Walter Bauer und sein Weg mit Ducati: Eine Design-Geschichte

Die Geschichte von Walter Bauer ist eng mit der Welt der Motorräder und insbesondere mit der Marke Ducati verbunden. Sein Werdegang ist geprägt von Leidenschaft, Innovation und dem Streben nach Perfektion.

Die frühen Jahre und die Faszination für Motorräder

Fritz W. Fritz W. sich fest ins Gedächtnis. große Führerschein und das erste Motorrad. 1967 erinnern. und auch nicht mehr therapierbar den Motorradbazillus eingefangen. Auch kein Wunder. mausetot. NSU Max mit 17 PS und einer 19 PS starken Horex 350 Regina. Eidgenossen Fritz W. Egli-Vincent wie vom anderen Stern. Spezial-Maschine. unglaubliche 6500 Schweizer Franken teuer. das wir weit und breit kannten, war eine 600er BMW R69S. gehörte dem wohl letzten Motorradhändler in unserer Gegend. Motorrad-Fragen beantworten. vorausgesetzt sie ist schwarz...“. man bis ans Ende der Welt fahren...“. Wegwerf-Sachen, nix für echte Kerle...“.

Die Begegnung mit Fritz W. Egli und Vincent

Im März 1980 standen die 200-Meilen von Daytona im Terminkalender. war mit 28 Lenzen mein erster Ausflug in die USA. war mein Berufskollege von MOTORRAD Siegfried “Sigi“ Güttner. (American Motorcyclist Association) gefahren. von weitaus schnelleren 750er Racern, auf dem sensationellen 5. in Dayton Beach vergleichbar. 2,5 Meilen (4 km), bezeichnet. geschlängelten Streckenabschnitt. bekannt wie ein bunter Hund und er kannte Gott und die Welt. Gene Romero und vielen weiteren bekannt. unserm Anton “Toni“ Mang die Daumen. Bayer die AMA-250-Lightweight gewonnen. auf einen verdienten 2. in Daytona 1980 im 250er Rennen auf den 2. Fastfood-Restaurant around the corner. gemütliches 8:00 o´clock-Snack plötzlich gestört. eine Korona Vincent-Fahrer direkt vor die Futterbude. einige Fahrersleute. ehemaligen Heimatstadt Detroit. erzählen. Mir dagegen verschlug es fast die Sprache. ich im alten Europa noch nicht erlebt. Rapide bis hin zur sagenumwobenen 1000er Black Shadow, vor uns. Egli-Vincent. dabei. Egli-Vincent erfahren.

Zum Markenzeichen. Fritz W. Egli. Idee an, doch er wiegelte ab. dicker Schlussstrich gezogen sei. Ersatzteillager seien schon lange verkauft. Doch es sollte ganz anders kommen. Egli-Kawasaki. Auch der Chef war mit dabei. geschickter an. besonders euphorisch vom Treffen mit dem Vincent-Owners-Club. reserviert. Oft kommen Journalisten ja nur etwas zu spät. wurde ich ausgesprochen freundlich begrüßt. diesem Schneetreiben bestimmt stundenlang unterwegs gewesen. wieder abmontiert hatte. fast nur um die “alten Zeiten“. zum Motorrad fahren und zu Vincent gekommen sei. Nähkästchen - so dass mir bald die Ohren glühten. fahren. Blazer waren rasch die Fenster vom Neuschnee befreit. Verbindungstraße zum Vincent-Experten. normaler Schweizer Winter. Pistensurfen vorbei. geistesgegenwärtig wich Chauffeur Egli aus. Schneeverwehung. lämgst über alle Berge. Vehikel frei zu schaufeln, jedoch vergeblich. pfiff ein eiskalter Wind. Eglis Werkstatt stabile Autowagenheber und Stahlroste geholt. dieses Manöver brachte kein Erfolg. eingebuddelt. nicht, gab es für ihn nicht. durchgeschwitzt und vom Schneetreiben aufgeweicht. Weit nach Mitternacht kam Hoffnung ins Drama. bekamen wir das havarierte Unglücksauto endlich wieder flott. spendiert. unvergessen. seinen beruflichen Werdegang zu erfahren. ein Ziel erreichen wollte, einfach nicht aufgab. ein voller Erfolg, ich hatte über Vincent und Egli mehr erfahren, als ich zu hoffen wagte. Fritz Egli recherchiert. Die Fritz W. Egli-Chassis. kümmerte sich Fritz W. Fitz W.

Die Entwicklung der Egli-Rahmen

stattfinden. Ohne wenn und aber! Züspa sein. Frühjahr 1967 in Zürich. Als aber Fritz W. geplanten Messestand erfuhr, verschlug es ihm die Sprache. wollte und konnte er niemals bezahlen. Aus der Traum. später kam ihm eine rettende Idee. wir aber aneinander vorbeigeredet. für die Dekorationsblumen wäre ganz hinten in der Ecke. ziemlich egal. Schmunzeln an das damalige Missverständnis. kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt. nicht nur der Name Vincent, der für Aufregung sorgte. nicht. Regeln der Tuning-Kunst modifiziert und auf rund 75 PS gebracht. Rest war so neu, dass den Messebesuchern der Atem stockte. Motorräder hatte die Welt noch nicht gesehen. die gemütlich über die Chaussee bummeln wollen. Speichenräder mit Hochschulterfelgen aus Aluminium. Simplex-Trommelbremse für atemberaubende Verzögerungswerte. war der Rahmen. Außendurchmesser. Halteplatten mit dem Rahmenheck verbunden. vernickeln lassen. Egli-Rahmen werden sollte. die Motorradwelt mächtig durcheinander. Fritz W. W. Motorräder zu interessieren. Maschine eines älteren Arbeitskollegen. mächtigen V-Motors Probleme hatte. konnte er seinem Arbeitskollegen helfen. Motorradfahrerfreundschaft.

Die Anfänge als Motorrad-Schrauber

fast wie ein modernes 1001-Nacht-Märchen. unmöglich machte. möchte. gleich mit. drei Jahre zu einem Montageaufenthalt auf die Baja California. Motorrad-Schrauberbude einzurichten. den Motorrädern von Freunden gewerkelt. verbessern oder umzubauen. ließ sich Egli für seine Arbeit nicht. Zeit. der Schweizer über früher. so weitergehen können. natürlich die Motorradbastelei ließ. Ziele gesteckt: eine Motorradwerkstatt. machen war. Wenn es um Motorradsachen ging, entwickelte Fritz W. zu lösen war, sinnierte er so lange, bis er es gelöst hatte. Aktien nicht. der Schweiz längst einen guten Ruf erworben. legendären Bikes. auseinander- und wieder zusammenbauen. Lager angewachsen. blieb es natürlich nicht. instandgesetzt. Jungunternehmer über.

Egli als Rennfahrer und Konstrukteur

typischen Bergrennen in Frage. und ging, wie er noch heute versichert, "wie die Hölle". über den dritten Rang kam er nicht hinaus. veraltete Fahrwerk, das Philip C. Weltkrieg konstruiert hatte. sorgte bei der Vincent exakt solch ein System für Fahrkomfort. neues Fahrwerk sein. keine andere Wahl als es selbst zu bauen. getan. Manx-Rahmens zu orientieren, kam Egli erst gar nicht in den Sinn. blieb er lieber beim Vincent-Vorbild. umgesetzt werden. Hinterradschwinge. verrät Fritz Egli. er jedoch nichts dem Zufall überließ. Zulieferfirmen. System eingepasst. Fritz W. Schweizer Bergmeister 1968: Fritz W. Bergmeisterschaft startbereit. Mal wurde Fritz W. Egli Erster, einmal Dritter. Dass Fritz W. Mechanikers. Peier die Rennerei. war 1969 unschlagbar. internationalen Rennen in England. sich mit dem heutigen Motorradrennsport nicht mehr vergleichen. Reisekosten. Preisgeld war kein Geld damit zu verdienen. zum Tee eingeladen", plaudert Fritz Egli von früher. Renn-Vincent hat damals sehr viel Aufmerksamkeit erregt. mächtig einheizen. Triumph-Métisse. er mal Lust hätte die Ersatz-Vincent auszuprobieren. Zehntelsekunden voneinander. sich Fritz W. konnte dabei allerdings keine Rede sein. Absprache des Kunden in Handarbeit aufgebaut. möglich. sowieso kaum noch ein Teil original. modifizierte Kupplung. Zuverlässigkeit und Langlebigkeit gelegt. nun original ist und was nicht. viele Eglis um- oder nachgerüstet worden sind. Fritz W. Egli immer großen Wert.

Die Expansion und das Ende der Egli-Vincent-Ära

bekannt. Aufträge ein. Dieser Erfolg brachte es mit sich, dass Fritz W. 1971 nun schon zum zweiten Mal mit seinem Betrieb umziehen musste. Siebzigern langsam aber sicher dem Ende zu. Mach IV oder Laverda 750 SF. Fahrwerke an, wobei an große Stückzahlen nicht zu denken war. aus. endgültig Schluss. zuverlässig und langlebig. damals noch in den Kinderschuhen. Bei Egli reagierte man sofort. Fritz W. Zylinderblock, nicht geändert. aus Magnesium. Nach Friedel Münch war Fritz W. Motorradhersteller, der solche Räder im Serienbau einsetzte. neuen Laufräder waren nicht nur leicht, sondern auch enorm stabil. über 210 km/h schnell. dieses Modell zum Dauerbrenner. mit CB 750-Motor gebaut.

Die Kawasaki-Ära und die MRD 1

nächsten wichtigen Egli-Kapitel sind: Der Kawa-Ära. solch ein Motorrad können wir nie und nimmer ankommen. sein. und es folgten Taten. Endurance-Langstreckenrennsport. auftauchte." Fritz W. er die Einzelfirma F. W. Egli in eine Aktiengesellschaft um. Kawa-Aktivität setzte er 1979 mit der MRD 1 die Krone auf. MRD 1 bereits Anfang 1979 echte 297 Stundenkilometer! Monoshock-Federbein verwendet. einmal in das Schweizer Spezial-Chassis gebaut wurde. Jahre hat sich Fritz W. der Enfield India. für den Dampfhammer.

Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Othmar Wickenheiser

Prof. Dr. Othmar Wickenheiser war seit 1993 Lehrbeauftragter an der Hochschule München und wurde 1996 als der jüngste Designprofessor Deutschlands an die Fakultät für Design berufen und leitet seither den Studienschwerpunkt Transportation Design. Er galt als Prodekan der Fakultät für Design an der Hochschule München mit der "Münchener Methode" als Reformer der deutschen Designausbildung (die Methode weist eine fast hundertprozentige Vermittlungsquote der Absolvent:innen in Designstudios der Fahrzeughersteller auf). In direkter Kooperation mit allen Automobildesignstudios in Deutschland nimmt er sich Forschungsaufgaben zur methodischem Formentwicklung an und bildet mit zukunftweisenden Industrieprojekten an der Münchener Hochschule seit fast 25 Jahren den Nachwuchs für die Automobildesign- und Designbranche aus. Aufgrund seines erfolgreichen Engagements in der Fakultät zählt der Studiengang Industrial Design heute zu den führenden Ausbildungsstätten für Transportation Design in Deutschland. 2010 erhält er erstmals die Auszeichnung für „Herausragende Leistungen im Rahmen der Professur“, 2017 zum zweiten Mal und 2018 wird Prof. Dr. Wickenheiser auf Vorschlag der Studierenden vom Präsidium der Hochschule München für die herausragende Qualität seiner Lehre als Finalist mit einer besonderen Urkunde geehrt.

Nach seinem Studium in Verfahrenstechnik und Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld belegte der Stipendiat des Art Center College of Design in der Schweiz und den USA den Schwerpunkt Transportation Design, den er mit "Honors" absolvierte. Seine Dissertation mit dem Forschungsschwerpunkt Automobildesign widmet sich der wissenschaftlichen Betrachtung der automobilen Gesamtproportionen seit der Erfindung des Automobils bis zur Gegenwart. Nach kurzem Aufenthalt bei Isuzu Motors in Japan 1989 war Wickenheiser zunächst 5 Jahre als Exterieur-Designer bei Audi in Ingolstadt beschäftigt, bevor er den Bereich Design Kultur mitverantwortete. Zu seinen Aufgaben gehörte die Entwicklung von Aktivitäten, die die erweiterten Aufgaben des Designs von der Formgestaltung zur Designkultur innerhalb des Unternehmens und in der Öffentlichkeit bewusst machten. Mit geeigneten Maßnahmen gelang es ihm, Audi Design innerhalb von drei Jahren in der Öffentlichkeit als das führende Designunternehmen auf Platz 1 im Designranking zu positionieren. Den Startschuss eines umfassenden Modernisierungsprogrammes für die Hochschule München hat Wickenheiser durch die Gestaltung des Leitbildes formal geleitet und inhaltlich entscheidend mitgeprägt. Aufgrund seines erfolgreichen Engagements wurde er vom Senat als Vizepräsident in das Leitungsgremium der Hochschule München gewählt. In seiner Verantwortung lagen die Qualitätssicherung in der Lehre, das Konzept für ein Gesamterscheinungsbild (CI / CD) und die Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Mai 2001 wurde Prof. Wickenheiser auf Vorschlag des Vorstandsvorsitzenden zum fachlichen Leiter und Geschäftsführer des Internationalen Design Zentrum Berlin ernannt. Damit übernahm der Manager bis Ende 2002 als Vollblut-Designer in der Bundeshauptstadt die mitgliederstärkste, seit über dreißig Jahren renommierte deutsche Designeinrichtung. Wickenheiser lenkte das IDZ Berlin vom Schwerpunkt der reinen Designveranstaltungslokation in Richtung eines modernen Dienstleistungsunternehmens für Designberatung, -forschung und -management sowie für Kultur- und Wirtschafts- sowie Unternehmensentwicklung. Prof. Dr. Wickenheiser ist international u.a. als Ehrenprofessor an der Akademie in Bratislava in der Lehre tätig und Gutachter u.a. am OLG München für Design und Geschmacksmusterschutz. Als Designexperte ist er seit 1999 für das Deutsche Fernsehen engagiert und hat u.a. Als Projektleiter, Kooperationspartner, wissenschaftlicher Leiter, Berater, Autor oder Gutachter für Design-, Kultur-, PR- und CI- Angelegenheiten hat Prof. Dr. Wickenheiser u.a. für Adidas, Audi AG, Bentley Motors Limited, Braun AG, BMW AG, Bordrin Motors Cooporation, Daimler AG, Diehl Air Cabin, DiDi Chuxing Technology Co., Ducati Motor Holding S.p.a., Fraunhofer Institut, Greenpeace, Honda R&D (Europe), Hyundai Motor Company, Junghans, GmbH & CO. KG, Lamborghini Holding S.p.A., MAN SE, MINI, Adam Opel AG, Porsche AG, Qoros Automotive Europe, Siemens AG, Swarowski Mobility, Volkswagen AG, Webasto SE und Wilkhahn GmbH, gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wickenheiser im Bereich Design trug dazu bei, die Marke Ducati weiter zu stärken und innovative Designansätze zu entwickeln.

Wickenheisers Publikationen und Einfluss auf das Automobildesign

So erfasst er mit seiner ersten Veröffentlichung gemeinsame stilprägende Merkmale und erstellt eine Gliederung für die Automobildesignepochen, die er 2005 am Beispiel der Erfolgsgeschichte von Audi Design dem Leser erstmals im Zusammenhang für die automobile Nachkriegszeit anregend und verständlich näher bringt. Bis hin zur Tagesaktualität wird in dem Standardwerk „Audi Design“ die gesamte Modellpalette der 40-jährigen Design - Zeitgeschichte analysiert und kommentiert. An Hand zahlreicher insbesondere auch unveröffentlichter Skizzen und Modelle weiht der einschlägig promovierte Autor die Leser ein in die Geheimnisse der faszinierenden Arbeitsweisen der Automobil-Designer, vertieft ausführlich atemberaubende zeichnerische Darstellungtechniken und erläutert Sinn und Zweck des Computers als professionelles Gestaltungswerkzeug. Er gewährt einen Einblick auch hinter die Kulissen der sonst von der Außenwelt so strikt abgeschirmten Designabteilung bis hin zum Prototypenbau.

Aus der Sicht des Transportation-Design-Experten wird im Ausgang von einer genauen Designbeschreibung aller Serienmodelle und Showcars die spezifische Wirkung der Formensprache hinsichtlich der Silhouette, dem Proportionsgefüge, dem Flächenaufbau und der Linienführung anschaulich erklärt und mit Quervergleichen aus dem Designumfeld die Wirkung von Design auf Mensch und Marke porträtiert. Im umfangreichen Glossar erläutert Wickenheiser auf leicht verständliche Weise die wichtigsten Fachtermini aus dem Automobildesign. Überblick und Durchblick werden gleichzeitig allgemeinverständlich vermittelt. Das Buch bereitet fundiertes Hintergrundwissen zum Thema Transportation Design auf unterhaltsame und nachvollziehbare Art für den Leser auf und nimmt ihn mit auf einer spannenden Reise von der jüngsten Vergangenheit in die nahe Zukunft von Audi Design.

Bereits 2007 erscheint mit dem Buch „Car Design Studies“, das er gemeinsam mit seiner Ehefrau der Designerin und Kunsthistorikerin Dr. Swantje Kuhfuss-Wickenheiser verfasst, sein zweites Werk. Darin stellt er die Faszination junger Automobildesigner dar, die er an der Hochschule München betreut hat und die mit spektakulären Entwürfen und Modellen ihr Kreativpotential virtuos zum Ausdruck bringen. Mit beeindruckenden Bildern - kommentiert von den Chefdesignern der deutschen Automobil Design Studios - wird erstmals vom Supersportwagen bis zum Dreirad, vom evolutionären Design für ein Nachfolgemodell bis zur revolutionär zukunftweisenden Konzeptstudie in bestechender Vielfalt ein Kompendium von Fahrzeugdesignstudien veröffentlicht. Zum ersten Mal gewinnen die beiden Autoren den Designpreis für das Autobuch des Jahres 2009.

Mit seiner nächsten Buchveröffentlichung wird Prof. Dr. Othmar Wickenheiser zum zweiten Mal in Folge Preisträger in der Kategorie "Design". Für sein herausragendes Werk „MINI Design" verleiht ihm die hochkarätige Jury mit Prof. Dr. "Audi Design Projekt“ Automobilvisionen unter dem Moto „Intelligent Emotion“ ist der Buchtitel in dem die beeindruckenden Designergebnisse die unter der Leitung von Professor Dr. Othmar Wickenheiser im Rahmen des Audi Designprojektes von den Automobildesign Studenten der Hochschule München erarbeitet wurden. Kommentiert von den Audi Chefdesignern Wolfgang Egger und Stefan Sielaff werden vom Hybrid-Supersportwagen bis zum alternativen Design-Interieur-Leichtbaukonzept revolutionäre zukunftsweisende Konzeptstudien in bestechender Vielfalt präsentiert. Die Professionalität mit der die Studierenden von der ersten Prinziplösung über die fotorealistischen Renderings bis zu den einzigartigen Modellen neuartige Ideen für eine automobile Zukunft definieren, stellt erneut die höchste Qualität dieser Ausbildungsstätte auf Weltniveau eindrucksvoll unter Beweis und fand bei Erscheinung auf international von allen einschlägigen Internetplattformen für Automobildesign große Beachtung.

Kompromisslose Supersportwagen unter dem Moto „Raw Material“ werden in seinem nächsten Buch dargestellt, welches den Haupttitel „Lamborghini Design Projekt“ trägt. Extreme Supersportwagen sind ein unverzichtbares Bindeglied um revolutionäre, meist kostenintensive Technologieentwicklungen und vor allen Dingen spektakuläre Designstudien in die Serienrealität zu überführen. Die zentrale Aufgabe der Designer ist es den ingeniösen Fortschritt der Beschleunigung auch in der Produktgestaltung emotional zu vermitteln. Eine riesige Herausforderung für die Formgestalter, die bereits mit ihren Entwurf stets den komplexen Fragen- und Anforderungskatalog im Hinterkopf mit zu berücksichtigen haben.

Dieser Challenge haben sich die Studierenden des Transportation Design Schwerpunkts der Hochschule München unter der Leitung von Prof. Dr. Othmar Wickenheiser gestellt und fantastische Designergebnisse hervorgebracht. Hingabe und Begeisterung für die ausgezeichnete Lehre des Automobildesigns, die sich in direkter Kooperation mit den Transportation Design Studios intellektuell und gestalterisch auf höchstem Niveau bewegt, wird mit mitreißenden Bildern aus dem Designentwicklungsprozess eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Für sein Standardwerk Audi Design Zwischen Revolution und Evolution bekam Prof. Dr. Wickenheiser zwei der renommiertesten deutschen Designauszeichnungen u.a. den German Design Award 2016. Seine Buchpublikation „Mercedes Benz - Electric High Speed“ von 2017 zeigt, wie Ästhetik und funktionale Effizienz sich perfekt in einem futuristischen Rekordwagen vereinen lassen. Er beschreibt darin wie die Erfinder des Automobils sicher eine der Schlüsselmarken sein werden, mit der ein gesamt-gesellschaftlicher Paradigmenwechsel vom heutigen „Auto“ zur „intelligenten individuellen Mobilität“ von morgen gelingen wird. Die Auszeichnung des „Automotive Brand Contest 2018“ wurde diesem Buch im Rahmen der Paris Motor Show im September zuerkannt. Seine Buchpublikation „The next 60 years“ hat die fast sechs Jahrzehnte währende Erfolgsgeschichte der Designikone Porsche 911 zum zentralen Thema und bietet einen Ausblick in wie weit sich das gestalterische Ausdrucksbild in den kommenden 60 Jahren wandeln wird.

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