Arnold Schwarzenegger Motorrad Sammlung: Eine Hommage an die Fat Boy

Die Harley-Davidson Fat Boy, insbesondere die silbrig schimmernde Fat Boy Gray Ghost, ist mehr als nur ein Motorrad. Sie ist eine Ikone, die Designgeschichte schrieb und deren Name zu den bekanntesten der Motorradwelt zählt. Die limitierte Auflage der Icons Motorcycle Collection feiert die ersten 35 Jahre der Fat Boy und verneigt sich mit ihrem glänzenden Reflection Finish vor einer Legende.

Die Faszination des Zweizylinders

Der V2-Motor, eine geniale Erfindung von Gottlieb Daimler, ist bis heute eine facettenreiche und wandelbare Antriebsquelle für moderne Motorräder geblieben. Ob die Zylinder im 45 oder 90 Grad Winkel zueinander stehen, quer oder längs eingebaut sind, ob wassergekühlte Hochleistungsaggregate oder luftgekühlte Klassiker: Ein V2 verbindet. Vor allem die europäischen Hersteller und - selbstredend - Harley-Davidson. Die Bruderschaft mit der Losung »Zwei Zylinder sind genug« erweckt bei Anhängern japanischer Vierzylinder beinahe so etwas wie Misstrauen.

Die Fat Boy: Ein "All American Motorcycle" erlangt unsterblichen Ruhm

»Ich will deine Schuhe, deine Klamotten - und dein Motorrad.« Mit diesen Worten betrat Actionheld Arnold Schwarzenegger 1991 in »Terminator II« eine Kneipe. Nach kurzem, aber heftigem Meinungsaustausch mit dem ehemaligen Eigentümer schwang Arnie sich schließlich auf das »All American Motorcycle«: eine Fat Boy. Schwarzenegger und der Harley bescherte diese Szene unsterblichen Ruhm. Bis heute gilt für die Fat Boy: oft kopiert, doch nach wie vor unerreicht.

Schlägt einen vor allem dann in seinen Bann, wenn der Big Twin seine Abgase durch eine US-Auspuffanlage entsorgen darf. Ist in Deutschlang zwar nicht legal. Verkauft sich aber dennoch wie geschnitten Brot. Was die Sache natürlich nicht legitimiert. Aber dieser wunderbare Klang, keinesfalls laut, höchstens immer präsent, genau wie eine Harley eigentlich ertönen muss. Fahrleistungen? Völlig nebensächlich. Auf das Gefühl kommt es an. Ein mächtiges Motorrad, wie aus dem Vollen geschnitzt. Ein Motor, der aus den Abgründen des Drehzahlkellers lässig vorwärts drückt, gesegnet mit üppiger Schwungmasse, mit dieser fein austarierten Mischung aus Vibrationen und Laufruhe. Übermannt dich, nimmt dich mit, wenn’s mal wieder darum geht, die Welt zu retten.

Die Fat Boy Gray Ghost: Eine Hommage an die Ikone

Die silbrig schimmernde Fat Boy Gray Ghost ist das fünfte Modell der Harley-Davidson Icons Motorcycle Collection. Dieses neue, in streng limitierter Auflage gefertigte Icons Modell feiert die ersten 35 Jahre der Fat Boy - eines Bikes, das Geschichte schrieb und dessen Name zu den bekanntesten der Motorradwelt zählt. Mit ihrem neuen, glänzenden Reflection Finish, das die gesamte Maschine aussehen lässt, als sei sie in Chrom getaucht, verneigt sich die Fat Boy Gray Ghost vor einer Legende in Sachen Motorraddesign.

Einzigartiges Reflection Finish

Die Fat Boy ist ein Motorrad für Fahrer, die ein Statement setzen wollen. Dieses Statement wird durch die Fat Boy Gray Ghost der Icons Collection noch deutlicher. Sie schimmert in der Sonne, als sei sie aus einem massiven Aluminiumblock herausgefräst und auf Hochglanz poliert worden. Das Reflection Finish wird mittels PVD-Verfahren (Physical Vapor Deposition) erzeugt, das auch als Dünnfilmbeschichtung bekannt ist.

Dabei wird ein festes Material in einem Vakuum verdampft und auf die Oberfläche eines Bauteils - im Fall dieser Maschine des Kraftstofftanks sowie des Front- und Heckfenders - aufgebracht. Dazu wird eine positive Ladung auf das feste Material (eine Aluminiumlegierung) und eine negative Ladung auf das Motorradteil aufgebracht. Nach dem Abscheidungsprozess wird das Bauteil mit Klarlack versehen.

In der Vergangenheit wurde das PVD-Verfahren von Harley-Davidson zur Veredelung einiger Kleinteile wie Tankmedaillons und Auspuffblenden eingesetzt. Bei den Fendern und dem Kraftstofftank der Fat Boy Gray Ghost kommt es erstmals bei derart großen Teilen einer Harley zur Anwendung. Die Präzision der Beschichtung führt zu einem einzigartigen Finish, das chromähnlich aussieht, aber Vorteile gegenüber einer konventionellen Verchromung hat. Vor allem erfüllt es die H-D Standards für Korrosionsbeständigkeit, die mit einer herkömmlichen Chromschicht an diesen Teilen nicht realisierbar wären.

Der Rahmen ist in einem hellen Silberton pulverbeschichtet und verchromte Seitendeckel vervollständigen den glänzenden Look. Zu den Stylingelementen, die vom Original der Fat Boy inspiriert sind, gehören ein runder Luftfilter, gelbe Embleme an den unteren Rockerboxen, den Motordeckeln und dem Tankkonsoleneinsatz, ein mit Schnürung und Lederquasten versehener Sitz sowie ein schwarzes, ledernes Tank Strap, das ebenfalls eine Schnürung aufweist. Auch die dreidimensionalen Tankmedaillons sind dem Design der geflügelten Tankgraphics am Urmodell der Fat Boy nachempfunden.

Die für die Fat Boy typischen Lakester Leichtmetallräder unterstreichen den selbstbewussten Auftritt.

Hohe Leistung und moderne Technologie

Die Fat Boy Gray Ghost verfügt über die mehr Kraft und alle technischen Features, die im Modelljahr 2025 für die Fat Boy und die gesamte Baureihe eingeführt wurden:

  • 2025 neu bei der Fat Boy: Der neue Milwaukee-Eight 117 Custom V2 ist auf eine Leistung von 75 kW (102 PS) und ein maximales Drehmoment von 165 Nm bei 2.750 U/min abgestimmt - eine Leistungssteigerung von über sieben Prozent und rund 6,5 Prozent mehr Drehmoment als bei der 2024er Fat Boy 114.
  • Der Motor wurde mit einer 2-in-2-Auspuffanlage mit zwei Katalysatoren ausgestattet. Um einen kraftvollen Sound zu erzeugen, dämpfen die leichtgewichtigen Schalldämpfer hohe Frequenzen und betonen niedrige.
  • 2025 neu bei den Cruiser Modellen (Softail): Um Komfort und Fahrverhalten zu optimieren, arbeitet das Fahrwerk an Front und Heck mit neu abgestimmten Komponenten.
  • Die 49-mm-Dual-Bending-Valve-Gabel hält das Vorderrad jederzeit in Kontakt mit der Fahrbahnoberfläche und sorgt für mehr Komfort.
  • 2025 neu bei den Cruiser Modellen (Softail): Drei Fahrmodi (Road, Rain und Sport) steuern elektronisch die Leistungscharakteristik des Motorrads und den Grad der Unterstützung durch die elektronischen Assistenzsysteme.
  • 2025 neu bei den Cruiser Modellen (Softail): Die 2025er Modelle verfügen über ein Antiblockiersystem, eine Antriebsschlupfregelung und eine Schleppmomentregelung, die ihre Funktion in Schräglage beibehalten.
  • 2025 neu bei den Cruiser Modellen (Softail): Sämtliche Beleuchtungskomponenten der Cruiser sind in LED-Technik ausgeführt. Sie sind haltbarer und effektiver als andere Lichtquellen.
  • 2025 neu bei den Cruiser Modellen (Softail): Der neue USB-C-Anschluss bietet eine schnellere Datenübertragung als der zuvor verwendete USB-A-Anschluss sowie eine reversible Steckerausrichtung und Kompatibilität mit neueren Geräten.

Die Geschichte einer Ikone

1990, in einer Zeit, als die Motorradmedien und ein Großteil der Motorradfahrer sich für immer leistungsstärkere Sportmotorräder begeisterten, schlug die Harley-Davidson Fat Boy ein wie ein donnernder Heavy-Metal-Akkord. Die Fat Boy wurde von einem Custombike inspiriert, das auf der H-D Softail Plattform basierte und 1987 bei Harley-Davidson Montréal entstand.

Harley-Davidson Manager Jerry Wilke entdeckte sie und schickte ein Exemplar nach Milwaukee. Die Maschine gab dem H-D Stylingteam unter der Leitung von Willie G. Davidson und Louie Netz den Anstoß zur Entwicklung ihrer Fat Boy.

„Bei der Fat Boy von 1990 sind die Räder das entscheidende Merkmal“, erläutert Davidson in seinem Buch „100 Years of Harley-Davidson”. „Mit den Scheibenrädern wollten wir einen unverwechselbaren Look erschaffen. Wir trieben unsere Idee mit einer einfarbigen silbernen Lackierung und einem silbern pulverbeschichteten Rahmen weiter voran. Deshalb fügte ich gelbe Verzierungen an den Kipphebelgehäusen, dem Kupplungs- und Zündungsdeckel und dem Zündschalter hinzu. Wir bauten einen Fat Boy Prototyp und nahmen ihn mit nach Daytona, um ein persönliches Feedback von den Fahrern zu erhalten.”

Kein anderer Hersteller hätte wohl die Chuzpe gehabt, ein Motorrad Fat Boy zu nennen.

„Sie fragen sich wahrscheinlich, wie wir auf den Namen Fat Boy gekommen sind. Ich habe viele Geschichten darüber gehört, von denen fast alle unwahr sind“, berichtet Davidson. „Hier ist die wahre Geschichte: Es ist nicht leicht, einen ebenso einprägsamen wie dauerhaft beliebten Namen zu finden. Wir suchten nach etwas Ungewöhnlichem und vielleicht sogar Respektlosem und es hat schon etwas Cooles, sich von Zeit zu Zeit über die eigenen Produkte lustig zu machen. Für mich und für viele andere Insider, die das Motorrad gesehen hatten, sah es einfach sehr fett aus.

Die Fat Boy Modelle im Spiegel der Zeit

  • 1990: Die Fat Boy debütiert in einer einzigen Farbe: Fine Silver Metallic. Sie wird vom starr montierten Evolution V-Twin-Motor angetrieben.
  • 1991: Durch ihren Auftritt im Kinofilm „Terminator 2: Judgment Day“ wird die Fat Boy noch bekannter. In einer dramatischen Verfolgungsszene rast Arnold Schwarzenegger auf ihr durch Los Angeles.
  • 2000: Der Twin Cam 88B Motor mit Ausgleichswellen wird erstmals in den Softail Modellen eingesetzt, natürlich auch in der Fat Boy.
  • 2005: Die limitierte CVO Fat Boy, angetrieben vom Twin Cam 103, wird zwei Jahre lang produziert.
  • 2010: Dank einer modifizierten Vorder- und Hinterradaufhängung und eines Low-Profile- Sitzes sinkt die Sitzhöhe bei der Fat Boy Lo auf 24,25”.
  • 2016: Die Fat Boy S wird vom kraftvollen Screamin’ Eagle Twin Cam 110 angetrieben und ist im Dark Custom Styling erhältlich.
  • 2018: Die Fat Boy ist eines von acht revolutionären Softail Modellen, die auf einem völlig neuen Fahrwerk mit Monoshock am Heck und Milwaukee-Eight V-Twin-Motoren mit zwei Ausgleichswellen basieren.
  • 2020: Mit der Einführung der Fat Boy 114 30th Anniversary Limited Edition feiert Harley-Davidson seine Motorradikone.

Arnold Schwarzenegger Geburtshaus

Das Arnold Schwarzenegger Geburtshaus in Thal, im Nordwesten der steirischen Landeshauptstadt, ist das offizielle und weltweit einzige Museum der Welt, das Schwarzeneggers Namen trägt und von ihm persönlich unterstützt wird. Seit 2011 kann man die Anfänge und Karriere des wohl berühmtesten Österreichers verfolgen. Es werden zahlreiche Exponate rund um Arnies Leben ausgestellt - Highlights aus Kindheit und Jugend, Bodybuilding, Filmkarriere und kalifornischen Gouverneurszeit sind zu sehen.

Gegründet wurde es von seinem Jugendfreund und ehemaligen Bürgermeister von Thal, Peter Urdl. In den ersten 10 Jahren wurde das Museum von etwa 160.000 Personen besucht.

Arnold Schwarzenegger startete schon in der Jugendzeit seine sportliche Karriere. Zuerst spielte er Fußball, dann versuchte er sich als Gewichtheber und später startete er als Bodybuilder seine erfolgreiche Welt-Karriere. Als Bodybuilder hat Arnold Schwarzenegger fünf Mr. Universum- und sieben Mr. Olympia-Titel erreicht.

Seine erste Filmrolle bekam Arnold Schwarzenegger im Jahre 1970, doch den wirklichen Durchbruch schaffte er mit der Dokumentation, "Pumping Iron" über sich selbst.

Am 17. November 2003 wurde Arnold Schwarzenegger, der 38. Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien und er hat auch die nächste Wahl und damit die zweite Amtsperiode am 5. Januar 2007 in Kalifornien gewonnen. Das ein Österreicher einmal Gouverneur eines US-Bundesstaats (und, das gleich zweimal) wird, hätte sich wohl niemand erträumt.

„Für mich ist es das Haus der Erinnerungen. Hier ist so viel geschehen, das für meinen weiteren Lebensweg wichtig war. Es ist Stolz und nicht persönliche Eitelkeit, die mich stets erfüllt, wenn ich hierher zurückkomme. Wenn ich dann durch die alten Räume gehe, ist es eine Wanderung durch mein Leben. Ich bin keine Ausnahmegestalt, kein Übermensch, nur einer, der sich schon sehr früh große Ziele gesetzt hat. Schau dir alles an, betrachte die Bilder und die anderen Exponate aber versuche auch etwas vom Geist dieses Hauses aufzunehmen.

Technische Daten: MOTO GUZZI V 11 Le Mans

  • Motor: Luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-90-Grad-V-Motor, Kurbelwelle längsliegend
  • Hubraum: 1064 cm³
  • Nennleistung: 67 kW (91 PS) bei 8200/min
  • Max. Drehmoment: 94 Nm (9,6 kpm) bei 5400/min
  • Radstand: 1490 mm
  • Lenkkopfwinkel: 65 Grad
  • Federweg v/h: 120/128 mm
  • Preis: 11990 Euro

Technische Daten: DUCATI 998 R

  • Motor: Wassergekühlter Zweizylinder-Viertakt-90-Grad-V-Motor, Kurbelwelle querliegend
  • Hubraum: 999 cm³
  • Nennleistung: 102 kW (139 PS) bei 10 000/min
  • Max. Drehmoment: 101 Nm (10,3 kpm) bei 8000/min

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