WeeRide SafeFront Erfahrungen: Ein umfassender Testbericht

Sonnenstrahlen genießen und gemeinsam die aufblühende Umgebung entdecken: Das macht großen und kleinen Leuten Spaß. Doch bevor die kleinen Co-Piloten auf dem Fahrrad Platz nehmen, gibt es einiges zu bedenken. Kinder-Fahrradsitze sollen bequem, einfach zu montieren und vor allem sicher sein. Die Wahl ist nicht so einfach.

Bei Heck-Modellen auf dem Gepäckträger beispielsweise, liegt der Schwerpunkt beim Fahren ungünstig. Man sieht nicht, was das Kind hinter einem macht. Bei Frontmodellen hingegen ist das Kurvenverhalten häufig instabil. Der innovative WeeRide Fahrrad-Kindersitz bietet die Lösung. Er wird mittig auf die Rahmenstange montiert.

Das Besondere am WeeRide SafeFront

Das Besondere an dem Kinderfahrradsitz SafeFront ist - wie der Name schon vermuten lässt - seine Position: Der Sitz wird nämlich nicht hinter dem Sattel oder am Lenker montiert, sondern mittig zwischen Fahrer und Lenker angebracht. Laut Hersteller WeeRide ist das Fahrrad dadurch besser manövrierbar. Der Schwerpunkt des Fahrrads wird trotz Zusatzgewicht durch Sitz und Kind nicht verändert. Geeignet ist der Sitz für Kinder von zwölf Monaten bis vier Jahren.

Vorteile des WeeRide SafeFront

  • Optimale Gewichtsverteilung: Durch die mittige Montage gibt es keine Schwerpunkt-Verlagerung mehr.
  • Kommunikation: Die Eltern sehen ihr Kind und können während der Fahrt mit ihm sprechen.
  • Freie Sicht: Die kleinen Beifahrer genießen den freien Blick nach vorn.
  • Sicherheit: Der TÜV-geprüfte WeeRide Fahrrad-Kindersitz ist mit einem gepolsterten 5-Punkt Sicherheitsgurt und verstellbaren Fußstützen ausgestattet.
  • Komfort: Eine pflegeleichte, abwaschbare Polsterung sorgt für zusätzlichen Komfort.
  • Vielseitigkeit: Er passt mit wenigen Handgriffen an fast jedes Fahrrad - inklusive voll gefederter Mountain-Bikes.
  • Flexibilität: Für Fahrten ohne Kind ist er in Sekunden abnehmbar.

Erster Eindruck und Montage

Beim Auspacken wirkt die Sitzschale auf unsere Testfamilie doch sehr klein. Papa Sascha fragt sogar, ob es sich um einen Puppensitz handelt. Der Hersteller erklärt, dass Kinder bis zum Alter von vier Jahren mehr in die Länge als in die Breite wachsen und daher in den meisten Fällen bis zum vierten Lebensjahr in den Sitz passen. Und siehe da, Testkind Lea-Marie passt mit ihren knapp zweieinhalb Jahren, 87 cm und 14 kg genau in die gepolsterte Sitzschale hinein. Sie rutscht nicht und hat einen guten Halt.

Die Montage des Sitzes klappt mit der Anleitung ganz gut, allerdings sind einige Schrauben übrig. Unsere Testfamilie vermutet, dass das okay ist und die zusätzlichen Schrauben für die Montage an verschiedenen Fahrradtypen benötigt werden. Leider wird das aus den Unterlagen aber nicht ganz ersichtlich.

Unsere Testfamilie ist nach der Montage absolut begeistert: Denn ist die Haltestange erst einmal am Rad angebracht, lässt sich der Sitz ganz einfach an- und abmontieren.

Der Weeride Safefront Deluxe

Der Weeride Safefront ist auch als Deluxe-Version verfügbar. Das Standardmodell in der Farbe rot gibt es beispielsweise für rund 95 € bei Babymarkt. Der von uns getestete WeeRide SafeFront deluxe in schwarz kostet 149 € über Amazon.

Die erste Fahrradtour

Da unsere Familie beim Test zu dritt ist, ist das Aufsitzen und Anschnallen kein Problem. Papa hält das Fahrrad fest, Mama setzt die Kleine in den Sitz und schnallt sie an. Das Aufsitzen des Kindes ohne Hilfe schätzen Anna und Sascha als etwas schwierig ein - mit ein bisschen Übung aber wohl machbar.

Sobald die Kleine sicher im Sitz angeschnallt ist, steigt Mama Anna auf. Außerdem schauen Mama und Kind in die gleiche Richtung und können die Welt gemeinsam entdecken. Und auch Lea-Marie macht die Fahrradtour sichtlich Freude. Sie versteht auch sofort, wofür die gepolsterte Kopfablage da ist - nämlich für ein kleines Nickerchen zwischendurch oder wenn der Kopf einfach mal zu schwer wird.

Probleme gibts nur beim Fahren von ganz engen Kurven, da Anna dann mit dem Lenker an Lea-Maries Knie stößt. Den Sitz weiter zurückstellen ist leider auch keine Alternative, da er so zu sehr an Mamas Bauch drückt.

Nutzererfahrungen und Testberichte

Neun Familien testeten den Frontfahrradsitz für kidsgo ausführlich. Nach einer kurzen Eingewöhnung gaben alle Testfamilien dem Sitz gute Noten für Manövrierbarkeit und Sicherheit beim Fahren. Besonders wichtig war den Familien, dass der Fahrradsitz vom TÜV ausgezeichnet wurde und in wenigen Sekunden für Fahrten ohne Kind abmontiert werden kann.

„Für uns ist der Sitz eine Bereicherung“, schreibt Martina aus Hamburg. Hannah aus München sagt: “Vor allem unsere Tochter ist absolut begeistert und fühlt sich sehr wohl in dem Sitz.

Esther aus Hamburg: "Wir sind seit wir den WeeRide Kindersitz haben mehr Rad gefahren, weil Jonas deutlich friedlicher war beim Fahrradfahren. Und wenn er die Lust verloren hat, war ein Ablenken leichter möglich, weil wir direkt auf ihn eingehen konnten. Er konnte mit Lenken, Klingeln und einfach die Welt betrachten."

Jessica aus Hamburg: "Ein zu empfehlender Sitz für Kinder die es lieben mit Ihren Eltern Fahrrad zu fahren."

Elfi aus Berlin: "Ich finde es toll, dass es einen Sitz gibt, der vorne passt. Es macht einfach mehr Spaß, die Kinder vorne zu haben.

Sicherheitsmerkmale des WeeRide SafeFront Deluxe

  • 5-Punkt-Gurtsystem: Bietet einen sicheren Halt für Ihr Kind.
  • Große Fußstützen: Für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.
  • Kindersichere Verschlüsse: Verhindern ein unabsichtliches Öffnen durch das Kind.
  • Bequemes Kopfpolster: Ermöglicht dem Kind, seinen Kopf bequem und sicher abzulegen.
  • Hohe Seitenwände und breite Sitzfläche: Sorgen für einen bequemen Halt, auch wenn das Kind einschläft.

Vor- und Nachteile

Wie bei jedem Produkt gibt es auch beim WeeRide SafeFront Vor- und Nachteile, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten.

Vorteile:

  • Sicherheit durch 5-Punkt-Gurt und TÜV-Prüfung
  • Optimale Gewichtsverteilung
  • Komfort für Kind und Eltern
  • Einfache Montage und Demontage
  • Geeignet für viele Fahrradtypen

Nachteile:

  • Eingeschränkte Beinfreiheit für den Fahrer (breitbeiniges Fahren notwendig)
  • Mögliche Einschränkungen im Lenkradius bei gebogenem Lenker

Testurteil

Bei unserer Testfamilie hat der WeeRide SafeFront den Praxistest bestanden. Auf die Frage, ob sich Mama Anna auch längere Fahrradtouren mit dem Sitz vorstellen könnte, hat sie aber geantwortet: "Durch den Sitz muss ich doch sehr breitbeinig fahren und auf Dauer könnte das recht anstrengend werden."

Trotz einiger Einschränkungen überwiegen die Vorteile des WeeRide SafeFront, insbesondere die Sicherheit und der Komfort für das Kind. Wer einen Fahrradkindersitz sucht, der eine gute Sicht und Kommunikation ermöglicht und gleichzeitig das Fahrverhalten des Fahrrads nicht negativ beeinflusst, sollte den WeeRide SafeFront in die engere Wahl ziehen.

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