Fischer E-Bike Test: Ein detaillierter Überblick

In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die E-Bikes von Fischer. Dabei werden verschiedene Modelle, ihre Leistung und Ausstattung sowie die Vor- und Nachteile beleuchtet. Fischer E-Bikes sind bekannt für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ihre Verfügbarkeit in Baumärkten und Supermärkten.

Besondere Testbedingungen für das günstige Fischer E-Bike

Fest steht auch: Mit unserer standardisierten Testprozedur würden wir bei diesem Experiment scheitern. Würden wir das Fischer E-Bike jedoch gemäß seiner Bestimmung auf befestigten Waldwegen fahren, wäre die Suche nach Fahrspaß und Grenzbereich vergebens. Unsere Wahl fiel auf die Bosch E-MTB-Challenge beim BIKE-Festival in Riva. Hochprozentige Anstiege, von Geröll übersäte Abfahrten und das Ganze im Renntempo - keine Frage: Hier kommt das Material an seine Grenzen. Der Mensch auch? Deswegen musste etwas Anspruchsvolleres her.

Die Herausforderung: Bosch E-MTB-Challenge in Riva

Zurück in Riva stehe ich unter dem Startbogen. Der Transponder ist montiert, das Kartenmaterial im Rucksack verstaut. Die erste Stage ist noch nicht erreicht, da liegen bei mir schon die Nerven blank: Jede noch so kleine Unebenheit meint der Hinterbau mit einem jämmerlichen Quietschen kommentieren zu müssen. Da ruft der Sprecher auch schon meine Startnummer auf und schickt mich auf die Transferstrecke zur ersten Stage. „Na toll, das fängt ja gut an“, maule ich vor mich hin. „Hätte ich der Karre neben gröberen Reifen mal besser auch ein paar Tropfen Öl spendiert“, tadle ich mich selbst. Aber immerhin stimmt die Sitzposition.

Am Start angekommen, staune ich nicht schlecht. Hätte ich besser mal einen Blick in die Karte geworfen - dann hätte ich gewusst, dass die bevorstehende Stage einen nicht unerheblich hohen Uphill-Anteil für mich und das Fischer bereithält. Ich will noch schnell meine Schoner zurechtzupfen, da gibt mir der Kommissär schon das Start­signal. Unter tobendem Surren schiebt mich der 80 Nm starke Motor in den Anstieg hinein. Jetzt muss ich mir gut überlegen, auf welche Sattelhöhe ich mich festlege. Auf das Rauf und Runter per Knopfdruck muss ich heute mangels Teleskopstütze verzichten. Ich entscheide mich für die goldene Mitte. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Übersetzung und Gewicht bremsen das Fischer E-Bike

Mit bebendem Puls und triefenden Handflächen warte ich auf meinen Start. In 30-Sekunden-Abständen schickt uns der Streckenposten auf den Kurs. Die Wertungsprüfungen werden im Blindflug ohne Training absolviert. Ehe ich mich versehe, bin ich an der Reihe. Unmittelbar vor mir bäumt sich eine mächtige Geröllrampe auf. Mich dagegen lässt der Technik-Gag im eigenen Schweiß baden. Wie von Geisterhand verweigert mir der Bafang-Mittelmotor seine Unterstützung, sobald ich den Schalthebel betätige. Dieser Mechanismus ist gewollt und soll die Schaltung langfristig schonen, erfahre ich im Nachhinein.

Bei jedem Schaltvorgang will das 24,5 Kilo schwere Fischer E-Bike mit reiner Muskelkraft in Schwung gehalten werden. Aber auch die stramme Übersetzung (11-42) mit großem 38er-Kettenblatt stellt rigorose Anforderungen an die Beinmuskulatur. Technische Schlüsselstellen, die man sonst im Schlaf hinaufschaukelt, verwandeln sich so in Schiebepassagen. Angefressen rolle ich durch die Zeitnahme.

Auch wenn sich das E-Fully um 2500 Euro in Sachen Handling, Traktion und Steigfähigkeit ganz passabel schlägt, raubt die Motorcharakteristik dem E-Bike bergauf die gesamte Geländetauglichkeit. Die nächsten Stages stellen bis auf kurze Gegenanstiege ausschließlich die Downhill-Qualitäten meines Gefährten auf die Probe. Und genau an dieser Stelle muss man unserem Versuchskaninchen ein Lob aussprechen: egal, ob kleinere Drops, Spitzkehren oder wildes Highspeed-Geknatter - das Fischer E-Bike überstand diese Herausforderungen bis auf einen Platten ohne Schaden. So hatte ich mir die erste Stage meiner E-Racing-Karriere nicht vorgestellt.

Jeden Schlag, den die mickrige Gabel vom unerbittlichen Gardasee-Geröll empfängt, scheint sie fast ungedämpft an meine Handgelenke weiterzuleiten. Vom hysterischen Gehüpfe des Hinterbaus ganz zu schweigen. Die wilde Eigendynamik des Fischer nimmt meine gesamte Konzentration in Anspruch. Die Angst vor dem Einschlag im scharfkantigen Schotter hängt mir ständig im Nacken. Ein Gefühl, das sich durch die schwache Bremsanlage nur noch verstärkt. Selbst, wenn man aus den Stoppern mit zwei Fingern die nötige Bremskraft herauswürgen will, nuckeln die Beläge nur zahnlos an den unterdimensionierten Bremsscheiben. Es ist später Nachmittag, als ich komplett durchgeschüttelt das Ziel der E-MTB-Challenge erreiche.

Ich schmeiße mich auf eine Wiese am See, strecke Beine und Arme von mir. Alles schmerzt. Die Schultern. Die Handgelenke. Die Oberschenkel. „Und“, fragt Fotograf Thomas Weschta, „alles glücklich überstanden?“ Ich überlege: „Eher nur überstanden.“

Vor- und Nachteile der Fischer E-Bikes

Hier sind einige allgemeine Vor- und Nachteile, die oft in Verbindung mit Fischer E-Bikes genannt werden:

  • Vorteile:
    • Günstiger Preis
    • Solide Grundausstattung
    • Breite Modellauswahl
  • Nachteile:
    • Hohes Gewicht
    • Eingeschränkter Komfort
    • Mängel bei sicherheitsrelevanten Bauteilen möglich

Modelle im Fokus: Eine Übersicht

Fischer bietet eine breite Palette an E-Bikes für unterschiedliche Einsatzzwecke. Hier eine Übersicht einiger beliebter Modelle:

  • Montis 5.0i: Ein sportliches E-Bike im Mountainbike-Stil, ideal für Pendler und Wochenend-Abenteurer. Ausgestattet mit einem Mittelmotor (50 Nm) und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
  • Cita Er 1804: Ein funktionales City-E-Bike mit leichtem Rahmen und einfacher Bedienung. Der 36-V-Akku bietet eine Reichweite von bis zu 80 km.
  • Montis EM 1724.1: Ein E-Mountainbike mit solider Leistung und angenehmem Fahrkomfort. Ideal für Einsteiger, die ein zuverlässiges und erschwingliches E-Mountainbike suchen.
  • Viator 2.0: Ein robustes E-Bike mit einem herausnehmbaren Akku und einem stabilen Alurahmen. Geeignet für lange Touren und den täglichen Gebrauch.

ADAC Test E-Bikes: Was können günstige Tiefeinsteiger?

Der ADAC prüfte zehn preiswerte E-Bikes auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit und Schadstoffe.

Fischer E-Bike Cita 2.2i: Tiefeinsteiger Pedelec 2024

Das einzige Pedelec im Test mit einem Mittelmotor bietet eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.

ADAC Testurteil: 2,5 (befriedigend)

Allgemeine Daten:

  • Preis: 1949 Euro
  • Gewicht: 28,8 kg
  • Motor: Bafang Mittelmotor
  • Schaltung: 3-Gang-Nabenschaltung
  • Akku-Kapazität: 522 Wh
  • Reichweite: 84 km (ADAC R200)

Testergebnisse im Detail

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Testergebnisse verschiedener Tiefeinsteiger-Pedelecs im ADAC Test:

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil Fahren Sicherheit und Haltbarkeit Antriebssystem und Motor Handhabung Schadstoffe in den Griffen und Sattel
Deruiz E-Bike Quartz, 28 Zoll Trekking Elektrofahrrad 1399 2,5 2,2 1,8 3,2 3,0 2,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i 1949 2,5 2,6 2,6 2,3 2,6 2,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.21 1599 2,8 2,6 2,6 3,6 2,3 1,0

Einkaufshilfe für den Fischer-E-Bike-Test oder Vergleich

Fischer bietet viele verschiedene E-Bike-Arten für jedes Terrain an. Verkauft werden beispielsweise City-Bikes, Trekking-Bikes und Mountainbike-Modelle. Fischer-E-Bikes gehören zu den günstigeren Vertretern auf dem E-Bike-Markt. Die Fahrradmarke ist bekannt dafür, dass ihre E-Bikes auch in Baumärkten und Supermärkten erworben werden können.

Welche Kategorien von Fischer-E-Bikes gibt es?

Fischer produziert unterschiedliche E-Bikes, die sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen:

  • Mountainbike (MTB): Robuste Bauweise, geländetauglich, starker Motor, hohe Reichweite.
  • Trekking: Ausgelegt für lange Strecken, integriertes Gepäckträgersystem, komfortabel.
  • City: Leichtes und wendiges Design, starker Antrieb, hohe Reichweite für die Stadt.
  • SUV / ATB: Starke Motorisierung, geländetauglich mit breiten Reifen und Federgabel.
  • Retro: Aufrechte Sitzposition im nostalgischen Retro-Stil.
  • Klapprad: Kompakt zusammenfaltbar für platzsparenden Transport.
  • Lastenrad: Spezielle Rahmenkonstruktion für den Transport schwerer Lasten.

Welche Akku-Arten gibt es von Fischer-E-Bikes?

Fischer-E-Bike-Akkus gibt es in drei verschiedenen Ausführungen:

  • Gepäckträger-Akku: Leichte Montage und Abnahme, Schwerpunkt verlagert sich zum Heck.
  • Akku am Unterrohr: Niedriger Schwerpunkt, bessere Stabilität beim Fahren.
  • Integrierte Akkus im Fahrradrahmen: Geschützt bei Stürzen und vor Umwelteinwirkungen, niedriger Schwerpunkt.

Welches Zubehör ist sinnvoll für ein Fischer-E-Bike?

Um mit Ihrem neuen E-Bike eine Tour zu unternehmen und die Natur zu genießen, dürfen ein paar wichtige Zubehörartikel nicht fehlen. Die Firma verkauft Fischer-E-Bike-Zubehör, das genau auf die Fahrrad-Modelle zugeschnitten ist. Auf der Suche nach Ersatzteilen, Accessoires und praktischen Lösungen für den Transport oder die Beleuchtung sollten Sie dort vorbeischauen. Sie finden hier beispielsweise Folgendes:

  • Minipumpe inklusive Flickzeug
  • Smartphonehalter mit Lautsprecher
  • Kinderanhänger
  • Fahrradschlösser
  • Helme für Herren, Damen und Kinder
  • Leuchtensets
  • passende Körbe und Gepäckträgertaschen

Worauf sollte ich beim Kauf eines Fischer-E-Bikes achten?

  • Akku und Reichweite: Die Akkukapazität in Wh und die Reichweite in km sind entscheidend.
  • Motor und Motorleistung: Fischer bietet unterschiedliche Motoren an, wobei die Motoren von Markenqualität und daher solide und leistungsstark sind.
  • Rahmen und Laufradgröße: Die Rahmenhöhe und die Laufradgröße sind entscheidende Faktoren, da sie in jedem Fall stimmen müssen, damit Sie ideal mit dem E-Fahrrad von Fischer zurechtkommen.
  • Andere Komponenten: Neben der reinen Optik, die auch gefallen muss, gehören dazu die Beschaffenheiten der anderen Fahrradteile.

Wie gut sind Fischer-E-Bikes im Vergleich?

Ein Fischer-E-Bike ist günstig, vor allem im Vergleich zu Modellen anderer Anbieter. Beheimatet im pfälzischen Rülzheim, bietet Fischer auch 2025 eine sehr breite Pedelec-Palette in solider Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis an. Der durchweg mit Markenkomponenten bestückte Alu-Rahmen ist robust, gut verarbeitet und in komfortabler Geometrie aufwartend.

Auf Waldwegen hat die Federgabel moderate Unebenheiten sicher im Griff. Auch die Federsattelstütze absorbiert zielstrebig und schont das Gesäß wirksam. Mit knapp 30 kg ist das Bike keine Kletter-Gämse, dampft aber in der Boost-Stufe (4/4) beherzt und kraftvoll-leidenschaftlich auch steileres Terrain hinauf. Die gut dämpfenden Reifen fühlen sich auf feinem Schotter am wohlsten - und überzeugen auf Asphalt mit geringem Rollwiderstand. Bergab vermisst man einen Tick mehr Rahmensteifigkeit, um auch mit Gepäck schwungvoll in engere Kurven einzubiegen.

Wie schneiden die E-Bikes von Fischer im professionellen Testumfeld ab?

Die Beurteilungen der Testmagazine driften im Fall Fischer auseinander. Den Härtetest am Prüfstand der Stiftung Warentest konnten die preiswerten Baumarkt-Pedelecs bislang nicht bestehen - durchgefallen sind sie wegen Sicherheits- bzw. Materialmängel. Einschlägige Radmagazine verzichten auf umfassende Belastungstests und setzen den Schwerpunkt vielmehr auf Fahreigenschaften, Ausstattung und Komfort.

Hauptschmerzpunkt, und darin sind sich die Tester fast durch die Bank einig, bleibt aber das hohe Gewicht der Fischer-Pedelecs, ebenso bei hohem Tempo auftretendes Flattern des Rads bei manchen Modellen mit tiefem Einstieg. Beim Motor setzt Fischer auf günstige Fabrikate von Bafang. Die aktuellen Antriebseinheiten ziehen durchaus kräftig, aber weniger harmonisch als die teuren Bosch-Aggregate.

Worauf beim Kauf von Fischer-Pedelecs besonders achten?

Fischer-Fahrräder werden meist vormontiert im Karton an die Kunden übergeben. In der Regel müssen noch die Pedale angeschraubt und der Lenker in die richtige Position gedreht werden, was kaum technisches Geschick erfordert. In den Netzbewertungen ist aber immer wieder davon die Rede, dass Bremsen und Schaltung nicht ordnungsgemäß eingestellt sind. Dann muss entweder der Vor-Ort-Service von Fischer bestellt oder die nächstgelegene Fahrradwerkstatt aufgesucht werden.

Wo gibt es Ersatzteile für Fischer-Fahrräder?

Ersatzteile können über den Onlineshop des Herstellers geordert werden, gelistet werden sie in der der Rubrik Fahrradzubehör. Zu beachten ist jedoch, dass über den Onlineshop für gewöhnlich nur einfache Anbau- und Verschleißteile bezogen werden können. Teile von Drittherstellern, z. B. Lager, Schaltungen oder Bremsen, umfasst das Ersatzteilsortiment nicht. Seit einiger Zeit bietet Fischer auch einen Vor-Ort-Reparaturservice an, der über die Kundenhotline beauftragt werden kann.

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