Würde man Reifen nach ihrem Erscheinungsbild beurteilen, stünde Vredestein sicherlich an erster Stelle. Die Modelle dieser Premiummarke wurden in Zusammenarbeit mit Giorgetto Giugiaro entworfen, der 1999 im Wettbewerb der besten Autodesigner des 20. Jahrhunderts den Hauptpreis gewonnen hat. Die Profile von Vredestein sind extrem dynamisch und modisch. Abgesehen von ihrem ansprechendem Design zeigen die Reifen von Vredestein natürlich auch ausgezeichnete Leistungen.
Vredestein ist einer der wenigen Hersteller, die nach wie vor neue Reifen für Retro-Fahrzeuge fertigen. Die Vredestein Produktreihe bietet Reifen für Personenwagen, Kleinlaster, Lkw, Fahrzeuge mit Allradantrieb und Fahrräder. Die Geburt von Vredestein geht zurück ins Jahr 1909. Zu Beginn fertigte das Werk hauptsächlich Tennisbälle, Bodenplatten aus Gummi und ähnliche Produkte.
Die Geschichte von Vredestein
Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss sich Vredestein mit dem amerikanischen Unternehmen BFGoodrich zusammen und verlegte seinen neuen Geschäftshauptsitz in die Stadt Enschede. Das Reifenmodell wurde in einer Papierverpackung verkauft, um seine Einmaligkeit zu unterstreichen. In den fünfziger Jahren wurde die Marke mit der Zeichnung einer Frau vermarktet, die Profilientje hieß und eine holländische Tracht trug. Als das Modell Masterlux auf dem Markt erschien, wurde sie durch die schlanke Masterlientje ersetzt, die rannte und einen gewagten, maßgeschneiderten Anzug trug. Zu jener Zeit verkörperte sie den Sprung in die Zukunft. Die Marke Vredestein gehört heute zu Apollo Tyres.
Vredestein Ganzjahresreifen im Test
Bei reifendirekt.de erwartet Sie eine große Vielfalt an Ganzjahresreifen in den unterschiedlichsten Preisklassen. Auch die neuesten Vredestein Ganzjahrreifen stellen wir Ihnen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Dabei ist da sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieser Pneus in einem unabhängigen Vredestein Ganzjahresreifen Test positiv aufgefallen. Womöglich sind Sie ohnehin auf der Suche nach diesen Allwetterreifen, da Sie die Bewertung aus dem Vredestein Ganzjahresreifen Test ADAC überzeugt hat.
Da wir Ihnen diese Reifen mit den verschiedensten Reifendimensionen für eine große Vielfalt an möglichen Fahrzeugtypen anbieten können, sollten Sie am besten auf den Konfigurator zurückgreifen, um die passende Auswahl für Ihren PKW treffen zu können. Der Vredestein Ganzjahresreifen Quatrac 5 Test weist eindeutig auf die hohe Qualität dieser Allwetterreifen hin. Denn vor allem auf verschneiten Straßen können die Vredestein Ganzjahresreifen ihre Qualitäten im Sinne Ihrer Fahrsicherheit und Ihres Fahrkomforts ausspielen. Besonders bei Eis und Schnee werden Sie kaum merken, dass es sich um einen Allwetterreifen und nicht um einen vollwertigen Winterreifen handelt. Dies macht sich sowohl bei der Haftung und dem Grip als auch bei der exzellenten Lenkansprache bemerkbar. Mit dieser Performance können die Vredestein Ganzjahrreifen im Sommer natürlich ebenso punkten. Preisvorteile können wir Ihnen bei der Bestellung dieser Pneus noch dazu bieten.
Auch wer vergleichsweise rasant mit seinen Vredestein Allwetterreifen unterwegs sein will, kommt nicht zu kurz. Ihre Vredestein Ganzjahrreifen bieten wir Ihnen nicht nur zu einem überaus attraktiven Preis an. Vielmehr dürfen Sie sich bei uns im Shop auch auf kurze Lieferzeiten einstellen, da die meisten Pneus sofort ab unserem Lager verfügbar sind. Wenn Sie noch dazu auf einen professionellen Reifenwechsel Ihrer neuen Allwetterreifen viel Wert legen, sind wir ebenso für Sie zur Stelle. Aus diesem Grund arbeiten wir schließlich mit unzähligen Servicepartnern im gesamten Bundesgebiet zusammen, die Sie über die Umkreissuchfunktion komfortabel auch in Ihrer Nähe ausfindig machen können.
Pirelli P Zero Race RS Clincher: Eine Alternative?
Für alle, die nicht Tubeless fahren wollen, gibt’s nun einen neuen Wettkampfreifen: den Pirelli P Zero Race RS - hergestellt in Italien.
Kurz und Knapp
- Wettkampfrennradreifen P Zero Race RS jetzt auch als Clincherversion zur Nutzung mit Schlauch erhältlich
- basiert auf dem P Zero Race RS TLR, den die WorldTour-Teams Lidl-Trek und Alpecin-Deceuninck im Wettkampf nutzen
- hergestellt im Pirelli-Werk in Italien
- in Kombination mit TPU-Schlauch Smartube von Pirelli Gewichtsersparnis von 50 Gramm gegenüber Tubeless-Setup
- SmartEVO²-Gummimischung, Techbelt Road-Karkasse für Pannenschutz und Komfort
- in den drei Größen 26, 28 und 30 mm erhältlich
- in den drei Farbvarianten schwarz, braun und cremefarben erhältlich
- Preis: 74,90 Euro
Im Detail
In den letzten Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, dass neue Reifen ausschließlich als Tubeless-Ausführungen entwickelt werden. Wie Rückmeldungen aus der Industrie und Umfragen ergeben, fahren aber bei weitem nicht alle Rennradfahrerinnen und -fahrer ohne Schlauch. Die Folge: Viele fahren entweder Tubelessreifen mit Schlauch, was ein Nachteil in punkto Gewicht ist, oder nutzen ältere Clincherreifen der Hersteller, in die - so scheint es - schon etwas länger weniger Entwicklungseifer investiert wurde als bei Tubeless-Pneus.
Nun bringt der italienische Reifenhersteller Pirelli eine Clincherversion seines Wettkampfreifens P Zero Race RS. Dieser sei auf die Nutzung mit Pirellis TPU-Schlauch Smartube optimiert worden, heißt es, und soll eine Gewichtsersparnis von 50 Gramm gegenüber dem Tubeless-Setup bringen. Deshalb hätten die WorldTour-Teams Lidl-Trek und Alpecin-Deceuninck, die sonst die Tubelessversion des Reifens fahren, den Clincher bereits im Wettkampf bei Bergetappen der großen Rundfahrten eingesetzt, so Pirelli.
Als Clincherreifen ist der neue Pirelli P Zero Race RS natürlich nicht kompatibel mit Hooklessfelgen. Das geringere Gewicht soll sich durch spürbare Agilität bemerkbar machen, während sich die Rollwiderstandswerte kaum von Pirellis Tubelessreifen unterscheiden sollen. Pirelli setzt beim P Zero Race RS die Gummimischung SmartEVO²-Mischung, die eine chemische und verfahrenstechnische Weiterentwicklung der bisherigen SmartEVO-Formel, mit der Pirelli-Reifen schon in verschiedenen ROADBIKE-Reifentests sehr gute Ergebnisse erzielen konnte (siehe weiter unten den Originalartikel zur ursprünglichen Markteinführung des Reifens 2021). Die in denselben Pirelli-Werken wie die Gummimischungen für den Motorsport entstandene SmartEVO²-Mischung setzt sich laut Pirelli aus "intelligenten" Polymeren zusammen, die zur Verstärkung der Eigenschaften der Polymer-Ketten chemisch behandelt wurden und dem Reifen noch bessere Haftung und Geschwindigkeit verleihen sollen.
Bei der Karkasse setzt der neue P Zero Race RS Clincher auf die Techbelt Road genannte Struktur - laut Pirelli mit einer zusätzlichen Schicht aus hochgradig schnittfestem Gewebe unter der Lauffläche für hervorragenden Schutz unter vielen verschiedenen Bedingungen.
In der Größe 28-622 wiegt er laut Pirelli 230 Gramm, die schmalere 26er Größe wiegt 20 Gramm weniger, die breiteren 30 Millimeter 15 Gramm mehr. Der neue Pirelli P Zero Race RS Clincher kostet pro Stück 74,90 Euro. Für die schon länger am Markt befindliche Tubelessversion des Pneus werden übrigens pro Stück 89,90 Euro fällig. Den Namenszusatz Retro trägt diese Ausführung des P Zero Race RS mit cremefarbener Seitenwand.
P Zero Race: Maximale Performance
Mit den beiden Tubelessmodellen P Zero Race TLR und Race TLR SL teilt der neue Clincher-P Zero Race nicht nur den Namen, sondern auch die Gummimischung und das Design der Lauffläche. Die Gummimischung (Compound) basiert auf drei Funktionspolymeren, die jeweils spezifische Leistungsmerkmale aufweisen und laut Pirelli hervorragenden Grip bei geringem Rollwiderstand bieten sollen. Völlig neu ist hingegen der Aufbau der Karkasse, die aus Nylonfäden mit 120 TPI (threads per inch) besteht. Optimiert hat Pirelli den Reifen übrigens für Felgen mit 19 Millimetern Maulweite.
Aufgrund der Konstruktion und der Anpassung an aktuelle Standards hat der P Zero Race in allen Größen eine breitere Lauffläche als der Vorgänger P Zero Velo, der bei ROADBIKE-Fahrtests mit ungewöhnlich lebhafter Fahrcharakteristik aufgefallen war. Die breitere und längere Kontaktfläche des neuen P Zero Race mit dem Untergrund soll nun laut Pirelli auch bessere Kontrolle in Kurven und höhere Pannensicherheit gewährleisten. Apropos: Die Karkasse wurde mit einem breiteren Schutzgürtel ausgestattet, dessen Aramidgewebe vor Defekten schützen soll.
Der neue P Zero Race ist in den Größen 24, 26, 28 und 30 mm erhältlich, wahlweise in Schwarz oder mit Seitenwand in Kautschuk (Classic), darüber hinaus zukünftig auch in den Farbvarianten Gelb, Rot und Weiß. Pirelli empfiehlt den Reifen für Wettkämpfe und Langstrecken von Frühjahr bis Herbst. Kostenpunkt: 59,90 €.
In 26mm Bereite bringt der Pneu 218 Gramm auf die ROADBIKE-Waage. Damit ist er geringfügig schwerer als sein Vorgänger, lässt die Konkurrenz á la Continental GP5000, Schwalbe Pro One und Co. aber einige Gramm hinter sich. Wie vom P Zero Velo gewohnt gelingt die Montage kinderleicht und ohne Reifenheber.
Im Sattel gefällt das sportliche Fahrgefühl: Der Reifen rollt subjektiv sehr schnell, bewahrt einen agil-wendigen Charakter und dämpft ordentlich. Die Gummimischung vermittelt viel Sicherheit in Schräglage, sowohl bei trockenen als auch nassen Straßen. Der Gummi ist dabei übrigens ein bisschen härter als beim P Zero Velo, der sehr gerne kleine Steinchen aufnahm, die sich dann im Verlauf einiger Umdrehungen tiefer in die Mischung einarbeiteten. Aussagen über die zu erwartende Laufleistung des neuen Reifens können noch nicht getroffen werden, der erste Eindruck ist aber ausgesprochen positiv. Pirelli scheint mit dem neuen P Zero Race einen würdigen Nachfolger für den bereits sehr guten Vorgänger gefunden zu haben.
P-Zero Road: Allround-Performance
Mit dem neuen P Zero Road schließt Pirelli eine Lücke, fehlte den Italiener bis dato doch eine preislich attraktive Nummer zwei im Angebot. Der neue Pneu soll stärker auf Langlebigkeit ausgerichtet sein, ohne deswegen Kompromisse an Leichtläufigkeit und Komfort einzugehen. Unterschiede zum großen und teureren Bruder bestehen vor allem im Laufflächendesign, dessen Rillen einen geringeren Abstand zueinander haben und länger sind, sowie durch die Verwendung einer abweichenden Gummimischung.
Geringen Rollwiderstand, exzellenten Grip sowie höchsten Komfort und Langlebigkeit versprechen die Italiener gleichwohl. Der P Zero Road ist nur in Schwarz und in den Größen 24, 26 und 28 mm zum Preis von 39,90 € erhältlich.
In 28mm Breite bringt der Pneu 262 Gramm auf die ROADBIKE-Waage. Damit ist er etwas schwerer als etwa der Ganzjahrestrainingsreifen von Vredestein (Fortezza All Weather), lässt aber gewichtstechnisch bekannte Namen wie Contis GP 4Season oder Schwalbes Durano DD hinter sich. Der Pneu lässt sich leicht montieren, der Fahreindruck ist ausgesprochen positiv: Der Pneu rollt subjektiv überraschend schnell, dämpft gut, bietet viel Grip in Kurven - ein Nachteil gegenüber teureren Top-Reifen ist seriös nicht feststellbar.
Verwandte Beiträge:
- Fahrradreifen flicken ohne Flickzeug: Notfall-Reparatur
- Blaue Fahrradreifen 28 Zoll: Die schönsten Modelle & Kaufberatung
- Fahrradreifen ohne Aufpumpen: Luftlose Reifen im Test
- Unfallstatistik Schock: So schützen Sie Radfahrer effektiv vor schweren Unfällen!
- Unschlagbarer Nabendynamo 28 Zoll mit Scheibenbremse: Test, Tipps & Kaufberatung
Kommentar schreiben