Auspuff Motorrad selber bauen – Eine Anleitung

Der Wunsch, einen Auspuff selber anzufertigen, kann verschiedene Gründe haben. Ob bei Oldtimern, für die keine Originalteile mehr verfügbar sind, bei Motorumbauten, für die es einfach keine passende Auspuffanlage gibt, oder im Motorsport- und Tuningbereich, in dem eine leistungs- und gewichtsoptimierte Abgasanlage benötigt wird - ein Eigenbau Auspuff, der speziell an die Erfordernisse angepasst ist, kann die Lösung sein. Dieser Artikel gibt einen Überblick über den grundlegenden Aufbau einer Auspuffanlage und bietet nützliche Tipps und Tricks für den Eigenbau.

Vor Baubeginn sollte klar sein, wie was gemacht wird und welche Teile Verwendung finden sollen. Zu Beginn steht, wie bei fast allen Umbaumassnahmen, die Konzeption. Hier wird der Durchmesser, die Rohrführung, das Material, die Aufhängungspunkte, die Anzahl der Auspufftöpfe und viele weitere Sachen bedacht und anschliessend gewählt. Je besser die Planung und Vorbereitung im Voraus ist, umso einfacher und schneller kann die Auspuffanlage dann realisiert werden.

Planung und Konzeption

Bei der Planung empfehlen wir folgende Punkte zu beachten:

Rohrdurchmesser

Ein größerer Durchmesser der Auspuffanlage bedeutet nicht immer eine Leistungssteigerung. Bei Saugmotoren kann ein zu großer Rohrdurchmesser zu einem zu geringen Rückstau führen, was zu einem Leistungsverlust führen kann. Auch kann ein zu kleiner Durchmesser zu einem zu hohen Rückstau führen, was ebenso zu einem Leistungsverlust führen kann.

Rohrführung

Bei der Rohrführung sollte man auf ausreichend Platz im Fahrzeugtunnel achten. Oftmals werden zu große Auspuffrohre verwendet, die dann am Tunnel oder im Bereich der Hinterachse anschlagen. Hier auch unbedingt einen Spielraum für eine Längenausdehnung, die bei jedem Material auftritt, der Auspuffteile mit einkalkulieren, da es sonst bei heißer Auspuffanlage zu einem Anschlagen der Auspuffanlage kommen kann.

Ein- / Zweiflutig

Wenn eine doppelflutige Anlage anstelle einer einflutigen Anlage verbaut werden soll, muss auch beachtet werden, dass ein großes Rohr oftmals über mehr Durchlass verfügt als zwei kleinere Rohre. Ein Rohr mit 100 mm Durchmesser hat eine Fläche von ca. 7853 mm, wogegen 2 Rohre mit 50 mm nur über eine Fläche von ca. 3926 mm verfügen. Dies wird leider oft vernachlässigt und führt später zu Problemen bei der Auspuffanlage.

Material

Als Material empfehlen wir Edelstahl mit der Werkstoffnummer 1.4301 / 1.4307. Achtung, wenn ein Abgaskrümmer / Downpipe aus Edelstahlteilen gebaut werden soll, empfehlen wir als Werkstoff 1.4541 zu verwenden, da hier die Hitzebeständigkeit größer ist und keine interkristalline Korrosion auftritt. Auch ist bei Edelstahl die Haltbarkeit gegenüber normalem Stahl ein Pluspunkt, daher ist der etwas höherere Preis für Edelstahl Auspuffteile fast zu vernachlässigen.

Aufhängung / Befestigung

Bei den Aufhängungspunkten der Abgasanlage werden meist die originalen Halter verwendet, wenn die Auspuffanlage über einen größeren Durchmesser verfügt oder durch den neuen Einsatzzweck, beispielsweise Motorsporteinsatz, höhere Lasten auftreten, dann empfiehlt es sich hier entweder weitere Auspuffhalter hinzuzufügen oder, wenn dies nicht möglich ist, verstärkte Auspuffgummis zu verwenden.

Katalysator

Bei vielen Serienfahrzeugen ist der Katalysator die größte "Bremse" und ein Wechsel zu einem Motorsportkatalysator mit weniger Zellen bringt oftmals eine Leistungssteigerung. Bei Fahrzeugen, die im Motorsport eingesetzt werden sollen, muss natürlich das entsprechende Reglement bei der Wahl des Katalysators beachtet werden, da man sonst im schlimmsten Falle disqualifiziert / vom Event ausgeschlossen werden kann. Hierfür gibt es spezielle FIA Katalysatoren mit einer Homologation, Zulassung für den Motorsport, ausgestattet sind. Ebenso ist der Wechsel von einem Keramikkatalysator zu einem Metallkatalysator oftmals empfehlenswert, da die Haltbarkeit bei den Metallkatalysatoren höher ist. Auch ist bei Sportkatalysatoren die Zellenanzahl geringer als bei Serienkatalysatoren, was zu einem geringeren Gegendruck führt, was wiederrum zu einer Leistungssteigerung führen kann.

Krümmer / Downpipe

Bei der Auswahl des Krümmers / Downpipe ist es ebenso, wie bei allen anderen Bauteile auch, wichtig, dass der richtige Durchmesser und auch die passende Rohrführung gewählt wird. Auch ist hier sehr wichtig, dass der Zylinderkopf und auch die Dichtung auf die entsprechende Größe des Krümmers, angepasst wird, da es sonst in diesem Bereich zu starken Verwirbelungen kommen kann was sich negativ auf den Abgasstrom und auch auf die Leistung auswirken kann.

Schalldämpfer

Bei der Wahl der Schalldämpfer ist die Anzahl und die Größe dieser wichtig, dies ist natürlich vom Einsatzzweck abhängig, im Motorsport sind höhere Lautstärken zugelassen als im normalen Straßenverkehr. Im Normalfall werden bei Motorsportanwendungen 1 oder 2 und im Strassenverkehr 2 oder 3 Universal Schalldämpfer verwendet. Bei entsprechenden Dimensionen kann diese Anzahl jedoch auch variieren. Ebenso ist der zur Verfügung stehende Platz am oder unter dem Fahrzeug entscheidend.

Schweißen / Stecken

Wenn nun alles soweit festgelegt ist, muss nur noch entschieden werden, ob man die Auspuffteile mit Muffe verwendet, also Teile mit einer Aufweitung in die man das nächste Bauteil wieder stecken kann, oder ob man die Teile alle zusammenschweisst. Vor - und Nachteile haben beide Varianten und meist werden auch beide Varianten miteinander kombiniert. Wenn ordentlich geschweisst wird hat man bei dieser Variante meist weniger Verwirbelungen im Inneren des Bauteils und somit weniger Verluste durch die bessere Abgasführung. Auch sind diese Bauteile meist günstiger, was meist sehr von Vorteil ist. Bei der Verwendung von Bauteilen mit Muffen hat man auch leichte Übergänge bei den einzelnen Muffen, was ein geringer Nachteil ist. Der Vorteil bei diesen Bauteilen ist, dass man diese einfach miteinander verbinden, und auch wieder trennen kann. Hier ist jedoch der Platz ein großes Problem. Wenn man wenig Platz an einem Bogen hat, ist es oftmals nicht möglich eine Schelle richtig zu montieren, so dass diese an der Karosse anliegt. Dies muss also bei der Planung auch wieder beachtet werden.

Möglichkeit der Eintragung

Der wohl wichtigste Punkt bei der Konzeption / Planung ist ein Abklären / Besprechen des ganzen Vorhabens mit einem TÜV-, Dekraprüfer oder einem anderen Sachverständigen, der das Ganze in die Fahrzeugepapiere eintragen soll, damit man von Anfang an weiß, ob das ganze Projekt eintragbar ist oder nicht. Denn nichts ist ärgerlicher als viel Geld auszugeben, für eine perfekte Eigenbau Auspuffanlage, und am Ende wird die Auspuffanlage nicht abgenommen. Bei Motorsportfahrzeugen ist natürlich wichtig das alles nach dem entsprechenden Reglement gebaut wird, da es sonst zu einer Disqualifikation oder Problemen bei der technischen Abnahme kommen kann.

Flexible Entkopplung

Auch sehr wichtig ist ein flexibles Gelenk in der Auspuffanlage, ob dies nun mit einem Auspuff Flexrohr, einem, Kompensator oder eine bewegliche Flanschverbindung geschieht, ist eigentlich egal. Weglassen sollte man diese aber nicht, da dies dazu führen kann dass Schweissnähte reißen, gesteckte Verbindungen sich immer wieder auseinanderziehen oder im schlimmsten Fall sogar die Schrauben am Zylinderkopf, Turbolader oder Krümmer abreißen.

Messen der Teile

Nachdem man sich nun Gedanken zum Aufbau der kompletten Auspuffanlage gemacht hat, geht es nun an das Messen der einzelnen Teile. Folgende Werkzeuge sind dabei sehr hilfreich: Schreibmaterial für Notizen, Winkelmesser und Draht für das Abmessen der einzelnen Bögen. Der Draht kann hierbei als Verlängerung zum Winkelmesser verwendet werden. Meter / Messschieber zum Ermitteln der Rohrlängen und Durchmesser, Halter und allen anderen Sachen die ausgemessen werden sollen.

Einkauf der Teile

Wenn alle Teile vermessen sind, geht es nun ans Bestellen der einzelnen Teile. Hier sollte man auch beachten, dass wenn man Teile mit Muffen verwendet, die richtigte Schellengröße gewählt wird. Wenn ein 50 mm Rohr verwendet wird, hat die Muffe einen größeren Durchmesser und über diesen größeren Durchmesser muss die Schelle passen. Bei einer Wandstärke von 1,5 mm muss also mindestens eine schelle mit 53 mm verwendet werden. Dies wird leider oft nicht berücksichtigt und man ärgert sich danach, dass die bestellten Schellen dann nicht zu den anderen Auspuffteilen passen und dies den Bau der Auspuffanlage verzögert.

Auspuff bauen

Nachdem alle Teile nun zur Verfügung stehen, kann der Bau der Auspuffanlage endlich beginnen. Eine Hebebühne oder Grube sind natürlich ein grosser Vorteil beim Bau, da man nur mit Auffahrrampen oder einem Wagenheber nicht gerade weit kommt. Als erstes wird die alte Abgasanlage demontiert. Nachdem die alte Auspuffanlage demontiert wurde, kann mit dem Anbau der neuen Teile begonnen werden. Nach der Demontage einer Schelle sollte man mit dem Hammer auf die Muffe klopfen, um so Spannungen zu lösen. Dadurch entsteht etwas Spiel und Rostlöser lässt sich besser aufsprühen. Zum Demontieren verwendet man am besten einen Montierhebel oder eine Wasserpumpenzange.

Vom Auspuff ist egal - je nach dem was weniger Umstand bereitet. Nur sollten keine Aufhängungsgummis durchgeschnitten werden, da manche für die Montage der neuen Abgasanlage notwendig sein können. Sind alle Gummis entfernt, kann man vorsichtig die einzelnen Rohrstücke drehen und an ihnen ziehen, bis sie sich voneinander lösen. Von hier aus fertigen wir zwei Rohre zu den Mittelschalldämpfern. Wie wir bereits erwähnten, möchten wir wie bei der originalen Abgasanlage ein X-Stück verwenden, das auch wieder an die selbe Stelle kommen soll. Die Serienrohre haben einen Durchmesser von 70 mm, unser 76 mm X-Stück passt also nicht. Was tun? Ganz einfach. Das 76 mm Rohrstück mit Muffe, was zwischen Originalenden und X-Stück kommt, drehen wir um, so dass das Ende ohne Muffe in Fahrtrichtung zeigt. Es fehlen also noch drei Millimeter. Aus einem weiteren 76 mm Rohr bauen wir uns jetzt einen Eigenbau-Adapter. Dazu sägen wir ein etwa 60 Millimeter langes Stück ab und trennen einen zehn Millimeter breiten Streifen heraus (siehe Bild 2). Als nächstes schneidet man zwei Schlitze in das 76 mm Rohrstück (Bild 3), steckt die Adapterhülse hinein und da hinein das originale Krümmerrohr.

Würden wir den Abgasstrang gerade nach hinten verlegen, würde er gegen das Bodenblech schlagen. Dank der Muffen kann man ganz einfach die korrekte Rohrführung ausprobieren. Dank ihrer geringen Größe lassen sich die Mittelschalldämpfer einwandfrei unterbringen. Im Gegensatz zu den Serientöpfen platzierten wir sie etwas weiter in Richtung Fahrzeugheck, damit die Schellen am Ausgang exakt unter den Originalaufhängungen liegen. Hat man ordentlich gearbeitet, sollte alles symmetrisch sein und passen. Es kann aber zu größeren Abweichungen am Ende der Abgasanlage kommen. Bei einer Edelstahl-Anlage können das bis zu 15 Millimeter sein. Denkt auch bitte daran, dass die Hinterachsen bei Autos mit Heckantrieb nicht immer symmetrisch sind!

Zu Beginn sollte man Teile wie Halter nur anheften / punkten und nicht direkt komplett verschweissen. So können diese Teile immer noch leicht wieder voneinander getrennt, und an einer anderen Stelle / Position wieder angebracht werden. Dies ist manchmal nötig, da man einige Kleinigkeiten im ersten Moment der Planung / Montage nicht bedacht hat und diese dann später dazu führen können, dass die Auspuffanlage nicht an die gewünschte Stelle verbaut werden kann. Jetzt, wo wir die Mittelschalldämpfer befestigt und an ihrem Platz haben, sind wir schon mit dem halben Bau der Anlage durch. Wir fangen mit den Endtöpfen an! Ist das erledigt, fügt man die Rohre zwischen Mittel- und Endschalldämpfern ein. Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise: Die Endtöpfe sitzen gerade und sauber unterm Heck. Sieht man das von hinten sofort. Deswegen ordentlich arbeiten! Getriebehalter verwenden, um die Töpfe in Position zu halten. Zum Schluss haben wir noch zwei gebogene 12 mm Rohre als Aufhänger an die Rohrbögen geschweißt. Wenn alles geklappt hat, sollte es wie auf Bild 16 aussehen.

Verschweißen der Teile

Beim Schweissen der Edelstahlteile ist natürlich das Wig Schweissverfahren die beste Lösung, da hier die Schweissnaht, wenn das nötige Können vorhanden ist, am besten aussieht und auch die Nacharbeit am geringsten ist. Das Formieren sollte beim Wig Schweissen natürlich nicht vergessen werden, da die Schweissnaht sonst im Inneren für größere Verwirbelungen sorgen kann. Dies sollte aber dem geübten schweisser bekannt sein, genauso wie das nachträgliche Bearbeiten der Schweissnaht, um ein Oxidieren / Rosten zu verhindern. Aus diesem Grund gehen wir auf diese Details nicht weiter ein, da dies ein komplett eigenes Thema ist und wenn man die Teile mit dem Wig Verfahren schweisst oder schweissen lässt, der Schweißer die Besonderheiten meist genau kennt. Ein Verschweissen der Teile mittels dem MIG Verfahren ist natürlich auch möglich. Hierbei müssen natürlich auch wieder einige Punkte beachtet werden, die der Schweisser jedoch meist schon weiß, oder wenn das ganze durch einen Schweißer gemacht wird, besser erklären kann. Desweiteren ist natürlich auch ein Verschweissen mittels MAG / Schutzgas Verfahren möglich. Hier muss jedoch beachtet werden, dass die Schweissnaht nach kurzer Zeit rostet / oxidiert und somit bei einer Edelstahlauspuffanlage nicht so sinnvoll ist.

Nun kann man alles verschweißen und sämtliche Schellen festziehen. Auch wenn die komplette Auspuffanlage verschweisst werden soll, sollte an einer oder zwei Stellen eine trennbare Verbindung, beispielsweise eine Verbindung mit verschraubten Auspuffflanschen, Rohrverbindern oder einem anderen Teil, verbaut werden. Da man bei einigen Reparaturen so den Auspuff ohne größere Schweiß- und Flexarbeiten wieder trennen, abbauen und anbauen kann.

Bauteile mit Muffen

Sollten Teile mit Muffen verwendet werden, so empfehlen wir die Teile im Bereich, der in die Muffe gesteckt wird, bei der Endmontage mit einer Auspuff Montagepaste zu bestreichen. Diese schließt kleine, noch vorhandene Undichtigkeiten an der Auspuffmuffe. Dies ist besonders dann wichtig, wenn man direkt zum TÜV / Dekra möchte oder wenn Einstellarbeiten am Motor durchgeführt werden sollen. Da durch eine undichte Auspuffanlage falsche Messdaten entstehen können und somit eine vernünftige Messung / Einstellung nicht möglich ist. Auch sollten die Gewinde der Auspuffschellen immer mit etwas Kupferpaste oder einem ähnlichen hitzefesten Schmiermittel eingestrichen werden, so ist auch ein Lösen der Schellen nach längerer Zeit noch ohne Probleme möglich.

Probelauf und Abnahme

Wenn die komplette Auspuffanlage nun komplett verschweisst / verschraubt und natürlich sauber ausgerichtet ist, kann der erste Probelauf gestartet werden, und man kann sich am hoffentlich guten Klang der Auspuffanlage erfreuen. Na, wie klingt die selbstgebaute Anlage? Das ist das beste Wort, was diesen Klang beschreiben kann! Hier fassen wir jetzt noch ein Mal Gegendruck- und Geräuschmessungen zusammen, damit man sich ein Bild vom Unterschied zwischen Serienanlage und Eigenbauauspuff machen kann. Für die Dämpfung des Klangs ist das Volumen des Topfes verantwortlich, wobei UNIVERSALAUSPUFF.de Schalldämpfer hauptsächlich hohe Frequenzen minimieren, aber nicht tiefe.

Nun steht meist noch die Abnahme durch einen Sachverständigen bevor. Wenn die Auspuffanlage dann vom Sachverständigen in die Fahrzeugpapiere eingetragen und die Papiere angepasst wurden, kann man endlich den Sound der neuen, selbst gebauten Auspuffanlage genießen.

Rechtliche Aspekte

Umbauten am Auspuff versprechen zwar spürbare Leistungssteigerungen. Allerdings führen Veränderungen an der Anlage zunächst mal zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Wer auf eine Zubehörauspuffanlage zurückgreift, ist auf der sicheren Seite und hat es leichter. Sie hat meistens ein E-Prüfzeichen und eine EG-Betriebserlaubnis. So eine Anlage kann man eintragen lassen, muss man aber in der Regel nicht. Keine Unterlagen? Keine Panik.

Natürlich kann es vorkommen, dass es gar keine Unterlagen für die fragliche Auspuffanlage gibt. Zum Beispiel, weil man sie selbst gebaut hat oder sie schon sehr alt ist. Wenn sie jedoch die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, kann man sie meist trotzdem per Einzelabnahme eintragen lassen. Je nachdem, wie alt das Motorrad ist, müssen dabei bestimmte Geräuschwerte eingehalten werden und ab Baujahr 1989 auch die Abgaswerte.

Achtung! Wer eine Auspuffanlage manipuliert, indem er zum Beispiel eine Racing-Anlage mit der Kennzeichnung einer zugelassenen Anlage versieht oder eine zugelassene Anlage aufbohrt, der begeht nicht nur verschiedene Ordnungswidrigkeiten, sondern auch Urkundenfälschung nach § 267 StGB und damit eine Straftat. Versicherungsrechtliche Probleme kommen noch hinzu.

DEKRA führt nach Terminabsprache gerne eine Standgeräusch-Vergleichsmessung am Fahrzeug durch. Einfach einen Termin mit einer unserer Prüfstellen vereinbaren.

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