Die Abkürzung MTB im Mountainbike-Sport

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Mountainbike-Disziplinen und ihre Besonderheiten

Der Mountainbike-Sport ist vielfältig. Hier werden einige Disziplinen und Begriffe näher erläutert:

  • All Mountain (AM) und Enduro (AMEN): Bezeichnet die gemeinsame Gruppe der All Mountain- und Enduro-Mountainbiker. AM-Mountainbiker haben eine hohe Affinität für Single Trails. Bedeutsam sind für diese Zielgruppe Abenteuer, Spiel, Spaß, Ausdauer, Naturerlebnis, Fahrtechnik, Geschwindigkeit und Adrenalin.
  • Cross Country: Ist aktuell die einzige olympische Mountainbike-Disziplin. Besonders gefordert sind Ausdauerfähigkeit und schnelle Fahrtechnik. Teilnehmer starten im Massenstart und durchfahren eine abgesteckte Strecke mehrmals. Die Art des Untergrundes variiert im Streckenverlauf: Waldwege, Wiesenwege oder wenige asphaltierte Straßen sind möglich. Der Streckenverlauf kann sowohl bergauf, als auch bergab sein. Die dominierende Mountainbike-Kategorie dieser Disziplin ist ein leichtgewichtiges 29-er Carbon-Fully. Eine verwandte Disziplin ist z.B.
  • Downhill: Ist eine Mountainbike-Wettkampfdisziplin. Es gilt eine vorgegebene, bergab verlaufende Strecke schnellstmöglich zu bewältigen. Die Wegebeschaffenheit ist zumeist sehr uneben und mit verschiedenartigen Hindernissen wie z. B. Wurzelteppichen, Steinfeldern oder Sprüngen bestückt. Die Downhill-Mountainbiker favorisieren Bikeparks und selbstgebaute Strecken.
  • Enduro: Ist eine Mountainbike-Disziplin, bei der gute Fahrtechnikfähigkeiten sowie der Wettkampfgedanke im Vordergrund stehen. Endurostrecken verlaufen häufig bergab und nur manchmal bergauf. Die Gestaltung ist zumeist ruppig und technisch anspruchsvoll. Bei Enduro-Rennen müssen mehrere abgesteckte Streckenabschnitte (Stages) in möglichst kurzer Zeit durchfahren werden.
  • Freeride (FR) und Downhill (FRoDHo): bezeichnet die Gruppe der Freeride- und Downhill-Biker. Mountainbiken ist für sie Actionsport. Sie suchen adrenalinreiche Abfahrtserlebnisse mit hoher Geschwindigkeit und ausgeprägter Airtime. FR-Mountainbiker bauen häufig eigenhändig North Shore-Elemente, Trails und große Sprünge in den Wald. FRoDHo-Mountainbiker sind in Bikeparks, auf Single und Flow Trails unterwegs.
  • Dirt Jumping: ist eine Sportstätte, die zur Ausübung der Funsportart Dirt Jumping dient. Sie besteht vorwiegend aus verschiedenförmig angelegten Hügeln.
  • Marathon: Ist eine Mountainbike-Wettkampfdisziplin. Sie unterscheidet sich durch längere Renndistanzen von der Mountainbike-Disziplin Cross Country. Der Untergrund gleicht der Disziplin Cross Country. Es sind verschiedene Distanzen möglich (z. B. 80 km).
  • Slopestyle: ist eine Mountainbike-Wettkampfdisziplin, die aus dem Freeriden und BMX-Biken hervorgegangen ist. Ziel ist das Absolvieren möglichst spektakulärer und stylischer Tricks auf speziell dafür angelegten Trails, Rampen und Erdhügeln.
  • Trial: Ist eine Mountainbike-Disziplin. Geschicklichkeit und Gleichgewicht spielen eine übergeordnete Rolle. Hindernisparcours oder selbst gewählte Hindernisse müssen überwunden werden.

E-Mountainbikes

  • E-Bikes: E-Bikes sind im engeren Sinne Zweiräder, die ausschließlich mittels eines Elektromotors angetrieben werden. Das Pedalieren ist für die Fortbewegung nicht zwingend notwendig.
  • Pedelec-Mountainbike: meint ein Mountainbike mit elektronischer Antriebsunterstützung (eigentlicher Name: Pedelec-Mountainbike).
  • Pedelec: Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und meint ein Fahrrad mit elektrischer Antriebsunterstützung. Das Fahren von S-Pedelecs (über 250 Watt Dauerleistung und schneller als 25 km/h) ist grundsätzlich nur auf Straßen erlaubt, nicht auf Forst- und Wanderwegen.

Weitere wichtige Begriffe

  • Bikepark: stellt Mountainbikern Liftanlagen oder Shuttle-Services, sowie verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten entgeltlich zur Verfügung. Er dient vorwiegend als Sportstätte für die Mountainbike-Disziplin Downhill.
  • Flow Trail: meint einen meist angelegten Trail, der mit dem Mountainbike sehr flüssig durchfahren werden kann. Entspricht der Schwierigkeitsgrad des Flow Trails dem Niveau des Mountainbikers, so kann dieser in den Genuss eines Flow-Erlebnisses kommen.
  • Fully: ist die Abkürzung für die Mountainbike-Gattung der Full Suspension Bikes. Sie meint ein vollgefedertes Mountainbike. Fullys besitzen zusätzlich zur Federgabel in der Front einen Hinterbaudämpfer. Federgabel und Dämpfer am Fully absorbieren, ähnlich wie die Stoßdämpfer eines Autos, auftretende Stöße.
  • Gravel-Bike: ist eine Bike-Gattung. Es ist eine Neuerfindung der Fahrrad-Industrie und beschreibt eine Art komfortables Rennrad, mit dem das Durchfahren von ebenen, unbefestigten Wegen möglich ist.
  • Hardtail: ist eine Mountainbike-Gattung. Es besitzt im Gegensatz zum Fully lediglich eine Federgabel in der Front. In der Regel ist es leichter als ein Fully.
  • Mountainbike-Guide: ist eine Person, die Gruppenführungen mit dem Mountainbike anbietet und diese leitet. Der Mountainbike-Guide kennt die Region, generiert einen Mehrwert (Fahrspaß, Naturerlebnis, Kulturerlebnis, etc.) für die Teilnehmer und sorgt für Sicherheit, Umwelt- und Sozialverträglichkeit auf seinen/ihren Touren. Professionelle Mountainbike-Guides können eine fundierte Ausbildung z. B. durch Radsportverbände vorweisen.
  • North Shores: sind Konstruktionen und Hindernisse im Verlauf eines Mountainbike-Trails. Sie können mit entsprechender Fahrtechnik und Geschicklichkeit bewältigt werden und sind Teil vieler Bikeparks. Sie bestehen meist aus Holz.
  • Pumptrack: ist ein angelegter Parcours. Er kann mithilfe von gezieltem Arm- und Beineinsatz („Pump-Technik“) ohne Pedalieren durchfahren werden und schult grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten des Mountainbikens wie z. B. Impulsgebung, Gleichgewicht und Gefühl für Geschwindigkeit. Er bietet Möglichkeiten für Anfänger bis Profis.
  • Single Trail: ist unter Mountainbikern allgemein die beliebteste Wegeart. Sie meint einen schmalen Waldweg. Die Beschaffenheit und somit der Schwierigkeitsgrad kann vielseitig ausfallen.
  • Trail Park: bietet dem Mountainbiker entgeltlich die Nutzung verschiedenartiger Trails (Flow Trails, Single Trails) in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Trails sind oftmals als Rundkurs ausgestaltet. Im Gegensatz zum Bikepark verlaufen im Trail Park einige Streckenabschnitte bergauf, wodurch sich die vorrangige Zielgruppe der Mountainbiker von FRoDHo in Richtung AMEN verschiebt.

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