Whizz Wheels Laufrad Test: Ein Mythos stirbt?

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Die Hoffnung, dass ein von Whizz Wheels aufgebautes Rohloff Rad nicht anfällig für Flanschbrüche ist, starb letzten Freitag.

Laut Frau Rohloff hat Whizz Wheels Speichen mit zu kurzem Bogen verbaut. Davon hat sich wohl eine gelöst und einen Dauerbruch verursacht.

Das Laufrad wird von der Firma Sandmann neu mit den richtigen Speichen neu aufgebaut.

Die Firma Rohloff hat extra für dieses Problem am Samstag für uns geöffnet und mir ein Hinterrad aufgebaut und Leihweise überlassen. So ein Service ist Außerordentlich.

Essenz: ich soll in Zukunft alle zwei Monate mit einem Tensiometer die Speichenspannung kontrollieren und dafür sorgen, dass mindestens 1000 N erreicht werden.

Die Notwendigkeit hatte ich von einem professionell aufgebauten Laufrad so nicht erwartet.

Unterlegscheiben gingen nicht, da das Loch in dieser Rohloff Nabe dafür zu eng ist, sagte jedenfalls Whizz Wheels.

Ich habe meine Rohloff 2014 bei WW mit einer Andra 40 neu aufbauen lassen, da sind Speichen DD2,0/1,8/2,0 mit Bogenlänge 2,9mm und Scheiben verbaut.

Laut Rechnung vom 11.11.2010 habe ich einen Laufradsatz nach Empfehlungen von Whizz Wheels gekauft, dort wurde er auch eingespeicht, und seitdem nur noch zum Putzen angerührt. Untadelige Laufleistung bis heute 30'000 km, Strecken auf Feldwegen und in den Alpen darunter. Maximales Systemgewicht 150 kg.

Die Firma Sandmann hat die korrekten Speichen.

Die richtigen Speichen für die Rohloff zu beschaffen ist zumindest für kleinere Läden nicht immer möglich, teilweise auch unverhältnismäßig teuer. Auch wir beziehen dan teilweise über SES (Sandmann).

Mich interessiert was an den von SES gelieferten Speichen anders ist/sein soll.

Heutzutage werden, laut Auskunft eines großen deutschen Großhändlers, alle Sapim Speichen mit Bogen >2,8mm geliefert. Ich weiss aber nicht wie lange schon, das hatte sich wohl vor ein paar Jahren mal geändert. Bei DT, falls keine Sonderanfertigung, sind die Bögen deutlich kürzer. Insofern kann jeder Händler, für Rohloff passende Speichen beziehen. Jeder Nichthändler kauft einfach Sapim Speichen und alles ist gut.

Das Hinterrad das Rohloff mir aus ihrem Rennteam Bestand geliehen hat, hat auch sapim Speichen.

Whizz Wheels wusste dass ich Flanschbruchkönig bin.

Sandmann ist ein Importeur, also Großhandel und gehört damit offenbar zu denen, die a) bessere Preise und b) keinen Lieferrestriktionen unterworfen sind und vielleicht auch c) die mehr Informationen erhalten und weniger dem Marketing Gesäusel unterworfen sind.

Das es für Rohloffs Naben möglichst exakt passende Speichen braucht, ist ja nun auch schon deutlich länger bekannt, es steht nicht umsonst im Handbuch und wurde auch von Barabara Rohloff hier auch immer mal wieder erwähnt.

Um so weniger schön dann, wenn genau diese empfohlenen Vorgaben nicht umgesetzt werden, oder werden können.

Wie soll man z.B. als kleiner Endkunde von minimalen, aber mitunter sehr wichtigen Veränderungen im 0,2mm Bereich erfahren?

Darüber wird keine neue Werbung von DT aufgezogen, sowas fällt in die Rubrik "Geheimwissen".

Es liegt nicht an den Bogen an sich, sondern Fehler beim Aufbau.

Die Speichenbögen sind nicht länger, sondern kürzer gemacht worden! Weil die Mehrzahl der heutigen "modernen" Nabenflansche etwas schmaler geworden sind.

Nur hat sich der Rohloffsche Flansch halt nicht verändert und daher braucht es hier die früher, eben nicht verkürzten Speichenbögen.

Überhaupt gibt es bei den Speichenbögen die Möglichkeit verschiedene Längen zu produzieren.

Dummerweise halt nur für Großabnehmer, also v.a. Erstausrüster.

Der normale kleine Endkunde erfährt sowas erst gar nicht und erhalten kann er sowas auch so gut wie (etwaige Ausnahmen sind ausgenommen).

Es soll ja vorkommen, daß auch ältere Naben mal neu mit neuen Speichen eingespeicht werden wollen.

Daher .... nix gut, wenn Kommunikation so versagt, versagen muss, weil sie erst gar nicht stattfindet, weil Marketing für den Absatz wichtiger ist, denn Zuverlässigkeit. Aber so generiert sich wohl auch das ewige Wachstum.

Beim kurzen (wie beim langen) Bogen muss man auch anschmiegen weil der Winkel eines jeden Bogens nicht optimal zu jedem Flansch passt.

Die DD 1.8mm Speichen von CN-Spoke haben einen längeren Bogen gegenüber Handels-DT.

Ne, Fakt. Aber weitaus leichter gesagt als getan, da DT eine "dickere Bank" in den Köpfen des Einzelhandels ist.

Letzte Woche erst wieder erlebt.

Gutes Werkzeug macht in erster Linie keine besseren Laufräder, sondern beschleunigt den Bau erheblich.

Mit Zentrierbit kann man Felgen gleichmäßig Einspeichen und mit Messuhren und Erfahrung kann man das Laufrad in zwei bis drei Durchgängen zentrieren.

Wenn man nur einen Nippelspanner hat, dauert es erheblich länger, sich dem Ziel zu nähern. Außerdem spielt das Material eine Rolle.

Früher war die Sache eindeutig. Wer ein erstklassiges Laufrad wollte, ging zu einem erfahrenen Laufradflechter und ließ sich aus Speichen, Naben und Felgen handgebaute Preziosen seiner Wahl erschaffen. Die Qualität hing vom handwerklichen Geschick des Meisters und den Zutaten ab.

Mitte der 90er-Jahre ging Mavic - damals Marktführer für hochwertige Felgen - dazu über, komplette Laufräder aus aufeinander abgestimmten Naben, Speichen und Felgen herzustellen.

Auch andere Anbieter entdeckten schnell, dass mit dem runden Ganzen mehr Geld zu verdienen ist als mit Einzelteilen, und zügig wuchs der Markt für sogenannte Systemlaufräder.

Gleichzeitig schrumpfte die Auswahl verfügbarer Felgen für individuell aufgebaute Räder.

Mavic bietet heute noch ein paar Klassiker wie die Open-Pro-Felge an - aber die modernen, überfrästen Felgen mit geringer Lochzahl, wie sie in der Ksyrium-Baureihe verwendet werden, sind, abgesehen vom Ersatzteilservice, einzeln ebenso wenig zu bekommen wie die speziellen Naben oder Speichen.

Dennoch sprechen immer noch gute Gründe für individuell gefertigte Räder: besonderes Aussehen, bestimmte Leistungsmerkmale - oder auch der günstigere Preis.

Konventionelle Naben bieten viele Hersteller an, auch an verschiedenen Speichen herrscht kein Mangel.

Das Angebot an Felgen ist nicht ganz so üppig, aber wer sucht, der findet fast alles von der 16-Loch-Carbonfelge bis zur keramikbeschichteten Alu-Felge.

Laufrad-Konfiguratoren im Internet, wie der von Whizz Wheels, laden ein zum stundenlangen Tüfteln am Wunschrad - und man kann gut sehen, wie die Wahl von Felgen und Speichen das Gewicht beeinflusst.

Nicht sichtbar ist jedoch, was das für Kriterien wie Steifigkeit oder Luftwiderstand bedeutet.

Wir haben daher zwei renommierte Laufradspezialisten gebeten, je zwei individuelle Laufradsätze mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten zu bauen.

Im Vergleich mit Systemrädern des Jahrgangs 2011 soll sich zeigen, ob und wie sie sich behaupten können.

Die Testergebnisse dieser Modell finden Sie unten im PDF-Download:

  • A Class ALX 730 Tubeless
  • Campagnolo Shamal Ultra 2 Way fit
  • Campagnolo Zonda
  • Citec 3000 S Aero Carbon
  • Easton EA 90 Aero
  • Fulcrum Racing 3
  • Fulcrum Racing 7
  • Mavic Cosmic Elite
  • Mavic Ksyrium Elite
  • Mavic Ksyrium SR
  • Shimano WH RS 30
  • Veltec Speed 4.0 RC
  • Komponentix Aero
  • Komponentix Allwetter
  • Whizz Wheels Leicht
  • Whizz Wheels Robust

Als Ergänzung zum Heft zeigen wir Ihnen Detailfotos der Laufräder und vom Windkanal:

55 Meter lang ist der offene Windkanal, der in einer stillgelegten Eisenbahntunnelröhre bei Genf aufgebaut ist. Die Lage im Fels sorgt für konstante Temperatur und damit gute Messbedingungen rund ums Jahr

Montage eines Rades auf die Messwaage.

Anströmwinkel von 0 bis 25° werden in 2,5° Schritten erfasst, um Aussagen über den Widerstand bei Seitendwindeinfluss treffen zu können

Der Messablauf ist automatisiert, um eine höchstmögliche Qualität zu erreichen

Eine Versuchung in weiß: klare, aufgeräumte Optik. Technisch gut bis auf das wenig steife Hinterrad

Bogenlose Alu-Aerospeichen - intelligent verteilt (doppelte Anzahl auf Antriebseite) und frei von Biegebelastung

Die dünnen Stahlspeichen sind etwas aerodynamischer als die dickeren Alu-Messer im Shamal

Beidseitig vernippelte Speichen machen diese frei von schädlichen Biegebelastungen

Aerodynamisch optimierte Flansche - dank breiter Abstützung sehr steif

Die doppelte Anzahl von Speichen auf der Antriebsseite verteilt die Speichenspannung gleichmäßiger als konventionelle Einspeichung

Sehr steif, relativ aerodynamisch, günstig - eines der besten Angebote von Mavic, wenn einem das Gewicht nicht so wichtig ist

Die überfräste Felge erleichtert das Rad, ist aerodynamisch aber einem Tropfenprofil unterlegen

Alle Register gezogen, um Gewicht und Steifigkeit zu optimieren: der Mix aus Alu- und Carbon-Speichen macht das Hinterrad zum steifsten seiner Art

Die asymmetrisch geformte Felge verbessert den Speichenwinkel auf der Antriebsseite

Die 38 mm hohe Carbon/Alu-Felge bringt Tempo: insbesondere bei kleinen Anströmwinkeln schnell

Nur 16 Speichen fesseln die Halo-Nabe an die 31 mm hohe Felge. Aerodynamisch bringt das Bestwerte in diesem Feld

Es gibt sie noch: Mavic Open Pro-Felge mit Keramik-Beschichtung. Gut im Regen

Konventionell aber höchst penibel gebaut aus leichten DT Swiss-Komponenten. Lebenslange Garantie gegen Speichenbruch verpricht Whizz Wheels

Für schwere Jungs, die was Schönes wollen: hochlastfähige Kombi aus Chris-King-Nabe und DT 585-Felge

Das schnellste Laufrad: Komponentix Aero

Das steifste Laufrad: Whizz Wheels Robust

Das leichteste Laufrad: Campagnolo Shamal

Wir geben unsere dreijährige Garantie gegen Speichenbruch für Belastungen über 140 Kilo (Fahrer und Gepäck, Anm. d. Red. ) zum Beispiel bei solchen Laufrädern nur mit 36 oder 40 Speichen. Das schränkt wiederum die Auswahl bei den Felgen stark ein. In Frage kommt etwa die Rigida / Ryde Andra 30 oder die Rigida / Ryda Sputnik.

Sinnvoll sind doppeldickend-Speichen mit 2,0mm Durchmesser am Gewinde (DT Competition 2,0/1,8/2,0mm oder DT Alpine III 2,34/1,8/2,0mm).

Die Naben, Felgen, Speichen und Nippel sind passend für den Einsatzbereich gewählt und aufeinander abgestimmt. Die Speichenbögen liegen eng am Nabenflansch an - es gibt möglichst keinen Knick am Übergang von der Speiche zum Nippel und die Speichenlänge ist passend gewählt, so daß die Speichen nicht am Nippel überstehen.

29er-Felge bei Utopia: Die breite Felge passt sehr gut zu den breiten Reifen.

Laufräder sind nicht nur Blickfang, sondern auch wichtiger Teil des Fahrwerks. Sie bestimmen mit ihrer Breite, welche Form der Reifen annimmt und mit welchem Luftdruck dieser gefahren werden kann.

Mit den aktuellen Breitfelgen - im Test liegt das mittlere Innenmaß bei rund 30 Millimetern - lässt sich der Druck senken, Komfort und Grip steigen.

Konventioneller Aufbau oder Systemrad? Welche Gewichte sind realistisch?

Klar, jeder will ein leichtes Laufrad. Aber Laufräder müssen vor allem auch robust sein.

Denn wenn das Rund versagt, ist die Luft nicht nur aus dem Reifen raus, sondern auch aus der Traum-Tour.

Diese MTB-Laufradsätze finden Sie im Test:

  • Carbon-Laufräder
    • 9th Wave Dirt-SW27
    • Acros A-Wheel ED Race Boost Carbon 27,5
    • Bontrager Line Pro 30
    • Bulls Hattori
    • Castle CC Morgenstern 27,5"
    • Syntace C33i Straight Carbon (BIKE TIPP: Testsieger)
  • Aluminium-Laufräder
    • DT Swiss M1700 Spline 30
    • E*Thirteen TRS+
    • Mavic XA Elite 27.5 Green 2.35
    • Newmen Evolution SL A.30 (BIKE TIPP: Preis / Leistung)
    • Spank Oozy Trail 345 Wheelset Boost
    • Sun Ringlé Düroc 30 Expert AL
    • Veltec ETR-ExtraDrei 27,5"
    • Whizz Wheels LRS DT 350 Boost / ZTR Flow MK3

Zwei Laufräder ragen im Test heraus

In Sachen Steifigkeit profitieren alle Räder von der Boost-Bauweise. Durch die breiten Einbaumaße stehen die Felgen standhaft zwischen den Flanschen, obwohl dünnste Speichen wie die Sapim CX-Ray zum Einsatz kommen.

Systemräder, also speziell aufeinander angepasste Naben, Speichen und Felgen realisieren dabei etwas niedrigere Gewichte als konventionelle Aufbauten.

Die Radsätze drücken mit 1400 bis 1950 Gramm auf die Waage, wobei sich das Alu-Modell von Newmen mit 1597 Gramm zwischen die Carbon-Räder mischt, die das Gewichts-Ranking naturgemäß anführen.

Große Unterschiede offenbart der Crashtest. Hier zeigt die Carbon-Felge von Syntace (1600 Gramm) extreme Nehmerqualitäten und bleibt auch unter harter Überlast intakt, die Alu-Felgen einknicken lässt wie ein leere Dose Bier.

Alle anderen Carbon-Felgen versagen viel früher, spätestens bei der Schlagstufe 5; zeigen teilweise aber auch schon vorher kleine Schäden, die nicht immer leicht zu entdecken sind, aber eine Keimzelle für den Totalausfall sein können.

Bei Carbon schwingt deshalb immer die Frage mit, ob der Hersteller garantieren kann, die für Carbon typischen Fertigungsschwankungen im Griff zu haben. Alu ist diesbezüglich ehrlicher.

Das Material ist homogen, und ein dicker Schlag zieht immer eine Beule nach sich. Kleinere Beulen kann man auch wieder rausbiegen, aber wenn die Flanke bricht, wie bei Sun Ringlé, ist die Tour zu Ende.

Die Größe der Beulen variiert stark. Newcomer Newmen ragt in dieser Disziplin bei Alu-Rädern heraus und holt sich auch ein "Super" als Endurteil.

Im Duell der Besten - Syntace und Newmen - herrscht so fast ein Patt zwischen Carbon- und Alu-Rad. Letzteres kostet aber weniger als die Hälfte und ist damit der Preis-Leistungs-Tipp im Test.

Carbon ist der Stoff, um Laufräder so leicht wie möglich zu machen.

Aber nur durch reichlichen Fasereinsatz werden diese auch so robust, dass die Performance über jeden Zweifel erhaben ist.

Und dann ist der Gewichtsvorteil zu den besten Alu-Rädern dahin.

Die Vernunft sagt daher: Alu in seiner besten Form bleibt erste Wahl.

Die mittlere Innenweite der Felgen liegt bei 30 Millimetern, das erlaubt niedrige Reifendrücke.

Das breite Boost-Einbaumaß - 110 mm vorne, 148 mm hinten - macht die Laufräder steif.

Alle Felgen im Test sind für Schlauchlosbetrieb geeignet. Die effektiven Durchmesser aber schwanken.

Unser Schlagversuch simuliert, was passiert, wenn Alu oder Carbon harten Bodenkontakt bekommen.

Wenn der Reifen durchschlägt, zählt die strukturelle Festigkeit der Felge.

Mit einem Schlagtest haben wir überprüft, was die Felge wegstecken kann.

Dazu haben wir die Laufräder 20 Grad geneigt aufgespannt und einen 7,5 Kilogramm schweren Kunststoffhammer aus fünf Höhen auf das Felgenhorn donnern lassen.

Alu-Felgen bekommen dabei schnell Beulen, deren Tiefe wir vermessen haben (Tabellenwerte oben).

Carbon-Felgen haben wir auf sichtbare Schäden kontrolliert und auf der höchsten Schlagstufe bis zu fünf Versuche an fünf unterschiedlichen Stellen unternommen.

Manchmal gehen vier Versuche schadlos gut, und beim fünften bricht die Felge.

Bewertet haben wir bei Carbon die höchste schadensfreie Stufe, bei Bruch haben wir zusätzlich um eine Stufe abgewertet.

Bei Alu werten wir die Stufe, bei der die Verformung unter einem Millimeter bleibt.

Die Syntace-Felge aus Carbon besteht die Schlaghöhe 5 locker, selbst die Probe auf Stufe 8 lässt nur den Decklack platzen. Ein herausragendes Testergebnis. Damit kann man sich zu Tale stürzen.

Die Carbon-Felge von Acros hält bis Schlagstufe 4 ohne sichtbare Zeichen, bei Schlagstufe 5 reißt die Felge auf. Im groben Geläuf sind solche Konstruktionen keine gute Wahl.

Meistens beult Alu nur. Aber wenn es zu viel wird, gibt es auch hier Bruch - wie im Bild bei der Sun-Ringlé-Felge, die bei Schlagstufe 5 als einzige Alu-Felge richtig deutlich einreißt.

Selbst bei Schlagstufe 5 sind die Beulen in der Newmen-Aluminium-Felge winzig. Besser steckt kein Alu-Ring die Misshandlungen weg. Der Trick: Die Felgenhörner sind leicht ausgestellt.

Testergebnisse der Laufräder

9th Wave Dirt-SW27

Preis / Infos: 1299 Euro 9thwave-cycling.de

Beschreibung: Carbon-Felge, 28 dreifach gekreuzte Rundspeichen (2,0 / 1,5 / 2,0), inkl. Band & Ventil

Erhältl. Durchmesser: 27,5" / 29,5"

Erhältl. Bremsaufnahmen: 6-Loch

Erhältl. Vorderachsstandards: QR¹, 15 x 100 / 110 mm, Pred. St.

Erhältl. Hinterachsstandards: QR¹, 12 x 142 / 148, Shimano/ XD

Max. Reifenbreite: 2,2" bis 2,6"

Max. Fahrergewicht / Disc-Größe: 115 kg / 203 mm

MESSWERTE:

Felgenweite (innen) / Reifensitz: 29,4 / 585,5 mm

Gewicht²: VR 691 g / HR 827 g / ges. 1518 g

Steifigkeit: VR 78 N/mm / HR 61,5 N/mm

Trägheit: VR 370 kg x cm² / HR 369 kg x cm²

Speichenspannungsabweichung: VR 16/18 %, HR 20/10 %

  • Gewicht² (20 %) 8 von 10 Punkten
  • Trägheit (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Steifigkeit (20 %) 9 von 10 Punkten
  • Rundlauf (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Spannungsverteilung (10 %) 9 von 10 Punkten
  • Schlagresistenz (30 %) 6 von 10 Punkten

Fazit: Die leichte, asymmetrische Breitfelge scheint baugleich mit der von Acros, teilt aber auch deren Schlagempfindlichkeit. Sehr guter, homogener Aufbau. Sehr gute Steifigkeit.

BIKE-Urteil³: SEHR GUT

ACROS A-Wheel ED Race Boost Carbon 27,5

Preis / Infos: 1199 Euro acros.de

Beschreibung: Carbon-Felge, 28 dreifach gekreuz­­te Aero-Speichen CX Ray (2,0 / 0,9 x 2,2 / 2,0), Zahnscheibenfreilauf

Erhältl. Durchmesser: 27,5" / 29"

Erhältl. Bremsaufnahmen: 6-Loch, Centerlock

Erhältl. Vorderachsstandards: 15 x 110 mm

Erhältl. Hinterachsstandards: 12 x 148, Shimano / XD

Max. Reifenbreite: 2,5"

Max. Fahrergewicht / Disc-Größe: ohne / 200 mm

MESSWERTE:

Felgenweite (innen) / Reifensitz: 29,4 / 585,4 mm

Gewicht²: VR 664 g / HR 741 g / ges. 1405 g

Steifigkeit: VR 73 N/mm / HR 59 N/mm

Trägheit: VR 363 kg x cm²/ HR 360 kg x cm²

Speichenspannungsabweichung: VR 39/21 %, HR 39/22 %

  • Gewicht² (20 %) 9 von 10 Punkten
  • Trägheit (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Steifigkeit (20 %) 9 von 10 Punkten
  • Rundlauf (10 %) 9 von 10 Punkten
  • Spannungsverteilung (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Schlagresistenz (30 %) 6 von 10 Punkten

Fazit: Leichtester Laufradsatz im Test. Dünne Speichen und asymmetrische Carbon-Felge drücken Gewicht und Trägheit bei sehr guter Steifigkeit. Für felsiges Terrain nicht ausreichend schlagfest.

BIKE-Urteil³: SEHR GUT

BONTRAGER Line Pro 30

Preis / Infos: 1200 Euro trekbikes.com

Beschreibung: Carbon-Felge, 28 dreifach gekreuzte Aerolite-Speichen (2,0 / 1,5 / 2,0), inkl. TL-Band

Erhältl. Durchmesser: 27,5", 29"

Erhältl. Bremsaufnahmen: 6-Loch, Centerlock

Erhältl. Vorderachsstandards: 15 x 110 mm

Erhältl. Hinterachsstandards: 12 x 148, Shimano / XD

Max. Reifenbreite: 2,2"bis 2,6"

Max. Fahrergewicht / Disc-Größe: keine Beschränkung

MESSWERTE:

Felgenweite (innen) / Reifensitz: 28,6 / 586,9 mm

Gewicht²: VR 750 g / HR 892 g / ges. 1642 g

Steifigkeit: VR 74 N/mm / HR 64,5 N/mm

Trägheit: VR 436 kg x cm² / HR 442 kg x cm²

Speichenspannungsabweichung: VR 20/18 %, HR 25/12 %

  • Gewicht² (20 %) 7 von 10 Punkten
  • Trägheit (10 %) 7 von 10 Punkten
  • Steifigkeit (20 %) 9 von 10 Punkten
  • Rundlauf (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Spannungsverteilung (10 %) 9 von 10 Punkten
  • Schlagresistenz (30 %) 4 von 10 Punkten

Fazit: Top für tubeless: Profiliertes Kunststoffband und ausgeprägtes Tubeless-Horn/Bett lassen den Reifen fest im Oversized-Reifensitz einrasten. Frühe Delamination kostet Punkte.

BIKE-Urteil³: GUT

BULLS Hattori

Preis / Infos: 1199 Euro bulls.de

Beschreibung: Carbon-Felge, 28 zweifach gekreuzte Speichen (2,0 / 1,6 / 2,0)

Erhältl. Durchmesser: 27,5", 29"

Erhältl. Bremsaufnahmen: 6-Loch, Centerlock

Erhältl. Vorderachsstandards: QR¹, 15 mm, 15 x 100 / 110 mm

Erhältl. Hinterachsstandards: 12 x 142 / 148, Shimano

Max. Reifenbreite: 2,5"

Max. Fahrergewicht / Disc-Größe: 115 kg System / 203 mm

MESSWERTE:

Felgenweite (innen) / Reifensitz: 31,8 / 586,2 mm

Gewicht²: VR 730 g / HR 884 g / ges. 1614 g

Steifigkeit: VR 88 N/mm / HR 70,5 N/mm

Trägheit: VR 408 kg x cm² / HR 414 kg x cm²

Speichenspannungsabweichung: VR 38/64 %, HR 48/35 %

  • Gewicht² (20 %) 7 von 10 Punkten
  • Trägheit (10 %) 7 von 10 Punkten
  • Steifigkeit (20 %) 10 von 10 Punkten
  • Rundlauf (10 %) 4 von 10 Punkten
  • Spannungsverteilung (10 %) 6 von 10 Punkten
  • Schlagresistenz (30 %) 6 von 10 Punkten

Fazit: Die voluminöse Breitfelge sitzt steif zwischen den Flanschen, ist aber nicht sehr schlagfest. Zudem ist die Einspeichung recht ungleichmäßig. Felge scheint baugleich mit Castle

BIKE-Urteil³: GUT

CASTLE CC Morgenstern 27,5"

Preis / Infos: 1499 Euro castlecc.de

Beschreibung: Carbon-Felge, dreifach gekreuzte Aero-Speichen 2 / 2, 3 x 1, inkl. TL-Band, Ventile

Erhältl. Durchmesser: 27,5", 29"

Erhältl. Bremsaufnahmen: 6-Loch

Erhältl. Vorderachsstandards: QR¹, 15 x 100 / 110 mm, Lefty

Erhältl. Hinterachsstandards: QR¹, 12 x 142 / 148, Shimano / XD

Max. Reifenbreite: keine Beschränkung, 2,4" empf.

Max. Fahrergewicht / Disc-Größe: 130 kg / 203 mm

MESSWERTE:

Felgenweite (innen) / Reifensitz: 31,7 / 586,2 mm

Gewicht²: VR 694 g / HR 797 g / ges. 1491 g

Steifigkeit: VR 65 N/mm / HR 52 N/mm

Trägheit: VR 409 kg x cm² / HR 413 kg x cm²

Speichenspannungsabweichung: VR 29/16 %, HR 10/29 %

  • Gewicht² (20 %) 8 von 10 Punkten
  • Trägheit (10 %) 7 von 10 Punkten
  • Steifigkeit (20 %) 8 von 10 Punkten
  • Rundlauf (10 %) 8 von 10 Punkten
  • Spannungsverteilung (10 %) 9 von 10 Punkten
  • Schlagresistenz (30 %) 8 von 10 Punkten

Fazit: Die Felge scheint baugleich mit Bulls, ist im Schlagte...

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