Klickpedale sind ein unverzichtbares Zubehör für jeden Rennradfahrer. Sie bieten nicht nur eine bessere Kraftübertragung, sondern auch mehr Kontrolle und Stabilität auf der Straße. Mit den richtigen Klickpedalen wird jede Fahrt effizienter und angenehmer.
Was sind Klickpedale und warum sind sie wichtig?
Klickpedale revolutionieren das Rennradfahren, indem sie komfortable Nutzung mit hohem Leistungsoutput verbinden. Bei diesen Modellen ist eine direkte Verbindung zwischen Schuh und Pedal gegeben. Ein fester Halt beim Treten ermöglicht eine bessere Kraftübertragung im Vergleich zu herkömmlichen Pedalen. Zusätzlich ermöglichen diese Pedale eine erhöhte Tretfrequenz.
Mit Klickpedalen kann man den Auf- und Abwärtstritt synchronisieren, was insgesamt zu einer besseren aeroben Effizienz führt. Der Pedalanschluss wie bei den Look Keo 2 Max Modellen ist einfach, stabil und erfordert keine zusätzliche Kraftaufwendung, um die Füße aus dem Pedal zu ziehen.
Eine Studie von Cycling Performance zeigt, dass die Verwendung von Klickpedalen die Kraftübertragung um bis zu 30 % im Vergleich zu herkömmlichen Pedalsystemen erhöht.
Vorteile von Klickpedalen
- Erhöhte Kraftübertragung: Jeder Tretkraft wird optimal auf die Pedale übertragen.
- Verbesserte Stabilität: Ermöglichen schnelle Bewegungswechsel und sicheres Fahren, auch bei hoher Geschwindigkeit.
- Reduziertes Verletzungsrisiko: Durch die angepasste Fußstellung und den festen Halt bleibt der Fuß in einer optimalen Position.
- Effizienteres Fahren: Synchronisierung von Auf- und Abwärtstritt führt zu besserer aerober Effizienz.
Verschiedene Arten von Rennrad Klickpedalen
Rennrad Klickpedale gibt es in verschiedenen Varianten, die jeweils unterschiedliche Funktionen und Vorteile bieten.
Plattformpedale (Flatpedals)
Plattformpedale, auch bekannt als Flatpedals, sind eine beliebte Wahl unter Rennradfahrern, die maximale Flexibilität und Komfort bevorzugen. Diese Pedale erlauben das Tragen von normalen Schuhen sowie speziellen Radschuhen. Ein Beispiel für hochwertige Plattformpedale sind die Crankbrothers Mallet DH. Diese Pedale bieten eine großzügige Plattform mit multidirektionalen Pins für hervorragenden Halt. Die Entscheidung für Plattformpedale hängt oft von den individuellen Vorlieben sowie dem Fahrstil ab.
Automatische Pedale (Klickpedale)
Automatische Pedale, auch als Klickpedale bekannt, sind speziell für Rennradfahrer konzipiert, die eine effiziente Kraftübertragung und eine bessere Kontrolle während der Fahrt suchen. Bei diesen Pedalen wird ein spezieller Schuh verwendet, der in das Pedal einrastet. Ein Beispiel für ein zuverlässiges automatisches Pedal ist das Shimano PD-R8000. Dieses Pedal bietet eine hervorragende Stabilität und eine Plattformbreite, die den Druck gleichmäßig verteilt. Die Wahl zwischen Plattform- und automatischen Pedalen hängt stark von den persönlichen Anforderungen ab.
Worauf man beim Kauf von Klickpedalen achten sollte
Die richtige Wahl von Rennrad Klickpedalen hat einen großen Einfluss auf das Gesamtfahrvergnügen. Die Wahl der richtigen Klickpedale beeinflusst die Effizienz und das Fahrgefühl beim Rennradfahren erheblich.
- Kompatibilität: Klickpedale müssen mit den entsprechenden Schuhen kompatibel sein.
- Gewicht: Leichte Pedale verbessern die Gesamtperformance.
- Einstellbarkeit: Die Möglichkeit, den Widerstand der Pedalbindung einzustellen, spielt eine entscheidende Rolle.
- Material: Das Material der Pedale beeinflusst sowohl das Gewicht als auch die Haltbarkeit.
- Breite der Auflagefläche: Eine größere Auflagefläche bringt mehr Stabilität.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Achte auf die Balance zwischen Qualität und Kosten.
Ich überprüfe all diese Kriterien, bevor ich eine Kaufentscheidung treffe.
Bekannte Hersteller von Rennrad Klickpedalen
Verschiedene Hersteller dominieren den Markt für Rennrad Klickpedale. Ich bevorzuge einige der bekannten Marken aufgrund ihrer Qualität und Zuverlässigkeit.
- Shimano: Shimano hat sich einen Namen mit Modellen wie dem PD-R8000 gemacht.
- Look: Look bietet eine Vielzahl von Pedalen, insbesondere die Look Keo-Serie.
- Time: Time verbindet innovative Technologien mit funktionalem Design.
- Fizik: Fizik fokussiert sich auf ergonomische Designs.
Ich berücksichtige die Meinungen anderer Fahrer und Recherche über verschiedene Modelle, bevor ich eine Entscheidung treffe.
Klickpedale für Anfänger: Tipps und Empfehlungen
Als Klickpedale für Anfänger eignen sich meiner Meinung die Click’R Pedale SPD PD T-421 von Shimano, denn das Click’R System kann durch weniger Kraft gelöst werden als das SPD-System, ist aber mit SPD voll kompatibel. Shimano entwickelte Click’R speziell für Anfänger und ambitionierte Tourenfahrer. Allerdings ist es voll kompatibel zu Shimanos Mountainbike-Klicksystem SPD. Dadurch gibt es eine große Auswahl an Schuhen.
Das Click’R System kann im Vergleich zu allen anderen System mit sehr wenig Kraft ein- und ausgeklickt werden. Im Vergleich zu dem klassischen SPD-Pedal sind zum lösen der Schuhe ca. 60 % weniger Kraftaufwand notwendig. Dadurch ist das Risiko eines unbeabsichtigten Hängenbleibens in der Pedale viel geringer als bei den anderen Pedalen. Das Risiko des „einfach Umfallen“ wird so reduziert.
Erste Schritte mit Klickpedalen
- Ruhiges Gelände wählen: Für die ersten Fahrversuche ein ruhiges Gelände mit nicht zu viel Verkehr wählen.
- Üben: Das Lösen und Fixieren während der Fahrt üben.
- Sicherheit: In jeder Situation damit rechnen, dass man auch anhalten können muss.
Tabellarische Übersicht beliebter Klickpedale
| Modell | Klicksystem | Gewicht | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Shimano PD-RS500 | Shimano SPD-SL | 320 g | Inkl. Schuhplatten, Auslösehärte einstellbar |
| Look Kéo Sprint | Look Kéo | 280 g | Gute Verarbeitung, leicht, viel Bewegungsfreiheit |
| Shimano Dura Ace Pd-R9100 | Shimano SPD-SL | 228 g | Hervorragende Verarbeitung, leicht |
Fahrstil und Einsatzbereich
Die Wahl der Klickpedale hängt auch von meinem Fahrstil ab. Ich fokussiere mich auf unterschiedliche Aspekte, je nach Einsatzgebiet.
- Fahrweise: Bei einer aggressiven Fahrweise sind stabilere und leichtere Pedale vorteilhaft.
- Einsatzbereich: Für verschiedene Einsatzbereiche sind unterschiedliche Pedale besser geeignet.
- Anpassungsmöglichkeiten: Manchmal ergeben sich neue Anforderungen, sodass ich Pedale wähle, die sich leicht anpassen lassen.
Weitere wichtige Aspekte
Schuhplatten (Cleats)
Die Schuhplatte (Cleat) ist die Verbindung zwischen deinen Rennradschuhen und den Pedalen. Bewegung auf das Pedal treten, was anfangs etwas Übung erfordert. Ausklicken ist ein seitliches Drehen der Ferse nach außen erforderlich.
Die richtige Positionierung
Es ist wichtig, dass die Cleats so positioniert sind, dass dein Fuß in einer für dich optimalen Position verbleiben. Achte darauf, dass die Positionierung für dich optimal ist.
Material und Gewicht
Rennradschuhe sind anders als normale Schuhe. Sie verwenden beispielsweise Straßenschuhe und somit über eine gewisse Steifigkeit, was zu einer bessere Kraftübertragung führt. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Rennrad-Pedalsystemen und Cleats ist das geringe Gewicht.
Laufen mit Rennradschuhen
Rennradschuhe sind oft weniger robust und haben eine geringere Selbstreinigung. Montierten Schuhplatten an deinen Schuhen erschweren, zu laufen. Mit Cleats empfehlen wir dir Schuhplatten-Abdeckungen.
Alternativen für Einsteiger
Für Einsteiger gibt es auch die Möglichkeit, dein Klickpedal auch kurzfristig in ein Plattformpedal zu verwandeln.
Klickgeräusche und Eingewöhnung
Das charakteristische Klick-Geräusch gehört zum Rennradfahren dazu. Vor Pausen, an Ampeln und Kreuzungen - klick. Der Fuß wird aus dem Pedalsystem herausbewegt, er ist „frei“ - und beim Losfahren bewegt er sich wieder zurück in das System.
Individuelle Anpassung und Komfort
Die Auswahl an Rennrad-Pedalen ist groß - je nach Hersteller und jeweiligem System unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Auflagefläche, ihrer Auslösehärte und dem „Float“, der Bewegungsfreiheit, die sie trotz einer festen Verbindung ermöglichen. Dies kann etwa bei Knieproblemen dabei helfen, eine „natürlichere“ Bewegung zu ermöglichen.
Q-Faktor
Der Q-Faktor beschreibt den Abstand zwischen den beiden Montagepunkten der Pedale. Nicht alle Fahrer kommen mit allen Abständen gleich gut zurecht. Ist er zu groß, kann dies bei manchen zu Knieproblemen führen. Pedal-Fabrikate mit kurzen Achsen sollen diese Unterschiede ausgleichen können. Daher ist der Q-Faktor auch bei den Pedalen relevant.
Alternativen zu klassischen Klickpedalen
Eine Ausnahme bilden hier die Pedale von Magped. Statt eines Feder-Haken-Systems fungieren hier ein Magnet im Pedal und eine Metallplatte im Cleat als verbindende Elemente. Im günstigsten Fall schnappen Pedal und Schuh einfach zusammen. Zum Ausklicken ist kein Drehen des Fußes erforderlich. Man zieht ihn einfach nach oben. Das kann gerade für Einsteiger sehr beruhigend sein.
Die Geschichte der Klickpedale
Bereits im 19. Jahrhundert wurde mit Systemverbindungen experimentiert. Die ersten kommerziellen Versuche machte dann Cinelli Anfang der 1970er-Jahre mit dem Systempedal M71. Das noch in der heutigen Form bekannte Look-Pedal kam 1984 auf den Markt.
Tabelle: Rennrad-Klickpedale im Vergleich (2025)
| Produkt | Klicksystem | Gewicht | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Shimano PD-RS500 | Shimano SPD-SL | 320 g | Inkl. Schuhplatten, Auslösehärte einstellbar | Etwas kleine Bewegungsfreiheit, ohne Reflektoren |
| Look Kéo Sprint | Look Kéo | 280 g | Gute Verarbeitung, leicht, viel Bewegungsfreiheit | Durchschnittliche Verarbeitungsqualität, etwas hohes Eigengewicht |
| Shimano Dura Ace Pd-R9100 | Shimano SPD-SL | 228 g | Hervorragende Verarbeitung, leicht, Reflektoren nachrüstbar | Etwas lauter Geräuschpegel, ohne Reflektoren |
| SQlab Straße & Triathlon | Shimano SPD-SL | 378 g | Erhältlich in vier verschiedenen Längen, physiologisch natürlichere Fußstellung | Etwas niedrige Verarbeitungsqualität, etwas hohes Eigengewicht |
| Kootu Fahrradpedale SPD-SL | Shimano SPD-SL | 399 g | Hervorragende Verarbeitung, geringes Gewicht | Etwas hohes Eigengewicht, Handbuch etwas undetailliert |
| LOOK Cycle - KEO Classic 3 | Look Kéo | 280 g | Leicht, viel Bewegungsfreiheit, gut für Anfänger | Etwas niedrige Verarbeitungsqualität, ohne Reflektoren |
Ich empfehle jedem Rennradfahrer, sich die Zeit zu nehmen, die verschiedenen Optionen zu erkunden und sich auf die eigene Fahrweise zu konzentrieren.
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