Das Befestigen eines Zeltes am Fahrrad kann eine Herausforderung sein, besonders bei längeren Touren. Es gibt verschiedene Methoden und Ausrüstungsgegenstände, die Ihnen dabei helfen können, Ihr Zelt sicher und bequem zu transportieren. Dieser Artikel gibt Ihnen Anregungen und Tipps, wie Sie Ihr Zelt optimal am Fahrrad befestigen können, insbesondere für Bikepacking-Abenteuer.
Verpackungsmethoden für Zelte
Viele Radfahrer bevorzugen es, das Zelt wasserdicht zu verpacken, um es vor Regen und Feuchtigkeit zu schützen. Der klassische Packsack oder -beutel ist nach wie vor eine beliebte Wahl. Alternativ können auch Front- oder Backroller verwendet werden.
Getrennte Verpackung von Zelt und Gestänge
Das Trennen von Zelt und Gestänge kann je nach Packmethode Vorteile haben. Einige Optionen sind:
- Innen- und Außenzelt sowie Heringe in einem Packsack, der zwischen die Backroller auf den Gepäckträger geschoben wird.
- Gestänge separat am Oberrohr befestigen.
- Zelt im Packsack vorne am Lenker befestigen und das Gestänge am Oberrohr fixieren.
Transport auf dem Gepäckträger
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Zelt auf dem Gepäckträger zu transportieren:
- Zelt quer zum Gepäckträger befestigen.
- Evazote längs auf den Gepäckträger legen und das Zelt quer darüber in einem Kompressionssack.
- Zelt zusammengerollt im Zeltsack zusammen mit Unterlegplane in einem Ortlieb Packsack quer über die Backroller.
Je nachdem, wie hoch die Backroller gepackt sind, kann man in die Lücke zwischen Gepäckträger und Zeltrolle noch etwas hineinstopfen.
Empfehlungen für Zelte
Die Größe eines Zeltes wird meist als Schätzung angegeben, wie viele Personen darin Platz finden. Genauer sind die Angaben von Innenraumlänge, -breite und -höhe, die Du in den Produktbeschreibungen findest. Für das Bikepacking haben sich Zelte bis maximal zwei Personen wegen ihres kompakten Packmaßes durchgesetzt. Größere Zelte sind dann im Vorteil, wenn Du im schlimmsten Fall auch mal einen oder mehrere Schlechtwettertage darin verbringen musst.
Hier sind einige empfohlene Zelte für Bikepacking-Touren:
- Vango Apex Compact 100: Ein robustes Einpersonenzelt mit Fokus auf Umweltaspekte.
- Vango F10 Helium UL Air: Ein leichtes Zelt mit aufblasbarem Bogen für Stabilität.
- Ferrino Piuma 1: Ein sehr leichtes Einpersonenzelt mit minimalistischem Design.
- Big Agnes Copper Spur HV UL2 Bikepack: Ein leichtes Zelt für zwei Personen, speziell für Bikepacking konzipiert.
- Big Agnes Copper Spur HV UL 3 Bikepack: Ein leichtes Zelt für drei Personen, speziell für Bikepacking konzipiert.
Ausrüstung und Zubehör
Neben dem Zelt selbst gibt es weiteres Zubehör, das für eine Bikepacking-Tour nützlich sein kann:
- Bikepacking-Taschen: Spezielle Taschen zur Befestigung am Rahmen, Lenker oder Sattelstütze.
- Kompressionssäcke: Zum platzsparenden Verstauen des Zeltes oder anderer Ausrüstung.
- Spanngurte: Zur sicheren Befestigung des Zeltes am Gepäckträger oder Rahmen.
- Zeltunterlage: Zum Schutz des Zeltbodens vor Beschädigungen.
- Heringe: Zur Verankerung des Zeltes im Boden.
- Reparaturset: Für Notreparaturen am Zelt oder Gestänge.
Gute Bikepacking-Taschen sind leicht, robust und wasserdicht, damit Ihre Ausrüstung immer trocken ans Ziel kommt. Die Taschen lassen sich ohne Gepäckträger montieren und sind mit den meisten Rahmen kompatibel.
| Ausrüstungsgegenstand | Beschreibung |
|---|---|
| Bikepacking-Taschen | Leichte, robuste und wasserdichte Taschen zur Befestigung am Rahmen, Lenker oder Sattelstütze. |
| Kompressionssäcke | Zum platzsparenden Verstauen des Zeltes oder anderer Ausrüstung. |
| Spanngurte | Zur sicheren Befestigung des Zeltes am Gepäckträger oder Rahmen. |
| Zeltunterlage | Zum Schutz des Zeltbodens vor Beschädigungen. |
| Heringe | Zur Verankerung des Zeltes im Boden. |
| Reparaturset | Für Notreparaturen am Zelt oder Gestänge. |
Weitere Tipps
- Ein Zeltgestänge lässt sich an der oberen Rahmenstange transportieren. Wobei man aufpassen muss, weil breitbeiniges Fahren doch weniger bequem ist.
- An feuchteren Tagen wurde alles schon in Mülltüten eingewickelt. Der eine oder andere Paddler nutzte auch die wasserdichten Packsäcke aus dem Boot.
- Allerdings musste man aufpassen, dass die Pakete nicht doch verrutschten oder die Packriemen sich nicht mit den Speichen inniglich zu verbinden suchten.
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