Welche E-Bike Marke Ist Die Beste? Ein Umfassender Test

Die Frage „Welche E-Bike-Marke ist die beste?“ beschäftigt viele potenzielle Käufer. Der E-Bike-Markt boomt, und die Hersteller reagieren mit zahlreichen Innovationen auf die Wünsche der E-Biker. Es fällt schwer, den Überblick zu behalten und eine verlässliche Kaufentscheidung zu treffen.

Bereits im Juli stellten viele Hersteller ihre neuen E-Bike-Modelle für das Jahr 2025 auf der Fahrradmesse Eurobike vor. Kurz danach landeten die wichtigsten Modelle bereits auf dem Prüfstand.

Um die besten E-Bikes 2025 zu ermitteln, unterstützen Experten die großen FOCUS E-BIKE TEST mit ihren Labortests. Das Prüfverfahren wird ständig angepasst, um die Ergebnisse noch besser auf die jeweilige Kategorie abzustimmen.

E-Bike Typen im Überblick

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten. Hier ein Überblick über die gängigsten E-Bike-Typen:

  • Trekking-E-Bikes: Die Klassiker unter den Pedelecs. Auf einem E-Trekkingbike sind Strecken, die man sich sonst nur per Auto vorstellen kann, nicht nur zu bewältigen - sie machen sogar Spaß. Auch mit Gepäck.
  • E-Mountainbikes: Hardtail E-Mountainbikes sind in der Regel etwas günstiger als Fullys, weniger wartungsintensiv und meist nicht ganz so schwer. Am besten kommt man damit auf Forst-, Wald- und Radwegen voran.
  • E-Citybikes: City-E-Bikes mit tiefem Einstieg eignen sich für Arbeitsweg, Einkäufe und gelegentliche Ausflüge. Für den Alltag reichen die vergleichsweise günstigen Stadtflitzer mit moderaten Antrieben und Akkus oft völlig aus.
  • E-SUV: Wer ein E-Bike sieht und sich nicht ganz schlüssig ist, ob es ein Mountainbike oder doch ein Alltagsrad ist, hat aller Wahrscheinlichkeit nach ein E-SUV vor sich. Die relativ junge Fahrradkategorie kombiniert die Langstreckentauglichkeit eines E-Trekkingbikes mit einem gewissen Maß an Geländegängigkeit.
  • E-Falt- und Kompakträder: E-Falt- und Kompakträder sind perfekt, wenn man auf dem Arbeitsweg das Radfahren mit Bus und Bahn kombinieren möchte.
  • Urban E-Bikes: Gerade in Sachen Gewicht sind die Urban E-Bikes inzwischen deutlich auf der Überholspur.
  • Lastenräder: In Großstädten setzen inzwischen viele Lieferdienste und selbst Handwerker auf die flinken Lastenräder.

Testverfahren

Für jedes E-Bike werden im Labor über 20 Werte ermittelt. Der anschließende Praxistest umfasst über 40 Kriterien. Neben den Komponenten (z.B. Bremsen, Schaltung, Motor) werden auch die Optik, die Ergonomie sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt.

Im Prüflabor wird unter anderem gemessen, ob die E-Bikes alle Sicherheitsanforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritzwassergeschützt sind.

Erfahrene Radler prüfen das Fahrverhalten in der Ebene und bergauf sowie für den Prüfpunkt Komfort unter anderem Federungsverhalten, Sitz- und Griffposition. Zwei Experten bewerten die Fahrstabilität mit und ohne Gepäck.

Die Besten E-Bike Marken im Vergleich

Unser Test zeigt: Es gibt inzwischen viele gute E-Bike-Marken - wer also mit dem Gedanken spielt sich ein E-Fahrrad zuzulegen, wird auf jeden Fall ein qualitativ hochwertiges Modell finden.

Aufgeteilt ist das Ranking der besten E-Biken Marken in zwei Bereiche. In der Rubrik „Die bekanntesten Marken“ finden Sie die am häufigsten genannten Hersteller von den Teilnehmern, die in naher Zukunft beabsichtigen, ein E-Bike zu kaufen.

Mit der Bewertung „Beste E-Bike-Marke“ zeichnen wir die Hersteller aus, die unter unseren Lesern das höchste Ansehen genießen. Das Prädikat "Beste" erhalten alle top E-Bike Marken, deren Bekanntheit in der großen Leserumfrage von FOCUS E-BIKE über 50 Prozent liegt (Note: sehr gut).

Hier eine Kurzliste einiger der besten Hersteller:

  • Cube: Hält mit etwa 19 % Marktanteil und rund 400.000 verkauften E-Bikes (2024) die Spitzenposition in Deutschland.
  • Riese & Müller: Beliebte Modelle punkten mit modularen Gepäcklösungen, starken Bosch-CX-Antrieben und hohem Individualisierungsgrad.
  • Haibike: Belegt mit etwa 7 % Marktanteil die Führungsrolle im sportlichen Gelände-Segment.
  • Kalkhoff: Kommt auf rund 6 % Marktanteil im Trekking- und Pendlerbereich.
  • Prophete: Besetzt mit 5 % Marktanteil das Volumensegment für Einsteiger.
  • Specialized: Hält etwa 4 % Marktanteil im High-End-Bereich.
  • Canyon: Erzielt durch Direktvertrieb rund 3 % Marktanteil.
  • Rose: Nimmt mit 1,5 % Marktanteil eine Nischenposition im Online-Vertrieb ein.
  • KTM: Kommt auf etwa 4 % Marktanteil, mit Schwerpunkt Tour- und Trekking-E-Bikes sowie sportlichen E-MTBs.
  • Bulls: Erreicht 3,5 % Marktanteil und deckt Trekking-, Comfort- und Cross-Country-E-Bikes ab.

Natürlich sind die Ergebnisse der Umfrage nur ein erster Anhaltspunkt und ersetzen keine Beratung im Fachhandel. Das geschulte Personal dort kann relativ schnell erfassen, welches E-Bike für Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse das Beste ist.

E-Bike Trends 2025

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe kommen auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
  • Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.

Preisentwicklung

Die Preise für E-Bikes liegen immer noch auf einem hohen Niveau. Für ein gutes E-Bike mit Qualitäts-Motor und hoher Haltbarkeit müssen Sie in der Regel mindestens 3.000 Euro ausgeben. Nach oben hin ist die Preisspanne offen, viele Top-Empfehlungen liegen zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Dies variiert jedoch je nach E-Bike-Typ. E-Mountainbikes sind in der Regel deutlich teurer als City-Bikes, während Trekking-Modelle preislich dazwischen liegen.

Während der Pandemie waren viele bereit, fast alles für ein Top-E-Bike hinzublättern. Diese Zeiten sind vorbei. Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Doch genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Modellbeispiele

Einige Beispiele für aktuelle E-Bike-Modelle:

  • Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ ABS 2025: Ein E-Trekkingrad mit Bosch CX-Motor, 625 Wh Akku und 10-Gang Shimano Deore Schaltung.
  • KTM Macina Gran 610 2024: Ein E-Trekkingrad mit Bosch CX-Motor und 625 Wh Akku, 9-Gang Shimano-Schaltung und hydraulischen Scheibenbremsen.
  • Maxtron MT-11: Ein E-Bike mit Heckmotor von ShengYi, 250 Watt Leistung, 360 Wh Akku und 8-Gang Shimano Altus Schaltung.
  • Specialized Turbo Vado SL 1: Ein Light E-Bike mit 14,9 Kilogramm und Specialized SL 1.1 Motor.
  • Cannondale Topstone Neo SL: Eines der besten Gravel E-Bikes mit Mahle Motor.
  • M1 Sterzing Evolution GT S-Pedelec: Mit TQ HPR 120S Motor.

SUV E-Bikes im Test

SUV E-Bikes sollen komfortabel wie City-Bikes, tourentauglich wie Trekkingräder und trailtauglich wie E-MTBs sein. Dazu Vollausstattung mit Gepäckträger, Lichtanlage und smarten Features on top. Kurz: das „Bike für alle Fälle“ - so zumindest das Versprechen der Hersteller.

Ein echter Allrounder darf keine halben Sachen machen, sondern muss in allen Disziplinen fit sein. Um herauszufinden, welches SUV E-Bike den Spagat zwischen Alltag und Abenteuer wirklich schafft, sind wir mit Kollegen, Freunden, Partnern und Hund losgezogen.

Wichtige Aspekte bei SUV E-Bikes:

  1. Motorsystem: Das Motorsystem prägt den Charakter eines SUV E-Bikes maßgeblich mit. Schwere SUV E-Bikes brauchen kontrollierbare Power.
  2. Akkukonzept: Entnehmbar oder fest? Ein klarer Vorteil für alle, die am Stellplatz keine Steckdose haben.
  3. ABS am Fahrrad: Besonders hilfreich in hektischen Alltagssituationen und auf rutschigem Untergrund.
  4. Zulässiges Gesamtgewicht (ZGG): Das zGG solltet ihr bei der Anschaffung unbedingt im Blick behalten.
  5. Sicherheit: GPS-Tracking, Navigationshilfe, Alarmanlagen und Motor-Sperren.
  6. Automatik-Schaltung: Systeme wie Auto.Shift von Pinion übernehmen das Schalten für euch - ganz automatisch.
  7. Komfort: Jedes der getesteten SUV E-Bikes bringt dabei eine ganz eigene Vorstellung davon mit - und unterscheidet sich deutlich in Ausstattung, Fahrverhalten und Einstellbarkeit.
  8. Absenkbare Sattelstütze: Wer sich mehr Bewegungsfreiheit und Sicherheit wünscht, kommt um die Dropper Post nicht herum.
  9. Schutzbleche und Ständer: Diese Features sind alles andere als verzichtbar.
  10. Laufräder: Breite und eher profilierte Reifen, die für mehr Fahrkomfort und Traktion bei allen Fahrbedingungen sorgen.

Einige getestete SUV E-Bikes:

  • Kalkhoff Entice 7+ Excite ABS Wave
  • Riese & Müller Delite5 GT pinion
  • Specialized Turbo Tero X 6.0
  • KETTLER PINNIATO FS Sport
  • SCOTT Axis eRIDE
  • Moustache

E-Bike-Test: So Funktioniert's

Bewertet wird nach dem 1000-Punkte-Bewertungssystem, bei dem jedes Rad im Test in jeder Kategorie eine definierte Punktzahl erreichen kann. Anhand der Gesamtpunktzahl kann man die E-Bikes gut miteinander vergleichen.

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