Belstaff ist ein Hersteller mit langer Tradition, wenn es um Motorradbekleidung geht. Mir war auch wichtig das die Jacke mit Innenfutter tragbar ist. Anfang der Neunziger hat Belstaff das Geschäft mit Motorrad-Schutzkleidung aufgegeben. Jahre später, 2011 ist das wiederbelebt worden, aber der eigene Anspruch ist seit dem nicht mehr Schutzkleidung, sondern u.a. Motorrad-Style-Mode. Viel Leder, ja, aber Nähte und so weiter eben nicht nach Sicherheitsstandards. Schicke Klamotten halt, und recht teuer. Belstaff Jacken empfinde ich als passende Mode - und natürlich auch für Norton oder Triumph. Deshalb sind für mich Qualitätseindrücke und die Erfahrungen mit Grössenangaben wichtig.
Die Renaissance der Wachsjacken im Motorradbereich
Über den Sinn oder Unsinn von Wachsjacken zu streiten, ist müßig. Tatsache ist, dass Wachsjacken bereits hoch belastbare und absolut alltagstaugliche „Funktionsbekleidung“ waren, als es den Begriff noch gar nicht gab. Und das hat viel mit der Geschichte der ursprünglich unter dem Oberbegriff Ölzeug („Oilskin“) laufenden Wetterschutzbekleidung zu tun.
Britische Seefahrer waren die Ersten, die vor rund 200 Jahren unter Umhängen aus geöltem und damit wasserdichtem Segeltuch Schutz suchten. Mitte des 19. Jahrhunderts wich das schwere, harte und bei Kälte noch viel härter werdende Segeltuch der leichteren Baumwolle, und neben Matrosen und Fischern lernten nun auch die an Land Gebliebenen, Waxcotton zu schätzen.
Barbour und Belstaff: Pioniere der Motorradbekleidung
Barbour und Belstaff - das waren ab den 1930er-Jahren auch DIE Marken für Motorradfahrer, die die clevere Outdoorbekleidung längst für sich entdeckt hatten. Deutlich günstiger als Leder, dafür wasserdicht und in einem begrenzten Umfang sogar „atmungsaktiv“ - Wachsjacken und auch komplette -anzüge waren bis in die 70er-Jahre ein fester Bestandteil der Motorradfahrer-Ausrüstung.
Während Barbour auch immer Nicht-Motorradfahrer belieferte und ganze Generationen von Golfern, Jägern und sich anderweitig langweilenden Landadeligen in Barbour gewandet durchs Unterholz krochen, konzentrierte sich Belstaff fast voll und ganz auf Motorradfahrer.
Der Retro-Trend und die Rückkehr der Wachsjacke
Doch der Retro-Trend der letzten zehn Jahre hat dafür gesorgt, dass die gemeine Wachsjacke langsam aber sicher in ihr angestammtes Motorrad-Revier zurückkehrt. An alte, glorreiche Stückzahlzeiten wird das gewachste Tuch zwar nicht mehr anknüpfen können, dafür sind moderne Kunstfaserprodukte objektiv betrachtet einfach zu überlegen, doch die Wachsjacken-Nische wird stetig größer. Wobei der Begriff Wachsjacke großzügig ausgelegt werden sollte, denn einige Anbieter kombinieren bereits die alte Form mit neuen Materialien.
Aktuelle Belstaff Motorradjacken Kollektion 2020
Die 2020 Kollektion zeigt die kompromisslose Herangehensweise and klassischer und dennoch funktionaler Motorradschutzbekleidung. Neben den beliebten Motorradjacken aus Leder und Waxed-Cotton wurden darüber hinaus auch neue textile Materialien entwickelt, die auch einen besonders preisbewussten Käufer erreichen sollten.
Belstaff Motorradjacken aus gewachster Baumwolle (Waxed Cotton) bzw. Textil
- Die lang-geschnittene und gewachste Motorradjacke „Trialmaster Pro“ aus Waxed-Cotton mit dem herausnehmbaren Stepp-Innenfutter ist ein Klassiker unter den BELSTAFF Jacken.
- Genauso wie die neue Jacke „Brooklands 2.0“ wird diese aus 10-Unzen schwerer Baumwolle gefertigt und ist erhältlich in den Farben Schwarz und Olivgrün.
- Dazu gibt es auch BELSTAFF Jacke „Tourmaster Pro 2.0“, die der Trialmaster zwar auf dem ersten Blick sehr ähnelt, jedoch ein paar dezente Unterschiede aufweist.
- Die „Roberts 2.0“ Motorradjacke ist ebenfalls aus gewachster Baumwolle und eine attraktive Alternative zu den bereits genannten Modellen, wenn man auf eine möglichst dezente Optik Wert legt.
- Die neue „Temple Jacket“ ist aus einem neuartigen und leichten Nylon-Material gefertigt.
Belstaff Jacken aus gewachster Baumwolle besitzen eine wasserdichte Membrane
Damit deine neue BELSTAFF Jacke nicht ihren Glanz verliert und im bestmöglichen Zustand bleibt, empfehlen wir dazu das „Wax Dressing (200 ml)“, zu finden bei uns im Zubehör.
- „Trialmaster Pro“ Lang-geschnittene Motorradjacke aus gewachster Baumwolle.
- „Brooklands 2.0“ Motorradjacke aus gewachster Baumwolle.
- „Tourmaster Pro 2.0“ Lang-geschnittene Motorradjacke aus gewachster Baumwolle.
- „Roberts 2.0“ Kurz-geschnittene Motorradjacke aus gewachster Baumwolle.
- „Temple Jacket“ Kurz-geschnittene sportliche Nylon-Jacke.
BELSTAFF Motorradjacken aus Leder
Falls Du eine hochwertige BELSTAFF Motorradjacke aus Leder tragen möchtest, dann ist sicherlich der Klassiker „Brooklands Jacket“ aus handgewachstem Leder etwas für Dich. Die Brooklands erinnert stark an den ikonischen Stil von Motorradjacken der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Falls Du aber auf der Suche nach einer länger-geschnittenen Motorradjacke sein solltest, dann möchten wir Dir die „Turner Jacket“ empfehlen. Unter den neuen Motorrad Lederjacken der englischen Marke BELSTAFF gibt es weiterhin zwei besondere Jacken: Die „Ivy Jacket“ und die „Riser“ aus Kalbsleder.
- „Brooklands Jacket“ Motorradjacke aus Rindsleder.
- „Turner Jacket“ Mittellange Motorradjacke aus Rindsleder.
- „Ivy Jacket“ Sportliche "Rocker"-Motorradjacke aus Leder mit diagonalem Reissverschluss.
BELSTAFF Motorradstiefel
Mit den Modellen „Endurance“ und „Duration“ hast Du die Auswahl zwischen zwei interessanten und gemütlichen Motorradstiefeln bzw. Schuhen.
- „Endurance Boots“ Beidseitiger Knöchelschutz.
- „Duration Boots“ Beidseitiger Knöchelschutz.
BELSTAFF Motorradhandschuhe
Weiterhin wird es in Kürze zwei Modelle von BELSTAFF Motorradhandschuhen bei uns geben. Diese Modelle hören auf die Namen „Montgomery Gloves“ und „Sprite Gloves“.
- „Montgomery Gloves“ Außen aus 100% Schafsleder.
- „Sprite Gloves“ Außen aus 100% Schafsleder.
Wie kombiniert man eine Herren-Lederjacke am besten?
Lederjacken sind heutzutage so vielfältig, dass wirklich jeder ein passendes Modell findet. Und das Styling ist eigentlich ganz einfach, denn sie sind genauso vielfältig kombinierbar. Egal ob zum weißen T-Shirt und Jeans (à la James Dean), Pullover und Chinos oder Sweatshirt und Jogger - eine Lederjacke sieht eigentlich immer gut aus, auch über einem Hemd. Nur zu Krawatte, Anzug und Shorts passt sie nicht unbedingt.
Für den perfekten Biker-Look wählt man am besten eine Biker-Lederjacke und kombiniert sie mit schwarzen Jeans und klobigen Stiefeln. Für einen schickeren Look eignen sich Velours- oder Lammlederjacken in Braun. Wer es lässiger mag, trägt zur Herren-Lederjacke am besten Sneaker. Für die kältere Jahreszeit eignet sich am besten eine Fliegerjacke aus warmem Lammfell.
Wie pflegt und reinigt man eine Lederjacke richtig?
Ob Lederblouson, Ledermantel, Lederbomberjacke oder Lederjacke im Bikerstil - mit der richtigen Pflege werden sie zu langjährigen Begleitern. Bei der Reinigung und Pflege von Echtlederjacken gibt es einige Punkte zu beachten, damit Sie lange Freude daran haben. Zunächst sollten sie regelmäßig mit einem weichen Tuch abgestaubt werden. Denn vor allem bei Glattleder und einer schwarzen Lederjacke fällt Staub besonders auf.
Bei Flecken sollte man möglichst schnell handeln und sie mit einem leicht feuchten Tuch von der Lederjacke entfernen. Es kann auch ein spezieller Lederreiniger verwendet werden. Dieser sollte aber unbedingt vorher an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Eine Lederpflegecreme schützt die Jacke vor dem Austrocknen und macht sie geschmeidig.
Fazit
Ob rasante Kurvenfahrten mit der Sportmaschine oder gemütliche Touren mit dem Chopper: Die richtige Bekleidung ist in jedem Fall obligatorisch. Auch der vorsichtigste Fahrer kann stürzen oder unverschuldet in eine Unfallsituation geraten. Unabhängig von der Entscheidung für Textil oder Leder sollten Sie daher in jedem Fall auf eine gute Verarbeitungsqualität achten.
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