Entdecken Sie die Freiheit und Flexibilität, Ihr Motorrad mitzunehmen, während Sie die Annehmlichkeiten Ihres Wohnmobils genießen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Motorrad-Heckträger für Wohnmobile, einschließlich wichtiger technischer und rechtlicher Aspekte.
Warum ein Motorrad-Heckträger für Ihr Wohnmobil?
Besonders leidenschaftliche Motorradfahrer möchten im Urlaub nicht auf ihre geliebte Maschine verzichten. Wer allein unterwegs ist oder einfach den Motorradsport liebt, der wird irgendwann auf den Gedanken kommen, dass ein motorisiertes Zweirad unterwegs auch recht praktisch und spaßig sein kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Mehr Flexibilität für Tagesausflüge und Erkundungen
- Keine Abhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln
- Möglichkeit, abgelegene und kurvenreiche Strecken zu erkunden
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihr Motorrad oder Ihren Roller sicher zu transportieren. Dazu gehören:
- Heckträger
- Heckgarage
- Anhänger
Technische und rechtliche Voraussetzungen
Die Halter und Plattformen sind je nach Ausführung mit maximal 300 Kilogramm belastbar. Entscheidend ist aber nicht die theoretische Belastbarkeit des Trägers, sondern was davon nach Anbau am Fahrzeug übrig bleibt. Hier sind die zulässige Hinterachslast sowie das zulässige Gesamtgewicht maßgeblich.
Bevor Sie sich für einen Heckträger entscheiden, sollten Sie die folgenden Punkte unbedingt beachten:
Achslast
Die Kombination aus Motorradträger und Motorrad oder Roller darf mit der ohnehin schon vorhandenen Achslast des beladenen Wohnmobils die zulässige Achslast nicht überschreiten.
Zulässiges Gesamtgewicht
Das voll beladenen Wohnmobil mit dem Motorradträger und dem Motorrad darf also nicht mehr wiegen, als das zulässige Gesamtgewicht zulässt.
Fahrverhalten
Auch wichtig zu erwähnen ist, dass ein Motorradträger am Heck das Fahrverhalten verändert. Diese einigen hundert Kilo am Heck spürt man bei jeder Kurve.
Zuladung berechnen
Die maximal mögliche Zusatzbelastung der Hinterachse (X). Sie ist nur durch Wiegen der aktuellen Achslast und Abgleich mit der im Fahrzeugschein eingetragenen maximalen Hinterachslast zu ermitteln.
- Radstand (a)
- Abstand zwischen der Hinterachse und dem Schwerpunkt der Ladung (b). Dafür nimmt z. B. Fiedler 45 Zentimeter hinter dem Fahrzeugende an.
Die maximal mögliche Zuladung berechnet sich über die Formel: (x*a)/(a+b)
Achtung: Das Eigengewicht des Trägers zählt zur Zuladung.
Verschiedene Arten von Motorradträgern
Der Markt bietet eine Vielzahl von Motorradträgern für unterschiedliche Bedürfnisse und Fahrzeugtypen. Hier sind einige gängige Optionen:
Heckträger
Motorradträger, die direkt am Wohnmobil befestigt werden, was meist durch eine Verbindung zum Rahmen geschieht.
Heckgarage
Auch in manchen Heckgaragen kann man ein Motorrad oder einen Roller transportieren, dafür gibt es spezielle Systeme.
Anhänger
Ein Anhänger hinter dem Wohnmobil ist besonders geeignet, wenn man mehr als eine Maschine mitnehmen möchte, oder das Motorrad zu schwer für einen am Wohnmobil befestigten Träger ist.
Vorstellung einiger Heckträger Modelle
Hier sind einige Beispiele für Heckträger, die auf dem Markt erhältlich sind:
- Allround Cate Motorrad-Set: Auch hinter sehr kompakten Vans findet ein Motorrad Platz. Der Träger von Allround ist mit bis zu 300 Kilogramm belastbar, beim Mercedes Marco Polo dürfen je nach Ausbaustufe aber nur 160 bis 250 Kilo draufgepackt werden.
- Fiedler: Bis zu 250 Kilo hält der Träger von Fiedler aus. Damit sind auch größere Bikes wie die abgebildete Kawasaki Z 1000 SX hinter dem Campingbus transportierbar. Die Gesamtzuladung des Fahrzeugs ist dann aber schnell überschritten.
- Linnepe Slideport: Um auch bei montiertem Träger zumindest eine Hecktür öffnen zu können, ist der Slideport verschiebbar. Die maximale Belastung des Systems liegt bei 170 Kilogramm.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Beim Kauf eines Motorradträgers gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen:
- Nutzlast: Achten Sie auf die Nutzlast, die ein Motorradträger hat. So variieren die Modelle zwischen 150 kg bis zu 400 kg Nutzlast. Das bedeutet, dass das Motorrad oder der Roller entsprechend der Nutzlast wiegen darf.
- Kompatibilität mit Ihrem Wohnmobil: Dann ist es auch wichtig, für welche Art der Montage das eigene Wohnmobil geeignet ist. Das erfährt man am besten beim Hersteller oder Händler vor Ort.
- Qualität und Verarbeitung: Kompakt, variabel, einklappbar, hochwertig verarbeitet und zudem auch noch leicht, das sind die wirklich positiven Eigenschaften des Motorradträgers VARIO Light der Firma Sawiko.
Alternative: Motorradtransport im Campingbus
Wer noch kein eigenes Wohnmobil hat oder mit dem Gedanken spielt, sich zu verkleinern, kann sich über Campingbusse informieren, bei denen im Innenraum Platz für Motorrad oder Roller ist.
Der Motorrad-Camper "Rocket Moto" ist ausgelegt auf den Transport von bis zu zwei Motorrädern. Dank des elektrischen Hubbetts kann der Laderaum der Garage sehr variabel genutzt werden. Befindet sich das Hubbett in seiner höchsten Position, ist die Stehhöhe im Laderaum mit 1,73 Metern (bei einer Länge von 2,20 Metern) sehr komfortabel bemessen, um ein Motorrad oder andere sperrige Dinge zu verladen.
Sicherheit geht vor
Ein sicher befestigter Rollerträger ist entscheidend für eine problemlose und risikofreie Fahrt. Die mitgelieferten Aufnahmeelemente werden einfach und fest in die vorgesehenen Halterungen des Trägers eingefügt. Für eine optimale Sicherung des Rollerträgers nutzen Sie den mitgelieferten Splint in Verbindung mit der Knebelschraube.
Zubehör für den Motorradtransport
Für Motorräder und Roller gibt es universelle aber auch spezifische Abdeckplanen oder Schutzhüllen, die ein Eindringen von Feuchtigkeit oder Nässe verhindern sollen. Wichtig ist allerdings, dass die Schutzhülle über eine geeignete Befestigungsmöglichkeit verfügt, sodass das Ganze so fest gezurrt werden kann, dass man es nicht unterwegs verliert.
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