Akkus für Elektroroller: Ein umfassender Test und Kaufratgeber

In der Welt der Elektroroller ist die Wahl des richtigen Akkus entscheidend. Während Lithium-Akkus oft als Standard betrachtet werden, bieten Blei-Gel-Akkus eine attraktive, kosteneffiziente Alternative.

Blei-Gel-Akkus: Eine kosteneffiziente Alternative

Kosteneffizienz

Einer der größten Vorteile von Blei-Gel-Akkus ist ihre Wirtschaftlichkeit. Sie sind um bis zu 70% günstiger als Lithium-Akkus, was sie zu einer idealen Wahl für preisbewusste Käufer macht.

Leistung und Langlebigkeit

Blei-Gel-Akkus sind nicht nur erschwinglich, sondern auch leistungsstark. Sie können bis zu 500 Mal aufgeladen werden und behalten danach noch 80% ihrer Kapazität.

Kälteunempfindlichkeit

Ein weiterer wichtiger Vorteil von Blei-Gel-Akkus ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Kälte. Anders als Lithium-Akkus, die bei Minustemperaturen entnommen werden sollten, können Blei-Gel-Akkus problemlos bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden.

Einfachheit und Kompatibilität

In technischer Hinsicht sind Blei-Gel-Elektroroller fast identisch mit Lithium-E-Rollern, mit Ausnahme des Akkus selbst, des Controllers und des Hauptkabels. Der Rest der Komponenten ist komplett baugleich.

In Asien, wo fast ausschließlich Blei-Gel-Akkus verwendet werden, hat sich gezeigt, dass diese Technologie sowohl zuverlässig als auch kosteneffizient ist.

Offroad-E-Scooter: Die besten Modelle für jedes Terrain

Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E‑Scooter auch für unbefestigte Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.

Für unsere Bestenliste Offroad-E-Scooter haben wir aus unseren über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.

Top 3 Offroad-E-Scooter

  1. Segway Ninebot Max G3 D: Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel. Er übertrifft seinen Vorgänger in fast allen Belangen. Die hydraulische Federung macht selbst Waldwege befahrbar, der Motor hat Power satt, und smarte Features wie Navigation erfreuen den Technik-Fan.
  2. Navee ST3 Pro: Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen.
  3. Joyor Y8-S: Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat.

Weitere Empfehlenswerte Modelle

  • Epowerfun EPF-Pulse für 989 Euro
  • Egret Ey! 1 für 970 Euro
  • Ninebot ZT3 Pro D für 769 Euro
  • Trittbrett Fritz für 1389 Euro (mit Gutscheincode TechStage10)
  • Xiaomi Mi 4 Ultra für 669 Euro
  • Slidefox NT für 849 Euro
  • Streetbooster Pollux für 1299 Euro

Detaillierte Betrachtung: Segway Ninebot Max G3 D

Der Segway Ninebot Max G3 D ist ein würdiger Nachfolger des G2 D und setzt im Test neue Maßstäbe mit starkem Motor, toller Federung und smarten Funktionen. Im Vergleich zum Vorgänger G2 D bietet der G3 D zahlreiche Verbesserungen: Statt einer einfachen Federung kommt nun eine vollständige hydraulische Federung zum Einsatz. Der Motor wurde von 900 Watt Spitzenleistung auf beeindruckende 2000 Watt aufgerüstet. Neu ist auch das integrierte Navigationssystem, das den Fahrer sicher ans Ziel führt. Zudem wurde die Akkulaufzeit optimiert.

Vorteile:

  • Monster-Motor mit 2000 Watt Spitzenleistung
  • Sehr gute Federung
  • Viele Software-Features wie Navigation, Boost-Modus, Diebstahlschutz
  • Sehr hohe Reichweite und integriertes Ladegerät
  • Verarbeitung auf bestem Niveau

Nachteile:

  • Hohes Gewicht von 24,6 kg
  • Teuer
  • Akku fest eingebaut
  • Registrierungszwang

Detaillierte Betrachtung: Navee ST3 Pro

Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen. Für 699 Euro (Amazon) bekommt man mit dem Navee ST3 Pro einen E-Scooter, der im Hinblick auf Fahrkomfort und Verarbeitung in der oberen Liga mitspielt.

Vorteile:

  • Exzellente Federung an beiden Rädern
  • Kraftvoller Motor mit 1350 W Spitzenleistung
  • Hochwertige Verarbeitung mit eleganter Optik
  • Selbstreparierende 10-Zoll-Gelreifen
  • Helle Blinker und Apple-Find-My-Integration

Nachteile:

  • Gewicht von 25,3 kg
  • Marathonladezeit von 10 Stunden
  • App-Registrierungszwang
  • Keine Blinker am Heck

Detaillierte Betrachtung: Joyor Y8-S

Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett. So gibt es wohl kaum einen anderen E-Scooter um die 700 Euro, der mehr bietet und trotzdem eine Straßenzulassung hat. Der Joyor Y8-S kostet auf Amazon 549 Euro. Bei Geekmaxi zahlen Käufer derzeit 469 Euro bei Geekbuying nur 653 Euro.

Vorteile:

  • Extrem großer Akku
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Straßenzulassung, starker Motor, gute Bremsen
  • Kompakter Klappmechanismus

Nachteile:

  • Zeigefingergriff stört beim Bremsen
  • Kein Blinker

Technische Daten und Kaufberatung

Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein.

Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten. Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.

Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung, also wie viele Unebenheiten der Strecke an den elektrischen Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie das 16 Zoll große Vorderrad des Gomate Steap ER1 Evo schlucken Unebenheiten deutlich besser weg als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder. Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.

Wer jedoch abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, der benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad. Beim Vorderrad gibt es zwei verschiedene Ansätze. So nutzt der sehr beliebte und hervorragende Ninebot Segway Max G2D (Testbericht) genauso wie der Joyor Y8-S eine Federung, die an eine Federgabel am Fahrrad erinnert.

Die elektrischen Scooter Trittbrett Fritz und Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra nutzt hingegen eine zweite, hinter dem Vorderrad liegende Achse. Diese Variante hat mehr Hub und eignet sich tendenziell besser für Offroad-Fahrten. Bei der Federung des Hinterrads gibt es weniger eklatante Unterschiede zwischen den E-Scootern. Hier nutzen fast alle eine zweite Achse. Einen Sonderweg geht der Gomate Steap ER1 Evo. Dort erinnert das flexible Trittbrett an ein Skateboard mit seiner natürlichen Federung - es besteht aus geleimten Holzplatten.

Wer auch Offroad sicher mit seinem E-Roller unterwegs sein will, sollte neben einer stabilen Verarbeitung und einem starken Motor primär auf eine richtig gute Federung achten.

Die besten Elektroroller im Test

Auf e-Roller.com finden Sie den größten Elektroroller Test in Deutschland. Wir haben bis dato 95 ausführliche Testberichte zu Elektroroller bis 45 km/h und zu E Scooter bis 20 km/h.

Top-Empfehlungen

  1. Evyvo 45er Elektroroller: Der Evyvo 45er bietet den Vorteil eines herausnehmbaren Doppelakkus mit einer tollen Reichweite von 90 Km. Der 3000 Watt Motor bietet eine hohe Steigfähigkeit.
  2. Rolektro E City 45 Elektroroller: Die Leistung und Qualität stimmt hier und im Fahrtest bewies er ein ausgezeichnetes Fahrverhalten und Sicherheit.
  3. Blu:s XT2000 Elektroroller: Günstig und gut. Die Reichweite ist mit über 70 Km im Vergleich zu anderen Elektroroller Marken in diesem Preissegment höher. Das Fahrverhalten ist mit der hydraulischem Teleskopgabel vorne und einem Hydraulischem Federbein hinten gut und sicher.

Weitere Empfehlenswerte Modelle

  • Luxxon E3000
  • Egret GTs
  • Futura Angry Hawk Elektroroller
  • GreenStreet Seed
  • Burnout von Burnaut Electric GmbH

Worauf Sie beim Kauf eines Elektrorollers achten sollten

Es gibt Elektroroller mit einer Höchtsgschwindigkeit von maximal 25 Stundenkilometern. Diese dürft ihr wie auch die Elektro Tretroller bereits ab dem 15. Lebensjahr fahren. Hierzu reicht eine Mofaprüfbescheinigung oder höhere Führerscheinklasse aus. Auch E Roller bis 25 Km/h müssen eine Straßenzulassung haben und eine Versicherungsplakette als Kennzeichen haben und müssen mit Helm gefahren werden. Die Versicherung ist entsprechend günstiger und kostet nur ab 35,- Euro im Jahr.

Elektroroller bis 45 Km/h sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und die gängigste Fahrzeugklasse der elektrischen Zweiradroller, denn sie können bereits ab 15 Jahren gefahren werden mit einem Mopedführerschein oder wenn vorhanden mit einem Autoführerschein der Klasse B, ohne das zusätzlich eine Fahrprüfung gemacht werden muss.

Es gibt verschiedene Elektroroller bis 80 Km/h, die von Econelo, INOA, Futura, NIU oder Trinity angeboten werden. Für diese Leichtkrafträder mit 70 oder 80 km/h Höchstgeschwindigkeit brauchst Du mindestens einen Motorrad-Führerschein der Klasse A1 oder einen Autoführerschein B vor 1980 oder den Führerschein B196 und natürlich eine Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung für den Straßenverkehr.

Hinweise zur Akkupflege für Elektromobile

In meiner langjährigen Praxis hat sich herauskristallisiert, dass das Akku-Paket eines Elektrorollers das Herzstück seines Antriebs darstellt. Egal wie gut die Federung, der Motor oder die Bremsen sind - wenn die Batterie nicht leistungsfähig und stabil ist, wird der Gesamteindruck schnell getrübt.

Lithium-Akkus mögen es nicht, ständig vollgeladen gelagert zu werden. Extreme Kälte oder Hitze kann dem Akku schaden. Regelmäßig fahren. Ein Akku, der ständig nur herumliegt, verliert an Kapazität. Achte darauf, immer ein geeignetes Ladegerät zu verwenden, das zum Ladestrom und zur Spannung des Akkus passt.

Lagern Sie Ihre Batterien ausschließlich im KOMPLETT AUFGELADENEN ZUSTAND. Gelagerte Batterien müssen alle zwei Woche geprüft und bei Bedarf wieder aufgeladen werden. Vollständig aufgeladene, versiegelte Gel- und AGM-Batterien können eine Ladung bis zu 6 Monate festhalten, trotzdem gehören sie vor Nutzung stets aufgeladen. Wir reden hier von neuen Batterien, die noch nicht genutzt wurden. Einmal angeladen, ist stetiges Laden wichtig.

Natrium-Ionen-Akkus: Die Zukunft der Elektroroller?

Wer sich einen Ersatzakku für seinen Elektroroller kaufen will, stellt schnell fest, dass die Lithium Ionen Batterien nicht gerade günstig in der Anschaffung sind. Mit dem Natrium Ionen Akku wollen Forscher und Hersteller dieses Problem nun in den Griff bekommen. Statt rund 7.000 Dollar für eine Tonne Lithium gibt es das Natrium für einen Bruchteil des Preises. Im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien soll die neue Generation an Akkus für Elektroroller nur 30 bis 40 % kosten.

Niu Technologies will die neue Batterie Generation für Elektroroller bereits im Jahr 2025 für einen Teil seiner Modelle verwenden. Pro Kilogramm liegt die Energiedichte von Natrium Ionen Akkus bei ca. 160 Wattstunden. Das ist nur rund die Hälfte im Vergleich zu Batterien mit Lithium.

E-Scooter mit Wechselakku: Flexibilität und Komfort

Die Lösung sind E-Scooter mit einem austauschbaren Akku. Durch einen zusätzlichen Akku ist es zudem möglich, die maximale Reichweite zu verbessern - gerade auf langen Touren gibt dies Sicherheit.

Grundsätzlich zeigt unsere Erfahrung, dass E-Scooter mit herausnehmbarem Akku teurer als vergleichbare Modelle ohne Wechselakku sind.

Vorteile von E-Scootern mit Wechselakku

  • Leerer Akku kann schnell gegen geladenen Akku getauscht werden.
  • Du kannst den Akku flexibel im Büro, zu Hause oder an anderen Orten laden.
  • E-Scooter mit herausnehmbarem Akku sind oftmals leichter.
  • Du kannst dich besser an die Ladezeiten deines E-Scooter-Akkus halten.
  • Im Winter und Sommer muss der Akku nicht extremen Temperaturen ausgesetzt werden.
  • Bei einem defekten Akku kann dieser einfach und schnell ausgetauscht werden.

Nachteile von E-Scootern mit Wechselakku

  • Die Anschaffung eines E-Scooters mit Wechselakku ist oftmals etwas teurer.
  • Der Wechselakku kostet ebenfalls recht viel Geld.
  • Ein Wechselakku ist entnehmbar und somit attraktiv für Diebe.
  • Steck- und Verriegelungsmechanismen sind wartungsintensiv.
  • Es gibt keine standardisierten Systeme zwischen Herstellern

Empfehlenswerte Modelle mit Wechselakku

  • Egret GT (15 Ah oder 20 Ah)
  • ePowerFun ePF-2 PRO
  • STREETBOOSTER Pollux
  • STREETBOOSTER Sirius
  • Joyor C10-E
  • STREETBOOSTER Two

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0