhy kombiniert stilvolles Design mit hoher Sicherheit und Komfort. Mit einem Gewicht von nur 700 Gramm und den Materialien EPS und ABS erfüllt der Helm die Sicherheitsstandards FMVSS-218 und ECE R2205, was für optimalen Schutz sorgt. Besonders gefällt uns der gepolsterte Kinnriemen mit Schnellverschluss, der das An- und Ausziehen erleichtert. Das Set enthält zudem eine Schutzbrille und Handschuhe, was den praktischen Wert erhöht. Die verschiedenen Größen M, L und XL decken eine breite Palette von Kopfgrößen ab. Dieser Helm ist für stilbewusste Fahrer eine geeignete Wahl.

Vintage Motorradhelm 310

Der Motesen Vintage-Motorradhelm bietet einen robusten ABS-Helmkörper mit einer hohen Schlagfestigkeit und einer dichten EPS-Pufferschicht für zusätzliche Sicherheit. Uns beeindruckt das Mehrfachentlüftungsdesign, das eine optimale Belüftung gewährleistet. Dank des abnehmbaren Innenfutters ist auch eine einfache Reinigung garantiert. In unserem Vergleich punktet der Helm durch sein zweilinsiges Design - eine externe Linse und eine einziehbare innere Linse.

Westt W-004

Der Westt Motocross-Helm Fullface MTB W-004 überzeugt uns im Gesamtvergleich der Retro-Integralhelme vor allem durch die Kombination von Komfort und Sicherheit. Durch seine Lüftungsöffnung und die atmungsaktive und waschbare Polsterung wird eine gute Luftzirkulation gewährleistet, sodass man unter diesem Helm nicht so stark schwitzt und keine unangenehmen Gerüche entstehen können.

Westt W-103

Der Retro-Integralhelm ‎W-103G-M von Westt ist für alle europäischen und amerikanischen Straßen zugelassen. Er zeichnet sich durch eine hochwertige Verarbeitung und einen vergleichsweise festen Sitz aus. Uns überzeugt er vor allem durch sein transparentes Visier mit integrierter Sonnenblende, das die Funktion einer Sonnenbrille übernehmen kann.

MRDEER Vintage Motorradhelm

Der Mrdeer Vintage Motorradhelm punktet bei unserem Helm-Vergleich mit dem Prüfsiegel ECE-Norm 22.05. Auch die Sonnenblende fanden wir praktisch. Jedoch konnten wir bei diesem Retro-Integralhelm kein Pinlock-Visier feststellen.

Worauf kommt es bei Retro-Helmen an?

Was können die Helme, die zwar oldschool aussehen aber nach neuesten Sicherheitsmaßen gefertigt werden? Wir haben drei Modelle verglichen und zum 1000PS-Praxistest gebeten.

Denn in Zeiten von höher, schneller, weiter und besser sind viele moderne Retrobikes eine tolle Mischung aus zeitloser, charmanter Optik gepaart mit modernster Technik, die man sogar noch StVO-konform nutzen darf. Folglich greifen Retrobiker gerne zu entsprechenden Retro-Motorradhelmen. Auch hier gilt das gleiche wie bei den Motorrädern an sich: Retro-Optik mit modernster Helmtechnologie drinnen.

Da es viele Retrohelme am Markt gibt, haben wir uns für drei Modelle von namhaften Herstellern entschieden: Arai Concept-XE, HJC V10 und Shoei Glamster. Jeder dieser Helmhersteller genießt seit Jahren einen vorbildlichen Ruf. Grund genug, hier nicht deren High-End-Racinghelme zu vergleichen, sondern eben jene Retro-Modelle, die viele Fans sicher auf der Shortlist haben, wenn es um einen neuen Kopfschutz geht.

ECE-2206-Norm und Sicherheit

Alle drei Helmmodelle erfüllen die neue ECE-2206-Norm, womit sie zukunftsfit sind und anderseits die gleichen Mindestanforderungen in Sachen Kopfschutz erfüllen. Außerdem bieten alle drei Helme Sicherheitsschlaufen (E.Q.R.S. genannt bei Shoei, das steht für Emergency Quick Release System) an den Wangenpolstern. Diese dienen dazu, dass im Ernstfall Ersthelfer oder die Rettungskräfte den Helm leichter abnehmen können. Alle drei Helme bieten auch den Doppel-D-Ring-Kinnverschluss.

Passform und Komfort

Denn so sehr man versuchen kann Helme zu objektivieren: Das Wichtigste bei jedem Helm ist die richtige Passform. Ein Helm kann technisch noch so gut sein, sitzt er nicht richtig bzw. wird nicht richtig getragen (z.B. Kinnriemen immer zu), kann er die volle Schutzwirkung nicht entfalten. Bereits hier zeigen sich minimalste Unterschiede: Während Arai Concept-XE und HJC V10 die Größe S nahezu exakt gleich interpretieren, wirkt der Shoei Glamster einen dick schmaler geschnitten um die Wangen und Stirn.

Aber Achtung: Alle drei Helme haben nach den ersten paar Tagen spürbar nachgegeben und sich meiner Kopfform angepasst. Nach rund einer Woche waren alle drei Helme in Sachen Passform wirklich makellos und sind angenehm, ohne Druckstellen aber trotzdem fest am Kopf zu tragen.

Wie bereits erwähnt, erfüllen alle drei Helme die ECE-2206-Prüfnorm und sind damit state oft he art in Sachen Kopfschutz für Motorradfahrer.

Gewicht

In Sachen Gewicht gibt es zwischen den Retrohelmen größere und spürbare Unterschiede. Der leichteste Helm im Test ist der Shoei Glamster, der nur 1.270 Gramm wiegt ein echtes Fliegengewicht für einen Helm der neuesten Prüfnorm. So leicht wie es die Waage verspricht, fühlt sich der Helm auch am Kopf an. Dicht dahinter ist der HJC V10, der mit 1.330 Gramm nicht viel mehr wiegt. Im direkten Vergleich, ohne Waage, würde man meinen, die Helme wären gleich schwer. Der schwerste Helm ist der Arai Concept-XE, der 1.520 Gramm auf die Waage bringt.

Helmschalenmaterialien

Das wichtigste Bauteil eines jeden Helms ist die Außenschale oder erste Helmschale. Sie ist maßgeblich für das Gewicht, den Preis und natürlich die Schutzwirkung des Helms verantwortlich. Aktuell werden primär drei verschiedene Schalenmaterialien verwendet: Carbon (absolut High-end), Glasfaser bzw. Fiberglas-Composite und Thermoplast / Polycarbonat.

Shoei setzt beim Testmodell Glamster 06 auf eine AIM-Helmschale (Advanced Integrated Matrix). Das ist eine Mischung aus mehreren Lagen von Glas- und organischen Fasern. Bei Arai geht man einen anderen Weg, dort wird eine bewusst sehr runde Helmform gebaut und man setzt auf eine sehr harte Außenschale. Die Arai-Schalenkonstruktion nennt sich beim Modell Concept-XE PB e-cLC und heißt Peripherally Belted e-Complex Laminate Construction.

Visier und Ausstattung

Während man beim HJC V10 das Visier sehr leicht und ohne Werkzeug wechseln kann, eine Hebelmechanik am Schraubverschluss links und rechts vom Visier macht es möglich, ist der Wechsel bei Arai und Shoei doch etwas fummeliger. Alle drei Helme bieten eine Pinlock-Vorrichtung beim werksmäßig montierten klaren Visier. Die optionalen stark getönten Visiere bieten diese ebenfalls. Arai legt ein Silikonöl bei, welches am Visier rund um die Mechanik beim Wechsel aufzutragen ist, dann flutscht es besser.

In Sachen Visieröffnung geht Arai den gleichen Weg wie bei seinen Racinghelmen: Das Visier wird praktisch über einen kleinen Hebel verriegelt. Das bedeutet beim Öffnen, dass man zuerst das Visier über einen Hebel voröffnen muss, um es dann komplett öffnen zu können. HJC löst das etwas einfacher, dadurch lässt sich das Visier schneller schließen und öffnen. Beim Shoei Glamster rastet das Visier ebenfalls ein und um es elegantest möglich zu öffnen, sollte man den Öffnungsnippel links an der Visierunterkante leicht nach vorne drücken, dann geht das Visier leicht und nicht hakelig auf.

Innenfutter und Belüftung

In Sachen Innenfutter gibt es optische Unterschiede, aber alle drei Hersteller verwenden antibakterielle, hochwertige und komplett herausnehm- sowie waschbare Innenleben. Den optisch hochwertigsten Eindruck hinterlässt hier der HJC, der eine schöne Steppnaht aufweist und einen sehr angenehmen Materialmix zeigt. Der Shoei wirkt hier etwas einfacher und das Microfaser-Material im ersten Moment nicht ganz so hochwertig, trägt sich aber sehr angenehm. Beim Arai ist das Innenfutter am dicksten, was ihn auch zum wärmsten Helm macht, dafür trägt er sich sehr bequem und das dickere Innenfutter kann sich sehr leicht der Kopfform anpassen.

Maßgeblich für ein gutes Helmklima ist die Be- und Entlüftung. Optisch haben HJC und Shoei die meisten Belüftungsöffnungen: Kinn- und Stirnbereich haben jeweils Lufteinlässe. Aber schon bei diesen beiden Modellen gibt es große Unterschiede: Während man die Kinnbelüftung des HJC V10 auf der Innenseite schließen kann, sind jene Kinnbelüftungskanäle vom Shoei Glamster immer offen bzw. nicht zu verschließen. Denn obwohl der Arai Concept-XE keine sichtbare Stirnbelüftung hat, ist dieses System über das Visier das effektivste unter den drei Retro-Testhelmen. Die verschließbare Kinnbelüftung ist ähnlich jener des HJC V10 sowohl optisch als auch in Sachen Funktion und Bedienung.

Aerodynamik und Akustik

Der Shoei Glamster 06 ist der perfekte Gegenbeweis: Sein kleiner Umfang und die glatte, starke Kugelform hat die mit Abstand gefühlt beste Aerodynamik im Test. Er durchschneidet den Fahrtwind praktisch, ohne dass der Fahrer das Gefühl hat, überhaupt einen Helm zu tragen. Einziges Manko: Er ist um die Visiermechanik herum der mit Abstand lauteste Helm im Test.

Der HJC V10 kommt nahe an den Shoei heran, auch er fühlt sich sehr leicht an, ebenfalls ohne Auftrieb, ist aber deutlich leiser als der Shoei Glamster. Der Arai Concept-XE ist der leiseste Helm im Test, das dürfte vor allem auf das gute Innenfutter zurückzuführen sein. Denn optisch bietet er die größte Oberfläche, trotzdem liegt auch er aufgrund seiner kugeligen Form gut im Wind.

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