Die Firma Votec wurde 1990 in Bretten, Deutschland gegründet.
Ursprünglich führender Entwickler von Federgabeln spezialisierte sich das Unternehmen später auf den Bau von Mountainbikes.
Mit der Bezeichnung "Handmade in Germany" etablierte sich der Fahrradhersteller als exklusive Fahrrad-Manufaktur in Deutschland.
Die Firma Votec hat sich auf den Fahrradtype Mountainbike spezialisiert.
Angeboten werden sowohl Hardtail als auch Full Suspension Bikes.
Ganz Deutschland schaut neidisch über den großen Teich, weil nur von dort Top-Mountainbikes kommen.
Von den Pforzheimern Peter Voitl und Jürgen Steiner Anfang der 90er-Jahre gegründet beschäftigte das Unternehmen über 50 Mitarbeiter und steigerte den Umsatz auf über 15 Millionen Mark.
Auch die steigende Nachfrage aus dem Ausland konnte kaum befriedigt werden, weshalb die Fahrradbauer Firmensitz und Produktion im Jahr 2000 nach Bretten verlagerten.
Auch auf der Friedrichshafener Fachmesse Eurobike war Votec im vergangenen Herbst noch ein gern gesehener Gast und glänzte wie immer mit Produkt-innovationen.
Und nach wie vor erfolgte der Vertrieb über ausgesuchte Fachhändler.
Dabei müssen die Radler zwischen 2000 und 5000 Euro für ein Votec-Zweirad anlegen, das neben Alurahmen und einer komfortablen Federung sogar über Scheibenbremsen verfügt.
1988 gründete Jürgen Steiner den „Carat Bike-Shop“ in Pforzheim und begann 1989 mit der Entwicklung und Produktion der ersten Alurahmen.
1990 gründete Peter Voitl und Jürgen Steiner Votec mit dem Standort Pforzheim.
1992 wird die erste Doppelbrückengabel von Votec entwickelt.
1995 zieht die Firma nach Tiefenbronn, 12 km von Pforzheim entfernt um.
1996 wurden die ersten Räder für den Autohersteller Porsche gebaut.
2000 erfolgt ein erneuter Umzug nach Bretten-Gölshausen.
2002 wurde die Votec GmbH insolvent.
Bis ca 2006 wurden die Räder noch gebaut und verkauft.
Ein Entwicklungsteam um den Ingenieur Timo Wölk entwickelt die Rahmen und überwacht die Produktion.
Die Räder werden vom Zedler Institut für Fahrradtechnik und -sicherheit nach EN-Normen getestet.
Im Vorjahr hatte der Autohersteller Porsche die von Votec für ihn exklusiv gefertigten Zweiräder beanstandet weil ein schwerwiegender technischer Defekt aufgetreten war.
Ob diese folgenschwere Reklamation für die finanzielle Krise bei Votec verantwortlich ist war gestern Nachmittag nicht zu klären.
Jetzt droht gar der Kauf der Nobel-Marke durch ein Konkurrenzunternehmen und damit der Verlust der Arbeitsplätze, befürchtet Oberbürgermeister Paul Metzger.
2006 wurden die Produktionsanlagen und Markenrechte der Votec GmbH durch die Heydenbike GmbH & Co. KG übernommen und der Betrieb in das südwestfälische Wenden bei Siegen verlagert.
Internetstores schlägt wieder zu:In der wechselvollen Geschichte der Bikemarke Votec wird wieder mal ein neues Kapitel aufgeschlagen: Soeben meldet Fahrrad.de-Macher Internetstores AG die Übernahme der Marke.
Zum 31. März werde die Internetstores AG die Rechte an der Marke Votec vom bisherigen Inhaber Heydenbike übernehmen, meldet das Unternehmen aus Esslingen.
Seiner Historie als High-End-Anbieter soll die Marke auch unter dem neuen Dach treu bleiben: „Die bisherige Strategie, technologisch anspruchsvolle und führende High-End Bikes zusammen mit erfahrenen Designern und Ingenieuren in Deutschland zu entwickeln, wird auch in Zukunft konsequent weiterverfolgt.
Das Augenmerk der deutschen Traditionsmarke wird dabei weiterhin auf einem starken Preisleistungsverhältnis liegen.
Seit 2012 vertreibt internetstores unter dem Namen Votec eigens entwickelte High-End Mountainbikes und Rennräder.
Wenn man auf eine so bewegte Firmengeschichte wie VOTEC zurückblickt, kommt nicht darum herum, sich immer weiterzuentwickeln.
Pünktlich zur EUROBIKE bekommt die Traditionsmarke einen frischen Anstrich verpasst und glänzt mit einem überarbeiteten Markenauftritt.
Mit dem neuen Enduro VE füllt VOTEC eine wichtige Lücke zwischen dem Allmountain VM und dem Gravity-Bike VD.
Der Rahmen präsentiert sich mit moderner Geometrie: langer Hauptrahmen, flacher Lenk- und steiler Sitzwinkel.
Mittels Flip-Chip kann die Geometrie auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
So lässt sich einerseits der Federweg zwischen 160 und 170 mm verstellen, andererseits kann man zwischen einem High- und Low-Setup wählen, das den Lenk- und Sitzwinkel sowie die Tretlagerhöhe beeinflusst.
Insgesamt stehen so vier unterschiedliche Einstellungen zur Verfügung, bei der für jeden Fahrer die richtige Kombination dabei sein sollte.
Mit 170 mm Federweg, 0,5° flacheren Lenk- sowie Sitzwinkeln und 5 mm tieferem Tretlager zeigt sich das Bike in der Low-Einstellung noch abfahrtslastiger und soll so perfekt mit den verbauten 170er- oder 180er-Gabeln harmonieren.
Die Kinematik des Horst-Link-Hinterbaus haben die Entwickler bewusst auf die Eigenschaften moderner Luftdämpfer optimiert, um ein harmonisches Fahrwerk zu garantieren.
Das Bike kommt ab Frühjahr 2016 in drei Ausstattungsvarianten zwischen 2.599 € und 3.799 € auf den Markt.
Bereits das Basismodell VE PRO bietet eine solide Ausstattung mit RockShoxs neuer Yari-Gabel und SRAMs GX 1×11-Antrieb.
Das Topmodell lässt mit feinstem FOX-Fahrwerk und MAGURAs MT-7-Ankern kaum Wünsche offen.
Besonders bemerkenswert ist das serienmäßige verbaute PROCORE-System von Schwalbe in den Modellen ELITE und EVO.
In Kombination mit den griffigen Magic Mary-Reifen schrecken die Bikes auch vor härteren Gangarten nicht zurück.
Neben dem VE hat VOTEC auch eine überarbeitete Variante des Hardtails VC präsentiert, dass im neuen Modelljahr den Einsatzbereich stärker in Richtung Trail erweitert.
Mit einer 120-mm-Gabel, 2,35”-Reifen auf breiten Felgen und Remote-Sattelstütze hebt sich das 29er-Bike von vielen XC-orientierten Hardtails ab.
VOTEC hat bereits in der Vergangenheit außergewöhnliche Abenteuer auf dem Rad unterstützt und mit dem Launch des VRC Allroad-Bikes letzten Sommer eine Reise abseits der ausgetretenen Wege begonnen.
Beides soll nun mit dem VOTEC ENDEAVOR PROJECT fortgeführt werden.
FTP, Watt/kg, VO2max - das ist nicht alles im Radsport und es gibt sogar Teams, die jenseits davon ihre Herausforderungen suchen.
Und genau um so ein Team geht es hier: VOTEC launcht mit dem VOTEC ENDEAVOR PROJECT ein Bike-Team, das sich abseits der Konventionen des Lizenz-Rennsports einen Namen machen will.
Die größte Herausforderung ist immer die nächste Fahrt - dabei ist es egal, ob es sich um ein Ultra-Gravel-Rennen ohne Unterstützung oder die Kaffeefahrt mit Freunden am Wochenende handelt.
Was zählt, sind die Leidenschaft am Radfahren und der Wille, seine Grenzen zu sprengen, um Neues zu erleben.
Auch wenn sie sonst sehr verschieden sein mögen, diese beiden Eigenschaften vereinen die Köpfe des VOTEC ENDEAVOR PROJECT.
Radsport ist für alle da - genau diese Message sollen die zwei Fahrerinnen und drei Fahrer des VOTEC ENDEAVOR PROJECT widerspiegeln.
Fünf Charaktere, fünf unterschiedliche Perspektiven auf das Leben und das Radfahren.
Zusammen wollen sie ihre Leidenschaft für lange, schnelle und verrückte Abenteuer auf dem Bike und jenseits der ausgetretenen Wege ausleben.
Die Fahrerinnen und Fahrer des VOTEC ENDEAVOR PROJECT nehmen ihre Abenteuer und Herausforderungen auf dem VOTEC VRC Allroad-Bike in Angriff.
Das Bike hatten wir in der PRO-Variante - damals noch im Vorserien-Stadium - in unserem letztjährigen großen Rennrad-Vergleichstest (zum Test).
Außerdem konnte es im Rahmen des Design & Innovation Award 2021 eine Auszeichnung abräumen (zum Artikel).
Das klassische Design, verbunden mit raffinierten, innovativen Features hat die Jury überzeugt.
Besonders auffällig ist dabei der Bereich der Sitzstreben und der Sattelstütze.
Das außergewöhnliche Design des VOTEC VRC sorgt für mehr Komfort am Heck und ermöglicht es, die Sattelstütze zu montieren, ohne die Sitzhöhe erneut einstellen zu müssen.
Mit einer Reifenfreiheit von bis zu 35 mm können auch voluminöse Allroad-Reifen ohne Weiteres montiert werden.
Dadurch wird das Bike auch abseits des perfekten Asphalts zum verlässlichen Begleiter.
Das Team-Bike des VOTEC ENDEAVOR PROJECT ist mit einer SRAM Force eTap AXS-Schaltgruppe ausgestattet, rollt auf Fulcrum-Laufrädern und Continental-Reifen.
„Get lost“ - der Slogan des VOTEC ENDEAVOR PROJECT drückt ganz gut aus, bei welcher Art von Events die Fahrerinnen und Fahrer des Teams an der Startlinie stehen werden: Der Fokus liegt klar auf Gravel-Events.
Um nur mal ein paar Namen in den Raum zu werfen, die euch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen: Auf dem Programm des Teams stehen unter anderem das Race around Poland, die Orbit360 Gravel-Serie, Badlands und das Atlas Mountain Race.
Doch wer die Geschichte von VOTEC in letzter Zeit verfolgt hat, der weiß, dass der Bike-Hersteller immer wieder auch verrückte Ideen unterstützt hat.
Dazu zählen die Non-Stop-Fahrt von Stuttgart bis auf das legendäre Stilfser Joch (zum Bericht) oder das abgefahrene Parkhaus-Everesting (zum Bericht).
Es wäre jedenfalls nicht verwunderlich, wenn auch dieses Jahr wieder eine Aktion aus der Kategorie „verrückt“ im Kalender des VOTEC ENDEAVOR PROJECT stehen würde.
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