Ein neues Fahrrad soll her, und die Frage, welches Fahrrad zu mir passt, steht im Raum. Viele sind sich vor dem Kauf unsicher, welches Modell es werden soll. Nicht jedes Fahrrad ist gleichermaßen gut für seinen Fahrer geeignet. Wer lange Spaß am neuen Velo haben möchte, sollte das richtige Modell wählen. Wir stellen verschiedene Modelle und deren Einsatzgebiet vor.
Fahrradtypen im Überblick
Damit du einen besseren Eindruck bekommst, was sich hinter den verschiedenen Fahrradkategorien verbirgt, haben wir dir die wichtigsten Typen kompakt zusammengefasst.
- Cityrad - Einsatz in der Stadt und in der Ebene für den täglichen Einsatz
- Trekkingrad - Für längere Touren und dem Einsatz im Alltag
- Crossbike - Sportliches Fahren, auch im leichten Gelände und für den Einsatz in der Stadt
- Mountainbike - Einsatz im Gelände, sportliches Fahren. Einsatz in der Stadt je nach Vorliebe
- Rennrad - Sportgerät für guten Untergrund mit wenigen Unebenheiten
- Cycloscross - Spagat zwischen Crossbike und Rennrad
- Gravelbike - Das Gravelbike ist ein wahrer Allrounder für Schotter, Sand, Asphalt und Waldwege und ist auch optimal für das Bikepacking geeignet.
- E-Bikes - Für alle, die entspannt Pedalieren möchten und auch gerne mal längere Fahrradtouren machen
- Lastenrad - Es sollen oft auch schwere oder größere Dinge transportiert werden und Fahrradtaschen reichen hier nicht mehr aus. Das Lastenrad kann als Ersatz für einen PKW genutzt werden.
1. Mit dem Cityrad durch die Stadt
Das Cityrad ist der perfekte Begleiter in der Stadt. Wer täglich mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist, das Fahrradfahren nicht als Sport betreibt und seine Strecken kennt, der ist mit dem voll ausgestattetem Cityrad gut beraten. Diese Modelle sind zugelassen für den Straßenverkehr und erfüllen allen Kriterien eines verkehrssicherem Fahrrads. Oftmals haben Cityräder einen tiefen Einstieg und einen Tiefdurchsteiger-Rahmen, diese ermöglichen ein einfaches Auf- und Absteigen vom Fahrrad. Optimal auch für Radler mit fortgeschrittenem Alter.
Die Lichtanlage wird idealerweise mit einem Nabendynamo versorgt. Durch den Gepäckträger können Fahrradtaschen oder Fahrradkörbe montiert werden, optimal für Einkäufe oder Besorgungen. Ein Cityrad ist im Regelfall voll ausgestattet und bedarf keiner weiteren Zubehörteile.
2. Das Trekkingrad für den Freizeitfahrer
Längere Fahrradtouren, solides Fahren und durchaus auch für Feld- und Waldwege geeignet, kommt das Trekkingrad um die Ecke. Die Rahmenstabilität erhält das Trekkingrad durch eine Querstange. Sowohl Männer- als auch Frauenmodelle zeichnen sich durch einen Diamantrahmen oder Trapezrahmen aus. Auch dieser Fahrradtyp verfügt über eine Vollausstattung. Durch die Stabilität des Rahmens sind auch schwerere Fahrradtaschen kein Problem. Die Damenfahrräder bieten meist ein komfortableres Aufsteigen. Die meisten Trekkingräder haben eine Kettenschaltung und verfügen über 21-30 Gänge.
Beim Trekkingrad kann auch eine gefederte Vordergabel zum Einsatz kommen. Je nach Modell und Hersteller kann diese per Remote-Control vom Lenker aus blockiert werden. Fährt man auf Asphalt und möchte man die ganze Kraft auf die Straße bringen, kann man die Federgabel feststellen. Der Weg zur Arbeit oder die Fahrradtour am Wochenende sind mit diesem Modell gar kein Problem.
3. Mit dem Mountainbike über Stock und Stein
Wald, Wiesen, Berge und unwegsames Gelände. Wer dabei funkelnde Augen bekommt, der ist mit einem Mountainbike gut beraten. Die hohe Rahmenstabilität sorgt für ein stabiles Fahrgefühl. Anders als beim Cityrad oder Trekkingrad kommt das MTB meist ohne eine Beleuchtung und einem Gepäckträger zu einem nach Hause. Hier steht der Sport im Fokus. Wer mit dem Mountainbike im Alltag unterwegs sein möchte, sollte eine Fahrradbeleuchtung und Fahrradschutzbleche nachrüsten. Spritzwasser, Dreck und Steine werden von den Reifen an den Rahmen und auf den Fahrer geschleudert. Bei nassem Wetter kommt man nicht sauber im Büro an.
MTB haben in der Regel eine Kettenschaltung. Die kleinen Gänge sind so übersetzt, dass man damit auch problemlos längere und steilere Steigungen meistern kann. Die Fahrradreifen sind breit und haben ein grobes Profil, beim Fahren auf Asphalt wird dies deutlich hörbar. Das grobe Profil sorgt für ausreichen Grip auf lockerem Boden und verträgt durchaus matschigen Untergrund. Bei den Moutainbikes sollte man jedoch auch auf das entsprechende Einsatzgebiet achten. Eine Federgabel ist beim MTB ein Muss. Wer sich für ein Fully entscheidet, der bekommt neben der Federgabel auch noch eine Federung zwischen Rahmen und Hinterradaufhängung. Scheibenbremsen sorgen für die nötige Bremskraft, je größer der Durchmesser umso weniger Kraft wird benötigt.
4. Das Crossbike
Das Crossbike stellt oft eine Modellvariante zwischen dem Trekkingrad und dem Mountainbike dar. Das Crossrad ist sowohl für leichteres Gelände geeignet, als auch für den Einsatz in der Stadt. Sportliches Fahren ist mit dem Crossbike gar kein Problem. Die Reifen sind schmaler als beim Trekkingrad und kommt meistens ohne Gepäckträger oder einer Lichtanlage geliefert. Hier steht ein niedriges Eigengewicht im Fokus. Die Sitzhaltung ist eher sportlich. Der Fahrer lehnt dabei etwas nach vorne und stützt sich mit den Händen am Lenker. Das Crossbike ist eine gute Modellvariante für alle, die gerne auch mal sportlicher Fahren und nicht nur zur Arbeit oder zum Einkaufen unterwegs sind.
5. Mit dem Rennrad auf Hochtouren
Das Rennrad ist, wie der Name schon vermuten lässt, für schnelles Fahrradfahren gedacht. Ein fast reines Sportgerät, dass durch sein geringes Gewicht und seine Bauart hohe Geschwindigkeiten zulässt und für den sportbegeisterten Velofahrer eine Option sein kann. Die Körperhaltung ist weit nach vorne gebeugt. Eine Lichtanlage wird am Rennrad, je nach Gewicht, nicht benötigt. Diese würde auch nur unnötig Ballast an das Fahrrad bringen und das leichte Fahrräder wieder schwerer machen. Das Rennrad sollte auf Asphalt gefahren werden.
Die Reifen sind sehr dünn, unwegsames Gelände sollte man mit normalen Rennradreifen meiden, lediglich beim Cyclocross werden meist etwas breitere Fahrradreifen mit Profil eingesetzt. Durch den hohen Reifendruck und in der Kombination der dünnen Reifen, werden Unebenheiten fast 1 zu 1 an den Fahrer übertragen. Wer sich ein neues Fahrrad kaufen möchte, sollte bedenken, ein Rennrad ist ein Sportgerät.
Verschiedene Preisklassen und ihre Berechtigung - Fahrrad kaufen
Preislich kann man Fahrräder grob kategorisieren. Wer wenig Kapital zur Verfügung hat, kann sich durchaus ein Rad für unter 400 Euro kaufen, sollte aber nicht mit zu hohen Erwartungen an das Produkt herangehen. Ziehen wir die erste Grenze bei ca. 400 Euro, dann bekommt man hierfür Fahrräder die funktionieren, jedoch oftmals günstige Anbauteile haben. Der Fahrkomfort ist ein anderer, als bei höherpreisigen Modellen.
Fahrräder zwischen 500-700 Euro
Die zweite Grenze ziehen wir bei 500-700 Euro. In diesem Bereich bekommt man durchaus vernünftige Fahrräder die einen gut durch den Alltag bringen. Die verbauten Teile sind meist etwas besser als bei den günstigen Rädern und sind besser verarbeitet. Der „normale“ Alltagsradler kommt mit einem 700 Euro City-Fahrrad oder Trekkingrad gut zurecht. Bei den Rennrädern steigt man hier im unteren Qualitätsbereich ein.
Fahrräder zwischen 700-1000 Euro
Die nächste Grenze ziehen wir bei 700-1000 Euro. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, bekommt ein gutes bist sehr gutes Fahrrad. Der Qualitätsunterschied zu den 400 Euro Modellen ist klar zu merken. Die Schaltungen sind oft präziser, die Bremsen besser und das Fahrgefühl komfortabler. Der Grund dafür sind die besseren Komponenten. Kugellager in den Achsen und in der Kurbel sind hochwertiger. Griffe, Sattel und Pedalen haben oft eine bessere Qualität.
Fahrräder für mehr als 1000 Euro
Fahrräder für über 1000 Euro sollten keine Wünsche mehr offen lassen. Hier reden wir natürlich nicht von E-Bikes, sondern vorn „normalen“ Fahrrädern ohne Tretunterstützung. Ab 1000 Euro wird schnell klar, hochwertige Komponenten ergeben ein sehr gutes Fahrgefühl. Egal ob Schaltung, Bremsen, Federgabel oder Lager, die Kombination ergibt ein gutes Fahrgefühl. Im Rennradbereich befinden wir uns dennoch im unteren Segment. Trekkingräder, Cityräder oder Mountainbikes bieten ab 1000 Euro bereits sehr gute Möglicheiten. Der Preis bestimmt neben den Komponenten auch das Material. Stahlrahmen, Aluminium oder sogar Carbon werden angeboten. Carbonräder liegen jedoch im hohen Preissegment. Selten findet man solche Modelle für unter 1500-1800 Euro.
Beim Fahrrad kaufen die Rahmenhöhe beachten
Egal welches Fahrrad man sich zulegt, es sollte zu einem passen. Ein Maßstab ist z.B. die Rahmenhöhe. Egal wie gut die Komponenten sind, hat das Rad die falsche Größe, hat man nicht das positive Gefühl wie mit einem passenden Rahmen. Vor dem Kauf sollte die individuelle, richtige Rahmenhöhe ermittelt werden. Das kann ganz einfach selbst gemacht werden.
Darf es ein E-Bike sein?
E-Bikes unterliegen im Moment einem Imagewandel. Was früher noch für ältere Menschen mit wenig Kraft gedacht war, findet seit geraumer Zeit immer mehr Einzug in normale Haushalte. Längst ist das Image ein neues. E-Bikes werden immer mehr auch von jüngeren Menschen gefahren. Gerade in Städten, als Autoersatz oder im Sportbereich bei Mountainbikes sind die Räder mit Tretunterstützung sehr beliebt. Wer längere Strecken zurücklegen und dabei nicht verschwitzt oder völlig k.o. ankommen möchte, der sollte über die Anschaffung eines Pedelecs nachdenken.
Preislich liegen gute E-Bikes bereits bei ca. 2200-3500 Euro. Je nach Hersteller und Modell bekommt hier einiges für sein Geld geboten. Grundsätzlich wird beim Pedelec zwischen zwei verschiedenen Antriebsarten unterschieden, dem Mittelmotor und dem Nabenmotor (Vorder- oder Hinterachse). Der Mittelmotor ist aktuellen weit verbreitet und hat sich durch den besseren Schwerpunkt etabliert.
Ein E-Bike sollte immer voll ausgestattet sein. Lichtanlage, verkehrssicher und vor allem gute Bremsen. Das höhere Eigengewicht und die höheren Geschwindigkeiten sollten von allen Anbauteilen und Komponenten gleichermaßen bewältigt werden. Wer nicht bereit ist die große Summe auf einmal auszugeben, für den ist das Thema E-Bike finanzieren eine interessante Option. Auch das Thema E-Bike Leasing kann je nach Arbeitgeber eine interessante Möglichkeit sein, an sein neues Lieblingsrad zu kommen.
Die wichtigsten Aspekte im Überblick
Die wichtigsten Punkte dabei: Rahmengröße, Reifengröße, Abstand zwischen Sattel und Lenker, gewünschte Sitzposition. Bei E-Bikes ist auch die Position des Akkus und Motors entscheidend für das Fahrverhalten. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Aspekte im Überblick.
Rahmengröße
Generell muss die Rahmengröße des Fahrrads zur eigenen Ergonomie passen. Das Rad lässt sich dann gut steuern, wenn die Kraftübertragung optimal ist. Die ideale Rahmenhöhe ist abhängig vom Fahrradtyp, aber entscheidend ist die individuelle Schrittlänge. Bei der Messung und Ermittlung der Rahmengröße sollte auch die jeweilige Messmethode des Herstellers beachtet werden.
Reifen und Laufradgrößen
Die Wahl der richtigen Laufrad- und Reifengröße hat großen Einfluss auf das Fahrverhalten und den Komfort eines Fahrrads. Größere Laufräder mit 28 oder 29 Zoll bieten mehr Stabilität und Dämpfung, besonders auf unebenem Gelände. Kleinere Laufräder mit 26 Zoll machen das Rad hingegen wendiger. Mountainbikes setzen oft auf 27,5 oder 29 Zoll für bessere Geländetauglichkeit, während Klapp-, Falträder oder Lastenräder kleinere Laufradgrößen verwenden. Wichtig ist, dass Laufrad- und Rahmengröße zur Körpergröße passen. Auch die Reifenbreite spielt eine Rolle: Schmalere Reifen sind meist schneller, breitere bieten oft mehr Grip, Kontrolle und Komfort.
Der richtige Fahrradsattel
Ein passender Sattel ist entscheidend für den langfristigen Fahrspaß, da er den größten Teil des Körpergewichts trägt. Die ideale Sattelbreite variiert je nach Fahrstil: Sportliche Fahrer benötigen schmalere Sättel, während aufrecht sitzende Fahrer breitere Modelle bevorzugen sollten. Maßgefertigte Sättel bieten zusätzlichen Komfort. Geschlechterspezifische Unterschiede bei Sätteln betreffen Polsterung und Aussparungen zur Druckentlastung. Generell gilt: Ein festerer Sattel ist oft angenehmer als ein zu weicher.
Akku-Position beim E-Bike
Die Platzierung des Akkus beeinflusst das Fahrverhalten und die Handhabung eines E-Bikes. Eine zentrale Positionierung wie am Unterrohr des Rahmens sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung, verbessert die Stabilität und das Handling des Fahrrads. Die Vor- und Nachteile im Überblick.
E-Bike Antrieb
Die Position des Motors hat Auswirkungen auf Fahrverhalten und Effizienz und Handling des E-Bikes. Ein Mittelmotor, der direkt am Tretlager sitzt und die Kraft direkt auf die Kette überträgt, sorgt für eine zentrale Gewichtsverteilung und bietet ein natürliches Fahrgefühl. Diese Bauweise erleichtert das Fahren in hügeligem Gelände, was besonders bei Trekking- und MTBs wichtig ist. Vorderradmotoren ziehen das Fahrrad nach vorne, was ein ungewohntes Lenkverhalten zur Folge haben kann. Sie sind oft in günstigeren Modellen zu finden und eignen sich gut für flache Stadtfahrten. Allerdings kann bei Nässe und auf losem Untergrund die Traktion am Vorderrad leiden, was in Kurven, beim Anfahren oder auf rutschigem Untergrund problematisch ist. Hinterradmotoren bieten ein sportlicheres Fahrgefühl, da der Schub von hinten kommt, ähnlich wie bei einem klassischen Heckantrieb. Diese Antriebsart ermöglicht eine direkte Kraftübertragung und sorgt für gute Traktion, besonders bergauf.
Ausstattung
Schutzbleche, Beleuchtung, Gepäckträger sowie Schalt- und Antriebsart sind praktische Details, die auf den Einsatzbereich abgestimmt sein sollten. Eine absenkbare Sattelstütze erleichtert den Auf- und Abstieg und nimmt steilen Abfahrten den Schrecken. Ein ABS-System verhindert beim starken Bremsen eine Radblockade und damit gefährliche Stürze.
Fahrkomfort
Ergonomische Griffe, bequeme Sättel und individuell einstellbare Sitzpositionen sorgen für mehr Komfort besonders bei längeren Fahrten. Große und breitere Reifen filtern höherfrequente Vibrationen und erhöhen die Haftung und damit die Sicherheit. Dämpfer- und Federelemente minimieren grobe Schläge.
Geländetauglichkeit
Der Untergrund spielt eine wichtige Rolle - City-Bikes für Asphalt, Mountainbikes für unwegsames Gelände oder Gravel-, Trekking- und Fitness-Bikes als Allrounder. Um das richtige Fahrrad zu finden, ist es entscheidend, den hauptsächlichen Einsatzbereich genau zu definieren. Dann ist schnell klarer, welcher Fahrradtyp und welche Ausstattung am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Fahrradtypen: tabellarische Gegenüberstellung
| Fahrradtyp | Einsatzgebiet | Ausstattung | Sitzposition |
|---|---|---|---|
| Trekkingbike | Tagestouren, Radreisen, Stadt, Leichtes Gelände | StVZO-Ausstattung, Aufnahme für Fahrradtaschen, Nabe mit Rücktritt aber auch ohne, einige Modelle mit Federgabel, meist mit unempfindlicher Nabenschaltung, Kettenschaltung auch möglich | gemäßigt / komfortabel |
| Citybike | Stadt, Kurzstrecken, Tagestouren | StVZO-Ausstattung, Nabe mit Rücktritt oder auch ohne, Mit und ohne Federung möglich, Meist mit unempfindlicher Nabenschaltung, Kettenschaltung auch möglich | komfortabel / aufrecht |
| Mountainbike | Sport / Fitness, Offroad, Cross-Country und Marathonrennen, Tagestouren | Keine StVZO-Ausstattung, Breite Bereifung, Laufradgröße: meist 27,5 und 29 Zoll, Mit einer Federgabel vorne (Hardtail), Mit einer Federgabel vorne und einem Dämpfer hinten (Fully), I.d.R. mit Kettenschaltung | gemäßigt / sportlich |
| Crossbike | Sport / Fitness, Multitalent: für befestigte und unbefestigte Wege, Tagestouren | Keine StVZO-Ausstattung, Laufradgröße: 28 Zoll, i.d.R. ohne Gepäckträger und Schutzbleche, Einige Modelle mit Federgabel, I.d.R. mit Kettenschaltung | gemäßigt / sportlich |
| Rennrad | Sport / Fitness, Asphalt, Straßenradrennen, Lange Radausfahrten | Keine StVZO-Ausstattung, Leichte, schmale Laufräder, Laufradgröße: 28 Zoll, Schmale Bereifung (23 oder 25 mm), Leichte Komponenten, Gebogener Lenker, Starre Gabel, keine Federung | sportlich / aerodynam. |
Worauf Sie achten sollten
- Kompetente Beratung vor Ort hilft, das passende Modell zu finden, das den eigenen Anforderungen entspricht. Fachhändler können wertvolle Tipps zur Auswahl und zum Einsatzbereich geben.
- Eine bequeme Sitzposition und komfortable Ausstattung sollten dem individuellen Komfortbedürfnis entsprechen.
- Um die Fahrposition zu optimieren und Komfort sowie Leistung zu maximieren, ist ein Bike-Fitting empfehlenswert. Dabei wird das Fahrrad exakt an die Körpermaße des Radfahrenden angepasst bzw. darauf eingestellt.
- Eine absenkbare Sattelstütze verbessert Komfort und Sicherheit: Der Auf- und Abstieg ist damit leichter, bergab eine Überschlaggefahr geringer und eine bessere Kontrolle möglich.
- Neben dem Fahrradpreis können Zubehör und Wartungskosten anfallen. Insbesondere Pedelecs und E-Bikes können im Service teuer werden.
- Vor dem Kauf immer eine Probefahrt machen, um die Ergonomie und das Fahrgefühl zu prüfen.
- Nicht passende Sattel, Lenkergriffe oder Lenkerformen austauschen, um die Ergonomie zu optimieren.
- Besonders E-Bikes sollten einen trockenen Unterstand haben und vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
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