Den Namen Yamaha kennt sicherlich jeder, aber vielleicht kennt noch nicht jeder die hochwertigen Yamaha Antriebe für E-Mountainbikes und Trekking E-Bikes! In Praxistests zeigt sich stets aufs Neue, dass sich die Antriebssysteme nicht hinter der Konkurrenz von Bosch Antrieben oder Shimano Antrieben verstecken müssen. Der Hersteller Yamaha ist stets bemüht um Verbesserungen und bietet interessante Neuentwicklungen wie zum Beispiel den Yamaha PW-Series TE E-Bike Antrieb oder auch die überarbeiteten E-Bike Displays.
Was haben eine Klarinette, ein Schlauchboot mit Außenborder, ein Motocross-Rad und ein E-Bike-Motor gemeinsam? Richtig, auf jedem findest du den Markennamen Yamaha. Firmen mit so einer unglaublichen Bandbreite an Produkten sind eher rar, bei Yamaha ist das natürlich völlig normal. Wir würden dir an dieser Stelle gerne etwas über die hervorragenden Yamaha-Konzertflügel erzählen, aber unser Thema war schon vorgegeben. E-Bikes. Bleiben wir daher bei Dingen von denen wir etwas verstehen und verschieben wir den Konzertflügel auf später.
Das Baukastensystem von Yamaha E-Bike Antrieben
Yamaha baut ähnlich wie Mitstreiter Bosch E-Bike-Antreibe im Baukastensystem. Das bedeutet, es gibt verschiedene Motoren, unterschiedliche Akkus und dazu noch eine kleine Auswahl an Displays. Die Fahrradhersteller haben somit die Aufgabe, für ihre Kreationen die optimalen Komponenten zusammenzustellen, denn die einzelnen Bauteile sind untereinander kombinierbar. Der Vorteil für dich? Du bekommst an deinem Pedelec genau das was du brauchst. Und du musst nicht für etwas bezahlen, das du nicht willst.
Yamaha E-Bike Motoren im Detail
Yamaha bietet eine breite Auswahl an Motorvarianten. PW-CE eignet sich vor allem für Citybikes oder E-Bikes für Kids. Je nach Motorart unterscheidet sich das Ansprechverhalten. Unterstützung erfolgt bei allen Varianten in Abhängigkeit zur Trittfrequenz und Last. Yamaha bietet Motoren mit bis zu 85 Newtonmetern Drehmoment. Alle E-Bike Motoren arbeiten geräuscharm und ohne spürbare Widerstände im ausgeschalteten Zustand.
Yamaha PW-X
Der Yamaha PW-X Motor ist die sportliche Variante der Motoren. Das Ziel der Entwickler? Nicht weniger als die perfekte Verschmelzung von Mensch und Maschine, oder von Rider und Bike in diesem Fall. Dabei soll der Pilot völlig vergessen, dass er auf einem E-Bike sitzt. Der PW-X ist ein speziell für E-Mountainbikes entwickelter, extrem leichter und leistungsstarker Motor. Auf sein Ansprechverhalten wurde ganz besonderes Augenmerk gelegt, denn im Gelände muss der Antrieb in Sekundenbruchteilen auf die Bewegungen des Fahrers reagieren und seine geballte Power entfesseln. Dafür bekam er einen ExtraPowerModus, die Reaktionsfähigkeit wurde dank verbesserter Sensoren und einer neuen Programmierung optimiert. Der Yamaha PWX E-Bikemotor wird vor allem im Sportbereich verbaut, du findest ihn hauptsächlich an E-Mountainbikes oder E-Trekkingrädern und E-Tourenbikes.
Yamaha PWseries SE
Der Yamaha PWseries SE ist für sportliches Fahren geeignet, aber auch für ein Alltagsfahrrad eine gute Option. Der Focus liegt hier nicht auf Power, das „S“ in PWseries SE steht für „smooth“. Der Name ist Programm. Der Motor zeichnet sich aus durch kraftvolle, dabei aber entspannte und lineare, also ruckfreie Kraftentwicklung, ein feines Reaktionsvermögen auf die Bewegungen des Fahrers und nutzt dabei die Leistung des Akkus effizient. Der Yamaha PWseries E-Bikemotor ist hauptsächlich an guten City-Bikes zu finden, aber auch an Trekking-, oder Tourenbikes.
Yamaha PWseries TE
Der Yamaha PWseries TE Motor ist der „kleinste“ der Motoren, damit aber auch der günstigste, und wenn du dein Bike vor allem in der Stadt fahren willst, ist er genau der richtige für dich. Kurzstrecken, pendeln oder kleine Touren sind seine Spezialität. Vor allem wenn du in einer Stadt mit vielen Steigungen zu Hause bist, ist dieser Motor dein perfekter Begleiter, denn in der neusten Generation bringt er das innovative Quad Sensor System mit. Normalerweise erkennen E-Bike-Motoren über Sensoren deine Geschwindigkeit, deine Trittfrequenz, und das Drehmoment. Daraus berechnet die Software wie viel Unterstützung du gerade brauchst, denn zu viel würde denn Akku unnötig schröpfen. Zu wenig…da wärst du dann ganz schnell unzufrieden mit deinem E-Bike. Das Quad Sensor System erkennt zusätzlich die aktuelle Steigung. Du musst also gar nicht erst anfangen, dich am Berg abzuplagen. Noch bevor deine Trittbewegung stärker und schneller wird, weiß dein E-Bike, dass es bergauf geht und unterstützt dich mit mehr Kraft. Der Yamaha PWseries TE wurde speziell für E-City-Bikes entwickelt, daher ist das auch sein Haupteinsatzgebiet.
Yamaha PWseries 45
Ein Sonderfall ist der E-Bikemotor PWseries 45, denn im Gegensatz zu seinen Artgenossen unterstützt er Geschwindigkeiten bis zu 45km/h. Diese Bikes findest du auch nicht unter der Bezeichnung „E-Bike“, sie heißen S-Pedelec, das S steht hier für speed, also Geschwindigkeit. Daher ist ein E-Bike mit diesem Motor streng genommen kein Fahrrad mehr, sondern ein Kleinkraftrad, also eher ein Motorroller oder Mofa. Der Vorteil ist ganz einfach erklärt: so ein E-Bike ist schnell. Bis zu 45 km/h liefert der Motor volle Unterstützung, erst darüber setzt sie aus. Ein E-Bike mit dem Yamaha PWseries 45 Motor ist perfekt für dich, wenn du täglich eine längere Strecke pendeln musst, oder sehr große Fahrradtouren planst. Ein paar Punkte musst du allerdings beachten. Während in Deutschland für Fahrräder und E-Bikes mit Assistenz bis zu 25km/h keine Helmpflicht gilt, musst du auf einem S-Pedelec einen geeigneten Helm tragen. Außerdem brauchst du einen Führerschein und eine Versicherungsplakette. Mit einem S-Pedelec darfst du im Ort nicht auf dem Fahrradweg fahren, außerdem sind Anhänger, vor allem Kinderanhänger, absolut verboten. Der Yamaha PWseries 45 E-Bike-Motor ist an hochwertigen Allroundern zu finden, die für Pendler gedacht sind, aber auch an hochwertigen Tourenbikes.
Yamaha Motoren 2020
Für die Saison 2020 hat Yamaha seinen Motoren-Kader neu aufgestellt. Aus dem sportlichen PW-X ist der PW-X2 geworden, die mittlere SE-Serie heißt jetzt ST. Der kleine Motor der TE-Serie wird weitergeführt. Außerdem gibt es einen neuen Multi-Akku mit 400Wh.
Der nagelneue Yamaha PW-X2 E-Bike-Motor
Prinzipiell ist der neue wie der alte. Passgenaue Reaktion des Antriebs auf die Bewegungen des Bikers und somit die beinahe nahtlose Verschmelzung von Mensch und Maschine - warum sollte Yamaha hier Kompromisse machen? Es bleibt also bei der brachialen Kraftentwicklung des PW, die reaktionsfreudige Sensorik wurde ebenfalls beibehalten, bei hoher Trittfrequenz wird allerdings noch eine Schippe draufgepackt und so die Leistung gesteigert, wenn du es am meisten brauchst. Um überzeugende 50 Prozent übrigens. Damit konnte Yamaha drei selbstgesteckte Ziele erreichen: mehr Leistungs-Output, verbessertes Ansprechverhalten des Systems und das ohne den Motor mit mehr Gewicht und Masse zu überfrachten. Der PW-X2 liefert dir Leistung in Reinform, dafür hat er weiterhin einen Extra-Power-Modus, er kann im Automatic Support Mode ohne lästiges Schalten gefahren werden, schließlich soll dich absolut nichts ablenken vom Pfad vor dir. Der PW-X2 ist der Spezialist für extreme Mountainbikes, Performancebikes und ernstgemeinte Trekkingbikes.
Yamaha PW-ST: ein E-Bike-Antrieb für jeden Zweck
Wo nicht ganz so viel Power vonnöten ist, verortet Yamaha seinen mittleren Antrieb. Die PWseries ST überzeugt ebenfalls mit einem Automatic Support Modus, das System sucht sich selbst das perfekte Assistenzlevel aus, liefert so optimale Unterstützung und spart gleichzeitig Energie. Die Kombination aus Quad Sensor System und Automatic Support Mode liefert ein lineares, stabiles und natürliches Fahrverhalten der E-Bikes. Ruckhaftes Anfahren, durchdrehende Räder oder lahme Starts am Hang sind so gut wie ausgeschlossen. Der neue PW-ST gleicht in seinen Spezifikationen dem PW-SE, allerdings ist er etwas leichter als sein Vorgänger. Auch dieser Pedelec-Antrieb ist an sportlichen Fahrrädern zu finden, er treibt E-Mountainbikes an, aber auch E-Tourenbikes, Cross-E-Bikes oder Fitness-E-Bikes. Als bedienfreundlicher Allrounder eignet er sich sowohl für E-Bike-Neulinge, als auch für alte Hasen, die schon länger in der Szene unterwegs sind.
Für die Eiligen: Yamaha PW-X2 45 S-Pedelec-Antrieb
Die 25km/h, die ein E-Bike fahren darf sind für dich und dein Leben bei weitem nicht genug? Dann ist ein Speed-Pedelec exakt dein Ding. Mit einem Antriebsassistenten, der dich bis zu einer Geschwindigkeit von bis zu 45km/h anschiebt, geht eben alles ein bisschen schneller. Der 2020er PW-X2 45 ist nicht nur leichter als der alte PWseries 45, Yamaha konnte außerdem das Drehmoment von 70 Nm auf 80Nm in einem Extreme Power Mode steigern. Für S-Pedelecs gelten allerdings einige Sonderregeln, in unserer E-Bike-Kaufberatung kannst du nachlesen, was der Gesetzgeber und die StVO dazu zu sagen haben.
Yamaha PW-C2
Im September 2023 stellte Yamaha seinen neuen Mittelmotor PW-C2 vor. Zum 30-jährigen Jubiläum der E-Bike-Marke setzte man auf einen unkomplizierten Allrounder, der mit seinen 55 Newtonmetern vor allem an City-Bikes im Einsatz ist. Gleich mit drei Superlativen trumpft der neue PW-CE Antrieb von Yamaha auf: Er ist der bislang leichteste, leiseste und kompakteste Elektromotor des japanischen Herstellers. Die kompakte Größe macht es Herstellern möglich noch schlankere Rahmen zu designen, in die sich der Motor perfekt einfügt. Dank des innovativen Automatic Support Modus können Sie sich bei der Fahrt auch bei wechselnden Untergründen voll auf die Strecke konzentrieren.
Yamaha PWseries S2
Die PWseries S2 ging 2022 an den Start. Nachdem Yamaha im Jahr zuvor einen neuen Hochleistungsmotor vorgestellt hatte, widmete man sich mit der Entwicklung des S2 einem neuen Antrieb der gehobenen Mittelklasse. Der PW S2 unterstützt dank der Zero Cadence-Technologie vom ersten Tritt an und bietet ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Power. 75 Newtonmeter Drehmoment bringt der Motor an die Kurbel - bei einem Gewicht von 2,85 Kilogramm.
Yamaha PW-X3
Mit dem Yamaha PW-X3 kommst du jedoch in Bereiche, die weit über gemütliche Ausritte hinaus gehen. Der 2021 vorgestellte Motor ist auf sportliche Aktivitäten ausgelegt, bei denen es gerne etwas mehr sein darf. Das fängt bei kleinen Dingen wie der Reaktionszeit an. Mit 2,75 Kilogramm befindet sich der PW-X3 in seiner Leistungsklasse zudem auch hinsichtlich des Gewichts an einer sehr guten Position. Fünf Unterstützungsstufen stehen dir am neusten und stärksten E-Bike-Motor von Yamaha zur Verfügung. Auf der obersten Stufe sorgt der Yamaha PW-X3 für ein Drehmoment von satten 85 Newtonmetern. Mit dem komplett neuen PW-X3 entwickelt Yamaha sein Pure Ride-Konzept mit kraftvoll-dynamischer Antriebsunterstützung und einer besseren Unterstützung bei höheren Trittfrequenzen weiter. Leichter, kleiner, stärkeres Drehmoment - diese Antriebseinheit der nächsten Generation ermöglicht mit ihrer direkt ansprechenden Unterstützung eine ganz neue Art des Offroadfahrens. Mit einem maximalen Drehmoment von 85 Nm ist der PW-X3 in der Lage auch anspruchsvollste Steigungen zu bewältigen. Die Antriebseinheit wurde insgesamt auch kompakter und leichter gemacht. Mit einem Gewicht von 2,75 kg ist der neue Yamaha PW-X3 Motor circa 10% leichter als sein Vorgänger.
Yamaha PW-XM
Mit dem Antrieb Yamaha PW-XM ist den japanischen Entwicklern vollends der Anschluss an die Konkurrenz gelungen. Mit nur 2,6 Kilogramm Gewicht ermöglicht der Motor viel Spielraum im Bereich der Gewichtsoptimierung und liefert mit 85 Newtonmetern dennoch ordentlich Drehmoment. Der PW-XM ist in einem robusten und leichten Magnesiumgehäuse untergebracht, der zudem für eine verbesserte Wärmeableitung sorgen soll und damit auch eine dauerhaft hohe Belastung zulässt.
Yamaha PW-LINK-Motorsystem
Mit dem neuen PW-LINK-Motorsystem will Yamaha die Weichen für seine E-Bike-Zukunft stellen. Drei Motorvarianten, zwei Akkus, zwei Displays und eine neue App - alles ist vernetzt und individuell kombinierbar. Dadurch soll das modulare Konzept maximale Flexibilität für Hersteller und Nutzer ermöglichen. Mit diesem Ansatz will Yamaha nicht nur Fahrradherstellern mehr Gestaltungsfreiheit geben, sondern auch Endverbrauchern ein individualisierbares, vernetztes Fahrerlebnis bieten.
Die drei neuen Motoren des PW-LINK-Systems:
- PW-X4: Als Flaggschiff für den E-MTB-Einsatz kommt der neue PW-X4-Motor zum Einsatz, der nun in die vierte Generation startet. Verpackt ist der PW-X4 nun in einem Magnesiumgehäuse, was das Gewicht auf rund 2,6 kg senken soll.
- PW-L1: Mit nur etwa 2 kg Gewicht und bis zu 60 Nm Drehmoment soll der kleinere PW-L1-Motor für Light-E-MTBs konzipiert sein.
- PW-S3: Als Letzter im Bunde soll der PW-S3 der Allrounder für Urban- und Cargo-Bikes sein. Er wird nochmals in drei Varianten (Standard, Easy und Cargo) unterteilt. Der Unterschied liegt hier jedoch lediglich in der Software, die die Leistung des Motors an das Einsatzgebiet anpasst. So bietet die Easy-Version lediglich 60 Nm Drehmoment, während die Standard- und Cargo-Variante auf 85 Nm kommen.
Yamaha E-Bike Motoren im Überblick
Hier ist eine Übersicht der verschiedenen Yamaha E-Bike Motoren:
| Motor | Assistenzlevel | Gewicht | Leistung; Geschwindigkeit | Drehmoment | Empfohlener Fahrradtyp |
|---|---|---|---|---|---|
| PW-X | Extra Power Mode, High, Standard, Eco, Eco+ | 3,1 kg | 250 W; 25km/h | 80Nm, bzw. 70Nm | Mountainbike, Crossbikes, Trekkingräder |
| PWseries SE | High, Standard, Eco, Eco+ | 3,5kg | 250 W; 25km/h | 70Nm | Trekkingräder, Tourenbikes,Citybikes |
| PWseries TE | High, Standard, Eco, Eco+ | 3,4kg | 250 W; 25km/h | 60Nm | Citybikes |
| PWseries 45 | High, Standard, Eco, Eco+ | 3,9kg | 500 W; 45km/h | 70Nm | Trekkingräder, Citybikes |
Yamaha E-Bike Spezial: Proprietäre Technologien
Jeder Hersteller, der E-Bike-Motorsysteme baut, hat seine geheimen Superkräfte, die es möglich machen, die Antriebe von denen der Konkurrenz unterscheiden. Bei Yamaha sind es vor allem zwei Innovationen, die Antriebe besonders nutzerfreundlich machen. Das Quad Sensor System macht sich hauptsächlich in bergigem Gelände beliebt. Es registriert sofort, wenn dein E-Bike seinen Neigungswinkel ändert, wenn es also bergauf oder bergab geht. Es passt die Motorunterstützung entsprechend an. Das Ergebnis: du siehst den Berg zwar, spürst ihn aber nicht. Aus der von den Sensoren aufgezeichneten Steigung und Trittfrequenz errechnet der Bordcomputer exakt, wie viel Kraft das System beisteuern muss, damit deine Fahrt reibungslos weitergehen kann. Eine ähnliche Aufgabe verrichtet der automatische Unterstützungsmodus. Eine Automatik im Auto funktioniert ganz ähnlich - du kannst dir das Schalten sparen. Das System passt sich ohne weiteres Zutun an, du kannst allerdings auch auf Manualbetrieb umstellen und deinen Unterstützungsmodus selbst auswählen.
Die Powerpakete: Yamaha E-Bike Akkus
Eher dezent im Hintergrund verrichten die Akkus ihre Arbeit und fallen dabei eigentlich nicht weiter auf. Yamaha hat drei verschiedene Akku-Systeme für dich im Programm: Da wären zum einen die Akkus, die auf dem Unterrohr befestigt werden, der voll integrierbare Multi-Akku und außerdem noch die Akkus, die auf dem Gepäckträger montiert werden. Wo sich der Akku befindet, ist letztlich Geschmacksache. Die E-Bike-Hersteller entscheiden ganz nach Praktikabilität und Optik, wo der Akku ins Design passt. Generell sind Akkus auf dem Gepäckträger besser vor äußeren Einflüssen geschützt. Damit es trotzdem noch Ladefläche gibt, steckt der Akku in einem Käfig unter dem eigentlichen Gepäckträger, dort ist er bestens geschützt vor Stürzen. Wenn du ein E-Bike ganz ohne Gepäckträger aussuchst, ist auch die Position des Akkus klar - am oder im Unterrohr. Der Unterrohr Akku Down Tube sitzt auf dem Unterrohr, während der Multi-Akku durch seine kompakten Maße ohne Probleme direkt in das Unterrohr passt - so verschwindet der Akku komplett im Rahmen.
Die Yamaha Batterien Down Tube und Rear Carrier (Gepäckträger) bekommst du in zwei verschiedenen Ausgaben, jeweils einen mit 500 Wh und einen mit 400 Wh. Die Akkus mit mehr Kapazität haben eine größere Reichweite, dafür laden sie etwas länger und schwerer sind sie auch. Der Multi-Akku bietet mit 600Wh die höchste Akkukapazität, ist aber auch deutlich schwerer.
Nicht nur bei seinen Motoren legt Yamaha 2020 nach, auch die Akkus bekommen Zuwachs. Ein neuer, kleinerer Multi-Location-Akku ermöglicht eine optisch einwandfreie Integration des Akkus in das Gesamtdesign deines E-Bikes. Der 400Wh-Akku hat zwar etwas weniger Kapazität als der bisher erhältliche 500Wh starke Multi-Location-Akku, dafür ist er deutlich leichter und kleiner.
Um die Ladezeit zu verkürzen bekommst du vor Yamaha einen High Speed Charger.
Yamaha PW-LINK-Akkus
Zusätzlich zu den drei neuen Motoren stellt Yamaha auch zwei neue Akkus vor. Vor allem der große 843-Wh-Akku war längst überfällig, da die Konkurrenz bereits seit Längerem mit solchen Kapazitäten glänzen kann. Der große Akku soll 4,35 kg wiegen und über einen zusätzlichen Diebstahlschutz sowie eine innovative Brandschutzstruktur verfügen. Gleiches gilt für den kleineren 560-Wh-Akku, der sich eher an Nutzer des PW-S3-Motors richtet und auch eine Dual-Battery-Nutzung - etwa für Cargo-Bikes - ermöglicht.
Yamaha bietet mittlerweile nur noch zwei seiner Multi-Location Akkus. Yamaha nennt seine Akkus „Multi Location“ Akkus, da sie sich sowohl vertikal als auch horizontal integrieren lassen. Doch in den meisten Fällen findet man die Energiespeicher im Unterrohr von E-Bikes verbaut.
Auch bei den externen Akkus hat Yamaha sein Sortiment ein wenig zusammengestrichen. Mittlerweile bietet der Hersteller nur ein einziges Modell an: den Externen Crossover Akku mit 500 Wattstunden und einem Gewicht von 2,9 Kilogramm.
Yamaha E-Bike-Akkus auf einen Blick:
| Akku | Akkukapazität | Gewicht | Ladezeit |
|---|---|---|---|
| Multi-Akku | 600 Wh/36V | 3,8 kg | 5,0 Std |
| Down Tube 500 | 500 Wh/36 V | 3,0kg | 4,0 Std |
| Down Tube 400 | 400 Wh/36V | 2,9kg | 3,5 Std |
| Rear Carrier 500 | 500 Wh/36 V | 3,0kg | 4,0 Std |
| Rear Carrier 400 | 400 Wh/36V | 2,9kg | 3,5 Std |
Volle Übersicht: die Displays
Ok, ein bisschen mehr Phantasie hätte Yamaha schon aufbringen können bei der Namensgebung seiner Displays. Aber eigentlich sind Namen ja Schall und Rauch, und die Eigenschaften von Display A, Display C und Display X sprechen für sich.
Das Yamaha Display A
Das Yamaha Display A besteht auf einem Baustück, Display und Bedienelement sind hier in einem Gerät vereint. An deinem Lenker befindet sich ein kleines Display, gesteuert wird es über drei Knöpfe auf der rechten Seite, hier stellst du den gewünschten Unterstützungsmodus ein. Auf dem LCD-Bildschirm siehst du auf einen Blick die aktuelle Geschwindigkeit, den restlichen Ladestand deines Akkus und das Assistenzlevel in dem du gerade unterwegs bist. Zusätzlich kannst du den Bordcomputer deine Tageskilometer, die insgesamt gefahrenen Kilometer und die geschätzte restliche Reichweite des Akku anzeigen lassen. Das 8x5cm kleine Display A2 liefert dir übersichtlich und ohne Schnickschnack alle relevanten Daten. Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsstufe werden dauerhaft angezeigt, Tageskilometer, Gesamtkilometer und Reichweite sind zusätzlich anwählbar. Das Display wird an der linken Lenkerseite befestigt, sodass du schnell und leicht über den Daumentaster den Unterstützungsmodus anpassen kannst. Das wetterfeste Display ist kompakt, praktisch und fügt sich durch modernes Design gut am Lenker ein.
Das Yamaha Display C
Das Yamaha Display C hat eine ganze Menge mehr Funktionen zu bieten, zum einen kannst du es per USB oder Bluetooth mit deinem Handy koppeln und so zusätzliche Informationen über die Yamaha-App erhalten. Aber die Informationen die dir das vollfarbige Display liefert reichen eigentlich völlig aus. Geschwindigkeit, Unterstützungslevel, Batterieladestand, Geschwindigkeit, Reichweite, Kalorienverbrauch, Kompass, Navigation…fast schon zu viel, ein bisschen solltest du dich schließlich auch auf deinen Weg konzentrieren. Das Bedienelement wird separat vom Bordcomputer am Lenker befestigt, so kannst du es an einer Stelle platzieren, wo du es gut erreichst, das Display kommt an eine Stelle, die du gut im Blick hast. Mit dem Yamaha Display C hast du alle Daten auf 2,8 Zoll zusammengefasst. Das farbige Display zeigt dir nicht nur dauerhaft die Uhrzeit, Akkukapazität, Unterstützungsstufe und Unterstützungsleistung an. Es lässt dich auch eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen abrufen.
Das Yamaha Display X
Yamaha Display X kommt im Gegensatz zu den beiden anderen Displays etwas martialisch daher. Ein dickes Schutzgehäuse mit sichtbaren Schrauben - widerstandsfähiger geht es kaum. Auf eine besonders ergonomische Handhabung der Bedieneinheit wurde geachtet, da das Display X für Action gebaut wird, sollst du es schließlich intuitiv steuern können. Und das ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen. Es ist kleiner als das Yamaha Display C. Logisch, weniger Fläche bedeutet hier schlicht: weniger Angriffsfläche. Auch die Montage hinter, nicht auf dem Lenker direkt neben dem Vorbau schützt deine wertvolle Steuereinheit bei Stürzen.
Yamaha hat sein altes Display X vollständig verworfen und setzt nun auf eine Bedieneinheit mit mehr Übersicht und weniger Drumherum. Das neue Interface X befestigst du neben dem Vorbau deines E-Flitzers und hast so die wichtigsten Infos direkt vor dir, ohne dass du abgelenkt bist: Akkulaufzeit und Unterstützungsstufe werden per LED angezeigt, zusätzlich gibt es einen An/Aus-Schalter und den Schalter für die Beleuchtung.
PW-LINK-Displays
Natürlich sollt ihr auf eurem Ride auch die nötigen Informationen über euer System im Blick behalten können. Dafür gibt es zwei Optionen: das Side-Display oder das Integrated-Display. Letzteres findet seinen Platz im Oberrohr - wie es seit geraumer Zeit Standard bei High-End-Bikes ist - und liefert euch mit seinem 1,9-Zoll-Farbdisplay die wichtigsten Informationen. Zudem gibt es verschiedene Looks, die allerdings recht simpel gehalten sind und nur die wesentlichen Daten wie Geschwindigkeit oder Unterstützungsstufe anzeigen.
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