Audi Laufrad und Roller im Test: Die besten Kinderfahrzeuge für kleine Audi-Fans

Die Welt der Kinderfahrzeuge ist vielfältig, und besonders für kleine Audi-Fans gibt es spannende Optionen. Audi selbst bietet mit dem Junior Runner ein schickes Laufrad an, das sich sogar in einen Roller umbauen lässt. Aber auch andere Hersteller wie Puky und Micro bieten innovative Lösungen für die Mobilität von Kindern an.

Audi Junior Runner: Zwei Geschenke in einem

Der Audi Junior Runner ist ein besonderes Highlight, denn er vereint die Vorteile von Laufrad und Roller in einem Fahrzeug. Mit wenigen Handgriffen lässt er sich umbauen. Das Laufrad besteht aus einem leichten Aluminiumrahmen, der in einem speziellen Hydroforming-Verfahren hergestellt wurde. Ein roter Akzentstreifen am Rahmen setzt einen sportlichen Akzent, während das Laufrad in Weiß gehalten ist. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die integrierte Bremse.

Der Audi Junior Runner ist für Kinder zwischen drei und acht Jahren geeignet. Das Design erinnert an die legendären Stromlinienwagen der 1930er Jahre. Passend zur Jahreszeit wird auf dem Messestand auch der neue „Audi Snow Bob“ mit Rillenprofil gezeigt.

Neben den Neuheiten gibt es am Audi-Messestand beispielsweise für die Kleinen auch den A1 Pullback und den Audi-Motorsportbär. Vorgestellt wird außerdem die Heritage-Kollektion für Kinder, die an die Rennsporterfolge der Marke in den 80er Jahren erinnert.

Alternativen zum Audi Junior Runner

Neben dem Audi Junior Runner gibt es viele weitere interessante Kinderfahrzeuge auf dem Markt. Hier sind einige Beispiele:

  • Speedy Kinderlaufrad: Zweifarbig und fröhlich im Charakter kommt das Kinderlaufrad Speedy im knalligen Rot-Gelb daher. Die Kleinen mögen solche grellen Farben nicht nur sehr gerne, das kleine Rad ist dadurch zudem gut sichtbar.
  • Puky Laufrad LR RIDE: Die 2016er Version des PUKY Laufrads LR RIDE verdeutlicht die ständige Weiterentwicklung im Bereich der pedallosen Kinderräder. Dabei kommen wichtige Anforderungen in Hinblick auf Qualität und Sicherheit nicht zu kurz, denn ein Laufrad zählt ja zu den ganz frühen mobilen Erfahrungen eines jungen Menschen, es soll Spaß bereiten und die Geschicklichkeit fördern.
  • Micro Kinderroller mini 3in1: Fast die komplette Phase frühen Kindheit, der Kleinkindphase, begleitet der Micro Kinderroller mini 3in1 (pink). Auffälligstes Merkmal ist zunächst die lange Nutzungsdauer: Das Spielzeug ist zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr geeignet.

Monowheels: Eine futuristische Alternative?

Eine interessante, wenn auch nicht ganz unproblematische Alternative zu klassischen Laufrädern und Rollern sind sogenannte Monowheels. Dabei handelt es sich um elektrische Einräder, die sich durch Gewichtsverlagerung steuern lassen. Ein Monowheel ist ein elektrisches Einrad, das bis zu 50 km/h schnell ist, aber über keine Straßenzulassung verfügt.

Einige beliebte Modelle sind:

  • Inmotion V5F: Dieses Elektro-Laufrad erreicht mit seinem 1000W-Motor eine gedrosselte Geschwindigkeit von 20 km/h und eine Reichweite von bis zu 35 km. Es ist ein günstiges Einstiegsmodell für Erwachsene, die erste Erfahrungen mit einem Elektro-Einrad sammeln möchten.
  • Inmotion V10F: Dieses Modell verfügt über einen kraftvollen 2000W-Motor, der eine Reichweite von bis zu 75 km und einen Top-Speed von 25 km/h ermöglicht. Es bietet extreme Kontrolle und Stabilität.
  • Kingsong KS-18L: Dieses Elektro-Laufrad ist mit einem 2200W Motor ausgestattet und bietet eine Reichweite von bis zu 80 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Es ist für Straßen und Offroad-Bereiche geeignet.

Wichtig: Elektrische Einräder sind grundsätzlich im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt. Vor allem in Deutschland ist das eine sehr knifflige Sache. Damit ihr im Straßenverkehr unterwegs sein dürft, müsstet ihr das Monowheel anmelden und versichern. Das wiederum geht aus verschiedenen Gründen nicht. Wirklich legal könnt ihr damit also nur auf einem Privatgelände unterwegs sein.

Worauf sollte man bei Kinderfahrzeugen achten?

Beim Kauf von Kinderfahrzeugen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Alter und Größe des Kindes: Das Fahrzeug sollte dem Alter und der Größe des Kindes angepasst sein.
  • Sicherheit: Achten Sie auf Stabilität, Standfestigkeit und das Vorhandensein von Bremsen.
  • Qualität: Wählen Sie ein robustes und hochwertig verarbeitetes Fahrzeug.
  • Straßenzulassung: Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr.

Karlheinz Hieronymus betont: "Zwar gehören Stürze und kleine Schrammen bei den ersten Fahrversuchen dazu. Ernsthafte Verletzungen lassen sich aber mit Spielzeug, das Alter und Größe des Kindes angepasst ist, nahezu ausschließen."

Bei Fahrzeugen für die Jüngsten ist es besonders wichtig, dass die kleinen Nachwuchsrennfahrer mit beiden Füßen sicher auf den Boden gelangen und den Lenker gut mit beiden Händen greifen können. Darüber hinaus sollten die Fahrzeuge keine scharfen oder spitzen Kanten oder Ecken aufweisen. Bei drei- oder vierrädrigen Spielzeugen sorgen Stabilität und Standfestigkeit für die nötige Sicherheit.

"Der Schwerpunkt sollte möglichst tief und der Abstand zwischen den Rädern möglichst groß sein", rät Karlheinz Hieronymus. "Dadurch kippt das Fahrzeug selbst auf unebenem oder schiefem Untergrund nicht so schnell."

Checkliste für den Kauf eines Monowheels

  • Alter: Selbst die leistungsschwächeren Monowheels eignen sich (wenn überhaupt) erst für größere Kinder oder Teenager. Die starken Geräte sollten nur von Erwachsenen gesteuert werden.
  • Balance: Das Fahren an sich ist gar nicht so einfach. Die Balance nach vorne und zurückhält der Motor. Doch für die seitliche Balance ist der Fahrer zuständig.
  • Leistung & Geschwindigkeit: Mit den Elektromotoren geht es ordentlich zur Sache. Einsteigermodelle sind mit ihren 18 km/h schon flott unterwegs. Die teuersten Profi-Varianten sollen bis zu 50 km/h schaffen. Spätestens hier wird es im Falle eines Sturzes jedoch massiv gefährlich. Ohne Schutzausrüstung geht hier nichts mehr.
  • Akkulaufzeit: Wie bei allen Elektrofahrzeugen versuchen auch hier die Hersteller stets die anderen zu übertrumpfen. Die günstigsten Modelle sollen bis zu 30 km mit einer Akkuladung schaffen. Der aktuelle Spitzenreiter spricht von bis zu 160 km.
  • Straßenzulassung: Bei all dem Spaß und der spannenden, neuen Art sich fortzubewegen, gibt es leider noch einige gesetzliche Probleme.

Kinderfahrzeuge im Vergleich

Um die Auswahl zu erleichtern, hier eine Tabelle mit verschiedenen Kinderfahrzeugen und ihren Eigenschaften:

Fahrzeugtyp Altersempfehlung Besonderheiten
Audi Junior Runner 3-8 Jahre Laufrad und Roller in einem, leichter Aluminiumrahmen, integrierte Bremse
Speedy Kinderlaufrad Ab 2 Jahre Knallige Farben, gut sichtbar
Puky Laufrad LR RIDE Ab 2 Jahre Ständige Weiterentwicklung, hohe Qualität und Sicherheit
Micro Kinderroller mini 3in1 1-5 Jahre Sitzscooter, Kickboard, lange Nutzungsdauer
Inmotion V5F (Monowheel) Erwachsene/Teenager Elektro-Laufrad, 20 km/h, 35 km Reichweite

Mit einem Laufrad und Rollern sollen Kinder dagegen üben, selbst das Gleichgewicht zu halten - die beste Vorraussetzung für ihre spätere Fahrradkarriere. Diese Aufgabe fällt leichter, wenn die Zweiräder handlich und nicht zu schwer sind. Besitzen sie mit Luft gefüllte Reifen, sollten die Ventile so fest sitzen, dass Kinderhände sie nicht lösen können.

Christian ist Vater von zwei bewegungsfreudigen Kindern, die mit Begeisterung alle angesagten Fortbewegungsmittel nutzen - vom Rutschauto über Trettraktoren und Laufräder bis hin zu Fahrrädern und E-Scootern.

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