Wenn du 2025 in die Motorradwelt (wieder)einsteigen willst oder einfach eine spritzige 125er suchst, bist du hier genau richtig! Motorräder mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern sind perfekt für (Wieder)einsteiger und Sparfüchse gedacht - eigentlich für alle, die damit beginnen möchten die ultimative Freiheit genießen und spannende Motorradreisen erleben wollen.
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Die A1 125er Motorräder erfreuen sich besonderer Beliebtheit, vor allem unter jungen Fahrern und Pendlern. Diese Leichtkrafträder bieten eine ideale Kombination aus Wendigkeit, niedrigem Verbrauch und überschaubaren Kosten. Da man sie bereits ab 16 Jahren fahren darf, bieten sie jungen Menschen eine frühe Möglichkeit, in die Welt des Motorradfahrens einzutauchen. Im Vergleich zu Autos und Rollern punkten die 125er Motorräder mit günstigeren Versicherungsbeiträgen, geringeren Steuern und einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch.
Führerschein für 125er Motorräder
Für Leichtkrafträder (so ist die amtliche Bezeichnung) ab 50 bis maximal 125 ccm und 11 kW (15 PS) Motorleistung gibt es mehrere Fahrerlaubnis-Möglichkeiten. Da ist zunächst die Führerscheinklasse A1, die Sie schon mit 16 Jahren erwerben dürfen. Die Prüfungen können sogar noch vor diesem 16. Geburtstag ablegt werden: Die Theorieprüfung bis zu drei Monate und die praktische Prüfung bis zu einem Monat.
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Daneben aber dürfen die 125er auch gefahren werden, wenn Sie einen Führerschein der früheren Klassen 2, 3 oder 4 besitzen und diesen vor dem 01. April 1980 erworben haben. Und ganz neu seit Anfang 2020 können Besitzer der aktuellen Autoführerschein-Klasse B diese mit vier Theorie- und fünf Praxis-Schulungseinheiten zu je 90 Minuten ohne weitere Prüfung um den Schlüssel 193 erweitern. Voraussetzung: Sie sind älter als 25 Jahre und besitzen die Klasse B mindestens 5 Jahre.
Hier nochmal in Kürze:
| Fahrerlaubnis / Führerschein-Klasse | Rahmenbedingungen | Inhalte |
|---|---|---|
| Klasse A1 | Mindestalter: 16 Jahre | Komplette Fahrschule einschließlich theoretischer und praktischer Prüfung |
| Klasse B193 (Klasse B plus Schlüssel 193) | Mindestalter: 25 Jahre, Mindestfahrpraxis: 5 Jahre Besitz Führerscheinklasse B | 4 x 90 Minuten Schulung Theorie, 5 x 90 minuten Schulung Praktisch, Keine Prüfungen |
| Klasse 2, 3 oder 4 alt und entsprechende Führerscheine der ehemaligen DDR | Erworben vor dem 01.04.1980 | - keine weiteren -(Um Probleme bei Kontrollen zu vermeiden ist es sehr empfehlenswert, alte Führerscheine entsprechend umschreiben zu lassen bzw. durch neue zu ersetzen.) |
125er Motorrad oder Roller?
Ein rationales besser oder schlechter gibt es kaum. Es hängt viel von persönlichen Vorlieben und den Einsatzzwecken ab. Motorräder lassen sich im Vergleich zu den Rollern vor allem sportlicher fahren, auch wenn sie sich in den Höchstgeschwindigkeiten kaum unterscheiden. Sie gelten als cool. Roller sind dagegen einfacher zu fahren. Motorräder sind auch als 125er schon deutlich schwerer zu beherrschen. Sie haben zudem nahezu alle manuelle Schaltungen, die vor allem im Stadtverkehr einiges abverlangen können - anders bei 125er-Rollern mit Automatik-Schaltung. Andererseits bieten die Motorräder vielen mehr Vergnügen, wenn es mal über Landstraßen oder Autobahnabschnitte geht. Dafür brauchen Sie in der Regel aber auch schon spezielle Motorrad(schutz)kleidung, da die Wetter-Anfälligkeit wesentlich größer ist als bei Motorrollern. Und 125er-Motorräder bieten keinen Stauraum, sodass der Motorradhelm oder kleine Einkäufe unterbracht werden können.
Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen? Klingt eigentlich recht trivial. Hier sind die wesentlichsten Unterschiede zusammengefasst:
- Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben. Das bedeutet zwar mehr Kontrolle, aber mehr “Arbeit” beim Motorrad. Allerdings macht für viele Fahrer genau dieser Unterschied den Fahrspaß aus.
- Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an - besonders bei höheren Geschwindigkeiten, worauf sie meist ausgelegt sind. Die Reifen bzw. dessen Größe trägt viel zur Fahrdynamik bei.
- Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank - praktisch für den Alltag. Motorräder bieten das nicht, es sei denn, du montierst Koffer oder eine Hecktasche. Aber die Platzverhältnisse sind bei kleineren Motorrädern aus der 125er Klasse ohnehin nicht üppig. Bei Campingausflügen wird’s eng, also besinne dich auf das Wesentliche wenn du die Ausrüstung zusammenpackst.
- Optik: Roller sind praktisch, aber Motorräder haben einfach einen cooleren Look. Wobei sich eine optisch aufgewertete Vespa auch neben einer Yamaha MT 125 ziemlich gut schlägt.
125er-Motorräder meist stärker
Die meisten 125er-Leichtkrafträder leisten 15 PS, nur in Ausnahmefällen und aus Budgetgründen gibt es Modelle mit dann deutlich unter 15 PS. Der Grund dürfte ein technischer sein. Leichtkrafträder sind im Grunde wie ein Motorrad aufgebaut. Also mit einem Schaltgetriebe und Abtrieb der Kette. Dieser Antrieb ist den gemeinen Triebsatzschwingen der Roller technisch überlegen und weniger hitzeanfällig bei längeren Topspeed-Fahrten.
Ein starker Roller strapaziert diesen Antrieb stärker. Ebenso sind die Fahrwerke bei Rollern größtenteils einfacher Bauart, teils noch mit gewollt vorsintflutlichen Gabelkonstruktionen wie bei der Vespa, die den modernen Fahrwerken der Motorräder unterlegen sind. Und: Roller haben mehrheitlich kleine Räder, die konstruktionsbedingt nicht so viel Kraft und Leistung dauerhaft sicher auf den Boden bekämen. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten.
Typen von 125er-Motorrädern
Im Grunde gibt es nahezu alle klassischen Motorrad-Bauweisen, von Choppern und Tourern einmal abgesehen, auch bei den 125ern. Zumeist kommen sie als Naked Bikes, Cafè Racer, Enduros oder auch als Supersportler auf den Markt. Gelegentlich sieht man Nachbau-Exoten, etwa die Daytona 125 im Harley-Stil der spanischen Schmiede Leonart Motorcycles.
Top 10 der A1 125er Motorräder 2024
Die Auswahl der Sieger bei den 1000PS Top Awards erfolgt durch eine Jury von erfahrenen Testern, die unabhängig voneinander ihre persönlichen Ranglisten erstellen. Bewertet werden alle Modelle, die 2024 auf dem Markt erhältlich sind, unabhängig davon, ob sie in diesem Jahr neu vorgestellt wurden.
Die engsten Entscheidungen fielen unter den Bewertungen von Nils, Vauli, Horvath und Poky.
- Yamaha MT-125: Steht an der Spitze der Top 10 und überzeugt mit ihrer sportlichen Optik und dynamischen Leistung. Ausgestattet mit einem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Motor und einer Anti-Hopping-Kupplung bietet sie ein ausgezeichnetes Fahrerlebnis, insbesondere für Anfänger. Das Handling ist agil, und die MT-125 glänzt durch ihre hochwertige Verarbeitung.
- KTM 125 Duke: Landet auf dem zweiten Platz und ist bekannt für ihre kompromisslose Sportlichkeit. Sie ist mit einem leistungsstarken Motor, hochwertigen WP-Federungskomponenten und einem scharfen Design ausgestattet. Besonders die Leichtigkeit und Präzision im Handling machen die 125 Duke zur ersten Wahl für sportlich orientierte Fahrer.
- Honda CB125R: Schafft es auf den dritten Platz und überzeugt mit einem gelungenen Mix aus klassischem Design und moderner Technologie. Ihr flüssigkeitsgekühlter Motor sorgt für eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, und das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit.
125er-Roller mit 15 PS
Es verblüfft ebenso: Die meisten 125er-Leichtkrafträder leisten 15 PS, nur in Ausnahmefällen und aus Budgetgründen gibt es Modelle mit dann deutlich unter 15 PS.
Trotzdem gibt es immerhin 5 125er-Roller, die die erlaubten 15 PS ausschöpfen - mehr oder weniger. Ein anderer Grund, weshalb ein 125er-Fahrzeug unter 11 Kilowatt oder 15 PS leistet, kann sein Gewicht sein. Ein A1-konformes Fahrzeug darf maximal 0,1 kW/kg leisten, es muss bei 15 PS also mindestens 110 Kilo fahrfertig wiegen.
Diese 125er-Roller haben 15 PS:
- Honda Forza 125: Von 14,6 PS auf 15 PS gerundet. Das ist die Leistung des wassergekühlten Einzylinders mit exakt 125 Kubikzentimeter. Der Forza 125 zählt zu den "Premium"-Rollern, entsprechend ist seine Ausstattung üppig.
- Piaggio Medley 125: Deutlich günstiger als der Honda Forza, aber trotzdem mit 14,9 PS motorisiert.
- Aprilia SR 125: Technisch ein Medley 125, optisch ein Sportroller. Der Motor stammt von der Konzernmutter Piaggio und leistet wie im Medley 15 PS.
- Zontes 125 D: Von 14,6 auf 15 gerundete PS auf 14-Zoll-Rädern. Stark ausgestattet mit TFT-Display, Reifendruck- und Temperaturkontrollsystem, Connectivity und Keyless.
- QJMotor MTX 125: Im QJMotor MTX 125 sind es "nur" 14,7 PS, der Preis von 3.199 Euro ist allerdings ein voller Kracher, ebenso die Ausstattung.
Neuerungen für 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen:
- Aprilia 125 SX/RX: Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert.
- Benelli BKX 125 und BKX 125 S: Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad.
- Honda Grom: Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer.
- KTM 125 Enduro R: Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg. Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS.
Zongshen Yomi 125 Cruiser A1/B196
Die Yomi 125 vom chinesischen Piaggio-Partner Zongshen sieht aus wie ein geschrumpfter Custombike-Chopper. Obendrein ist ihr luftgekühlter Viertakt-Einzylinder-Motor mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe kombiniert, wie wir es von Rollern kennen.
- Motor: Luftgekühlter Einzylinder mit rund 8 PS und 85 km/h
- Getriebe: Automatik-Getriebe (CVT)
- Sitzhöhe: Nur 65 Zentimeter
- Gewicht: Nur 113 Kilo Gewicht
Elektromotorräder als Alternative
Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.
- Super Soco TCmax: Für dich, wenn du auf klassisches Design stehst und gerne im urbanen Raum unterwegs bist. Mit ihrem 3.900-Watt-Motor erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 95 km/h.
- NIU RQi: Falls du auf smarte Technik und Konnektivität stehst, ist die NIU RQi eine spannende Option. Mit ihrem 7,5-kW-Mittelmotor (entspricht ca. 10 PS) bringt sie es auf 110 km/h.
- Kawasaki Ninja e-1: Du willst ein sportliches Design mit Elektroantrieb? Dann solltest du dir die Kawasaki Ninja e-1 ansehen. Sie schöpft ihre Klasse nicht voll aus und bringt 9 kW (12 PS) Leistung bei 2600-4000 U/Min und erreicht ca. 100 km/h.
Letztendlich gilt: Das beste Motorrad mit 125 Kubik ist das, das zu deinem Fahrstil passt und voll und ganz deinen Vorlieben entspricht!
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