BULLS ist eine der bekanntesten Marken in Europa, fast jedes Dorf hat einen BULLS-Händler. BULLS schickt nicht ein, sondern gleich zwei Bikes in den großen Vergleichstest.
BULLS VUCA EVO AM 2: Ein Allrounder für jedes Abenteuer
Das BULLS VUCA Evo AM 2 wirkt auf den ersten Blick wie eine potente Abfahrtsmaschine. BULLS ordnet es selbst aber als Allrounder für die Feierabendrunde bis hin zur epischen Mehrtagestour ein. Während das leichte BULLS SONIC EVO AM SX-I sich an sportliche Fahrer richtet, soll das VUCA alle Biker ansprechen, die nach mehr Motorpower und Akkukapazität verlangen und es lieber gemütlicher angehen wollen. Dazu wird es von BULLS mit spannenden USPs bestückt.
Technische Details und Ausstattung
Für die nötige Performance auf dem Trail verpasst BULLS dem VUCA EVO AM 2 ein FOX-Fahrwerk mit 150 mm Federweg an Front und Heck. Das Top-Modell bringt in Größe L mit Carbon-Hauptrahmen und Aluminium-Hinterbau 25 kg auf die Waage und liegt somit über dem Durchschnittsgewicht der Full-Power E-MTBs mit 23,9 kg im Test. Beim Rahmenmaterial setzt BULLS auf einen Hauptrahmen aus Carbon und einen Aluminium-Hinterbau, der an eine Schwinge aus dem Motorrad-Rennsport erinnert.
Optisch direkt auffällig ist das golden funkelnde FOX-Fahrwerk. An der Front arbeitet eine FOX 38 Factory-Gabel und am Heck ein FOX FLOAT X Factory-Dämpfer, beide mit 150 mm Federweg. BULLS setzt beim VUCA EVO AM 2 auf den 85 Nm starken Pinion MGU E1.12-Motor mit GATES Carbon Drive CDX-Riemen, die den Antrieb und die 12-Gang-Schaltung in einer Einheit unterbringt.
Der Akku ist mit einem Schloss gesichert und lässt sich nach dem Aufschließen einfach und bequem für externes Laden nach unten aus dem Unterrohr entnehmen. Wer direkt neben seinem Bike-Abstellplatz auch eine Steckdose verfügbar hat, kann den Akku auch im verbauten Zustand im E-MTB aufladen. Das geschieht über einen Ladeport am Unterrohr, der sich unter einer Klappe den Platz mit dem Akku-Schloss teilt.
Um die Übersicht über das Motorsystem zu behalten, verbaut BULLS die FIT Master Node LED, die ihren Platz am Oberrohr findet. Sie zeigt in verschiedenen Farben am Rand die aktuelle Unterstützungsstufe und zentral den Akkustand in Balkenform an. Ein Display, wie man es bei einem Bike mit Touren-Charakter erwarten würde, gibt es am BULLS VUCA EVO AM 2 zwar nicht, ist aber durch die SP-Connect-Halterung auf dem Vorbau schon zum Anbringen von Smartphones vorbereitet.
Wie schon der Motor wird auch die verbaute Lichtanlage am BULLS VUCA EVO AM 2 vom FIT Ultracore 720-Akku gespeist. Für Fahrer, die einen Ständer am VUCA EVO AM 2 montieren wollen, bietet der Hersteller eine Aufnahme am Hinterbau an. BULLS setzt am VUCA auf 29” Ryde Disc 30 Aluminium-Laufräder und eine Limotec Alpha 1-Sattelstütze, die durch ihre goldene Beschichtung einer FOX Transfer Factory stark ähnelt.
Komponenten im Überblick
- Motor: Pinion MGU E1.12 85 Nm
- Akku: FIT Ultracore 720 Wh
- Federgabel: FOX 38 Factory 150 mm
- Dämpfer: FOX FLOAT X Factory 150 mm
- Bremsen: Shimano XT 220/203 mm
- Schaltung: Pinion MGU E1.12 1x12
- Laufradsatz: Ryde Disc 30 29"
- Reifen: MAXXIS Minion DHF, EXO/MAXXIS Minion DHR II, EXO 2,6/2,6
Technische Daten:
| Größe | S | M | L | XL |
|---|---|---|---|---|
| Gewicht | 25 kg | |||
| Zul. Gesamtgewicht | 150 kg | |||
Fahrverhalten und Performance
Schwingt man sich auf das VUCA EVO AM 2, nimmt man eine aufrechte und bequeme Sitzposition ein. Will man die Motorunterstützung einstellen, muss man zur FIT Remote Pure greifen, die sich durch das Bewegen des Rings bedienen lässt. Tritt man in die Pedale und fährt bergauf, erhält man durch die Pinion MGU E1.12-Einheit kräftige Unterstützung, bei der man aber durch die deutlich wahrnehmbaren Motor- und Schaltgeräusche Abstriche machen muss. Durch die kräftige Unterstützung der Getriebeeinheit lässt es sich mit dem BULLS VUCA EVO AM 2 gut klettern und das E-MTB überrollt leicht Unebenheiten des Untergrunds, was für einen komfortablen Uphill sorgt.
Egal, ob man sich für gut geshapte Flowtrails oder für technisch anspruchsvolles Terrain entscheidet: Der Spaßfaktor an Bord des VUCAs ändert sich nicht. Auch wenn man auf Flowtrails durch das hohe Gesamtgewicht etwas eingebremst wird, bietet das VUCA ein noch relativ wendiges und aktives Handling. Für moderate Trails besitzt es eine ausgewogene Balance aus gleichmäßiger Gewichtsverteilung und genug Fahrwerksreserven. Im direkten Vergleich mit den Pinion-Bikes von ROTWILD und SIMPLON besitzt das VUCA das umgänglichste Handling, da es die Lenkimpulse des Fahrers vorhersehbar umsetzt.
Auf anspruchsvollen Abfahrten geraten die anfängliche Balance und das einsteigerfreundliche Handling etwas aus dem Gleichgewicht. Zwar lässt sich mit gut dosiertem Körpereinsatz das Heck durch verwinkelte Tech-Sektionen präzise manövrieren. Will man jedoch das Maximum an Highspeed-Abfahrts-Performance aus dem VUCA herauskitzeln, muss man besonders aktiv werden und den Oberkörper mit viel Selbstbewusstsein Richtung Lenker verlagern, um Druck und Traktion unter dem Vorderrad aufzubauen. Auch in Steinfeldern schaukelt sich das Bike etwas auf und wird unruhig. Wer nicht mit Nerven aus Stahlseilen zur Welt gekommen ist, kann das Tempo dank der verbauten Shimano XT-Bremsen zuverlässig rausnehmen und es ruhiger angehen lassen.
Bei der Reifenwahl leistet sich BULLS jedoch einen Fehlgriff. Der MAXXIS Minion DHF an der Front und der MAXXIS Minion DHR II am Heck kommen beide in der dünnen EXO-Karkasse, die selbst auf normalen Touren wenig Pannenschutz bietet. Das BULLS VUCA EVO AM 2 eignet sich für sportliche Tourenfahrer, die auf die Wartungsfreundlichkeit der Pinion MGU E1.12-Einheit setzen und mit großem Akku lange Touren bewältigen wollen. Das hohe zulässige Gesamtgewicht von 150 kg lassen dem Fahrer viel Spielraum in der Gepäckwahl und die Ausstattung mit Lichtanlage unterstreicht den Touren-Charakter des E-MTBs.
BULLS Copperhead AM 5 2025: Alltagstauglichkeit trifft auf Sportlichkeit
Auch E-MTB Fullys werden nicht selten im Alltag genutzt. Mit dem neuen Copperhead Evo AM 5 reagiert Bulls konsequent und verpasst dem Verkaufsschlager eine ganze Reihe praktischer Features: Integriertes Rück- und Kurvenlicht und eine neue Monkey-Link-Schnittstelle für Smartphone oder einen großen Scheinwerfer sind die Highlights. Aber auch abseits davon hat das neue Bulls mit seinem bescheidenen Vorgänger nicht mehr viel gemein.
Der Hauptrahmen ist jetzt aus Carbon, der Hinterbau setzt statt klassischem Viergelenker auf eine einteilige Schwinge mit tief liegender Anlenkung. Im Unterrohr steckt der neue Bosch CX samt dem Top-Akku Powertube 800. Die Ausstattung am Topmodell Copperhead Evo AM 5 lässt mit XT-Schaltung, einteiligem Carbon-Cockpit und Lyrik-Ultimate-Gabel kaum Wünsche offen.
Der Bosch CX Motor
Mit 600 Watt und 85 Newtonmetern hat der CX dieselben Leistungsdaten wie sein Vorgänger. Bei den Softskills konnte Bosch aber nochmal deutlich nachlegen: Feineres Ansprechverhalten, weniger Tretwiderstand und weniger Motorgeräusch. Der neue 800er im Bulls ist hier besonders gut. Mehr geht kaum.
Die Kombination aus Mini-Remote und System-Controller am Bulls Copperhead Evo AM 5 ist minimalistisch. Dank der neuen Monkey-Link-Schnittstelle kann man aber unkompliziert ein Handy vor den Lenker packen, induktiv laden und mit der Bosch-App als weiteren Screen nutzen.
Die Reichweite liegt mit dem großen Bosch-Akku klar über dem Durchschnitt. Nur echte Exoten können Boschs 800er Akku in unseren Reichweiten-Tests noch überbieten.
Geometrie und Fahrgefühl
Zugunsten von Alltags- und Tourentauglichkeit hat Bulls das Copperhead Fully wenig extrem gezeichnet. Der Lenkwinkel ist eher steil, der Sitzwinkel flach. Kurze Kettenstreben sollen ein agiles Handling bringen. Auffällig: Trotz hohem Stack sitzt man wegen des flachen Sitzwinkels und niedrigen Lenkers etwas sportlich-gestreckt auf dem Bulls. Ein anderer Lenker mit mehr Rise würde ein spürbares Plus beim Komfort bringen.
Ausstattung
Rockshox’ Top-Gabel Lyrik Ultimate, Shimano XT-Schaltung, Lenker-Vorbau-Einheit aus Carbon: Auf den ersten Blick wirkt das Bulls wie ein echter High-End-Bolide. Der Blick ins Detail offenbart aber ein paar Sparmaßnahmen, vor allem beim Dämpfer, und den Laufrädern sowie der Tele-Stütze der Eigenmarke Rumble. Funktional sind die Teile aber top. Das einzige was wirklich stört ist günstige Schwalbe-Magic-Mary-Reifen. Die teureren Modelle bieten gerade bei Nässe spürbar mehr Grip und Fahrsicherheit.
Fahrtest
Auf dem Bulls sitzt man eher so, wie man es von klassischen Sport-Tourern kennt. Der flache Sitzwinkel lässt das Rad lang wirken und soll prinzipiell im Flachen die Handgelenke entlasten. In Kombination mit der Lenker-Vorbau-Einheit ist leider das Gegenteil der Fall. Das zu tiefe und nicht anpassbare Cockpit ist an einem Bike dieser Kategorie völlig fehl am Platz. Wer es komfortabel mag, sollte auf einen klassischen Lenker umrüsten.
Immerhin: Wird’s bergauf anspruchsvoll, bringt das Carbon-Cockpit viel Druck auf die Front. Die günstigen Schwalbe-Reifen mit harter Gummimischung geizen aber auffällig mit Grip. Wer ernsthaft ins Gelände will, sollte ein Upgrade einplanen. Punkte bringen dagegen der feinfühlige und reichweitenstarke Bosch-Motor und der gute Hinterbau. Das Vorderrad steigt beim Bulls trotz moderater Kettenstreben kaum.
BULLS Sonic EVO AM SL1: Das leichte E-MTB
Das Sonic EVO AM SL von Bulls bot 2022 eine außergewöhnliche Ausnahme. Mit großem 725er-Akku und klassischen Shimano-Motor brachte das Bike schlanke 21,5 Kilo auf die Wage. Und das für gut 5000 Euro! Eigentlich waren solche Kombinationen der absoluten Highend-Liga vorbehalten. Das Bike drang damit direkt in die Herzen der EMTB Leser: Das Bulls Sonic EVO AM SL 1 belegte Platz 1 bei der Wahl zum E-Tourenbike des Jahres 2022!
Update für 2024
Geblieben ist das edle und leichte Carbon-Chassis, in dessen Unterrohr die große, aber leichte Batterie eingelassen ist. Doch durch andere Federelemente wurde der Federweg von 140 auf 160 Millimeter aufgebohrt. Außerdem wurden die zahmen Nobby-Nic-Reifen gegen stark profilierte Magic Mary getauscht.
Technische Daten
- Motor: Shimano EP6, 85 Nm max. Drehmoment
- Akku: 725 Wh (entnehmbar)
- Rahmenmaterial: Carbon
- Federweg: 160 / 160 mm
- Laufradgröße: 29 Zoll
- Preis: 5199 Euro
- Gewicht: 23,1 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung, ohne Pedale)
- Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg (Herstellerangabe)
Der Shimano EP6 Motor
Dieser günstigere Motor ist optisch mit EP801 und EP8 identisch, hat aber kein Magnesiumgehäuse. Das macht ihn rund 300 Gramm schwerer als die 8er-Serie. Leider ist er auch in Sachen Leistung nicht mit dem EP801 auf Augenhöhe.
Ein Teil des Geheimnisses des geringen Gewichts des Bulls Sonic Evo AM SL ist die Batterie. 725 Wattstunden liefert der Akku, bei einem Gewicht von 3,55 Kilo. Das ist ein richtig starker Wert. Der Akku wird nach seitlich/oben aus dem Unterrohr genommen. Dafür braucht man weder Schlüssel noch Werkzeug.
Geometrie
Trotz geändertem Federweg hat sich die Geometrie des Sonic Evo AM SL 1 kaum verändert. Heißt: Der Charakter bleibt eher tourenorientiert, ein echtes Enduro ist das Bike also trotz des 160er-Hubs nicht. Der Lenkwinkel fällt dafür zu steil, der Radstand zu kurz aus. So bleibt das Bike handlich und ausgewogen und macht auch bei gemäßigter Fahrweise eine gute Figur.
Ausstattung
Vergleicht man das neue 2024er-Modell des Evo AM SL1 mit dem Bike von 2022, ist die Ausstattung bei identischem Preis etwas schwächer geworden. Nicht nur das Downsizing beim Motor, auch bei den Bremsen und der Schaltung greift Bulls etwas weiter unten ins Shimano-Regal. Das günstige Rockshox-Fahrwerk weicht Federelementen von SR Suntour.
Fahrtest
Aufsitzen und wohlfühlen - das trifft auf das Bulls Sonic Evo AM SL 1 noch immer zu! Der Verzicht auf Extremwerte bei der Geometrie macht die Sitzposition und auch das Fahrverhalten ausgewogen und neutral. Im Uphill setzt sich der unkomplizierte Charakter fort, erst in sehr schwierigen Sektionen setzt der etwas schwächere Motor der Steigfähigkeit Grenzen.
Auch in der Abfahrt braucht es keine lange Eingewöhnungszeit. Das Handling des Bulls ist intuitiv und ausgewogen, ein gelungener Kompromiss aus Laufruhe und Agilität. Hinter dem Lenker des Sonic Evo AM SL 1 braucht man sich weder vor verwinkelten Pfaden, noch ruppigen Passagen fürchten. Enduro-Feeling kommt so nicht auf, trotz 160 Millimeter Federweg.
BULLS Kinderfahrräder: Sicherheit und Spaß für die Kleinsten
BULLS Tokee 20”: Das Mountainbike für junge Abenteurer
Mit dem Tokee 20” versucht sich Bulls im klassischen Kinder MTB-Segment. Die langen Kettenstreben sorgen für Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit. Das Tokee 20” fühlt sich mit seiner Ausrichtung im Gelände am aller wohlsten. Leichte Singletrails machen damit richtig Spaß. Bei den Anbauteilen setzt Bulls auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.
Gewicht & Ausstattung
Wenn Kinder bei der Kaufentscheidung mitwirken, wird eine Federgabel oft zur Bedingung. Leider funktionieren diese beim niedrigen Gewicht der Kinder nicht immer tadellos. Die SR Suntour Gabel im Tokee 20” ist typisch in dieser Preisklasse. Leider lässt sie sich nur bedingt auf das Fahrergewicht anpassen.
Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Ace of Pace Reifen fallen mit 2 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.
Bei Kinder Mountainbikes müssen sich die Bremsen mit wenig Handkraft bedienen lassen. Die V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und technisch extrem simpel. Das ist für Kinder Mountainbikes meist zweckmäßig. In den Punkten Dosierbarkeit und Bremspower sind sie jedoch den Scheibenbremsen unterlegen.
Je mehr Ritzel die Kassette hat, desto hochwertiger ist die Schaltung. Mit sieben Gängen erfüllt die Shimano Schaltung am Tokee 20” ihren Zweck, lässt aber noch Luft nach oben. Mit 243 % fällt diese beim Tokee 20” relativ gering aus. In steileren Anstiegen wird es für Kinder schwer werden die Kurbel noch rum zu bekommen.
Größeneinschätzung & Ergonomie
Der Hersteller empfiehlt keine exakte Größe. Nach einem Blick auf die Geometrie sagen wir pauschal: zwischen 115 und 130 cm Körpergröße sollte das Tokee 20” passen.
BULLS Racer Street 27,5: Das vielseitige Kinderrad für Alltag und Sport
Test: Alltagstauglich oder sportlich? Das muss auch am Kinderrad kein Gegensatz sein, wie Bulls mit dem Bulls Racer Street beweist. Mit dem Racer Street 27,5, das Bulls als Sondermodell für Zweirad Stadler fertigt, steht ein wirklich vielseitiges Kinderrad zur Verfügung. Es vereint Alltagstauglichkeit mit sportlichem Potenzial, wobei für den Geländeeinsatz nur die Schutzbleche demontiert werden müssen.
Sportliche Aspekte
Bulls ist es gelungen, schon wirklich kleinen Fahrern die Vorzüge eines modernen MTBs zugänglich zu machen. Mit 34 cm kurzem Sitzrohr wendet sich das Racer Street an Grundschulkinder; für Größere bietet der Sporthersteller das Modell in einer etwas anderen Rahmenform mit 41, 46 und 51 cm Rahmenhöhe an. Die kindgerechte Geometrie mit hoher Front sorgt dafür, dass auch Ungeübte gut mit dem Hardtail zurecht kommen, wobei das Bulls die aufrechte Sitzhaltung auch der langhubigen Federgabel verdankt. 100 mm Federweg sind für diese Rad-Kategorie fast schon zu üppig; allzu viel Druck bringt man hier nämlich kaum aufs Vorderrad.
Typisch Mountainbike sind die 27,5 Zoll großen Laufräder, deren breite Reifen sich mit kräftigem Profil auf lockerem Untergrund festkrallen. Angesichts der kleinen Rahmenhöhe würde man allerdings auch bei „altmodischen“ 26-Zoll-Rädern nicht die Nase rümpfen. Wie an Allround-Mountainbikes üblich, multiplizieren sich sieben Ritzel hinten und drei Kettenblätter vorne zu einem durchaus umfangreichen Übersetzungsspektrum, das bei Steigung wie Gefälle geeignete Gänge bietet.
Alltagsnutzen
Dennoch geizt das Racer Street nicht mit Alltagsnutzen. Bulls montiert eine Lichtanlage mit ausfallsicherem Nabendynamo ebenso wie einen schön am Hinterbau montierten Parkständer, und auch Schutzbleche sind dran. Wird das Bulls also offroad genutzt, sind keine Bleche im Weg, und verkehrssicher ist es dann immer noch.
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