Elektromobilität liegt voll im Trend. Die Unterhaltskosten sind niedrig und die Fahrzeuge sind zudem umweltschonend, besonders dann, wenn Du sie mit Strom aus erneuerbaren Energien lädst.
Grundlagen und Vorteile von Elektrorollern
Wenn Sie einen Elektroroller erwerben, investieren Sie in weit mehr als nur Mobilität. Es geht auch um Ihre Lebensqualität. Unsere E-Roller, ob E-Moped, E-Chopper oder Elektromofa, sind perfekt für den urbanen Raum, um Verkehrsstaus zu umgehen. Sie bieten eine schnelle, sichere und umweltfreundliche Reise zur Arbeit oder für Freizeitausflüge. Fahren Sie emissionsfrei und genießen Sie die niedrigen Betriebskosten von weniger als einem Euro pro 100 Kilometer.
Kosten und Leistung
Momentan ist der Preis eines E-Scooters zwar noch deutlich höher als der eines Motorrollers mit ähnlichen Leistungswerten. Dies liegt an der hochwertigen Akku-Technologie. Zudem nehmen die Ladezeiten mehr Zeit in Anspruch als das Auftanken und auch die Reichweite liegt in der Regel unter der eines Benzin-Modells. Daher erweisen sich Elektroroller besonders für den Stadtverkehr als günstig: Die Strecken sind meist relativ kurz, sodass Du mit den üblichen Reichweiten zwischen 30 und 100 km auskommt. Von der Höhe der Ladekapazität in Amperestunden (Ah) hängen Reichweite und Durchzugskraft ab.
Akkutypen und Ladezeiten
Die meisten E-Roller werden entweder mit Blei- oder Lithium-Akkus angetrieben. Letztere sind zwar etwas kostspieliger, dafür aber deutlich leichter und punkten zudem mit kürzeren Ladezeiten. Neben der Reichweite solltest Du vor dem Kauf eines E-Rollers auch auf die Ladezeit achten. Diese liegt, je nach Roller, zwischen 4 und 7 Stunden. Fährst Du beispielsweise morgens zur Arbeit und abends wieder zurück, ist die Ladezeit meist kein Problem.
Ladeinfrastruktur
Generell solltest Du vorher prüfen, wie gut die Lade-Infrastruktur in der jeweiligen Gegend ausgebaut ist. Zwar können die Akkus meist an handelsüblichen Steckdosen aufgeladen werden, doch auch das ist an vielen Orten nicht ohne Weiteres möglich.
Modellvielfalt und Geschwindigkeiten
Sehr einfach aufgebaute und günstige Elektroroller gibt es zum Beispiel von der Firma Forca. Sie sind sehr kompakt und lassen sich zumeist zusammenklappen. Einige Modelle sind mit einem Sattel ausgestattet, andere sind als Stehroller konzipiert. Trotzdem erreichen sie Geschwindigkeiten von 20 bis 45 km/h. Bis 25 km/h reicht eine Prüfbescheinigung aus, darüber ist ein Führerschein der Klasse B oder AM notwendig. Allerdings befinden sich auch einige Roller ohne Betriebserlaubnis im Sortiment.
Leistung und Motorisierung
Größere Roller, die in ihrer Optik eher den Motorrollern gleichen und auch deren Alltagstauglichkeit bieten, haben meist eine Leistung von über 1 kW. Sie erreichen Geschwindigkeiten von 25 bis 45 km/h. In flachen Regionen bist Du in der Regel schon mit 2 kW ausreichend motorisiert. Musst Du häufiger Steigungen bewältigen, solltest Du ein Exemplar mit etwas höherer Leistung kaufen, zum Beispiel Elektroroller des Herstellers Kreidler. Mit einigen Modellen - unter anderem mit den Rollern der L-Reihe von Kumpan Electric - lassen sich auch 2 Personen befördern.
Zusätzliche Informationen und Services
Mit einem voll aufgeladenen Akku, einem Ladegerät und einer gültigen Fahrerlaubnis sind Sie sofort fahrbereit. Profitieren Sie von unserer Expertise als Direktvertrieb und erhalten Sie höchste Qualität und Preisvorteile direkt von den Herstellern.
E-Scooter-Sharingdienste im Vergleich
Der Sommer 2019 war der Sommer der E-Scooter und auch drei Jahre später ist Micro Mobility ein großes Thema. Die elektrisch angetriebenen Roller mit Straßenzulassung sind aktuell für Preise zwischen 200 und 2.000 Euro zu kaufen (CHIP-Bestenliste), zudem gibt es viele Sharing-Anbieter, bei denen man die Scooter für Einzelfahrten per App mieten kann.
Überblick über getestete Anbieter
Die Platzhirsche unter den Sharing-Diensten für E-Scooter sind momentan Lime, Bird, Voi und Tier. Auch die E-Scooter von Bolt, die es noch nicht lange in München gibt, wurden von unseren Testern unter die Lupe genommen. Mit Tier ist auch eine deutsche Marke im E-Scooter-Geschäft. Zudem war das estnische Mobilitätsunternehmen Bolt im Test vertreten, deren Elektroroller man mittlerweile in zahlreichen europäischen Städten mieten kann.
Zwischen den bestehenden E-Scooter-Sharingdiensten gibt es Unterschiede bei der Zahlungsmethode, den Kosten - und natürlich bei den Scootern selbst. Das haben wir in unserem Test rund um das CHIP-Büro und an den Steigungen des Nockherbergs herausgefunden. Im Allgemeinen sind die Unterschiede jedoch eher klein, folglich sind die Abweichungen der Noten eher fein und alle Anbieter im Gesamtbild zufriedenstellend.
Testergebnisse der E-Scooter-Sharingdienste
Die E-Scooter vom Sharingdienst Lime erzielten in unserem Test die beste Wertungen und schafften es so zu unserem Testsieger. Mit einer sehr guten Leistung in puncto Sicherheit und Fahrverhalten und der Note „gut“ für die Ausstattung, sowie Verfügbarkeit und Preis bekam der Anbieter die Gesamtwertung sehr gut (1,5).Mit Blick auf die Sicherheit fiel auf, dass der Bremsweg der kürzeste ist und bei einer Vollbremsung die Vorderreifen nicht blockieren, was das Unfallrisiko erheblich reduziert. Auch die Ausleuchtung erhielt im Test die beste Wertung. Leider verfügen die Lime-Scooter nicht über einen Blinker. Dieser wäre besonders auf viel befahrenen Straßen von Vorteil.
Zum Preistipp schafften es die E-Scooter von Bolt. Sie bekamen im Test die Note „sehr gut“ (1,6) und folgten somit dicht auf den Testsieger. In der Preiskategorie erhielt der Anbieter die Bestnote 1,0. Die große Besonderheit bei Bolt ist, dass man nichts für die Entsperrung des Scooters bezahlen muss.
Die E-Scooter vom Sharingdienst Tier glänzten mit der „besten Ausstattung“ und der Bestnote „1,0“ in der respektiven Kategorie. Und auch in der Testkategorie Sicherheit schnitt Tier „sehr gut“ (1,0) ab. Zusätzlich punkten konnte der Dienst mit einem Blinker, die Ausleuchtung jedoch ließ auch hier zu wünschen übrig.
Details zu Lime
Das Mobilitätsunternehmen Lime ist der weltweit größte Anbieter für Leih-E-Scooter. Seit 2019 versorgt der US-Amerikanische Sharingdienst auch deutsche Städte. Folglich können Sie für 5,99 Euro im Monat die Scooter immer gratis entsperren und das von Ihnen gewählte Fahrzeug für 30 Minuten statt 10 Minuten kostenlos reservieren. Lime ist der einzige Sharingdienst, der einen Tagestarif anbietet.
Die Einschätzung der Tester ergab, dass Lime im Raum München mit Abstand den größten Ausleihbereich hat und als einziger Anbieter auch außerhalb des Stadtkerns auftaucht.
Kostenübersicht
Sämtliche Anbieter verlangen vor jeder Fahrt eine Aktivierungsgebühr beziehungsweise Entsperrungsgebühr. Diese liegt meist bei 1 Euro. Voi fordert nur 0,49 Euro für die Entsperrung und Bolt verzichtet ganz darauf. Beispiel München: Während Voi, Bird und Bolt 19 Cent pro Minute verlangen, zahlen Sie bei Tier 24 Cent und bei Lime sind es sogar 25 Cent.
Tabelle: Vergleich der E-Scooter Sharingdienste (München)
| Anbieter | Entsperrungsgebühr | Minutenpreis |
|---|---|---|
| Lime | 1,00 € | 0,25 € |
| Bolt | 0,00 € | 0,19 € |
| Tier | 1,00 € | 0,24 € |
| Voi | 0,49 € | 0,19 € |
| Bird | 1,00 € | 0,19 € |
Weitere wichtige Informationen
Das Mindestalter für die Benutzung eines E-Scooters beträgt laut E-Scooter-Verordnung 14 Jahre. Allerdings muss jeder, der einen Sharing-Dienst in Anspruch nehmen möchte, mindestens 18 Jahre alt sein.
Aktuelle Elektroroller auf dem Markt
Haben können Sie einen Elektroroller schon ab 200 Euro. In unserem Preisvergleich haben wir alle aktuellen Elektroroller aller Preiskategorien der sechs Top-Hersteller Sixt, Rolektro, Egret One, ELLI, Kumpan Electric und FORCA SPORT.
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