Die Schnellsten Motorräder der Welt: Eine Übersicht

Sie sind leicht, sie haben Leistung und sie sind verdammt schnell: Viele Superbikes stammen aus Japan, doch auch europäischen Motorräder können mithalten. Wer die meisten PS zu bieten hat, zeigt die Top-15 der stärksten serienmäßigen Motorräder!

Motorradfahren verkörpert für viele Menschen ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer, gepaart mit dem Adrenalinrausch hoher Geschwindigkeiten. Diese Leidenschaft und Liebe zu Motorrädern spiegelt sich in den Zahlen wider: Zum 1. Januar 2024 waren in Deutschland laut Statista rund 4,99 Millionen Krafträder zugelassen - der höchste Stand seit 2008. Ein Kraftrad umfasst zweirädrige Kraftfahrzeuge wie Motorräder und Motorroller verschiedener Klassen.

Top-Motorräder in Sachen Leistung

Seien wir doch mal ehrlich: Bei allem, was mit Motorantrieb über die Straßen bewegt werden kann, ist vor allem die Leistung wichtig. Wie viel PS bringt das Vehikel auf die Straße? Das ist aber nicht nur bei Autos so. Auch Motorräder haben sich schon lange dem Diktat der schieren Power gebeugt, und so produziert der Markt Geschosse auf zwei Rädern, die beinahe nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pferden.

BMW S 1000 RR

Platz 1 für ein echtes Sportmotorrad, das ganz entspannt 300 km/h läuft und über einen breiten Einsatzbereich verfügt: die BMW S 1000 RR. Egal ob auf der Rennstrecke oder der Landstraße, mit der S 1000 RR ist eine gute Zeit garantiert. Verglichen mit aktuellen 1000er Supersportlern, ist die BMW im Sprint von 200 auf 300 km/h allen Konkurrenten überlegen. Dazu hat sie ein Fahrwerk, das mit der Geschwindigkeit problemlos umgeht und auch auf der Rennstrecke sehr kompetent funktioniert.

Gebraucht starten die Preise bei 8.000 Euro für frühe Baujahre. Diese lassen sich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn die elektronischen Fahrhilfen nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind. Möchte man jedoch mehr Fahrkomfort, ist man mit den kommenden Platzierungen besser beraten. Denn die BMW S 1000 RR ist eine Supersportlerin durch und durch.

Auch ein deutscher Vertreter bricht in die Phalanx überwiegend japanischer und italienischer Marken ein. Leichter und leistungsstärker als ihre Vorgängerin, hat die BMW einen neu konstruierten Motor mit verstellbaren Nocken und einem steiferen Rahmen. Die 207 PS (152 kW) sorgen spielend für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h. Das entspricht Platz zehn unserer Reihe.

Kawasaki Ninja H2

Bevor es zu komfortablen 300 km/h Bikes geht, noch eine echte Rakete auf Platz 2: die Kawasaki Ninja H2. Eigentlich stapelt die Ninja H2 mit ihrer Leistung tief. Angegeben mit 200 PS, leistet sie gut und gerne 210 bis 220 PS, mit ein wenig Tuning wird sie deutlich schneller. Ihr kompressorgeladener Vierzylinder hat in dieser Liste auch das größte Potential in Richtung Tuning, wie die Kawasaki Ninja H2R eindrucksvoll beweist. Einzig das Ansprechverhalten leidet unter der Motoraufladung, in der aktuellen Version wurde hier aber Hand angelegt. Trotzdem hat der Kompressor sein eigenes Flair in Sachen Sound und Durchzug. Der Sprint von 150 bis 300 km/h ist schlichtweg gewaltig.

Preise starten ab 23.000 Euro, womit die Kawasaki Ninja H2 auch den Preis in ein Extrem treibt.

Die Kawa hat 200 PS und einen herrlich klingenden Kompressor an Bord. Speziell für dieses Modell konzipierte und gefertigte Räder aus Gussaluminium profitieren unter anderem vom Know-how der World Superbike. Die daraus resultierende Steifigkeit ist ein großes Plus bei sehr hohen Geschwindigkeiten.

Suzuki GSX 1300 R Hayabusa

Auf Platz 3 das Motorrad, welches diese Klasse begründet hat und dessen Name eine Legende ist: die Suzuki GSX 1300 R Hayabusa. Als sie 2000 auf den Markt kam, war sie das erste Motorrad, das die magische 300 km/h Grenze geknackt hat. Ihr 1300ccm großer Reihenvierzylinder leistet 175 PS und 138 Nm Drehmoment. Damit hat sie den Sprint von 0 auf 200 km/h in 7,3 Sekunden geschafft, was auch ihrer windschlüpfrigen Verkleidung zu verdanken ist. Der Radstand der Suzuki GSX 1300 R Hayabusa ist länger als der von aktuellen Sportmotorrädern, weswegen auch Leihen ihre Leistung gut kontrollieren können.

Während die Suzuki GSX 1300 R Hayabusa dieses Segment begründet hat, hat sie es auch beendet. Nach ihrem Erscheinen einigten sich die Hersteller auf das Gentleman Agreement, wonach sie all ihre Motorräder auf 298 km/h begrenzen.

Das erste Straßen-Bike, das die 300 km/h-Grenze knackte, ist eine echte Berühmtheit. Die 2022er-Version entwickelt satte 190 PS (140 kW) und startet bei 18.490 Euro (Stand: Januar 2022).

Kawasaki ZX-12 R

Als zweite Kawasaki in dieser Liste, landet die ZX-12 R auf Platz 4. Mit 178 PS aus einem Reihenvierzylinder lieferte sie sich anfangs ein schweres Duell gegen die Suzuki Hayabusa, was damals mit spektakulären Fernsehbeiträgen festgehalten wurde. Erst Baujahre nach dem Gentleman Agreement in 2001 wurden auf 298 km/h gedrosselt, trotzdem muss nicht unbedingt zu Baujahren vor 2000 gegriffen werden. Die Kawasaki ZX-12 R überträgt ihre Leistung sehr entspannt auf die Straße und auch ihr Motor gilt als äußerst standfest. Dadurch, dass die 178 PS selten in vollem Maß ausgenutzt werden, können Exemplare mit bis zu 50.000 km bedenkenfrei gekauft werden, solange die Servicehistorie stimmt. Preise für gebrauchte Kawasaki ZX-12 R starten ab 4.000 Euro in unserer Gebrauchtbörse.

Kawasaki ZZR 1400

Auf Platz 5 ein Motorrad, das sich durch Reisekomfort, Geschwindigkeit und angenehme Fahrbarkeit definiert: die Kawasaki ZZR 1400. Während sie in Amerika den Anspruch eines Sportmotorrads genießt, gilt die ZZR 1400 in Europa als reiner Sporttourer. Das bedeutet aber keines Falls, dass die Kawasaki ein langsames Motorrad ist. Ganz im Gegenteil: Knapp 300 km/h läuft die 192 PS starke ZZR 1400, ein Hammer auf deutschen Autobahnen. Die wahre Überraschung folgt aber im Handlingparkour. Dank steilem Lenkkopfwinkel und kurzem Nachlauf ist sie trotz ihres langen Radstands relativ handlich. Somit eignet sich die ZZR 1400 nicht nur als Autobahnpendler, auch auf der Landstraße ist man auf ihr einigermaßen schnell unterwegs. Gebrauchte Kawasaki ZZR 1400 Exemplare finden sich bereits ab 5000 Euro in der 1000PS Gebrauchtbörse.

Aprilia RSV4 1100 & Honda CBR1000RR-R Fireblade

Falls man bei all den vergleichsweise teuren Superbikes überhaupt von günstig sprechen kann, sind es wohl die beiden Maschinen auf den Plätzen 6 und 7 - Aprilias RSV4 1100 und Hondas CBR1000RR-R Fireblade gibt es nämlich in einfacheren Versionen ohne elektronisches Öhlins-Fahrwerk, die trotzdem mit ihren 217 PS beeindrucken. In der neuesten Ausbaustufe holt Aprilia diese gewaltige Leistung aus 1099 Kubik Hubraum und garniert sie erneut mit einem unfassbar herrlichen V4-Sound.

Wie bereits erwähnt, ist auch die Honda CBR1000RR-R Fireblade so wie die Aprilia RSV4 1100 in einer günstigeren Version zu haben. Dass die Fireblade SP mit ihrem elektronischen Öhlins-Fahrwerk in herrlichem Schweden-Gold optisch und technisch noch mehr hermacht, spielt bei der reinen Leistung ja keine Rolle. Warum ich sie aber vor die Aprilia auf Platz 6 setze? Weil die Drehorgel ihre stolze Leistung von 217 PS bei 14.500 Umdrehungen aus nur einem vollen Liter generiert, die Aprilia hingegen aus 100 Kubik mehr.

217 PS (160 kW) verteilt auf knapp 1100 Kubikzentimeter Hubraum setzt der Motor der Aprilia RSV 4 frei. Beim Bau des Superbikes konnten das Entwicklungsteam auf die Erfahrung zahlreicher Motorsport-Erfolge zurückgreifen. Für 21.690 Euro (Stand: Januar 2022) kann jeder an der Rennsport-Geschichte teilhaben.

Wenn 218 PS (160 kW) auf ein Leergewicht von nur 201 Kilogramm treffen, ist das auch kein Wunder. Die Fireblade startet zum Preis von 22.409 Euro (Stand: Januar 2022).

Ducati Panigale V4 R

Dass Ducati so umtriebig im Rennsport ist, hat vielerlei Vorteile für die Kunden: Nicht nur, dass die käuflichen Maschinen oftmals in den Genuss der Rennsport-Technologien kommen, so schaffen es auch eigentlich reinrassige Rennmaschinen auf die Straße! So wurde etwa die Ducati Panigale V4 R als Homologations-Modell von der WSBK-Rennmaschine abgeleitet und beherbergt daher auch deren Technologien für optimale Rennstrecken-Performance. Interessant ist vor allem, dass bei der V4 R gemäß dem Reglement der Hubraum von 1103 auf 998 Kubik verringert werden musste - dennoch steht maximale Leistung ohne Kompromisse zur Verfügung: 221 PS bei 15.250 Umdrehungen.

Honda RC213V-S

Hier in meiner Top 10-Liste der stärksten Serienmotorräder landet die Honda RC213V-S mit ihren 230 PS auf Rang Vier. Okay. Diese 230 PS schafft sie eigentlich nur mit einem Kit, der ihr die Straßenzulassung raubt. Mit ebendieser hat die RC213V-S gar nur noch 159 PS. Okay. Daher geht es bei diesem einzigartigen Motorrad eher um die Tatsache, dass in der Moto-GP-Version mittlerweile mehr als 300 PS stecken und somit auch für die RC213V-S machbar gewesen wären. Absoluter Wahnsinn! Wollten die Japaner aber nicht, immerhin soll auch ein solches Prestige-Projekt vom Endkunden in der Praxis genutzt werden können. Dass sich die 230 PS bei 160 Kilo Trockengewicht ohnehin unfassbar schnell bewegen lassen, steht wohl außer Frage.

Kawasaki Ninja H2 (231 PS Version)

Es war ein gewaltiger Paukenschlag, als Kawasaki mitteilte, einen Kompressor in einem käuflichen, straßenzugelassenen Motorrad zu verbauen! Nun kennen wir ihn bereits in mehreren Modellen, sind aber immer wieder aufs Neue beeindruckt von dieser gleichsam kraftvollen wie homogenen Leistungsentfaltung. In der Ninja H2 holen die Japaner nicht weniger als 231 PS bei 11.000 Touren aus 1000 Kubik Hubraum. Auch das gewaltige Drehmoment von 133,5 Newtonmeter bei 10.500 Umdrehungen spiegelt wider, wie druckvoll dieses Triebwerk dank Aufladung arbeitet. Süchtig macht auf allen H2-Modellen im Übrigen nicht nur die Leistung und das Drehmoment, sondern auch dieses einzigartige Kompressor-Zwitschern beim Gaszudrehen.

Ducati V4 Superleggera

Da ist sie nun endlich, die neue Superleggera, von der ich bei der alten Superleggera schon sprach. Und sie schafft es mit 234 PS auf Platz 2 der 10 stärksten Serienmotorräder. Dennoch ist grundsätzlich alles an diesem Motorrad auf Rennstrecken-Performance getrimmt, abgesehen vom Technologie- und Elektronik-Feuerwerk ist es das Gewicht von lediglich 152 Kilo, das so sehr fasziniert und beeindruckt. Natürlich kommen so wenige Kilos nicht von selbst, die V4 Superleggera ist das erste Serienmotorrad der Welt, dessen gesamte tragende Struktur von Rahmen und Schwinge aus Kohlefaser gefertigt wird.

Kawasaki Ninja H2 R

Was so eine Superleggera kostet? Wie viel PS braucht man eigentlich auf einem Motorrad? Oftmals hört man (und ich bin selbst der Meinung), dass rund 120 PS reichen sollten. Natürlich muss dabei das Gewicht in einem angemessenen Rahmen bleiben. Manchmal reichen mir sogar 70 PS um richtig viel Spaß am Bike zu haben und für einige ist die Leistung überhaupt egal, Hauptsache, der Wind pfeift um die Nase. Nun, davon bekommt man auf der Kawasaki Ninja H2 R mehr als genug, denn mit sage und schreibe 310 PS ist sie der Platz 1 der Top 10 stärksten Serienmotorräder. Nachdem es schon die normale Ninja H2 mit ihren 231 PS aufs Treppchen geschafft hat, wird sie von der R-Version mit zusätzlichen 80 PS förmlich zerschmettert. Mit RamAir-Aufladung sind es im Übrigen 326 PS, die zu unfassbaren Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeits-Exzessen führen. Angeblich ist der Antritt zwischen 200 und 300 km/h so irre, dass jedes andere Sportmotorrad zu einem 125er-Scooter verkommt. Das Schönste an der Kawasaki Ninja H2 R ist, dass sie für 2022 wieder erhältlich ist.

Weitere Modelle und zukünftige Entwicklungen

Langen Motorcycles Langen, ein junger Hersteller exklusiver Motorräder aus England, will das schnellste Serienmotorrad der Welt bauen. Basis ist das 2023 vorgestellte Modell Lightspeed 1200 mit einem 185 PS starken Rotax-V2-Motor, der mit Turbounterstützung auf bis zu 300 PS aufgeblasen wird.

Noch in diesem Jahr will Langen mit der Serienproduktion des Lightspeed 1200 beginnen. Wann genau die ersten Turbo verfügbar sein werden, ist noch offen. Die Preise dürften deutlich über 50.000 Euro liegen.

Wir hoffen, dass es Ihnen Spaß gemacht hat, unsere Top 10 der erstaunlichsten, schönsten und schnellsten Motorräder im Jahr 2025 für Sportrennen und auch für die Straße zu entdecken. Später in diesem Jahr werden weitere Modelle angekündigt, die wir aufgrund fehlender Informationen nicht berücksichtigen konnten.

Liste der schnellsten Motorräder (Serienmodelle)

Platz Modell Leistung (PS)
1 Kawasaki Ninja H2 R 310 (326 mit Ram-Air)
2 Ducati V4 Superleggera 234
3 Kawasaki Ninja H2 231
4 Honda RC213V-S (mit Kit) 230
5 Ducati Panigale V4 R 221
6 Honda CBR1000RR-R Fireblade 217
7 Aprilia RSV4 1100 217

Die schnellsten Motorräder in Sachen Durchzug

Mal schnell überholen ist für die Top 10 in der Disziplin "Durchzug" ein Klacks. Spoiler: Das "langsamste" Motorrad benötigt 3,3 Sekunden von 100 auf 140 km/h.

Vertraute Situation: Landstraße mit 100 km/h locker befahren und das Überholen eines anderen, langsameren Verkehrsteilnehmers steht an. Gut, wenn wir dabei auf einem der Top-Durchzieher sitzen, die MOTORRAD im Jahr 2022 testete. Einige Euro-4-Modelle aus 2020 sind schneller und vielleicht wurde 2022 das ein oder andere schnellere Modelle gar nicht getestet. Die aktuellen Modelle mit den kürzesten Zeiten von 100 auf 140 km/h sind:

Platz 10: Multistrada, GS und Street Triple

Nur 3,3 Sekunden im höchsten Gang von 100 auf 140 km/h benötigten 2022 im Test von MOTORRAD die Ducati Multistrada V4 S, die BMW R 1250 GS und die Street Triple RS. Interessant: Aktuelle Reiseenduros ziehen so heftig durch, wie es vor einigen Jahren nur Supersportler konnten.

Platz 7: Tuono V4, MT-10 SP und Speed Triple 1200 RS

Schon wieder ein Triple im Dreier der ganz flotten Sprinter. 3,2 Sekunden von 100 auf 140 km/h benötigten die Aprilia Tuono V4 Factory, die Yamaha MT-10 SP und die Triumph Speed Triple 1200 RS. Interessant: Ein echter V4, einer der auf V4 macht und ein klassischer Triple zwischen 165 und 180 PS schenken sich im Sprint nichts.

Platz 4: Flotter Bayern-Dreier

Exakt 3,1 Sekunden für den Zwischensprint benötigen die drei Motorräder auf Platz 4: BMW R 1250 RS, S 1000 R und die R 1250 R. Interessant: Die beiden Boxer mit 136 PS ziehen so schnell durch wie der supersportliche Vierling mit 165 PS. Allerdings: Der Shift-Cam-Boxer liefert 143 Nm Drehmoment aus 1.254 Kubik, der Reihenvierer "nur" 114 Nm aus 999 Kubik.

Platz 1: Streetfighter und Gentlemen Racer

Ebenfalls geteilt ist der Platz 1 der besten Zwischensprinter. 2,9 Sekunden benötigen die Ducati Streetfighter V4 S und die Triumph Speed Triple RR von 100 auf 140 km/h im höchsten Gang.

Das schnellste Motorrad der Welt (Rekordhalter)

Das schnellste Motorrad der Welt erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von über 600 Kilometern pro Stunde.

Rocky Robinson brach laut Guinness Word Records am 25. September 2010 den Landgeschwindigkeitsrekord für Motorräder in den USA. Auf den Bonneville Salt Flats in Utah erreichte er mit seinem Top Oil-Ack Attack eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 605,697 Kilometern pro Stunde über einen Kilometer. In einem einzelnen Lauf schaffte er sogar 634 Kilometer pro Stunde.

Die Ack Attack verfügt über eine Kohlefaserkarosserie und einen Chrom-Molybdän-Rahmen. Sie wird von zwei Suzuki Hayabusa Reihenvierzylinder-Motoren mit einem 30 psi Turbolader angetrieben und erreicht eine maximale Motordrehzahl von 12.000 U/min, was ihr eine Leistung von 700 bis 900 PS verleiht. Das Motorrad ist 5,99 Meter lang, 76,2 Zentimeter hoch und wiegt 748,42 Kilo.

Die Ack Attack ist laut Discovery ein herausragendes Beispiel für einen Streamliner. Deren Design ist darauf ausgelegt, den Luftwiderstand zu minimieren und maximale Geschwindigkeiten zu erreichen. Mit ihrer glatten Karosserie erinnert sie eher an eine futuristische Rakete als an ein traditionelles Motorrad. Der Fahrer sitzt innerhalb des Fahrzeugs, was für Streamliner typisch ist und das revolutionäre Design unterstreicht, das speziell für die Erzielung neuer Geschwindigkeitsrekorde entwickelt wurde.

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