Woom Laufrad: Ein Testbericht

Wer Kinder hat, weiß, dass sowohl Puky als auch Woom starke Marken in der Kinderfahrrad-Welt sind. Die Kinderräder glänzen bekanntermaßen mit hervorragender Verarbeitung und Ausstattung. Beide Kinderrad-Marken bieten ein großes Sortiment an Kinderfahrrädern und Laufrädern an und haben ihre Produkte genaustens an die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt. Doch wo liegen die Stärken und Schwächen der beiden Top-Marken Puky und Woom in Sachen Kinderfahrrad und Laufräder für Kinder? Wo liegen die genauen Unterschiede?

Vergleich von Woom und Puky Laufrädern

Wir wollen hier im Detail die bekanntesten und beliebtesten Modelle der beiden Herstellermarken miteinander vergleichen:

1. Woom Laufrad

Wenn wir uns das Laufrad von Woom näher ansehen, dann ist es definitiv die teurere Variante eines Laufrades mit circa 200 Euro. Es ist laut Hersteller für Kinder ab einer Körpergröße von 82 cm optimal und mit einem Gewicht von nur unter 3 kg kaum zu toppen. Der Rahmen ist aus Alu und unterstreicht noch einmal das Leichtgewicht des Produktes.

Leider hat es kein Trittbrett, das den Kleinen das Fahren besonders dadurch erleichtern würde, indem währenddessen die Füße darauf abgestellt werden und somit das Gleichgewicht besser ausbalanciert werden kann. Allerdings kann man es jederzeit im Zubehörshop gegen einen Aufpreis erwerben, als sogenanntes Surfboardtrittbrett. Der Hersteller hat einen Lenkeinschlagsbegrenzer inklusive, was Kinder vor einer häufigen Verletzungsgefahr schützen soll und nochmals die Tauglichkeit für die Kleinsten bestätigt.

Die Aufmachung und Verarbeitung sind deutlich aufwendiger als bei anderen Herstellern, da es sich bei den verbauten Teilen auch um echte Fahrradteile handelt, nur eben kleiner. Das Woom 1 besitzt griffige Luftreifen für extra schnelles Rollen, Alufelgen und einen schmalen Sitz mit griffigem Sitzmaterial.

Was den Sattel von Woom auszeichnet, ist, dass er sehr gut verstellbar ist und sich somit jederzeit an die sich ändernden Proportionen des Kindes anpassen lässt.

2. Puky Laufrad

Bei Puky ist das Puky LRM der Klassiker schlechthin und mit seinem tiefen Einstieg besonders für kleine Anfänger geeignet. Mit 80 Euro ist es auch um einiges billiger als das Woom. Laut Puky ist es ab einer Körpergröße von 85 cm optimal zu nutzen und wiegt 3,5 Kilogramm, die es seinem Stahlrahmen zu verdanken hat.

Das LRM besitzt keine Bremse. Hier gehen die Meinungen weit auseinander, da viele sagen, dass Kinder unter 3 Jahren noch nicht die Koordinationsfähigkeit besitzen, um eine Bremsfunktion optimal steuern zu können. Andere meinen wiederum, dass genau diese Funktion von Anfang an mit dabei sein sollte, da sie ab sofort ein essentieller Begleiter sein wird und schon die Geschicklichkeit der Kleinen trainieren kann. Du willst trotzdem eine Bremse? Mittlerweile gibt es eine Bremse für das Puky LR M, das du nachrüsten kannst.

Was leider einen Nachteil mit sich bringt, ist der Aspekt, dass Puky meistens nur eigene Teile verbaut und somit den Austausch beziehungsweise die Nachrüstung erschwert. Der Lenker vom LRM neigt aber eher zum Überlenken, da Puky wie viele andere Hersteller auch auf einen Lenkeinschlagsbegrenzer verzichtet.

Kinderfahrräder im Vergleich: Woom 3 vs. Puky Youke

3. Woom 3

Unter den Kinderfahrrädern ist das Woom 3 sehr bekannt. Es ist ab circa 300 Euro zu erwerben und genauso außergewöhnlich leicht wie bereits der Laufrad-Vorreiter Woom 1. Außerdem ist es nachweislich perfekt auf die Proportionen der Kinder abgestimmt. Die Bremshebel der vorhandenen Felgenbremse sind farblich hervorgehoben, um ein Verwechseln während des Fahrens und somit einen eventuellen Sturz auszuschließen. Darüber hinaus ist der Wiederverkaufswert relativ hoch, bedingt durch die qualitative Ausführung. Es hat keinen Fahrradständer.

4. Puky Youke

Das Puky Youke ist das beliebteste und gleichzeitig kleinste Modell von Puky in Sachen Kinderfahrrad, das für eine Körpergröße von 96 cm bestimmt ist. Es hat einen Alu-Rahmen und mit einem Gewicht von 7,2 kg ist es deutlich schwerer als die Leichtgewichte von Woom, was es kleinen Kindern anfangs oft nicht einfach macht, das Radfahren zu lernen. Grundsätzlich sitzen hier die Pedale etwas höher, was den Anfängern etwas erschwert, die Balance zu halten. Puky bleibt sich relativ oft wie auch hier bei dem Youke Modell der Rücktrittbremse treu. Zudem verfügt es auch über eine V-Brake Felgenbremse. Das ist ein ordentlicher Pluspunkt, denn anders wäre die Bremskraft sonst viel geringer und schwerer dosierbar. Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass auch hier der praktische Fahrradgepäckträger, der Seitenständer und die Reflektoren inklusive sind.

Weitere Tipps und Überlegungen

Bei der Wahl des richtigen Kinderfahrrads oder Laufrads gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten:

  • Korrekte Fahrradgröße: Eltern sollten die niedrigste Sattelhöhe einstellen.
  • Gewicht: Das Gewicht spielt eine große Rolle.
  • Sichtbarkeit: Gute Sichtbarkeit mit Beleuchtung inklusive Standlicht und Reflektoren.
  • Sicherheit: Helm nicht vergessen.
  • Diebstahlschutz: Diebstahlsicheres Schloss: Was bringt ein tolles Fahrrad, wenn es gestohlen wird.
  • Bremsen: Zwei Handbremsen lassen sich intuitiver bedienen als eine Rücktrittsbremse.
  • Gebrauchte Fahrräder: Bevor die gebrauchte Kinderräder benutzt werden, empfiehlt es sich, wegen einer möglichen Rissbildung die einzelnen Bauteile zu prüfen.

Kinder sind im Gegensatz zu uns Erwachsenen noch sehr minimalistisch veranlagt und kommen am Besten mit den Sachen zurecht, die sie im Alltag auch wirklich praktisch nutzen können.

Woom 3 im Detail

Für viele Kinder ist das woom 3 das erste Fahrrad direkt nach dem Laufrad. Es gibt aber alternativ für den noch früheren Einstieg auch das woom 2. Im woom 3 Test zeigen wir dir alle Details zu diesem ergonomischen und nur 5,77 kg leichten Kinderfahrrad von woombikes. Das woom 3 ist ein Singlespeed Kinderfahrrad. Bedeutet, es hat keine Gangschaltung. Die Übersetzung von 25 Zähnen vorne und 15 Zähnen hinten, ist eine gute Wahl für Kinder. Kleine Steigungen sind damit gut zu schaffen und in der Ebene geht’s auch zügig voran. Kinder strampeln sich nicht kaputt.

Um lästigen Schmutz von der Kette und den weiteren Antriebsteilen fern zu halten, wurde am woom 3 ein Kettenschutz montiert, der die komplette Kette und die Kettenblätter umhüllt und vor Schmutz schützt. Ein kleiner Nachteil ist jedoch das permanente Schleifen der Kette im Kettenschutz. Verhindern lässt sich das nicht und man nimmt es in Kauf, dafür das man eine gepflegte Kette hat. Wer sich zu sehr daran stört, kann den Kettenschutz vom woom 3 abbauen und ohne fahren.

Der Lenker hat einen coolen BMX-Style und ist dadurch auch auf einer angenehmen Höhe, damit Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren gut darauf sitzen können. Die ergonomischen Griffe erlauben sowohl einen sicheren Halt am Lenker, als auch längere Strecken ohne Schmerzen zu fahren. Die etwas breiteren Auflagen für die Handballen helfen dabei, dass Kinder die Hände in einer ergonomischen Haltung am Lenker halten. Auf dem Bild sind auch die Bremshebel bereits zu sehen.

Das woom 3 hat keinen Rücktritt sondern Freilauf. Kinder müssen von Beginn an lernen mit den Bremshebeln am Lenker umzugehen. Damit das leichter fällt, hilft woom hierbei mit Farben. Der grüne Bremshebel in Fahrtrichtung rechts, betätigt die hintere Bremse. Als Bremsen sind C-Star V-Brakes verbaut. Klassische Felgenbremsen wie man sie an jedem woom Bike findet. Diese reichen absolut aus und erfüllen in jeder Situation ihren Zweck.

Die Reifenwahl ist in Ordnung. Hier setzt woombikes auf Schwalbe Little Joe. Die sind prinzipiell gut und bieten im Gelände wie auf der Straße ordentlich Grip. Vor Dornen und Scherben muss sich das woom 3 mit den Schwalbe Reifen jedoch fernhalten. Schon unser woom 3 Test reichte, um die erste Panne zu erleiden. Hier hat sich ein Rosendorn fies in den Reifen gebohrt und die Luft verschwand.

Das woom 3 im Test ist ein sehr überzeugendes Kinderfahrrad. Durch das niedrige Gewicht von nur 5,77 kg mit Pedale, kann jedes Kind das Fahrrad gut festhalten und kontrollieren. Selbst absolute Anfänger, die bisher nur Laufrad gefahren sind, kommen schnell mit dem woom 3 klar und lernen das Fahrradfahren. Die Sitzhaltung ist sportlich aber nicht überstreckt. Die Druckpunkte sind gut zwischen Sattel und Lenker verteilt.

Wenn du Zubehör wie Schutzbleche, Gepäckträger, Klingel etc. am woom 3 haben möchtest, findest du dies alles bei woombikes.com im Shop. Dort kannst du auch den passenden woom Helm kaufen und vieles andere was das Herz begehrt.

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink ist der erste Schritt zum großen Rad. Ein Kinderlaufrad ist für dein Kind die beste Vorbereitung für die Welt der großen Fahrräder.

Größere Räder für größere Rennfahrer

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink verfügt über Räder mit einem Durchmesser von 14 Zoll, was es zu einem Transportmittel für größere Fahrer macht, die keine Angst haben, etwas schneller zu werden. Mit großen Rädern ist es viel einfacher, unebenes Gelände zu bewältigen, so dass du auch auf weniger befestigten Straßen fahren kannst.

Auf die richtige Größe kommt es an

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink ist für Kinder mit einer Körpergröße von 95 - 110 cm gedacht. Die Wahl der richtigen Größe ist entscheidend für Sicherheit, motorische Entwicklung, Körperhaltung und mehr.

Tragfähigkeit eines Laufrads: der Schlüssel zu Sicherheit und Komfort

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink hat eine Tragfähigkeit von 50 kg. Die Wahl der richtigen Tragfähigkeit eines Laufrads ist entscheidend für eine optimale Sicherheit und auch für den Komfort des kleinen Fahrers.

Laufrad fest und gleichzeitig einfach halten

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink ist mit Aluminiumlenkern ausgestattet, die beständiger und stabiler als Kunststofflenker sind und gleichzeitig ein geringes Gewicht haben. Die Aluminiumlenker rosten nicht, was ihre Lebensdauer auch unter rauen Bedingungen verlängert.

Aufblasbare Räder: Komfort und Leistung auf allen Untergründen

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink verfügt über aufblasbare Räder, die aus einem Reifen und einem Schlauch bestehen, wie du sie von klassischen Fahrrädern kennst. Im Vergleich zu anderen Radtypen federn sie Unebenheiten des Geländes besser ab, was eine komfortablere und sanftere Fahrt ermöglicht. Außerdem haben sie eine bessere Traktion auf verschiedenen Untergründen, was die Stabilität und Sicherheit erhöht.

Gute Sicht bei allen Bedingungen

Laufrad Woom 1 Plus GO Hot Pink ist mit reflektierenden Elementen ausgestattet, die die Sichtbarkeit des Kindes besonders in der Dämmerung und bei schlechter Sicht erhöhen.

ADAC Kinderfahrradtest 2024

Der ADAC hat 2024 insgesamt 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen auf Handhabung, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Viele der getesteten Fahrräder haben einen stolzen Preis. Doch muss das sein? Die Ergebnisse im Überblick.

Ergebnisse im Überblick

Mit dem Testsieger Woom und dem zweitplatzierten Puky erzielen zwei namhafte Hersteller das beste Ergebnis. Wer ein qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad sucht, muss mit einem Preis von 300 bis über 400 Euro rechnen. Doch Qualität zahlt sich in dem Fall aus: Die Eigenschaften eines guten Fahrrads erleichtern es den Kindern extrem, das Radfahren zu lernen.

Positiv fiel auf, dass der Bremshebel und die Sattelhöhe ohne Werkzeug einstellbar sind. Die leichtgängigen Bremsen funktionieren fast zu gut, denn sie mussten mit etwas Vorsicht eingebremst werden. Hilfreich in der Bedienung der Bremsen ist in jedem Fall, dass der hintere Bremshebel farblich markiert ist. So können Kinder beim Fahrradfahren den vorderen und hinteren Bremshebel nicht verwechseln.

Die 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen für Kinder ab drei Jahren wurden mit unterschiedlicher Gewichtung in den fünf Kategorien Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet (siehe Einzelbewertungen in der Tabelle).

Technische Schwächen

Technische Schwächen zeigte besonders das Fahrrad Royal Baby Freestyle mit den schlechtesten Bremsen im ADAC Test, die sich negativ sowohl auf das Bremsverhalten als auch die Einstellung der Bremsen auswirkten. Das führte letztendlich zum vorletzten Platz im Test mit dem ADAC Urteil der Note "ausreichend".

Schadstoffe in Griffen

Überraschend ist, dass nur die zwei preisgünstigsten Modelle im Test (Royal Baby Freestyle und B'Twin 500 Robot) frei von Schadstoffen sind. Bei allen anderen Kinderfahrrädern wurden Schadstoffe in den Griffen und auch im Sattel gefunden. Das Kinderrad MX 16 2023 von Orbea, das immerhin rund 360 Euro kostet, hatte mit dem Weichmacher DPHP Schadstoffe in den Griffen und musste dadurch auch abgewertet werden.

Auf zulässiges Gesamtgewicht achten

Generell ist es von Vorteil, wenn das erste Kinderfahrrad ein geringes Eigengewicht hat. Denn: Je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter ist das Üben für das Kind und desto besser auch das Fahrverhalten. Auch das zulässige Gesamtgewicht (Eigengewicht Fahrrad und Gewicht des Kindes) für ein Kinderfahrrad ist wichtig und muss altersgerecht sein. Ein 16-Zoll-Kinderfahrrad sollte deshalb mindestes 30 Kilo Gesamtgewicht oder mehr zulassen. Das getestete Kinderfahrrad 16 Zoll von Pyro (Testverlierer) lässt jedoch nur 25 Kilo Gesamtgewicht zu. Bei dem Eigengewicht des Rads von 6,4 Kilo darf das Kind inklusive Kleidung nur noch 18,6 Kilo wiegen. Das ist sehr grenzwertig, da das durchschnittliche Gewicht in der Altersgruppe (4 bis 5 Jahre) bei 18 bis 21 Kilo liegt.

Positiv fallen dagegen die Hersteller Woom (Testgewinner) und Puky auf. Denn sie geben ein zulässiges Gesamtgewicht von 60 Kilo an, was sehr gut ist. Das Kinderfahrrad von Woom ist mit 5,9 Kilo Eigengewicht zudem das leichteste Fahrrad im ADAC Test.

Weitere Laufrad-Modelle im Überblick

Die große, weite Welt entdecken - das wollen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Ideal für die ersten Abenteuer sind Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen. Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen ganze 54 Laufräder getestet und dabei geprüft, wie sicher, stabil und schnell die kleinen Zweiräder sind.

Puky LR M

Das Puky LR M ist äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Auch optisch überzeugt der Klassiker, der auf unnötige Spielereien am Rahmen oder beim Zubehör verzichtet. Der Fahrspaß steht hier ganz klar im Vordergrund. Das LR M hat keine Bremse, ist für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, aber bestens geeignet. Durch die lange Sattelstütze und die verstellbare Höhe des Lenkers könne Nachwuchsrennfahrer auf dem Puky recht lange Vollgas geben.

Puky LR Light

Das sportliche Puky LR Light ist schon allein optisch ein echter Hit. Die Rahmengeometrie, die Gabel, Luftreifen und Speichen: Das Laufrad kommt wie ein Mini-Mountainbike daher. Auch bei unseren kleinen Testpiloten kam das LR Light sehr gut an - optisch wie fahrtechnisch sorgte es für strahlende Gesichter.

Kettler Speedy

Das Kettler Speedy ist das richtige Laufrad für Kinder, die es schneller mögen und sich bereits sicher mit Laufrädern fortbewegen können. Wenn Ihr Nachwuchs eher vorsichtig ist, sollten Sie lieber ein anderes Laufrad wählen. Leider ist der Sattel nicht besonders bequem.

Woom 1

Das Woom 1 ist was für den großen Geldbeutel und von seiner Geometrie her genau auf die Bedürfnisse kleiner Kinder abgestimmt. Es sorgt mit besten Komponenten, einem sehr leichten Rahmen, einer speziellen Hinterradbremse und einem breiten Lenker für viel Fahrspaß.

Pinolino Jojo

Das Jojo von Pinolino ist ebenfalls aus Holz und ein guter Gefährte. Allerdings können Laufräder aus Holz recht schwer sein. So bringt das Jojo stattliche 4,6 Kilo auf die Waage. Der Aufbau des Jojo geht schnell und problemlos vonstatten. Der Sattel des Jojo ist sechsfach höhenverstellbar.

Hauck Balance N Ride

Das Hauck Balance N Ride besteht aus Holz und hat ein sportliches Design. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, schnell aufgebaut und sorgt mit seinen Luftreifen für ein hervorragendes Fahrgefühl. Tolles Extra: der Tragegriff zwischen Sattel und Lenker durch eine einfache Aussparung in der geschwungenen Holzkonstruktion.

Affenzahn

Der Mini-Flitzer von Affenzahn ist ein Laufrad, das auf fast jeglichen Schnickschnack verzichtet. Dafür legt es ganz offenbar Wert auf sehr hochwertige Materialien und eine optimale Verarbeitung. Von der Optik her ähnelt das Laufrad einem Mountainbike - wie das kleine Zweirad von Berg.

Tabelle: Vergleich von Laufrad-Modellen

Modell Material Gewicht Besonderheiten
Puky LR M Robust, gut verarbeitet 3,5 kg Klassiker, keine Bremse
Puky LR Light Alu 3,6 kg Mini-Mountainbike, Luftreifen
Kettler Speedy - - Für schnelle Kinder, unbequemer Sattel
Woom 1 Leichter Rahmen - Hinterradbremse, breiter Lenker
Pinolino Jojo Holz 4,6 kg Verstellbarer Sattel, robust
Hauck Balance N Ride Holz - Luftreifen, Tragegriff
Affenzahn Polyamid und Glasfaser - Recyclingfähig, hochwertig

Woom Laufräder im Überblick

Auf dem Weg zur Kita flitzen an uns täglich woom-Bikes in allen Farben vorbei. Keine Frage: woom ist beliebt. Der Grund dafür ist - neben einem bestimmten Hype - dass die Fahrräder besonders leicht und ergonomisch sind. Für Kinder ist das DER Faktor, der ihnen beim Laufrad- bzw. Fahrradfahren lernen hilft. Schließlich haben sie wuchtigen Rädern ein vergleichsweise geringes Körpergewicht entgegenzusetzen.

woom Laufräder haben dazu viele Features, die den Kleinen das Fahren erleichtern. Denn auch schon bei Laufrädern ist es unserer Erfahrung nach so, dass eine intuitive Bedienung den Kindern hilft, sich auf das Geschehen um sie herum zu konzentrieren.

So viel zur Theorie, aber was kann das woom wirklich? Wir haben uns die Merkmale des woom Original 1 Laufrads im Test angesehen, das für Kinder von 1,5 bis 3,5 Jahre gedacht ist.

4 Leichte und griffige Reifen

Die Räder vom woom Laufrad sind mit 12 Zoll schön groß, um den Kindern Sicherheit zu geben. Weil die Nabe am Hinterrad besonders klein ist, haben sie extra Beinfreiheit. Die Reifen sind laut woom besonders leicht und griffig. Wir waren mit dem Laufrad auf rutschigem Pflaster, Sand, Kiesel, nassen Straßen und yes - auch in vielen schlammigen Pfützen - unterwegs und unser Kind kam bisher nie ins Schlittern.

Vor- und Nachteile des woom Laufrads

Vorteile

  • hochwertige Verarbeitung
  • wiegt nur 3 kg und lässt sich gut tragen
  • sehr leichter Alurahmen
  • erste Handbremse
  • ergonomischer Sattel
  • Sattel und Lenker leicht höhenverstellbar
  • Lenkereinschlagsbegrenzung für zusätzliche Sicherheit
  • sehr leichte, leichtgängige und große Reifen und Räder (12 inch)

Nachteile

  • Hinterbremse für kleine Hände schwer erreichbar und schwergängig
  • Trittbrett muss beim woom 1 separat gekauft werden

Was ist der Unterschied zwischen woom 1 und woom 2 Laufrädern?

Das woom 1 ist für Kinder von 1,5 bis 3,5 Jahren geeignet, das woom 2 für etwas ältere Kleinkinder zwischen 3 und 4,5 Jahren. Die woom Laufräder haben in beiden Größen dieselben Merkmale, allerdings kommt beim woom 2 das Trittbrett vormontiert dazu.

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