Wandern und Radfahren in Südtirol: Die besten Tipps für Ihren Aktivurlaub

Südtirol ist ein wahres Paradies für Radfahrer und Wanderer. Die Region bietet unzählige Möglichkeiten, die atemberaubende Natur und die malerischen Landschaften auf zwei Rädern oder zu Fuß zu erkunden. Ob gemütliche Genussradler oder ambitionierte Bergwanderer - hier findet jeder das passende Angebot.

Radfahren in Südtirol: Genussradeln im Vinschgau

Südtirol ist ein Paradies für Radfahrer, das ist wohl eines der besten gehüteten Geheimnisse. Dabei sind nicht nur Mountainbiker gemeint, sondern auch die gemütlichen „Dahinradler“, also Genuss-Radfahrer. In Südtirol und besonders im Vinschgau bietet sich der flache Talboden zwischen dem Reschenpass und Meran mit seinen Apfelgärten und umrahmt von einem Bergpanorama erster Klasse super zum Genussradeln an. Ohne nennenswerte Steigungen verläuft dort das schönste Teilstück der Via Claudia Augusta. Es gibt mehrere Möglichkeiten für Sie, von Ihrem Ausgangspunkt, dem Dolce Vita Hotel, in den Fahrradweg einzusteigen. Der Fahrradweg selbst ist vom Reschenpass bis Meran ganze 84 km lang.

Er führt malerisch neben der Etsch (Fluss) durch das Vinschgautal von Ort zu Ort. Sie haben traumhafte Gelegenheiten, in Restaurants und Bars entlang der Strecke einzukehren und eine Stärkung zu genießen. Sollten Sie sich dann irgendwann entscheiden, doch den Zug zurück zum Ausgangspunkt zu nehmen, so steht Ihnen bequem der Vinschger Zug zur Verfügung. Dieser hält in fast jeder Ortschaft im Vinschgau, entlang des Radweges. In den Sommermonaten bringt ein Shuttle die Fahrräder außerhalb vom Zug bequem von Ort zu Ort, da es sonst zu voll im Zug wird. In Latsch - Dolce Vita Hotel Jagdhof befindet sich unser Aktiv- & Wellnesshotel, das sich auf Aktivitäten wie Mountainbiken, Joggen, Golfen, Genussradeln, E-Biken, Bergwandern, Bergjogging uvm. spezialisiert hat.

Die Reschenradtour: Panoramabike-Tour im Vinschgau

Die Reschenradtour ist eine der schönsten Panoramabiketouren des Vinschgaus. Dem Reschensee entlang radelnd, immer König Ortler, Königsspitze und Cevedale vor Augen, geht es zur Abfahrt nach Burgeis, weiter bis nach Prad, wo man herrlich Mittagsrast an den Fischerteichen machen kann. Nach einer kleinen Stärkung geht es über die Obstgärten weiter bis nach Latsch (für die Gäste vom Jagdhof) und weiter nach Naturns (für die Gäste vom Feldhof, Lindenhof und Preidlhof). Achtung: Die Tour wird nicht geführt, ist aber alles gut beschildert!

Weitere Radwege in Südtirol

Südtirol bietet ein wahres Radwegnetz an. Ebenso wird Sie der Radweg in das urige Passeiertal oder auch mal eine Tour an den Montiggler oder Kalterer See begeistern! Aktiv sein mit der ganzen Familie, unterwegs eine - oder mehrere - gemütliche Pausen zur Erholung und Stärkung einlegen, die kulturellen Schätze der geschichtsträchtigen Umgebung erkunden - das ist Rad-Genuss pur.

Wandern in Südtirol: Die Dolomiten zu Fuß erkunden

Jeder Tag ein Erlebnis: Die Dolomiten per Rad zu erleben, ist genauso ein Traum wie zu Fuß. Mit dem Bike kann man sich wunderbar im Naturpark Fanes-Sennes-Prags austoben. Die felsige Welt um die Drei Zinnen nebenan ist Wanderern vorbehalten. Ein Problem? Nein! Thorsten Brönner hat beide Aktivitäten zu einer einwöchigen Tour kombiniert. Fazit - eine wilde Angelegenheit.

Südtirol und die Dolomiten sind ein wunderschönes Urlaubsziel - auch für Radfahrer. Was bei einem Strandurlaub angenehm ist, kann in Gebieten wie Südtirol zum Ärgernis werden. Es gibt so viel zu entdecken, nur stört die Ortsgebundenheit. Wie wäre es mit einer Radtour als Lösung? Auf zwei Rädern lässt sich Südtirol bestens erkunden, immerhin lockt die Landschaft ohnehin vor die Tour und wo sich Wanderwege befinden, ist das Radfahren oft kein Problem.

Wandergebiete in Südtirol

  • Seiser Alm: Die größte Alm Europas bietet eine riesige Auswahl an Wanderungen für jedes Niveau.
  • Drei Zinnen: Ein beeindruckendes Bergmassiv mit einem beliebten Rundweg und vielen weiteren Wanderwegen.
  • Rosengarten: Eine Top-Sehenswürdigkeit in den Dolomiten mit schönen Wanderwegen und Hütten zum Einkehren.
  • Seceda: Eine Alm im Grödnertal mit einem atemberaubenden Blick und coolen Fotomotiven.
  • Oberbozen: Ein tolles Ausflugsziel mit einfachen Wanderungen, ideal für Familien.

Geheimtipps zum Wandern in Südtirol

  • Speikboden im Ahrntal: Ein Wanderhighlight mit verschiedenen Wanderungen für jedes Level.
  • Spronser Seen bei Meran: Ein eher unbekanntes Wandergebiet in der Texelgruppe.
  • Sassongher: Ein beeindruckender Gipfel in den Dolomiten, der nie richtig voll ist.
  • Seekofel: Ein hoher Berg in den Dolomiten, der sich im Pragser Wildsee spiegelt.
  • Stoanerne Mandln: Eine leichte Wanderung im Sarntal mit super Aussicht.

Die beste Reisezeit zum Wandern in Südtirol

Von Ende Mai bis Ende September ist bestes Wanderwetter in Südtirol. Unser Geheimtipp ist aber, im Oktober wandern zu gehen. Da liegt so gut wie noch kein Schnee und es sind viel weniger Touristen unterwegs als im Sommer in Südtirol.

Radfahren rund um Meran

Das Meraner Land ist praktisch nur ein Oberbegriff für die Region Südtirols, die sich um die Stadt Meran erstreckt. Die Region reicht bis zum Vinschgau und bietet eine hervorragende Anbindung nach Bozen oder den Kalterer See. Idealer Ausgangspunkt - vom Meraner Land aus können Radfahrer mühelos starten und sich wahlweise an feste Touren halten oder sich ihre eigenen Erkundungstouren zusammenstellen. Das Meraner Land empfiehlt sich insbesondere für diejenigen, die sich noch nicht trauen, eine Radtour vollständig zu planen und in den Nächten irgendwo einzukehren.

Familienfreundliche Radtouren

Viele der Touren im Meraner Land sind ungemein anfänger- und familienfreundlich. Der Radweg Passeiertal ist beispielsweise perfekt für Familien und Einsteiger. Auf einer Länge von zwanzig Kilometern führt er von Meran in das Herz des Passeiertals, St. Leonhard.

Radtouren am Kalterer See

Der Kalterer See ist der größte natürliche See Südtirols und bietet gerade Wassersportfreunden im Sommer große Highlights. Wer Lust hat, braucht nur uferseits um den See herumzufahren, schon gibt es viel zu entdecken. Vom Kalterer See kann direkt bis hinunter zum Gardasee gefahren werden. Der Radweg »Südtiroler Unterland« leitet von Kaltern nach Bozen bis hin nach Trient. Die Tour zum Gardasee ist natürlich nur für Fortgeschrittene gedacht.

Radtouren im Vinschgau

Auch der Vinschgau ist perfekt an das Südtiroler Radwegenetz angebunden. Wieder führen etliche Wege nach oder über Meran, doch das ist in der Region beinahe normal. Im Vinschgau müssen Radfahrer für sich schauen, welche Routen sie sich zutrauen. Anders als in Meran oder am Kalterer See befinden sich hier durchaus etliche schwierige Touren, die die Berge miteinbeziehen.

Empfohlene Radtouren im Vinschgau:

  • Reschenpass - Gardasee
  • Etschradroute 1: Vom Reschenpass hinunter nach Meran (85 km)
  • Furkelhütte: Durch den Stilfserjoch-Nationalpark hoch zur Furkelhütte (21 km)

Wer eine der großen Touren angeht, sollte jedoch unbedingt mit Bedacht bei der Planung und der Suche nach einer Unterkunft vorgehen. Es ist sinnvoller, Streckenabschnitte zu verkürzen, als es kaum noch bis zum eigentlichen Ziel zu schaffen.

Warum Südtirol ideal für Radfahrer ist

Ganz einfach, weil praktisch alle Wege nach Meran führen. Selbst wenn sich ein Radfahrer bei der Planung völlig übernehmen sollte und feststellt, die Tour nicht zu schaffen, wird er immer auf Radwege stoßen, die an Meran vorbeiführen. Zudem besticht die Gastfreundlichkeit der Süditaliener auch Radfahrer. Es ist beinahe ausgeschlossen, nicht irgendwo eine gute Unterkunft ad hoc zu finden, wenn ein Tourenabschnitt schiefläuft. Zugleich bietet die Region auch abseits der Pedale schöne Abwechslungen. Highlights und Sehenswürdigkeiten liegen dank der Natur ohnehin schon direkt enthalt der Routen, wer sich einmal zu Fuß auf den Weg machen möchte, kann auf unzählige Wandermöglichkeiten und Wanderstrecken setzen. Der Kalterer See lädt zu Fahrradtouren regelrecht ein und bietet zudem auch gastronomisch ein breites Programm.

Weitere Radwege in Tirol

Die schönen Panoramen und die großartige Natur zwischen Gipfeln, Wald und Seen laden nicht nur zum Klettern und Wandern, sondern auch zum Radfahren ein. Umso besser, dass Tirol insgesamt über 920 Kilometer Radwanderwege anbietet. Diese decken unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Bedürfnisse ab - egal ob Rennrad oder Mountainbike, gemütlicher Familienausflug oder anspruchsvoller Sport.

Der Drauradweg

Dieser Wegabschnitt führt am namensgebenden Fluss Drau entlang, beginnend bei den „Drei Zinnen“ in Toblach bis nach Lienz, dem lebendigen Zentrum Osttirols. Er eignet sich ganz besonders für E-Bikes und gilt als leicht bis mittelschwer.

Radtour Sella Ronda

Die Tour Sella Ronda ist etwas mehr als 50 Kilometer lang, mittelschwer und führt durch die Dolomiten. Eine Besonderheit ist der einmal im Jahr stattfindende Sella Ronda Bike Day, an dem die gesamte Strecke für Autofahrer gesperrt wird.

Sörries Via Claudia Augusta

Die Via Claudia Augusta geht bis auf die Römer zurück und bietet viel Kultur und Gastronomie. Dazu gilt der Weg als der einfachste Alpenübergang für Fahrradfahrer.

Zillertalradweg

Der Zillertalradweg ist vor allem für Familien hervorragend geeignet, da er nicht nur sehr einfach ist, sondern auch viele Spielplätze und Möglichkeiten zu Pausen bietet. Wer sich mit der überschaubaren Länge von gut 30 Kilometern trotzdem überfordert sieht, kann zwischendurch in die Zillertalbahn umsteigen und so die übrige Strecke bewältigen.

Lechradweg

Dieser Radweg führt 52 Kilometer am Lech entlang, einem der wenigen unregulierten Flüsse Europas. Dadurch bieten sich Radfahrern ausgezeichnete Perspektiven auf das Gewässer und die umliegende Landschaft, die als besonders unberührt und sehenswert gelten.

Hüttenwanderungen in den Dolomiten

Die gesamte Dolomiten-Region ist ein absolutes Wandertouren-Paradies und wartet mit mehr als 3.800 Wandertouren auf dich. Hier sollte nun wirklich jeder ein passendes Angebot für sich finden. Die Dolomiten gelten nicht ohne Grund als „schönstes Bauwerk der Erde“, so sagte es zumindest der Architekt Le Corbusier einmal.

Für die nächsten Nächte empfehle ich dir aber, in einer der urigen Berghütten rund um die Seiser Alm und die Rosengartengruppe zu übernachten. Die beste Reisezeit für eine abenteuerliche Hüttenwanderung ist definitiv zwischen Juli und August, je nach Saison auch immer mal wieder im September. Generell gilt vor jeder Tour in die Berge: Wetter checken! Und das am besten bei den Wetterdiensten der Region oder der Touristeninformation.

Meine absolute Lieblingstour bis jetzt war eine 5-tägige Hütten- und Klettertour durch das Tschamintal auf den Kesselkogel, vorbei am Antermoiasee, über den Maximilianklettersteig. Ebenfalls die Rundwanderung um die Drei Zinnen und Bergtour in den Sextner Dolomiten wird gerne unternommen. Empfehlenswert ist außerdem die Wanderung rund um die Tofana di Rozes mit der gewaltigen Südwand.

Generell kannst du auf einer Hüttenwanderung in den Dolomiten mit ca. 50€ bis 60€ am Tag rechnen. Die Berghütten befinden sich da preislich alle eng beieinander, meistens kostet eine Übernachtung mit Halbpension zwischen 45€ und 50€.

Packliste für Hüttenwanderungen:

  • Gute Wanderschuhe
  • Funktionskleidung
  • Genügend Trinken
  • Sonnenschutz
  • Wind-und Regenjacke
  • Bequemer Wanderrucksack
  • Sonnenbrille

Fazit

Südtirol ist eine echte Perle. Landschaftlich traumhaft, kulturell interessant, mit mediterranem Einschlag und verlockend. Auf dem Rad lassen sich die einzelnen Regionen bestens erkunden, wobei den meisten Radfahrern eher früher denn später auffällt, dass so ziemlich jeder Radweg auch durch Meran führt. Und das ist gut, denn das Meraner Land wird somit zum idealen Ausgangsort für all diejenigen, die sich noch nicht an echte Etappentouren mit Übernachtungen unterwegs heranwagen. Wer eine solche Tour ausprobieren möchte, sollte die Tour bis runter zum Gardasee ausprobieren.

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