Sepal Shield: Das nachrüstbare Dach für Ihr Motorrad

Sepal aus Indien hat einen nachrüstbaren Windschild mit Dach und Handyhalterung im Angebot. Es bietet Regenschutz am Krad und höchsten Komfort. Das nachrüstbare Dach von Sepal besteht, doch das schützt vor Schmunzlern nicht.

Konstruktion und Material

Drei Jahre später besteht die Scherz-Idee aus hochfestem Aluminium, faserverstärkten Polymeren sowie bruchfestem Polycarbonat und kostet umgerechnet nur 75 Euro. Das Dach des Sepal Shield besteht aus einem faserverstärkten Kunststoff, reicht bis über den Soziussitz nach hinten und schützt den Passagier zusätzlich vor Regen. Die Windschutzscheibe aus Polycarbonat schützt vor Regen, Dreck, Staub und Insekten. Und laut Sepal zudem vor heißem Fahrtwind.

Montage und Kompatibilität

Basis des Sepal Shield ist eine universelle Grundplatte, die auf dem Tank mit Saugnäpfen und Gurten befestigt wird. Auf der Grundplatte baut Sepal das Gerüst mit Profilen aus Aluminium. Über eine Rasteneinstellung auf der Grundplatte kann der Fahrer die Neigung des Sepal Shield einstellen. Und dem nicht genug, fand Sepal noch Platz für eine Smartphone-Halterung im Alugestell. Die Montage ist laut Sepal an jedem Motorrad in 5 Minuten erledigt.

Sicherheitshinweise

Helmpflicht gilt jedoch trotzdem weiterhin, denn im Gegensatz zum Dach-Roller-Konzept von BMW sind hier weder Anschnallgurte noch Überschlagschutz vorhanden. Das Sepal Shield ist bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h zugelassen, der Hersteller empfiehlt den Einsatz bis maximal 100 km/h.

Marktpotenzial

In Indien scheint das Sepal Shield ein Erfolg zu sein, in Europa gäbe es sicher ebenfalls einen Markt dafür.

Autogepäckträger und Dachboxen: Eine Alternative für mehr Stauraum

Wenn man mit dem Auto über längere Zeit in den Urlaub fahren möchte, stehen viele vor dem Problem der begrenzten Ladekapazität. Eine praktikable Lösung hierfür bieten Autogepäckträger. Grundsätzlich kann man für fast jedes Auto einen passenden Autogepäckträger kaufen.

Verschiedene Systeme

Diese Varianten der Montage erinnern an Fahrradträger für das Auto, jedoch geht es bei PKW-Gepäckträgern eher um den Transport von zusätzlichem Gepäck, zum Beispiel in einer Dachbox. Speziell die Dachboxen erfreuen sich daher einer großen Beliebtheit, man kann sie auf nahezu allen Fahrzeugen mit festem Dach einsetzen. Voraussetzung hierfür ist ein Dachträger, den man separat erwerben muss. Einige Modelle des in dieser Rubrik überaus erfolgreichen Herstellers Thule kann man beispielsweise über einen Zentralverschluss auf dem Dachträger fixieren. Die Konkurrenz von Kamei setzt dagegen auf ein System aus Metallbügeln und Schrauben, das in der Handhabung aber ebenfalls relativ einfach ist.

Gepäckträger für spezielle Anforderungen

Besondere Anforderungen stellen Sportgeräte an das Transportsystem: Die sperrigen Gegenstände müssen sicher verstaut werden, damit sie bei einem Unfall nicht zur Gefahr werden. Sie sind auf die Form des jeweiligen Sportgeräts ausgelegt und stellen adäquate Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Auswahlkriterien und Sicherheitshinweise

Zunächst sollte man sich natürlich über die benötigte Ladekapazität im Klaren sein. Das Angebot reicht von unter 300 l bis über 450 l Fassungsvermögen. Je nachdem, was eingepackt werden soll, spielt auch die maximale Tragkraft des Trägers eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen sollte man auch auf die maximale Zuladung achten, um den Wagen nicht zu überladen. Günstig ist, wenn die Dach- oder Gepäckbox ein geringes Eigengewicht aufweist, da dies natürlich in die Zuladung eingeht. Ein weiterer begrenzender Faktor ist zum Beispiel die maximale Dachlast des Wagens. Weiterhin leidet das Fahrverhalten etwas unter dem Mehrgewicht auf dem Dach, da der Schwerpunkt des Fahrzeugs höher liegt. Es empfiehlt sich deshalb, Dachgepäckträger nur mit leichten Gegenständen zu beladen und schwerere im Kofferraum zu transportieren. Zudem sollte man mit einer Dachbox auf keinen Fall schneller als 130 km/h fahren.

Fahrradträger: Systeme im Vergleich

Wer ein Fahrrad oder eines der beliebten E-Bikes mit dem Auto transportieren möchte, für den kommen primär drei verschiedene Systeme von Fahrradträgern in Frage, die alle unterschiedlich montiert werden:

  • auf einer vorhandenen Anhängerkupplung
  • auf dem Dach des Fahrzeugs
  • an der Heckklappe

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

System Vorteile Nachteile
Anhängerkupplung Komplett vormontiert, einfache Montage, niedrige Ladehöhe, doppelter Diebstahlschutz, Kofferraumzugang möglich Fahrzeug muss über Anhängerkupplung verfügen
Heckklappe Von einer Person befestigbar Mühsame Montage, hohe Ladehöhe, Kofferraum nicht zugänglich
Dach Einfache Montage am Träger, Laie kann System zusammenbauen Hohe Ladehöhe, meist zwei Personen erforderlich

Wichtige Hinweise vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines Fahrradträgers sollte man sich über den vorgesehenen Einsatzzweck Gedanken machen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vor dem Kauf eines Systems für die Heckklappe an seine Werkstatt oder den Fahrzeughersteller wenden. Beim Transport von schweren Fahrrädern auf dem Dach empfiehlt es sich, anstelle des T-Nut-Systems eher auf eine Variante zurückzugreifen, die den Querträger vollumfänglich umfasst (z.B. mittels U-Bügel). Es ist zu klären, wie und wo das Fahrradträger-System bei Nichtgebrauch gelagert werden kann.

Mehr Licht am Motorrad: Scheinwerfer nachrüsten

Scheinwerfer mit Gasentladungslampen, besser als Xenonscheinwerfer bekannt, sorgen mit ihrem angenehmen Licht für eine noch besser Ausleuchtung der Fahrbahn. Sie sind auch am Motorrad grundsätzlich zulässig. Wichtig ist dabei, dass die gesamte lichttechnische Anlage der Vorschrift ECE-R53 entspricht. Eine automatische Leuchtweitenregulierung ist dabei obligatorisch.

Zulässige Anzahl und Anordnung von Scheinwerfern

Ein Doppel-Abblendlicht ist beim Motorrad erlaubt, wenn es eine gemeinsame Streuscheibe gibt und natürlich, wenn das Bike als Ganzes schon eine EG-Betriebserlaubnis hat. Die beiden Scheinwerfer müssen symmetrisch zur Fahrzeugachse angebracht sein. Ein Doppel-Fernlicht ist immer erlaubt, ein Nebel- und ein Fernscheinwerfer als Zusatzscheinwerfer ebenfalls.

Ein paar Zahlen:

  • Anzahl Scheinwerfer: 1, nach EG auch 2
  • Abstand Doppel-Scheinwerfer: max. 200 mm
  • Abstand Scheinwerfer zum Fernlicht: nach StVZO max. 200 mm
  • Höhe Abblendlicht über Boden: 500 bis 1200 mm; nach StVZO max. 1000 mm bei EZ vor dem 1.1.1988
  • Anzahl Standlichter: 1, nach EG auch 2
  • Höhe Standlicht: nach EG-Recht 350 - 1200 mm, nach StVZO max.

Dachträger am Auto selber bauen oder nachrüsten lassen?

Möchten Sie einen Dachträger am Auto nachrüsten, bleiben Ihnen mehrere Möglichkeiten:

  • Sie lassen die Nachrüstung von einer Fachwerkstatt vornehmen - die teuerste Variante.
  • Sie kaufen die Originalteile des Herstellers, um den Dachträger am Auto anzubringen.
  • Sie nutzen einen universalen Dachträger fürs Auto, der häufig als Nachrüstkit verfügbar ist.
  • Sie können den Dachträger fürs Auto selber bauen, indem Sie dafür geeignete Schienen nutzen und an Ihr Fahrzeugmodell anpassen.

Wählen Sie die Variante, die am besten zu Ihrem Budget und Ihren Vorkenntnissen passt. Um den Dachträger komplett selbst zu bauen, benötigen Sie nicht nur einiges technisches Geschick, sondern auch das richtige Material und Werkzeug. Insgesamt fahren Sie so allerdings am günstigsten.

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