Die schillernde Welt der Mountainbiker mag dich reizen, aber du hast keine Ahnung, in welches Zubehör du investieren solltest? Oder bist du vielleicht seit neuestem stolzer Besitzer deines ersten Mountainbikes und wüsstest jetzt gerne, mit welchen Sahnestücken du dein neues Hobby am besten krönen kannst? Das Angebot an Mountainbike Zubehör ist unüberschaubar riesig, da den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Aber keine Sorge, wir haben uns bei echten MTB-Profis umgehört und können jetzt für dich die Spreu vom Weizen trennen. Oder die wichtigen Teile von Geldmacherei.
Sicherheit geht vor: Mountainbike-Helme
Ein guter Helm ist zweifellos das absolut wichtigste Accessoire für deine Sicherheit. Daher solltest du dir unbedingt einen zulegen, bevor du dich zum ersten Mal auf den Weg zum Trail machst. Mountainbike Helme schützen den Schädel-, und Schläfenbereich besser als ein traditioneller Fahrradhelm. Wenn du dich an Downhill-Herausforderungen wagen willst, schützt ein Full Face Helm dein Gesicht, das Kinn und den Mund besonders effektiv. Helme mit abnehmbarem Kinnschutz liegen derzeit bei Trail-, und Enduropiloten voll im Trend, so hast du den vollen Schutz wenn es auf anspruchsvollen Passagen heiß hergeht. Bei anstrengenden Kletterpartien oder auf einfacheren Strecken kannst du den Bügel einfach abnehmen.
„Steile und eher technische Passagen erfordern perfekten Schutz,“ erklärt Fahrradprofi Ash Swann. Er empfiehlt Helme mit MIPS-Technologie, denn sie werden besonders hohen Sicherheitsansprüchen spielend gerecht. Die meisten Mountainbike Helme bieten dank weniger aber großer Öffnungen auch bei geringen Geschwindigkeiten optimale Belüftung. Mountainbiker setzen meist auf einen Helm mit einem großem Schild, der die Augen vor der blendenden Sonne und tiefhängenden Ästen schützt. Viele Mountainbikehelme bieten die Möglichkeit, Scheinwerfer oder deine GoPro anzubauen. Der Fox Flux ist ein perfektes Beispiel für einen vielseitigen Mountainbike-Helm. Er verfügt über MIPS (Multi-directional Impact Protection System), ein integriertes Schild, Montagestellen für Kameras, gute Abdeckung des Kopfes seitlich und im Nackenbereich und reichlich Belüftung. Wenn du mehr über Fahrradhelme wissen willst, solltest du unbedingt auf unserer Helm-Kaufberatung vorbeiklicken. Dort kannst du nachlesen, was moderne Fahrradhelme können.
Die richtige Verbindung: MTB-Schuhe und Pedale
„Der wichtigste Teil deiner Fahrradbekleidung sind die Schuhe!”, meint Ash Swann. Als einer von drei Kontaktpunkten, die dich mit deinem Fahrrad verbinden sind Schuhe außerordentlich wichtig, wenn es um Kontrolle und Performance geht. Mountainbikeschuhe sind robust gebaut, halten eine Menge aus und haben eine versteifte Sohle, die die Kraftübertragung vom Fuß auf das Pedal verbessern. Beim Mountainbiken hast du generell die Wahl, ob du mit Flats oder Klickpedalen fahren willst. Im Gegensatz zu Rennradpedalen kannst du dich bei Mountainbike-Pedalen auf beiden Seiten einklicken, sie sind quasi immun gegen Matsch und Dreck und die Platte ist kleiner, das verbessert die Laufeigenschaften.
Die meisten Offroadfahrer entscheiden sich für leichte SPD-Pedale. Sie erlauben es dem Biker, abwärts die komplette Trittkraft zu nutzen, aber auch die Zugbewegung einzusetzen um steile und schwierige Abschnitte effizient zu bewältigen. Trailpiloten und Downhiller bevorzugen ein ähnliches System, aber mit einem größeren Käfig um das Klicksystem, denn so haben ihre Füße eine größere Auflagefläche und das Pedal ist einfacher wiederzufinden, wenn der Schuh ausgeklickt war. Andererseits gibt es aber auch die Möglichkeit, stinknormale Flats zu fahren. Sie sind groß und breit und bieten deinen Trailabenteuern eine solide Grundlage. Mountainbike Pedale haben meist Pins die den Grip deiner Schuhe am Pedal verbessern. Du solltest dich immer zuerst für Pedale entscheiden und dann die passenden Schuhe aussuchen. Es gibt Mountainbike-Schuhe sowohl für Flats als auch für Cleats. Anders als deine normalen Sneaker bieten beide mehr Schutz für deinen Fuß und eine steife Laufsohle.
Wenn du dich für einen Pedal-Typ entschieden hast, solltest du dir überlegen, wie und wo du biken möchtest. Schuhe für Cross Country sind leicht und steif, aber nicht unbedingt dazu geeignet, damit meilenweit zu laufen. Gravity-Schuhe sind vor allem dazu da, den Fuß vor unliebsamen Bekanntschaften mit Felsen zu schützen. Dafür sind sie schwerer und schränken die Bewegungsfreiheit ein. Wenn du dich an Trails wagen möchtest, solltest du nach Schuhen Ausschau halten, die eine griffige Sohle haben, gewichtsmäßig im mittleren Bereich liegen und eine relativ steife Sohle haben.
Funktionell und bequem: Mountainbike-Bekleidung
Wie unterscheidest du auf den ersten Blick einen Mountainbiker von einem Rennradfahrer? Ganz einfach: Baggies oder Lycra.... Mountainbiker haben es gerne bequem und cool. Aber hinter der speziellen Mountainbikebekleidung steckt weit mehr, als der Casual Look erahnen lässt. Du hast es hier mit Sportbekleidung zu tun, in der jede Menge High-Tech steckt. Die Stücke sind atmungsaktiv und dehnbar, so kannst du dich auf deinem Bike ohne Einschränkungen bewegen. Besonders beanspruchte Stellen sind verstärkt, außerdem ist das Material insgesamt reißfester. Wenn du dir Mountainbike-Shorts anschaffst, solltest du darauf achten, dass sie mindestens eine Tasche mit Reißverschluss haben, sämtliche Verschlüsse viel aushalten und die Hosenbeine lang genug sind, damit dir nicht beim pedalieren die Beine hinaufrutschen. Viele Hosen haben eine gepolsterte Innenhose, die du aber entfernen kannst. So hast du die Wahl, ob du mit oder ohne Extra-Polsterung fährst. Einfach eine gepolsterte Fahrradunterhose oder Bibs unter der weiten Mountainbikehose zu tragen ist eine schlaue Alternative.
Bei den Oberteilen solltest du Ausschau halten nach Mountainbike-Shirts oder MTB-Jerseys die atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit nach außen leiten, genug Platz bieten für Protektoren (könnte ja sein, dass du irgendwann welche brauchst) und an das Wetter in deiner Region angepasst sind. Die meisten Mountainbike-Hemden sehen aus wie normale T-Shirts, sie sind aber etwas länger und haben keine scheuernden Nähte an Stellen wo das unangenehm werden könnte, zum Beispiel unter den Achseln, weil da würden sie unter den Trägern von einem Rucksack echt nerven.
Sicher ist sicher: Protektoren
Wenn du immer sicherer wirst auf deinem Mountainbike und die Trails die du dir zutraust anspruchsvoller werden, ist es schlau ein paar Euro in eine gute Schutzausrüstung zu investieren. Ein Paar flexible Knieschoner ist ein guter Ausgangspunkt, das dich nicht arm machen wird. Die nächste Stufe wären kombinierte Knie-, und Schienbeinschoner. Ellenbogenschoner sind eine gute Idee und wenn du so richtig die Sau rauslassen willst, raten wir dir unbedingt zu einem Rückenprotektor. Die Pads für Knie und Ellenbogen gibt es in verschiedenen Größen. Du solltest verschiedene anprobieren, damit du siehst, ob sie fest sitzen, dir aber genug Bewegungsfreiheit lassen um bequem zu biken. Viele Hersteller bauen an ihre Protektoren einfach Haltegummis. Es gibt aber auch Pads mit Klettverschlüssen oder BOA-Systemen, mit denen du den Sitz deiner Schutzausrüstung anpassen kannst.
Schoner mit einer Oberfläche aus Hartplastik sind gebaut um bei einem Aufprall auf dem Boden entlangzugleiten, exakt das richtige für Adrenalinjunkies. Weiche Pads sind für Trail-Fahrer gedacht. Sie sind flexibler, bieten mehr Bewegungsfreiheit und sind außerdem besser belüftet.
Grip und Schutz: MTB Handschuhe
Mountainbikehandschuhe bedecken die komplette Hand, so schützen sie dich vor Mutter Natur, Kratzern und Sturzverletzungen. Meistens sind auf dem Handrücken und an den Knöcheln zusätzliche Poster oder Kunststoffverstärkungen, um diese empfindlichen Stellen zu schützen. Die Polsterungen der Handflächen fallen eher minimalistisch aus, viel Polster würde den Grip zu schwammig werden lassen, Kontrollverlust wäre die unangenehme Folge.
Wenn du auf der Jagd nach neuen Mountainbikehandschuhen bist, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Natürlich müssen deine Handschuhe perfekt passen. In der Handfläche sollte eine Beschichtung sein, die optimalen Halt am Lenker garantiert. Der Schutz auf dem Handrücken muss deinem Bikestil entsprechen, und die Handschuhe sollten den Wetterbedingungen angepasst sein. Es gibt schließlich auf dem Trail nichts schlimmeres als abgefrorene oder schweißnasse Hände.
Klarer Durchblick: Schutz für deine Augen
Wie wichtig es ist auf dem Fahrrad dein kostbares Augenlicht zu schützen, müssen wir dir wahrscheinlich nicht erst erklären. Aber du brauchst nicht nur eine gute Sonnenbrille, die deine Augen vor den schädlichen Strahlen der Sonne schützt, du brauchst außerdem Schutz bei Stürzen oder vor aufgewirbelten Kleinteilen und Staub.
Zur Mountainbikeausrüstung gehören daher eine Sportsonnenbrille und eine Schutzbrille, du findest diese meist unter der englischen Bezeichnung Goggles (die Optik? Denke in Richtung Skibrille...). Beide haben mit deiner modischen Sonnenbrille für alle Tage nicht viel gemeinsam. Schon die Form ist anders. Eine Bike-Sonnenbrille ist gebogen, damit sie deinen Kopf perfekt einschließt und sie muss natürlich unter deinen Helm passen ohne zu drücken. Außerdem sind Sportbrillen bruchsicher, das ist besonders wichtig, wenn du unfreiwillig vom Bike steigst oder mit großer Geschwindigkeit durchs Unterholz bretterst. Und keine Angst, der Albernheitsfaktor hält sich in Grenzen. Dank der neuen Designs der leichten Enduro-Helme siehst du auch mit Goggles nicht so dämlich aus, wie du vielleicht befürchtest.
Viele Hersteller bieten inzwischen Brillen mit polarisierten Gläsern oder Photochromic-Gläsern an, sie haben eine spezielle Schutzschicht, die blendendes Licht verringert. Selbsttönende Gläser verbessern die Sicht auf schattigen Wegen, denn sie reagieren auf das einfallende Licht und machen den Trail oder Hindernisse auf dem Weg kontrastreicher und somit besser erkennbar.
Daten im Blick: Fahrradcomputer
Wenn du deine Fahrten dokumentieren willst, ist ein Fahrradcomputer praktischer auf dem Bike als eine Smartphone-App, denn er ist weit weniger wetteranfällig, passt sich nahtlos in dein Cockpit ein und geht nicht so schnell kaputt. Außerdem hält die Batterie länger als die meisten Smartphone-Akkus. Fanhrradcomputer zeichnen die Eckdaten deiner Rides auf, zum Beispiel die Geschwindigkeit, die gefahrene Entfernung oder die Fahrzeit. Viele der Computer können über Bluetooth mit anderen Geräten verbunden werden, etwa mit Pulsmessern oder Leistungsmessern. Über GPS kannst du deinen Weg zurückverfolgen, du kannst die gefahrenen Höhenmeter berechnen lassen oder dir eine Karte deiner Gegend anzeigen lassen. Viele moderne GPS Computer ermöglichen eine detaillierte Routenplanung, bei manchen ist sogar eine Navigation wie du sie aus dem Auto kennst möglich.
Schutz für dein Bike: MTB Rahmen
Auf dem Trail lauert nicht nur Dreck, es warten auch noch fiesere Dinge auf dich und dein Bike. Aufgewirbelte Steinchen, Äste oder anderer herumfliegender Kleinkram. Du solltest nicht nur deinen Körper schützen, sondern auch deinem geliebten Drahtesel ein paar Protektoren gönnen. Die Lizard Skins Kettenstrebenschützer beispielsweise. Aber auch andere Stellen des Rahmens können eingepackt werden, vielleicht nicht unbedingt in Watte, aber doch so, dass der Paintjob da bleibt wo er hingehört, auf deinem Rahmen nämlich und sich nicht über die Natur verteilt.
Ein kleiner aber feiner Spritzschutz ist heutzutage ein beliebtes Accessoire. Unter der Krone oder am Unterrohr positioniert, hält die den gröbsten Dreck vom Gesicht fern, kommt dabei aber deiner Federung nicht ins Gehege. Einer der Verkaufsschlager ist der immer wieder kopierte Marsh Guard, der mit robustem, leichtem und minimalistischem Design überzeugt.
Flüssigkeitszufuhr: Trinkrucksack oder Flasche
Feuchtigkeit scheint im Zusammenhang mit Mountainbikes nicht unmittelbar erstrebenswert, aber wir meinen ja auch nicht feindliche Bewässerung von oben, sondern deinen persönlichen Flüssigkeitshaushalt, denn den gilt es aufrecht zu erhalten. Wenn du schon einmal länger aus 30 Minuten auf dem Bike Vollgas gegeben hast, weißt du sicher was wir meinen...du kriegst Durst. Hierbei solltest du beachten, dass bei weitem nicht alle Mountainbikerahmen mit einem Flaschenhalter auf die Welt kommen, also ist ein Trinkrucksack eine komfortable Lösung, auch bei kurzen Strecken.
Eine Trinkflasche oder eine kleine Wasserblase sind für kurze Fahrten eine gute Option. Je länger du fahren willst desto größer sollte dein Wasservorrat aber sein. Wenn du eine Trinkflasche aussuchst, solltest du darauf achten, dass sie genug Inhalt hat und einen gut schließenden Deckel, der dafür sorgt, dass dein Wasser dort bleibt, wo du es vermutest. Außerdem sollte die Flasche einfach auseinanderzubauen und zu reinigen sein. Und natürlich in deinen Flaschenhalter, sofern vorhanden, hineinpassen. Wenn du dich für einen Rucksack mit Trinksystem entscheidest, solltest du darauf achten, dass die Trinkblase genug Flüssigkeit für deine Bedürfnisse aufnimmt und im Rucksack außerdem noch genug Platz bleibt für den anderen Krimskrams, den du unterwegs brauchst. Derzeit sind Gürteltaschen oder einfache Gürtel mit Halteschlaufen sehr beliebt. Besonders viel Flüssigkeit speichern sie nicht, aber für eine kürzere Tour reicht der Vorrat und sie schränken die Bewegungsfreiheit längst nicht so stark ein wie ein Rucksack.
Alles dabei: Satteltaschen & Aufbewahrung
Das Thema Gepäcktransport reißt dich vielleicht nicht vom Hocker so wie es bei deinem neuen Bikekit oder den perfekten Schuhen der Fall ist. Aber spätestens wenn du deinen ersten Ride planst, wirst du froh sein, dass du dir dazu ein paar Gedanken gemacht und einige wichtige Kleinigkeiten dabei hast.
Satteltaschen oder Saddle Wraps sind zwei der unkompliziertesten Möglichkeiten, am Fahrrad ein paar Dinge unterzubringen. Aber Achtung: Wenn du eine absenkbare Sattelstütze fährst ist eine Satteltasche, die am Sitzrohr befestigt wird im Weg, dann solltest du auf andere Fahrradtaschen ausweichen.
Neben Getränken und dem obligatorischen Ersatzschlauch gehört ein Fahrradwerkzeug ins Gepäck. Mit einem der kompakten Multi-Tools behebst du unterwegs kleinere Probleme wie rutschende Sattelstützen, schleifende Bremsen oder schiefe Lenker. Sie verfügen meist über eine Auswahl gängiger Schraubenzieher und Inbusschlüssel, auch viele andere kleine hilfreiche Gadgets sind mit von der Partie. Suche dir eines aus, das genau die Teile mitbringt, die zu deinem Mountainbike passen...
Packliste für Mountainbike-Touren
Hier ist eine gestaffelte Packliste, die mit den Basics für jede Mountainbike-Tour beginnt und dann zunehmend spezieller wird. Sie ist für Mountainbike-Tagestouren in den Bereichen Cross Country, Trail und Enduro geeignet.
- Fahrradhelm
- Fahrradbrille/Sonnenbrille (mit Wechselgläsern)
- Kurze Radhose/Radshorts
- Radtrikot
- Funktionsunterhose bzw. Schlafbekleidung
- Hüttenschuhe
- lange, leichte Freizeithose für den Abend
- T-Shirt für nach der Tour
- Sandalen/leichte Freizeitschuhe
- ggf. Hüttenschlafsack
- ggf. GPS-Uhr
- Pulsmesser & Brustgurt (optional)
- Handy
- Ladegerät
- Fahrradcomputer
- Stirnlampe
- ggf. Fotoausrüstung
- ggf. Fahrradwerkzeug/Multitool
- Luftpumpe (2 pro Gruppe)
- Dämpferpumpe (1 pro Gruppe)
- Ersatzschlauch (2 Stück)
- Kabelbinder
- Flickzeug
- Gaffa-Tape
- ggf. Fahrrad-Ersatzteile (z.B.
- Erste-Hilfe-Set und Verbandszeug
Vor allem wer abseits der klassischen und viel befahrenen Transalp-Routen unterwegs ist oder gar eine „Selbstversorger-Tour“ plant, muss vorab genau überlegen, und gegebenenfalls noch Campingausrüstung auf die Packliste setzen.
Zusätzliche Ausrüstung für dein Mountainbike
Das Rad ist gekauft, die erste Tour bis ins Detail geplant, doch dann passiert es: Beim Aufsteigen aufs Rad fällt dem abenteuerlustigen Mountainbiker auf, dass er ja gar nicht auf Pannen vorbereitet ist. Außerdem fehlt am Bike eine Halterung fürs Smartphone. Von einem Kettenstrebenschutz ganz zu schweigen … Die Liste ließe sich schier endlos fortführen, denn der Markt für MTB Zubehör ist ständig am Wachsen. Ein MTB-Helm ist beim Mountainbiken nicht nur praktisch, sondern er gehört schlichtweg zur Grundausstattung. Im Fall eines Sturzes bewahrt er den Mountainbiker vor schweren Kopfverletzungen und rettet manchmal sogar das Leben. Generell gilt: Herkömmliche Fahrradhelme schützen den Schädel- und Schläfenbereich beim Mountainbiken nur unzureichend. Stattdessen sollte man sich in der Kategorie Mountainbike Zubehör genau umschauen und anschließend eine angemessene Wahl treffen. Empfehlenswert sind Helme, die mit der besonders sicheren MIPS-Technologie ausgestattet sind - bei vielen, aber nicht bei allen neuen Modellen ist dies der Fall. Full Face Helme eignen sich perfekt fürs Downhill-Mountainbiken. Leichte Enduro Helme sind hingegen für alle durchschnittlichen Trails ausreichend (gern auch mit abnehmbarem Kinnschutz). Ultraleichte XC-Halbschalen kommen vornehmlich im XC-Racing zum Einsatz. Neben dem Rad und dem Helm gehört die passende Fahrradbekleidung zu den essenziellen Dingen, ohne die man als ambitionierter Mountainbiker gar nicht erst losfahren sollte. Besonders viel Aufmerksamkeit sollte man als Neuling oder erfahrener Mountainbiker den Fahrradschuhen, der Fahrradhose und den Fahrradhandschuhen widmen. Denn mit diesem MTB Zubehör verbindet sich der Mountainbiker mit seinem Rad - man spricht von den drei Kontaktpunkten. Schuhe, Handschuhe und Hose sollten deshalb mit Bedacht gewählt werden - einerseits, um eine gute Kontrolle und Performance sicherzustellen, andererseits, um optimal auf jede Witterung vorbereitet zu sein. Die meisten Bekleidungsstücke in der Kategorie MTB- und Fahrrad Zubehör sind auf spezielle Temperaturbereiche ausgelegt: Winter, Sommer, Übergangszeit.
Die meisten Mountainbiker lieben zwar das Risiko, aber kalkulierbar sollte es schon sein. Deshalb stehen Protektoren bei Bikern, die bevorzugt anspruchsvolle Trails ins Angriff nehmen, hoch im Kurs. Man unterscheidet zwischen Ellenbogenschonern, Knieschonern und Schienbeinschonern. Doch nicht nur der Fahrer ist beim harten Dauereinsatz mit dem Mountainbike äußerst schutzbedürftig - auch das Rad möchte geschützt sein. Aufwirbelnde Äste und herumfliegende Steine können großen Schaden anrichten. Goggles (spezielle Mountainbike-Brillen) schützen das empfindliche Augenlicht und verbessern dank polarisierender Gläser die Sicht, indem sie den Trail kontrastreicher machen als er tatsächlich ist. Optisch erinnern manche Mountainbike-Brillen zwar eher an klobige Skibrillen denn an klassische Sportbrillen. Aber wer professionell ausgerüstet sein möchte, sollte sich dieses praktische MTB Zubehör dennoch zulegen.
Wer seine Mountainbike-Tour aufzeichnen möchte, der kommt um dieses unverzichtbare Fahrrad Zubehör nicht herum: den Radcomputer. Neben der reinen Navigationsfunktion erfüllt das modische Mountainbike Zubehör-Teil gerade bei sportlich ambitionierten Fahrern eine weitere Funktion: Es hilft bei der Trainingssteuerung. Relevante Daten wie aktuelle Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Höhe, Trittfrequenz, Herzfrequenz (sofern ein Brustgurt umgelegt wurde) und Kraft (falls ein Powermeter montiert ist) geben Aufschluss darüber, ob die Belastung zu hoch, zu niedrig oder im optimalen Bereich angesiedelt ist. Pannen gehören zum Radfahrerleben leider dazu. Dornen, Nägel, spitze Steine und tiefe Schlaglöcher können dazu führen, dass der Reifen und der Schlauch kaputt gehen und ausgetauscht werden müssen. Was gibt es Schöneres als sich ab und zu eine kleine Auszeit zu gönnen und mit dem Mountainbike neues Terrain zu erobern? Bikepacking mit dem Mountainbike gewinnt zunehmend an Popularität. Für das dazu passende MTB Zubehör gilt dies ebenso. Man wird nicht nur in einschlägigen Outdoorshops, sondern auch im Fachhandel und speziellen Radshops fündig. Mehrtägige Radabenteuer erfordern eine umsichtige Planung und den Kauf diverser, leichter Fahrrad Zubehör-Teile. Ein Zelt ist dabei nicht unbedingt erforderlich - manche Biker sparen lieber Gewicht, indem sie sich mit einer Hängematte als Bikepacking-Bett begnügen (Voraussetzung: günstige Wetterprognose). Auf einen Gaskocher, eine Iso-Matte und einen Schlafsack sollte man in keinem Fall beim Bikepacking verzichten.
Checkliste für die perfekte Mountainbike-Tour
Hier ist eine Checkliste, um sicherzustellen, dass du alles für deine Mountainbike-Tour dabei hast:
- Versichere dich, dass dein Fahrrad gut auf dich abgestimmt ist und kürzlich gewartet wurde, um die Gefahr von mechanischen Problemen unterwegs zu minimieren.
- Ein guter Fahrradträger kann den Transport zum Trail ungemein erleichtern.
- Ein guter Rucksack sorgt nicht nur dafür, dass du genug trinkst, du kannst auch viele der unentbehrlichen Dinge auf dieser Liste darin transportieren.
- Auch wenn du mit Tubeless-Reifen fährst, ein oder zwei Ersatzschläuche muss man immer dabei haben.
- Eine CO2-Kartusche und ein Inflator beanspruchen nicht viel Platz im Rucksack oder in der Satteltasche.
- Ein anständiges Multifunktionswerkzeug ist unerlässlich.
- Die meisten von uns haben heutzutage das Smartphone immer dabei und Mountainbiken sollte da keine Ausnahme darstellen.
- Stelle dich auf die Fahrumgebung ein. Nimm Sonnenschutz und Lippenpflege mit.
- Wenn du eine längere Tour planst, ist es eine gute Idee, Verpflegung einzupacken.
- Mit einer guten Ausrüstungstasche bewahrst du alles ordentlich auf und bist gleich fahrbereit.
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