Wundscheuern, im Volksmund auch „sich einen Wolf laufen“ genannt, ist ein Zustand der Haut, bei dem zwei separate Hautpartien gegeneinander reiben oder die Haut gegen Stoff reibt. Beim Radfahren entsteht Wundscheuern meistens an den Oberschenkeln, am Po oder in der Leistengegend, weil hier der Sattel durch die Kleidung einen enormen Druck auf die Haut ausübt. Bei anderen Sportarten sind häufig die Achseln, Brustwarzen, Füße oder die Haut unter dem Pulsgurt oder den Nähten des Neoprenanzugs betroffen. Hautrötungen, Jucken, Entzündungen, Überempfindlichkeit, Schmerzen und Anschwellen der jeweiligen Stelle sind Anzeichen für dieses Problem. Wenn die betroffene Hautpartie mit Wasser in Berührung kommt, können sich diese Symptome noch verschlimmern.
Gründe für Wundscheuern
Wie bereits erwähnt, sorgt das Tragen von Brustgurten und Kleidung mit Nähten bei Athleten in den meisten Fällen für wunde Stellen. Schweiß verschlimmert die jeweilige Hautreizung noch und kann zu Entzündungen und Ausschlag führen. Hier neigt eng anliegende Kleidung eher dazu, auf der Haut zu reiben, als lockere und luftige Outfits. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass Baumwolle eher zu Hautreizungen führt als z.B. künstliche Stoffe. Der Grund hierfür ist, dass Baumwolle die Feuchtigkeit nahe am Körper hält und diese nicht wegtransportiert, wie andere synthetische Materialien das mittlerweile tun.
Ursachen können ein falscher Sattel, die falsche Kleidung oder eine falsche Haltung sein. In erster Linie solltet ihr euren Hintern langsam an größere Touren gewöhnen. Auch Profi-Sportler und Sportlerinnen machen immer wieder den Fehler, dass sie nach einer längeren Pause gleich Vollgas geben möchten - und anschließend Schmerzen beklagen. Also ruhig Blut und einfach mehrere kürzere Strecken fahren, das wird langfristig helfen, Probleme zu vermeiden.
Der falsche Sattel
So wie die richtige Pfanne für den Koch, ist der richtige Sattel ein wichtiges Werkzeug für Radfahrende. Das beste Rad taugt nichts, wenn der falsche Sattel drauf ist. Und dabei kann viel schief laufen: zu weich, zu hart, zu breit, zu dünn, zu groß, zu klein. Viele kommen zu dem Trugschluss, ein weicher Sattel führt automatisch zu mehr Komfort. Doch hier liegt die Krux: Je weicher, desto größer die Chance, dass der Sattel Falten wirft. Diese erzeugen Druckstellen und Reibung und damit eben auch Verletzungen an der Haut und schließlich einen wunden Po. Außerdem besteht bei einem weichen Sattel das Risiko, dass das Schambein direkt durch das weiche Material auf die harte Sitzschale drückt. Ein zu harter Sattel ist aber auch nichts. Was also tun? Probieren geht über Studieren. Tatsächlich sollte man mehrere Sitze ausprobieren, bis der optimale Sitz gefunden ist. Alternativ kann man sich den Sitz aber auch anpassen lassen. Eine gute Beratung ist dabei Gold wert. Die Faustregel ist: Je aufrechter die Fahrposition, desto breiter sollte der Sattel sein.
Es gibt auch die Möglichkeit die idealen Sattel „auszumessen“. Auch dadurch lässt sich ein wunder Po beim Fahrrad fahren verhindern. Wichtig ist nämlich der Abstand zwischen den Sitzbeinhöckern. Dieser ist je nach Person und Geschlecht individuell. Ihr könnt ihn beispielsweise im Fachhandel bestimmen lassen oder selbst ausmessen. PS: Es soll gute 3-4 Wochen dauern, bis sich der Po an den neuen Sattel gewöhnt. Also habt etwas Geduld, aber lasst die Spucke weg.
Wundscheuern vermeiden
Ein Schritt in die richtige Richtung ist, die richtige Kleidung zu tragen, die z.B. deine Haut trocken hält und Feuchtigkeit vom Körper weg transportiert und möglichst keine oder nur kleine Nähte hat. Unterwäsche und BHs mit Nähten oder auch anderen aufgenähten Teilen, die auf der Haut reiben, sollten ausgewechselt werden. Man sollte hier stattdessen lieber synthetische Materialien und Kleidungsstücke wählen, die nicht so unangenehm zu tragen sind und keine Reibung erzeugen. Kompressionskleidung - z.B. aus Elasthan - kann hier auch hilfreich sein. Wenn du meist wunde innere Oberschenkel hast, dann sollten auch die Hosen und/oder Shorts aus diesem Material bestehen. Feuchte Kleidung sollte man nach dem Training schnellstmöglich ausziehen.
Beim Hosenkauf solltet ihr auf einen guten Sitz und atmungsaktiven Stoff achten. Sitzt die Hose schlecht, wirft sie Falten und diese können durch Reibung wunde Stellen verursachen. Kaputte Hosen sollten einfach weggeworfen werden. Mit anatomisch geformten Radlerhosen aus elastischem Material macht ihr eigentlich nichts falsch. Sie sollten eng anliegen, damit vor allem die Haut im Schritt nicht aneinander reibt. Weibliche Fahrer sollten zudem darauf achten, dass die Hosen keine Mittelnaht im Polster haben, sonst wird es unangenehm. Wer möchte, kann Radlerhosen mit Sitzpolstern kaufen. Diese sollten allerdings hochwertig sein, da die Polster sonst das Gegenteil bewirken und die Fahrt schnell unangenehm wird. Manche Radfahrende verzichten auch komplett auf Sitzpolster und schwören drauf.
Noch mehr Tipps gegen einen wunden Po beim Fahrrad fahren? Hier kommt noch einer - wer sich Hosen auf Vorrat kaufen möchte, fährt gut damit, wenn er verschiedene Marken kauft. Dadurch ändert sich automatisch die Hosenform und die Position der Druckstellen. Natürlich sollten die Hosen auch immer frisch gewaschen und trocken sein. Zieht bitte nicht die verschwitzte Radlerhose vom Vortag an - eine Zweithose ist durchaus sinnvoll. Verschwitzte Radlerhosen können zu Infektionen führen, da sich Bakterien dort sehr heimisch fühlen. Wer noch immer Probleme hat, kann sich auch mit Sitzcreme behelfen. Diese wird auf die vermeintlichen Druckstellen und Sitzpolster aufgetragen. Natürlich könnt ihr auch zum guten alten Melkfett oder Vaseline greifen. Jetzt noch schnell die Unterwäsche ausziehen und rein in die Radlerhose.
Der beste Sattel hilft leider nichts, wenn der Fahrer mit falscher Sitzhaltung fährt. Generell solltet ihr es vermeiden, das gesamte Gewicht in den Sattel beziehungsweise auf den Po zu legen. Wer auf Trekkingrädern, Mountainbikes, Reise- oder Rennrädern unterwegs ist, sollte sich für eine geneigte Sitzposition entscheiden - das empfiehlt auch der ADFC. Eure Arme sollten stets leicht angewinkelt sein, da gestreckte Arme zu Krämpfen in Handgelenken und Schultern führen könnten. Wer lieber aufrecht sitzt, sollte zum Hollandrad greifen. Dabei sollte der Lenker nicht zu hoch eingestellt werden, weil ihr sonst einen Katzenbuckel (Rundrücken) macht.
Wer regelmäßig Rennrad fährt, kennt dieses Problem wahrscheinlich: nach einem besonders intensiven Training, oft an einem heißen Tag, an dem man viel schwitzt, bilden sich plötzlich unangenehme Hautirritationen. Sie entstehen dadurch, dass zwei Hautstellen wiederholt aneinander reiben. Der Effekt wird noch verstärkt, wenn die Haut durch Schweiß besonders nass ist. Bei Radfahrern kommen diese wunden Stellen meistens am Oberschenkelansatz oder am Gesäß vor. Da die gereizte Haut auch beim nächsten Training wieder aneinander reiben würde, sind weitere Trainingseinheiten in der Regel vorerst nicht möglich. Grund genug, sich einmal damit zu beschäftigen, wie man solche Hautirritationen vermeiden kann.
Weitere Tipps zur Vorbeugung
- Die Radtrikots und -hosen sollten möglichst eng anliegen und besonders im Schritt nicht zu locker sitzen, sodass die gefährdeten Hautstellen nicht aneinander reiben können.
- Es ist wichtig, dass die Sportkleidung atmungsaktiv ist, damit sich kein Schweiß auf der Haut staut und Feuchtigkeit leicht verdampfen kann.
- Am besten wählen Sie eine spezielle Radlerhose aus elastischem Material, die sich der Körperform perfekt anpasst. So sind alle Hautpartien perfekt geschützt.
- Trainieren Sie nicht in Radlerhosen, die zerrissen sind oder Falten werfen, da besonders an diesen Stellen schmerzhaftes Wundscheuern entstehen kann.
- Für ein effektives Training ist es wichtig, nur gewaschene, trockene Radlerhosen zu verwenden. In feuchten oder bereits mehrfach getragenen Hosen können sich einfacher Bakterien ansiedeln, die die Haut zusätzlich belasten können.
- Ein Sattel, der nicht auf Ihren Körper abgestimmt ist, kann ebenfalls unangenehme Reibungen auf der Haut verursachen. Ein guter Sattel zeichnet sich dadurch aus, dass er über eine gute Polsterung im Sitzbereich verfügt. Sie sollten sich deshalb im Fachgeschäft beraten lassen, welcher Sattel für Sie der richtige ist.
- Häufig kommt es nach längeren Radtrainingspausen zum Wundscheuern der Haut. Hier ist es besonders wichtig in den ersten Trainingseinheiten langsam zu beginnen und das Trainingspensum kontinuierlich zu steigern.
Außerdem lohnt es sich, der Entstehung von wunden Stellen durch Scheuern vorzubeugen, indem Schutzcremes, wie der Linola Schutz-Balsam, benutzt werden. Dieser wird vor dem Training auf die gefährdeten Stellen an den Oberschenkeln und dem Gesäß aufgetragen. Dort bildet er einen Schutzfilm, der sich über die Haut legt und gefährliche Reibung, auch zwischen der Haut und der Trainingskleidung, verhindert.
Neues Gel zum Schutz vor Wundscheuern
Weiterhin zu empfehlen ist ein neues Produkt von pjuractive, was auch Jan Frodeno bei seinen Wettkämpfen zum Schutz vor Wundscheuern und Blasen einsetzt. Das Gel 2skin bildet sofort nach dem Auftragen auf die Problemstellen einen durchsichtigen Schutzfilm auf der Haut. Die Zellstruktur wird damit gestärkt und der Druck auf größere Flächen verteilt. Und: anders als bei herkömmlichen Cremes und Sticks bleibt die Haut atmungsaktiv! 2skin ist dermatologisch bestätigt, frei von hautschwächenden Emulgatoren sowie wasser- und schweißresistent. Außerdem ist das Produkt sicher für funktionale Sporttextilien und Neoprenanzüge.
Der Olympiasieger und Ironman Gewinner von 2015 Jan Frodeno sagt über das Produkt: „Ich hatte vorher oft Probleme mit wunden Stellen oder Blasen. Mit 2skin scheuert selbst bei langen Schwimmeinheiten im offenen Wasser, zig Kilometer Radfahren und Laufen bei mir nichts mehr“. Im Vergleich zu den klassischen Sitzcremes, die gerade beim Radfahren häufig verwendet werden, ist pjuractive 2skin eine echte Alternative, denn man braucht nur wenig und trägt es direkt auf die Haut auf, anstatt die ganze Strecke über in einer weichen Masse zu sitzen.
Behandlung von wunder Haut
Wenn alles nichts gebracht hat, oder du diesen Blogeintrag gerade liest, weil Du noch kein Gel zur Hand hattest, um wunde Stellen zu vermeiden, heißt es vor allem: Abwarten, sich gesund und ausgewogen ernähren und die Stelle mit ein wenig Kamillensalbe versorgen. Das Öl der Kamille (auch Calendula genannt) hilft bei der Heilung und ist antibakteriell, antimykotisch und entzündungshemmend. Bevor Du die Salbe aufträgst, solltest Du die wunde Stelle mit lauwarmem Wasser vorsichtig reinigen, auch wenn es anfänglich brennt. Damit verhinderst Du Entzündungen.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann sehr zur Heilung von wunder Haut beitragen. Lebensmittel mit viel Vitamin A, C und Betacarotin geben dem Immunsystem einen extra Kick und helfen besonders bei entzündeter und wund geriebener Haut. Wenn du nun noch auf Deine Kalorien achtest, dann hilft das zusätzlich, Hautfalten durch Übergewicht und dadurch wunde Stellen zu vermeiden. Wenn die Stelle klein genug ist, dann kannst du diese auch mit einem Pflaster abdecken, um sie vor weiteren Irritationen zu schützen.
Wer bereits unter einem schmerzenden Gesäß leidet, sucht nach Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen. Erlaubt ist, was hilft. Wenn ihr weiter trainieren möchtet, empfiehlt es sich einen Schutzbalsam auf die gefährdeten Stellen aufzutragen. So bildet sich ein Schutzfilm über der Haut, der die Reibung zwischen Haut und Kleidung verhindern kann. Gegen die Schmerzen hilft auch Sixtus - Sport Gesäßcreme, Akileine Sports Nok Schutzcreme, Pferdesalbe, oder EMLA Salbe. Wer Kinder hat, kann auch auf die gute alte Wundschutzcreme aus der Baby-Apotheke zurückgreifen - kleiner Tipp aus Mamas Nähkiste. Auch Zinksalbe oder schwarzer Tee haben sich bei wundem Po schon bewährt. Bei bereits offenen, nässenden Wunden solltet ihr allerdings nochmal Vorsicht walten lassen und erstmal auf das Radfahren verzichten. Wascht die Wunde aus und besorgt euch entzündungshemmende Cremes aus der Apotheke.
Weitere Tipps zur Behandlung
- Entzündungshemmende Salben können wunde Stellen lindern. Waschen Sie die betroffenen Stellen mit warmem Wasser und tragen Sie eine geeignete Salbe aus der Apotheke auf.
- Sorgen Sie dafür, dass die wunde Hautpartie genügend Luft bekommt, damit die Irritation schnell abklingen kann.
- Vorsicht ist geboten, wenn die wunde Stelle zu einer offenen, nässenden Wunde wird. Bis die Haut sich wieder erholt hat, sollten Sie auf das Radtraining verzichten.
- Waschen Sie die betroffene Stelle mit warmem Wasser und tragen Sie eine antibakterielle Creme auf.
- Widerstehen Sie der Versuchung, an irgendwelchen Pickeln oder Hautschwellungen, die sich gebildet haben, herumzudrücken.
Trotz eines passenden Sattels, den richtigen Shorts und der Beherzigung aller Ratschläge, kann es jeden treffen, dass er sich trotzdem wund fährt. Wenn deine wunden Stellen nur schwerlich verheilen oder sogar schlimmer werden, macht wiederholtes Radfahren die Situation nur schlimmer. Ein paar Tage Pause und bei sorgfältiger Pflege der betroffenen Stellen können die Verheilung begünstigen. Die wunde Stelle und die Haut müssen sauber und trocken gehalten werden. Am besten eignet sich eine unparfümierte, sanfte Seife. Die meisten Cremes haben antibakterielle Eigenschaften, die das Ansammeln von Bakterien verhindern. Viele der Gesäßcremes auf dem Markt enthalten auch wohltuende Zusatzstoffe wie Aloe Vera oder Sheabutter.
In den meisten Fällen und bei der richtigen Pflege kannst du deiner wunden Stellen selber Herr werden. Wenn eine wunde Stelle nicht mehr heilt, größer wird und sich stark entzündet, du nicht mehr sitzen und gehen kannst, solltest du einen Arzt aufsuchen.
Sitzcremes und Salben
Sitzcremes machen die Haut elastisch und unempfindlicher gegen Aufscheuern. Spezielle Inhaltsstoffe und Kräuterextrakte lindern Entzündungen und bringen frischen Duft. Setzen Sie zudem auf eine hochwertige Radhose mit Sitzeinsatz.
Wer immer noch Probleme hat, kann sich auch mit Sitzcreme behelfen. Diese wird auf die vermeintlichen Druckstellen und Sitzpolster aufgetragen. Natürlich könnt ihr auch zum guten alten Melkfett oder Vaseline greifen. Die Creme dient nicht nur der Hautpflege, ihre Hauptaufgabe ist es die Reibung zwischen Haut und Sitzpolster zu reduzieren.
Es ist schwer eine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt auszusprechen. Die Assos Chamois Creme hat antibakterielle Eigenschaften und reduziert die Reibung zwischen Haut und Hose. Um das Sitzpolster der Hose geschmeidig zu halten, kann dieses nach dem Waschen mit der Creme bestrichen werden. Dadurch verbessert sich die antibakterielle Eigenschaft. Die ilon Protect ist eine Salbe die nicht nur Sportler benutzen. Sie wird im medizinischen Bereich und in der Pflege eingesetzt. Dort schützt sie die Patienten vor Wundliegen und Wundreiben. Die Xenofit Second Skin ist eine zähe Creme auf Hirschtalg-Basis. Hirschtalg zieht nur langsam in die Haut ein und bildet eine Schutzschicht auf der Hautoberfläche. Die Sixtus Gesäßcreme kommt im Spender und ist etwas flüssiger als die meisten anderen Sitzcremes, deshalb lässt sie sich auch leichter auftragen. Penaten Wundcreme für Babys ist beispielsweise gut geeignet. Es gibt auch spezielle Cremes in der Apotheke.
Die meisten Sitzcremes und Salben werden nicht nur von Radsportlern verwendet, sondern auch von Reitern und Ruderern. Sie sind speziell für Sportarten entwickelt worden, die im Sitzen ausgeübt werden. Normale Fettcremes eignen sich nicht als Gesäßcreme da sie die Hautporen verschließen.
Tipps zur Anwendung von Sitzcremes und Salben:
- Vor dem Auftragen der Sitzcreme oder der Salbe unbedingt die Hände waschen.
- Zuerst streichst Du die Nähte des Sitzpolsters ein, denn dort gibt es die meiste Reibung.
- Aus hygienischen Gründen ist es wichtig die benötigte Creme auf einmal aus dem Tiegel zu entnehmen und zuvor die Hände zu waschen.
- Am einfachsten geht das wenn man mehrere Tage hintereinander die Creme in der Armbeuge aufträgt.
- Die Creme dient nicht nur der Hautpflege, ihre Hauptaufgabe ist es die Reibung zwischen Haut und Sitzpolster zu reduzieren.
Ich wasche die Radhose bei 60° auch dadurch werden die Bakterien abgetötet. Radhosen mit Polster sind aus Funktionsfasern gefertigt und dürfen deshalb, laut der meisten Herstellerangaben, maximal bis 40° gewaschen werden. Aus diesem Grund kannst Du antibakterielle Waschmittel verwenden die auch bei niedrigen Waschtemperaturen die Keime abtöten. Nach dem Waschen die Radhose, mit dem Polster nach außen, in der Sonne trocknen.
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