Die beste Zeit, um ein Motorrad zu kaufen

Der Handel mit Motorrädern hat in den letzten Jahren enorm an Fahrt aufgenommen. Dabei bietet sich vor allem im Internet eine hervorragende Gelegenheit, sein Motorrad schnell und unkompliziert zu verkaufen. Der Handel mit Motorrädern im Online-Bereich floriert. Verschiedene Plattformen im World Wide Web dienen Käufern und Verkäufern als wichtige Schnittstelle.

Neben dem Verkauf im Internet gibt es auch noch die Möglichkeit, sich direkt an einen Händler zu wenden. Hier kann das Motorrad schnell und einfach verkauft werden, wenngleich auch nicht immer der höchste Verkaufspreis erzielt werden kann. Um ein Motorrad zu einem guten Preis verkaufen zu können, gilt es, auf die richtige Vorbereitung zu setzen. Wer viel Zeit sparen will und auf ein Inserat im Internet verzichten möchte, sollte sich direkt an einen Händler wenden. Auch dieser lässt sich unkompliziert im Internet erreichen.

Hier stehen Motorradbesitzer mehrere Plattformen im Internet zur Verfügung, die sich nicht nur auf den Autoankauf spezialisiert haben, sondern auch Motorräder ankaufen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Marke oder welches Modell es sich handelt - die meisten Händler kaufen jedes Motorrad an. Auf Wunsch lässt sich das Motorrad sogar von der heimischen Garage abholen.

Update: Motorrad-Plattformen wie Motowert.de bieten Verkäufern entscheidende Vorteile gegenüber dem traditionellen Verkauf an einen benachbarten Motorradhändler. Dank eines enormen Händlernetzwerks, das aus einer Vielzahl von seriösen und spezialisierten Käufern besteht, profitieren Verkäufer von einem Wettbewerb unter den Händlern. Diese stehen in direkter Konkurrenz zueinander und versuchen, sich mit immer höheren Ankaufspreisen zu überbieten. Ein weiterer Vorteil ist die Geschwindigkeit und Effizienz des Verkaufsprozesses. Vom Inserat bis zur Abholung und Bezahlung vergehen in der Regel keine sieben Tage. Damit entfällt die oft langwierige Wartezeit, die bei traditionellen Verkaufsmethoden üblich ist.

Besonders angenehm: Verkäufer sparen sich unfreundliche Testfahrer-Touristen, die mit unseriösen Angeboten und Probefahrten oft nur Zeit stehlen. Angebot und Nachfrage spielen natürlich auch beim Motorradverkauf eine große Rolle. So bestimmt auch der Zeitpunkt des Verkaufs über den Preis. Die beste Zeit, um ein Motorrad ohne viel Aufwand zu verkaufen und einen möglichst guten Preis zu erzielen, ist im Frühjahr.

Es zählen nicht nur die technischen Daten eines Motorrads, um das Interesse von Käufern zu wecken. Demnach sollte man nicht darauf verzichten, das Motorrad aufzupolieren. Die Optik spielt für viele Käufer eine entscheidende Rolle, so dass sich Motorräder in einer tadellosen Optik deutlich besser verkaufen lassen.

Worauf Sie beim Online-Verkauf achten sollten

Das Internet ist voll mit Annoncen für Motorräder. Um sein Motorrad erfolgreich auf einer Verkaufsplattform im Internet anzubieten, sind ansprechende Bilder das A und O. Dabei gilt es, das Motorrad möglichst bei Tageslicht abzulichten und eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildern zu machen. Eine umfangreiche und ehrliche Beschreibung ist beim Motorradverkauf im Internet ausschlaggebend.

Hierzu sollten sowohl verschiedene Angaben zum Hersteller, der Typbezeichnung, der Motorleistung als auch vom Kilometerstand gemacht werden. Auch die Preisvorstellung gilt es nicht zu hoch anzusetzen, um potenzielle Käufer nicht von Anfang an abzuschrecken. Ein unrealistisch hoher Preis führt oft dazu, dass Interessenten gar nicht erst Kontakt aufnehmen. Stattdessen sollten Sie sich vorab über den durchschnittlichen Marktwert Ihres Motorrads informieren. Hier können Online-Wertrechner wie die auf Plattformen wie Motowert.de eine wertvolle Hilfe sein.

Zusätzlich können Sie durch eine detaillierte Beschreibung Vertrauen bei potenziellen Käufern schaffen. Gehen Sie auf den Zustand des Motorrads ein und erwähnen Sie eventuelle Reparaturen, durchgeführte Wartungen oder Mängel offen. Käufer schätzen Ehrlichkeit und fühlen sich sicherer, wenn keine bösen Überraschungen zu erwarten sind.

Motorradtypen

Bevor es daran geht, ein Motorrad eventuell mit Beiwagen zu kaufen, steht an allererster Stelle die Überlegung: Was für eine Art von Zweirad kommt in Frage? Das ist eng verknüpft damit, welche Anforderungen Sie an das Bike stellen. Welchen Zweck soll es erfüllen? Möchten Sie zukünftig lange Tourenfahrten mit dem Gerät unternehmen, eventuell auch mit Sozius, oder geht es darum, sich unter der Woche flink durch den Berufsverkehr zu schlängeln, ohne ständig im Stau zu stehen?

  • Allrounder: Wer ein solches Motorrad kaufen möchte, der entscheidet sich für ein Modell, das ein Mix aus Tourenrad und Sportmotorrad darstellt.
  • Chopper und Cruiser: Motorräder dieser Art verfügen über nur wenige Extras. Ihr hohes Gewicht, der niedrige Schwerpunkt und die langen Federgabeln sind charakteristisch.
  • Custombike: Käufer dieses Motorradtyps lassen sich ihr Exemplar nach den eigenen Wünschen anfertigen oder umbauen, um sich selbst zu verwirklichen und ein Unikat ihr Eigen zu nennen.
  • Motocross: Ein Motocross-Motorrad kaufen jene, die vorhaben, im Gelände unterwegs zu sein. Durch ihr geringes Gewicht, gute Federung, verstärke Hinterradschwingen und grobstollige Reifen sind sie optimal ans den Geländeeinsatz angepasst.
  • Pocket Bike: Schon mal einem viel zu groß für sein Motorrad erscheinenden Fahrer begegnet? Dann handelte es sich höchstwahrscheinlich um ein Pocket Bike - den Miniatur-Nachbau eines „richtigen“ Motorrads. Es ist höchstens 1,10 m lang, 50 cm breit und ebenso hoch. Wollen Sie ein Motorrad kaufen, um auf der Straße unterwegs zu sein, nehmen Sie von diesem Motorradtyp lieber Abstand.
  • Streetfighter: Zu den Naked Bikes gehörend, sind Streetfighter sehr leistungsstark und sehen eher martialisch aus.
  • Tourer: Wer mit seinem Motorrad lange Reisen unternehmen will, greift zu einem Tourer. Sitzposition und Technik sind für ausgiebige Fahrten ausgelegt.
  • Trike: Ein Trike eignet sich insbesondere für jene, die zu zweit unterwegs sein wollen.

Die richtige Größe wählen

So schnittig das Motorrad der Träume sein mag, ganz entscheidend ist, bevor Sie zum Beispiel ein Rennmotorrad kaufen, dass auf die eigene Körpergröße Rücksicht nehmen. Denn nicht jede Marke ist auch für jeden Fahrer geeignet, variieren doch Arm- und Beinlängen mitunter erheblich. Wählen Sie ein zu hohes Bike, fällt das Stabilisieren beim Halten schwer. Beim richtigen Motorrad berührt der Fahrer ohne Schwierigkeiten mit beiden Füßen den Boden. Darüber hinaus gelangt er problemlos an die Lenkerenden und das auch, wenn der Lenker voll eingeschlagen ist.

Wer ein Moped kaufen oder sich ein Motorrad zulegen möchte, der sollte darauf achten, dass er sowohl in der Lage ist, das Zweirad mühelos zu rangieren als auch aufzubocken. Denn: Je mehr Pferdestärken das Bike vorweisen soll, desto größer ist in der Regel auch der Motor und desto schwerer also auch das motorisierte Zweirad.

Der beste Zeitpunkt für den Kauf

Egal, ob Sie ein Motorrad oder einen Motorroller kaufen wollen, als Faustregel gilt: Der beste Zeitpunkt zum Kauf eines Zweirads ist der Winter. Im Herbst gibt es gute Angebote. Aus diesem Grund sollten Sie überlegen, bereits im Herbst ein neues Fahrzeug zu kaufen. Eigentlich macht es keinen Unterschied, ob Sie das Motorrad im Herbst oder zum Saisonanfang kaufen wollen. Nur der Preis ist hier der ausschlaggebende Punkt.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, ein gebrauchtes Motorrad im Winter günstig einlagern zu können, ist der Kauf im Herbst von Vorteil. Wenn Sie das Motorrad nur eine Saison fahren wollen und anschließend es verkaufen müssen, rate ich von einem Kauf ab. Denn das Fahrzeug müsste den ganzen Winter im Freien stehen. Das könnte dazu führen, dass das Motorrad technische Macken bekommt.

Gebrauchtkauf: Worauf Sie achten sollten

Der Motorrad-Gebrauchtmarkt ist riesig und in seiner Gänze nur schwer zu überblicken. Wichtig ist deshalb, sich bereits vorab klar zu machen, wonach man Ausschau hält. Die wichtigste Empfehlung beim Motorräder gebraucht kaufen lautet: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit! Durchforsten Sie die Angebote sorgsam und ausgiebig. Ist der Besichtigungstermin mit dem Verkäufer vereinbart, empfiehlt es sich, das Motorrad genau unter die Lupe zu nehmen. Hierbei können Checklisten helfen, alle wichtigen Punkte im Blick zu behalten.

Checkliste für den Gebrauchtkauf

  • Elektrik: Funktioniert die Beleuchtung einwandfrei? Gehen Sie hierfür sowohl Stand-, Abblend- und Fernlicht durch. Ferner sind auch Rück- und Bremslicht sowie Blinker und die Instrumentenbeleuchtung zu inspizieren, bevor es zum Kauf kommt. Arbeitet die Griffheizung einwandfrei? Funktionieren Hupe, Lichthupe, Killschalter etc.?
  • Bowdenzüge: Wie ist es um die Bowdenzüge bestellt? Kupplung, Gas und Choke sollten ohne Probleme funktionieren.
  • Tachometer: Vergessen Sie den Tachometer nicht. Schlackert der Zeiger?
  • Bremsen: Die Bremsen sind die Lebensversicherung eines jedes Motorradfahrers. Vor dem Kauf ist eine Überprüfung deshalb das A und O. Sind die Bremsscheiben mit Riefen versehen oder gar eingelaufen? Die Bremsbeläge sollten im Minimum vier Millimeter dick sein, um ihre Funktion zu erfüllen. Sind sie unterschiedlich stark beansprucht? Dann ist das verdächtig.
  • Kette: Wie ist es um die Kette bestellt? Versuchen Sie, die Kette in rückwärtiger Bewegung vom Rad zu lösen. Klappt dies und weisen die Zähne eine sehr spitze Form vor („Haifischzähne“, „Sägezähne“), weist das auf eine mangelhafte Qualität beider Bestandteile hin.
  • Bereifung: Die Bereifung ist beim Motorrad besonders wichtig für die Sicherheit des Fahrers. Da im Gegensatz zum Auto nur zwei Exemplare vorhanden sind, sollten sie gründlich untersucht werden, bevor es auf die Piste geht. Bewegen Sie sie dazu sowohl nach vorne als auch hinten. Vernehmen Sie Schleifgeräusche oder sonstige Blockierungen? Ist das Reifenprofil mindestens drei Millimeter tief?
  • Karosserie: Und schließlich ist die gesamte Karosserie auf Schleifspuren - Zeugen etwaiger Unfälle - hin zu analysieren. Auch Aufkleber sind notfalls zu entfernen, um sich einen umfassenden Eindruck zu verschaffen. Vergessen Sie auch die Fußrasten, Endschalldichter, Lenkerenden.
  • Flüssigkeiten: Ebenfalls ist auf eventuell austretende Flüssigkeiten zu achten, insbesondere rund um den Motor, an der Vorderradgabel, dem Kardan-Winkeltrieb, am Vergaser sowie Tank.
  • Rost: Und schließlich kann auch Rost den Wert eines motorisierten Zweirads erheblich mindern. Deshalb sollten diejenigen, die ein Motorrad kaufen möchten, Korrosionsstellen genauestens im Blick haben. Zeigen sich braune Stellen am Auspuff, am Rahmen, Speichen oder Felgen bzw. rund um den Tank?

Probefahrt

Wer sich ein bereits genutztes Bike zulegen möchte, sollte wie auch beim Autokauf unbedingt eine Probefahrt unternehmen. Selbst in der Wintersaison ist eine Probefahrt ratsam, sofern die Straßen nicht von Schnee und Eis bedeckt sind. Dies könnte schlimmstenfalls zu einem Sturz und schweren Verletzungen führen.

Wichtig ist, bevor Sie loslegen: Der Motor des Fahrzeugs sollte unbedingt kalt sein. Nur dann ist gewährleistet, dass wirklich alle durch Schäden verursachte Geräusche an Lager und Steuerkette hörbar werden. Auch können Sie so detektieren, ob eventuell Zündungsschwierigkeiten auftreten. Kontrollieren Sie das Standgas. Erklingt ein Knattern oder Rasseln? Dann weist das auf eine verschlissene Steuerkette hin. Wenn gleichzeitig blauer Rauch aus dem Auspuff tritt, sind vermutlich die Ventilschaftdichtungen porös.

Ebenso sind alle Gänge zu testen und auch die Drehzahlen zu begutachten. Meckert der Motor? Achten Sie auch auf die Funktionsweise der Bremsen. Wenn Sie diese häufiger nacheinander betätigen, variiert dann der Bremspunkt? Ergibt sich ein Widerstand an den Bremshebeln beim leichten Anziehen?

Wie das Motorrad läuft, ist am besten auf einer ebenen und wenig befahrenen Strecke zu überprüfen. Beschleunigen Sie auf 60 bis 80 km/h und halten Sie den Lenker entspannt. Bestenfalls verhält sich das Bike ruhig und fährt gerade aus ohne zu verziehen.

Preisverhandlung und Auktionen

Ist das Motorrad ausgiebig auf Herz und Nieren geprüft, geht es in die Preisverhandlung. Geben Sie nicht der Versuchung nach, schon direkt im Anschluss den Kauf festzumachen. Wer günstig ein Motorrad kaufen will, sollte auch Versteigerungen und Auktionen in Betracht ziehen. Nicht nur auf eBay Kleinanzeigen können so mit etwas Glück und Sachverstand echte Schnäppchen erzielt werden. Doch beim Motorrad kaufen im Internet lauern einige Tücken. Wer ein Gebot abgibt, geht einen rechtsverbindlichen Vertrag ein. Das bedeutet: Sind Sie der Bieter mit dem höchsten Gebot, müssen Sie den entsprechenden Betrag auch zahlen.

Doch jetzt die gute Nachricht: Ihnen steht ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu, sofern Sie das Motorrad von einem Händler kaufen. Es beginnt ab der Übergabe der Maschine zu laufen. Entscheiden Sie sich zum Widerruf, ist dieser dem Händler gegenüber zu erklären.

Worauf Verkäufer achten müssen

Wer sein Motorrad verkaufen möchte, muss eine ganze Reihe an Dingen vor, während und nach dem Verkauf beachten.

  • Untersuchungsprotokoll: Vor dem Verkauf ist eine technische Überprüfung des Motorrads sinnvoll - mit einem professionellen Untersuchungsprotokoll lässt sich ein gebrauchtes Motorrad leichter verkaufen. Bei der Preisorientierung hilft ein Blick in die bekannte „Schwacke-Liste Zweirad”.
  • Mindestalter: Der Käufer des Motorrads muss mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Probefahrt: Wenn der potenzielle Käufer eine Probefahrt unternehmen möchte, sollte er dem Verkäufer seinen Motorradführerschein vorzeigen. Zudem ist es empfehlenswert, dass ein Formular zur Haftungsvereinbarung für die Probefahrt ausgefüllt wird.
  • Personaldaten: Der Motorrad-Kaufvertrag muss den vollständigen Namen sowie die Adresse des Käufers enthalten. Die Daten sollten unbedingt mit den Informationen auf dem Personalausweis übereinstimmen.
  • Angaben zu Unfallschäden: Bei Vertragsabschluss muss der Verkäufer dem Käufer über jegliche Mängel und Schäden an dem Motorrad Auskunft geben. Dies gilt insbesondere für Unfallschäden.
  • Zahlungsmethoden: Der Verkäufer des gebrauchten Motorrads kann die Art der Bezahlung frei wählen. Generell zu empfehlen, ist die Barzahlung bei Übergabe, denn Ratenzahlungen, Stundungen oder auch Schecks können sich als problematisch erweisen.
  • Versicherung: Mit dem Verkauf des Motorrads geht auch die Versicherung auf den Käufer über. Das bedeutet, dass der Schadenfreiheitsrabatt des Verkäufers nicht beeinträchtigt wird, wenn der neue Besitzer nach der Übergabe des Motorrads einen Unfallschaden verursacht.
  • Verkaufsmeldung: Nach Ausfüllen des Kaufvertrages sollte der Verkäufer die vollständigen Verkaufsmeldungen an die Zulassungsstelle und Versicherungsgesellschaft schicken. Erst mit dem Eingang der Veräußerungsanzeige bei der Zulassungsstelle geht die Steuerpflicht auf den Käufer über. Es ist ratsam, von den Verkaufsmeldungen Sicherheitskopien anzufertigen.

Fazit

Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Informationen können Sie den Kauf oder Verkauf eines Motorrads erfolgreich gestalten. Nutzen Sie die Tipps und Ratschläge, um das beste Angebot zu erhalten und sicherzustellen, dass Sie ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug erwerben oder verkaufen.

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