Die japanische Motorradmarke Suzuki ging ursprünglich aus einem 1907 gegründeten und rasch expandierenden Produktionsunternehmen für Webstühle hervor.
Das 1909 gegründete Unternehmen Suzuki Loom Works wird 1920 in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, die 1949 in Tokio, Osaka und Nagoya an die Börse geht.
Ab 1963 expandiert Suzuki weltweit und gründet u.a. in Los Angeles USA, Thailand, Canada, Frankreich und Deutschland Fertigungswerke und Vertriebsdependancen.
1981 werden wichtige Geschäftsakommen geschlossen, General Motors wird neben Isuzu Motors ein solventer Partner.
1990 wird der Firmenname in "Suzuki Motor Corporation" geändert.
Unter diesem Namen erreicht Suzuki im Jahr 1995 im Bereich Motorrad die Exportzahl von 20 Millionen Fahrzeugen.
Die Anfänge der Suzuki Motorradgeschichte
Das erste Motorradmodell wurde allerdings erst nach dem Krieg im Jahr 1952 vorgestellt: Mit der “Power Free” kommt das erste motorisierte Zweirad mit 2-Takt-Motor und 36 ccm auf den Markt.
1952 begann der Japaner Michio Suzuki mit dem Bau seines ersten Motorrads.
Bei der “Power Free” handelte es sich um ein mit einem 36-ccm-Hilfsmotor ausgestattetes Fahrrad.
Die Suzuki Motorradgeschichte beginnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1952 mit der Einführung der kleinen "Power Free", einem Fahrrad mit Hilfsmotor und 1 PS.
Als erster Suzuki Oldtimer gilt die “Colleda TT”, die ab dem Jahr 1956 mit einem Zweizylinder-Zweitaktmotor erhältlich war.
1955 folgte die Colleda COX Einzylinder Maschine und nur ein Jahr später das erfolgreichere Zweizylinder Zweitakt Modell Colleda TT mit knapp 250 ccm und 16 PS.
Auch in der Folge hielt Suzuki noch lange an den leistungsstarken Zweitakt-Motoren fest.
Die 70er Jahre: Innovation und Expansion
Die 1971 eingeführte Suzuki GT 750 war mit einem wassergekühlten Dreizylinder-Zweitaktmotor ausgstattet und wurde seit dem optisch wie auch technisch innerhalb ihrer Bauzeit bis 1977 jährlich modifiziert.
Die liebevoll "Wasserbüffel" genannten GT 750 Maschinen sind heute begehrte Oldtimer Motorräder.
Mit dem Jahr 1976 kam die GT Baureihe von den GS Modellen auf den Markt.
Mitte der 1970er Jahre brachte Suzuki die GS-Baureihe auf den Markt.
Erstmals wurden Mitte der 70er Jahre Zweizylinder Viertaktmotoren verbaut.
Während die “GS 400” noch als Zweizylinder-Motorrad in den Verkauf ging, war der Suzuki Oldtimer “GS 750 D” das erste Modell des Herstellers, das mit einem Vierzylindermotor ausgerüstet war.
Nach der Vorstellung der ersten Viertaktmotoren strich Suzuki seine Zweitakter in den höheren Hubraumklassen aus dem Angebot.
Lediglich bis 500 ccm wurden bis in die 1980er Jahre weiterhin Zweitaktmaschinen verkauft.
Heute sind diese Modelle der Typen X5, X7 und RG 500 nur noch gebraucht zu haben.
Bis 1983 waren die GS 400 Maschinen aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und ihres Handlings sehr beliebt.
Die 80er Jahre: Neue Modelle und Design
1982 wurde mit der GSX-Baureihe ein weiterer Meilenstein im Motorrad-Markenportfolio von Suzuki gesetzt.
Waren die 550er Modelle aufgrund ihres sportlichen Fahrwerks noch durchaus auf den Rennsport ausgerichtet, erfüllten die größer motorisierten 750er und 1100er Modelle eher die Wünsche von Tourern und Freizeitfahrern.
Die ersten Sondermodelle "Suzuki Katana" wurden 1980 vorgestellt und machten durch ihr futuristisches Design auf sich aufmerksam.
Eine spitze Halbverkleidung, die nahtlos in den Tank übergeht, dazu ein kleines Windschild, das die zuvor eher großen Verkleidungsscheiben ersetzt.
Dabei waren es die bisher bekannten Basismodelle der GS und GSX Baureihe, auf die die Katana aufsetzte und mit wenig technischen Neuheiten aufwartete.
Die bis 1984 gebauten Katana Modelle wurden von den Käufern nur verhalten angenommen, verhältnismäßig wenige Fahrzeuge fanden in den Markt.
Aufgrund der geringen Stückzahlen sind es heute beliebte Oldtimer-Sammler-Motorräder.
Suzuki im Rennsport
Suzuki stieg erst spät Anfang der 1960er Jahre in den Rennsport ein und feierte erste Erfolge hauptsächlich in den kleinen Klassen 50 - 125 ccm.
Ebenfalls 1960 nahm Suzuki erstmalig bei der Isle of Man teil, konnte allerdings erst 1962 in der 50 ccm Klasse einen Sieg verbuchen.
Die ersten Solo Weltmeister im Straßenmotorrad- Rennsport waren ebenfalls im Jahr 1962 der Deutsche Ernst Degner und 1963 folgend der Neuseeländer Hugh Anderson.
Erst 1976 sollte in der 500 ccm Klasse der Durchbruch des Erfolges in der großen Rennklasse mit dem Briten Barry Sheene erzielt werden.
In der Folge belegt Suzuki mehrfach den Herstellertitel in der 500 ccm Klasse der GP-Weltmeisterschaft.
Verwandte Beiträge:
- Altes Mountainbike aufrüsten: Tipps & Tricks für mehr Fahrspaß
- Radfahren Altes Land: Routen & Tipps
- Radtouren Altes Land Jork: Entdecken Sie die schönsten Routen!
- Altes Motorrad restaurieren: Tipps, Anleitung & Kosten
- Unschlagbarer Fahrrad Akku Beleuchtung Test & Vergleich – Sicher und Hell durch die Dunkelheit!
- Early Rider Laufrad mit Bremse nachrüsten – Schritt-für-Schritt Anleitung für mehr Sicherheit!
Kommentar schreiben