Welche Elektroroller Modelle gibt es? Ein umfassender Überblick

E-Scooter erfreuen sich großer Beliebtheit und erleichtern die Mobilität in fast jeder Innenstadt. Während die Fahrt mit Leih-Fahrzeugen nur in bestimmten Zonen möglich ist, sorgt der Besitz eigener Elektro-Scooter für unbegrenzten Fahrspaß - und das bis zu einer Reichweite von 35 Kilometern. Doch welche Modelle gibt es und worauf sollte man beim Kauf achten?

Grundlegende Informationen zu E-Scootern

Bevor wir uns den einzelnen Modellvarianten widmen, sind einige grundlegende Informationen wichtig. Wer bei Suchmaschinen den Begriff E-Scooter bzw. Elektro-Scooter eingibt, stößt auf ganz unterschiedliche Angebote. Aus dem Englischen übersetzt heißt "Scooter" nichts anderes als "Roller". Bei der Elektrovariante sind damit aber weniger Mofas oder Seniorenmobile gemeint, sondern explizit die von den Tretrollern abstammenden Modelle. Sie sind leicht, äußerst kompakt und lassen sich problemlos in Bus und Bahn transportieren.

Dank der innovativen Antriebstechnologie erweisen sie sich inner- wie außerorts als äußerst nützlich, um zügig von A nach B zu kommen. Das Fahren mit dem E-Scooter ist schnell erlernt und viele Nutzer sind bereits seit Kindestagen mit der Art und Weise der Fortbewegung vertraut.

Elektro-Scooter oder E-Roller - das sind die Unterschiede

Angesichts der Produktvielfalt fällt es in manchen Fällen schwer, zwischen einem Elektro-Scooter und einem Roller mit E-Antrieb zu unterscheiden. Einer der beliebtesten E-Scooter mit Straßenzulassung ist wohl unser eFlux Street 40. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 35 km/h, einem Sitzplatz und einem praktischen Transportkorb, bietet er das maximale Fahrerlebnis.

E-Scooter: Tretroller mit Elektroantrieb

  • Grundaufbau entspricht dem eines klassischen Tretrollers
  • Geringes Eigengewicht
  • Niedriger Einstieg
  • Kleine Räder
  • Lenk- bzw. Haltestange
  • Leicht transportabel
  • Praktische Klapp- und Schraubmechanismen
  • Verschleißarmer Radnabenmotor sorgt für direkten Antrieb
  • Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis

E-Roller: Das klassische Kraftrad

Motorroller, Mofa und Motorrad werden in der Gesetzgebung als Kraftrad bezeichnet. Sie ähneln sich in Aufbau und Optik, weswegen die Bezeichnung E-Roller für elektrobetriebene Mofas zutreffend ist, denn sie stammen in direkter Linie vom typischen Kraftrad ab.

Durch die zu erreichenden Geschwindigkeiten fallen E-Scooter von mehr als 20 km/h in die Klasse der Krafträder. Dennoch stammen sie von Art und Aufbau von Tretrollern ab, weswegen die Bezeichnung Scooter in seiner Ursprungsform zu verstehen ist. Zumindest im deutschsprachigen Raum fällt es somit leichter, zwischen einem E-Scooter und einem E-Roller, auf Basis der technischen und optischen Aufmachung, unterscheiden zu können.

eFlux E-Scooter mit Straßenzulassung

Während die eFlux Lite-Reihe durch ihre kompakten Produktabmessungen überzeugt, bieten weitere Modelle wiederum den zusätzlichen Komfort von Sitzmöglichkeiten. eFlux Elektro-Scooter eignen sich somit für verschiedene Anwendungsbereiche, wie etwa für den Weg zur Arbeit, innerbetriebliche Wege auf Firmengeländen, beim Camping, zum Einkaufen, sowie zu weiteren Freizeitzwecken. Ebenso zählen Modellausführungen mit Geländebereifung zum Angebot, die sich für den Ganzjahresgebrauch eignen.

Mit Geschwindigkeiten von über 20 km/h lassen sich auch größere Strecken in kürzester Zeit bewältigen. Allerdings sind die gesetzlichen Vorschriften zu beachten, die eine Führerschein- und Versicherungspflicht nötig machen.

E-Scooter mit zahlreichen Extras

Schon bei der optischen Aufmachung heben sich unsere sportlichen eFlux-Modelle von der Konkurrenz ab. So sind die E-Scooter mit Straßenzulassung mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen für die Nutzung im öffentlichen Raum optimiert worden. Bei den einzelnen Bauteilen stechen folgende Komponenten hervor:

I. Sitzplätze erhöhen Sicherheit und Komfort

Um noch bequemer und sicherer mit dem E-Scooter unterwegs zu sein, sind unsere Modelle mit Straßenzulassung mit hochwertigen Sitzflächen ausgestattet. Wie auch beim Fahrrad lässt sich die Sitzhöhe auf die individuellen Vorzüge des Nutzers einstellen. Die Sättel sind gut gepolstert und sorgen für eine komfortable Federung.

Modelle mit Sitz lassen sich gemäß ihrer eingetragenen Maximalgeschwindigkeit in die Fahrzeugklassen Leichtmofa, Mofa und Leichtkraftrad einordnen.

II. Straßen- und geländetaugliche Bereifung

Um dies zu vermeiden, sind die eFlux-Modelle mit einem durchdachten Federungssystem ausgestattet. Als wichtigste Komponente dient hierbei die Bereifung. Für einen verbesserten Fahrkomfort sorgen die etwas breiter dimensionierten Räder, die sich den Anforderungen verschiedener Untergründe anpassen.

III. Breite Trittbretter

Unsere E-Scooter mit Straßenzulassung verfügen dagegen über eine breitere Standfläche. Sie begünstigt nicht nur ein bequemes Stellen der Füße während der Fahrt, sondern sorgt ebenfalls für eine optimale Gewichtsverlagerung. Im gemütlichen Sitzen entsteht ein Fahrgefühl, wie man es von einer unbeschwerten Tour mit dem Roller kennt.

IV. Beleuchtung als zentraler Sicherheitsaspekt

Sehen und gesehen werden - das trifft auf unsere eFlux-Scooter in besonderem Maße zu.

Welche Elektroroller Klassen gibt es?

Es gibt Elektroroller mit einer Höchtsgschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern. Diese dürft ihr wie auch die Elektro Tretroller bereits ab dem 15. Lebensjahr fahren. Hierzu reicht eine Mofaprüfbescheinigung oder höhere Führerscheinklasse aus. Auch E Roller bis 25 Km/h müssen eine Straßenzulassung haben und eine Versicherungsplakette als Kennzeichen haben und müssen mit Helm gefahren werden. Die Versicherung ist entsprechend günstiger und kostet nur ab 35,- Euro im Jahr.

Ein weiterer Vorteil eines Elektroroller bis 25 Km/h Stundenkilometern ist, ob mit oder ohne Sitz das Ihr diese außerhalb geschlossener Ortschaften auch auf Radwegen fahren dürft. Verschiedene Marken bieten Elektroroller bis 25 Km/h an oder Modelle die in zwei Geschwindigkeitsvarianten und Fahrmodi entweder als 25 Km/h Roller oder 45 Km/h Roller verkauft werden. Helmpflicht besteht immer.

Elektroroller bis 45 Km/h sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und die gängigste Fahrzeugklasse der elektrischen Zweiradroller, denn sie können bereits ab 15 Jahren gefahren werden mit einem Mopedführerschein oder wenn vorhanden mit einem Autoführerschein der Klasse B, ohne das zusätzlich eine Fahrprüfung gemacht werden muss.

Es gibt verschiedene Elektroroller bis 80 Km/h, die von Econelo, INOA, Futura, NIU oder Trinity angeboten werden. Für diese Leichtkrafträder mit 70 oder 80 km/h Höchstgeschwindigkeit brauchst Du mindestens einen Motorrad-Führerschein der Klasse A1 oder einen Autoführerschein B vor 1980 oder den Führerschein B196 und natürlich eine Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung für den Straßenverkehr.

Vorstellung einiger Modelle

Es gibt viele verschiedene Modelle auf dem Markt. Hier eine kleine Auswahl:

  • Evyvo 45er Elektroroller: Bietet einen herausnehmbaren Doppelakku mit einer Reichweite von 90 Km und einen 3000 Watt Motor.
  • Rolektro E City 45 Elektroroller: Bietet 70 Km Reichweite und einen 2000 W starken Motor.
  • Blu:s XT2000 Elektroroller: Mit 900 W Elektromotor bis 25 Km/h und mit 2000 W bis 45 Km/h erhältlich. Die Reichweite ist mit über 70 Km höher als bei anderen Modellen.
  • Luxxon E3000: Bietet 3000 W und eine Reichweite von 65 km.
  • Egret GTs: Fährt 45 km/h und ist faltbar.
  • Futura Angry Hawk Elektroroller: Fährt 80 Km/h und bietet 4000 Watt Motorleistung.
  • GreenStreet Seed: Leicht und einfach zu fahren mit 1200 Watt Bosch Motor.
  • Futura Eagle li: Mit dem Elektroroller Futura Eagle wurden schon viele gute Erfahrungen gemacht.

Worauf muss ich beim E-Scooter-Kauf achten?

Wer den besten Elektro-Scooter für die eigenen Anforderungen kaufen möchte, sollte sich selbst zuerst einige Fragen beantworten:

  • Ist der E-Scooter für den Alltagsgebrauch oder für Freizeitzwecke gedacht?
  • Welche Strecken sollen mit dem E-Scooter bewältigt werden?
  • Wie schnell soll der Elektro-Scooter sein und welches Alter und welchen Führerschein brauche ich zum Fahren?

Achten Sie beim Kauf auf eine Betriebserlaubnis-Nummer (ABE-Nr.) am Fabrikschild Ihres Electro-Scooters. Diese finden Sie in der Regel am Rahmen oder an der Unterseite. Fahren Sie einen Elektroroller ohne Straßenzulassung auf öffentlichen Straßen, drohen empfindliche Geldstrafen. Außerdem verlieren Sie unter Umständen jeglichen Versicherungsschutz.

Benötigt man eine Versicherung für E-Scooter?

Eigentümer von Elektro-Scootern müssen laut deutschem Gesetz eine Haftpflichtversicherung abschließen. Ähnlich wie bei Rollern und Mofas erhält der E-Scooter ein Versicherungskennzeichen für das jeweilige Jahr bzw. die Saison. Die meisten Versicherer bieten mittlerweile spezielle Versicherungsscheine (Policen) für Elektro-Scooter mit Straßenzulassung an. Die Preise hierfür variieren je nach Anbieter und sind meist abhängig vom Alter des Eigentümers. Im Schnitt belaufen sich die jährlichen Versicherungskosten auf rund 35,- EUR.

Mit der Haftpflichtversicherung für E-Scooter werden Schäden übernommen, die Dritten entstehen. Verursacht man also einen Unfall, bei dem andere Verkehrsteilnehmer oder deren Eigentum durch den Elektro-Scooter beschädigt werden, kommt die Versicherung im Regelfall dafür auf.

Wo darf man mit einem E-Scooter fahren?

E-Scooter mit Straßenzulassung sind im öffentlichen Verkehr gestattet. Das Befahren von Radwegen mit dem E-Scooter ist somit nicht erlaubt. Radwege dürfen in diesem Fall nur von sogenannten Elektrokleinstfahrzeugen mit ABE befahren werden, die nicht schneller als 20 km/h fahren können.

Muss ich beim E-Scooter-Fahren einen Helm tragen?

Sobald eine Führerscheinpflicht für das E-Scooter-Modell besteht, ist das Tragen eines Helms erforderlich. Davon ausgenommen sind Elektro-Scooter bis 20 km/h.

Tabelle: Vergleich einiger Elektroroller Modelle

Modell Geschwindigkeit Motorleistung Reichweite Besonderheiten
Evyvo 45er 45 km/h 3000 Watt 90 km Herausnehmbarer Doppelakku
Rolektro E City 45 45 km/h 2000 Watt 70 km Umfangreiche Ausstattung
Blu:s XT2000 25/45 km/h 900/2000 Watt 70 km Zwei Geschwindigkeitsvarianten
Luxxon E3000 25/45 km/h 3000 Watt 65 km Gepäckträger und Topcase
Egret GTs 45 km/h Unbekannt 100 km Faltbar
Futura Angry Hawk 80 km/h 4000 Watt 100 km Smartphone-App
GreenStreet Seed 45 km/h 1200 Watt 50/100 km Doppelakkusystem
Futura Eagle li 45 km/h 1600 Watt 60 km Topcase inklusive

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