Der ultimative Mountainbike-Helm Test: Finden Sie Ihren perfekten Begleiter für jedes Abenteuer

Stylisch, sicher und bequem - moderne Bike-Helme sind längst ein Muss auf den Trails. Doch auch der beste Kopfschutz hat ein Verfallsdatum. Nach fünf bis sieben Jahren oder nach einem Sturz wird ein Austausch fällig. Worauf es bei Helmen wirklich ankommt und welche Modelle in Sachen Komfort, Schutz und Preis-Leistung überzeugen, erfahren Sie in diesem umfassenden Test.

Warum ein guter Mountainbike-Helm unverzichtbar ist

Nicht nur Fahrradfahrern im Straßenverkehr, sondern auch den Besitzern von Mountainbikes, die mit ihren Zweirädern über Stock und Stein unterwegs sind, drohen bei Unfällen schwerste Verletzungen. Damit zumindest ein gewisser Schutz gewährleistet wird, greifen viele Radfahrer ebenso wie MTB-Fahrer zum Helm.

Bei Mountainbike-Helmen wird zudem noch verstärkt auf den Schutz des Hinterkopfs geachtet. Denn wenn sich ein Mountainbike im Gelände überschlägt, drohen auch in diesem Bereich schlimme Verletzungen. Deshalb haben Mountainbike-Helme auch eine steifere Konstruktion als herkömmliche Helme.

Worauf Sie beim Kauf eines Mountainbike-Helms achten sollten

Wer sich einen neuen Mountainbike-Helm zulegt, sollte zunächst darauf achten, dass der Helm richtig sitzt. Wenn er bereits bei Kopfbewegungen zu wackeln beginnt, wird er dies auch im Falle eines Sturzes tun und somit nicht ausreichend schützen. Trotzdem darf der Helm auch nicht drücken. Schließlich sind die meisten Fahrer damit mehrere Stunden im Gelände unterwegs und wollen ein angenehmes Fahrerlebnis ohne schmerzenden Kopf haben. Der Kinnriemen sollte fest sitzen. Maximal 1 bis 1,5 Zentimeter Spielraum bei geschlossenem Kinnriemen sind noch akzeptabel.

Neben der Passform kann auch das Gewicht des Helms bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen. Leichte Helme sind angenehmer zu tragen. Schwerere Helme bieten jedoch besonders in schwierigem Terrain oft besseren Schutz.

Ein Mountainbike-Helm mit Reflektoren erhöht die Verkehrssicherheit auf dem Heimweg enorm.

Bei einem Sturz landen Mountainbike-Fahrer oft im Unterholz. Eine glatte Oberfläche des Helms verringert das Risiko, dass man damit abrupt im Geäst hängenbleibt und sich Nackenverletzungen zuzieht.

Ein weiteres Kaufkriterium für den Helm könnte die Belüftung sein. Im Frühling, Herbst und Winter mag es egal sein, wie der Helm belüftet ist.

Moderne Sicherheitstechnologien wie Mips (Multi-Directional Impact Protection System) reduzieren Rotationskräfte bei einem Sturz und können so das Risiko für Kopfverletzungen deutlich verringern.

Ein Helm schützt nur dann optimal, wenn er wirklich gut sitzt. Das bedeutet: fest, ohne zu wackeln oder zu drücken. Viele Modelle bieten ein verstellbares Haltesystem mit Drehrad, um die Passform exakt an Deinen Kopf anzupassen. Das ist zudem ein praktisches Feature, damit Du bei kälteren Temperaturen auch mal eine Mütze oder ein Stirnband unter den Helm anziehen kannst. Auch ein angenehm gepolsterter Kinnriemen und flexible Riemendreiecke erhöhen den Tragekomfort auf langen Touren.

Zudem ist die Auswahl der richtigen Größe für einen guten Sitz wichtig. Die Größe bei Fahrradhelmen ist meist als Kopfumfang in Zentimetern angegeben. Nicht zu vergessen ist natürlich eine gute Belüftung. Gerade bei warmem Wetter ist ein gutes Lüftungssystem Gold wert. So verhinderst Du Überhitzung im Anstieg und kannst den Fahrtwind im Downhill voll auskosten.

Je nach Einsatzzweck lohnt sich ein Blick auf zusätzliche Features. Reflektierende Elemente erhöhen Deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr, praktische Brillenhalterungen oder Goggle-Kompatibilität sorgen für mehr Flexibilität auf dem Trail. So kannst Du bei dunkleren Waldanstiegen oder bei Pausen die Brille am Helm befestigen. Besonders innovativ sind Helme mit NFC Medical ID Chips, die medizinische Daten speichern können.

Die Top-Ten Mountainbike-Helme im Test

Die hier vorgestellten Modelle überzeugen in Fachmagazinen und im Praxistest. Dabei fließen Bewertungen aus verschiedenen Tests ein. Das Bike Magazin sticht besonders heraus, da es Helme auf einem eigenen Prüfstand testet. Dabei wird unter realitätsnahen Bedingungen analysiert, wie gut die Modelle im Ernstfall wirklich schützen.

Im Crash-Test werden unter anderem die Beschleunigungs- und Rotationskräfte gemessen, die auf den Kopf im Falle eines Sturzes einwirken. Zudem wird auch die Belüftung auf einem eigens entwickelten Prüfstand beurteilt. Zusätzlich berücksichtigen wir Vergleichstests aus dem Radfahren Magazin, von MTB-News sowie Bike-X, die alle wichtige Aspekte des Tragegefühls, der Belüftung und der Funktion auf Tour bewerten. Bei unseren eigenen Bergzeit Tests setzen wir auf Alltagstauglichkeit: Die Tester und Testerinnen prüfen Komfort, Belüftung und Handling im Einsatz auf dem Trail.

1. Poc Kortal Race Mips

Testergebnis: Überragend

  • Preis: 270 Euro
  • Gewicht: 395 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 5/5 ⭐️

Sein kantig-technisch anmutendes Design verweist auf seine inneren Werte: Recco-Reflektor, NFC-Chip zur Speicherung medizinischer Daten und eine sehr weit um den Kopf reichende, Aramid-verstärkte Helmschale zeichnen den teuren Poc aus. Von Mips kommt das minimalistische Integra-System zum Einsatz, das in die Polsterung integriert ist. Top belüftete Helmschale, Sitz umfangreich anpassbar. Beim Kauf Kompatibilität mit der Brille checken.

2. Julbo Forest Evo

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 200 Euro
  • Gewicht: 372 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4/5 ⭐️

Dank seiner Polsterung sitzt der in sechs Farbkombis erhältliche Forest Evo sehr bequem. Die Belüftung kommt nur bei langen Uphills im Hochsommer an ihre Grenzen. Sitzt eher hoch auf dem Kopf, vermittelt dank des zupackenden Tragesystems dennoch viel Sicherheit. Ausgestattet mit Mips Evolve Core. Mit vielen Brillenmodellen kompatibel. Die gummierte Brillengarage benötigt etwas Eingewöhnung.

3. Abus Airbreaker

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 250 Euro
  • Gewicht: 212 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 3/5 ⭐️
  • Belüftung: 4/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️

Mit geringstem Gewicht und perfekter Belüftung auch bei hochsommerlichen Temperaturen sprintet der teure Airbreaker auf die vordersten Plätze in der Kategorie Race/CC-Helm. Die Anpassung erfolgt vorwiegend über den in Weite und Höhe verstellbaren Headring. Die Gurtdreiecke des Tragesystems sind dagegen durch Vernähen fixiert. Trägt sich dennoch extrem komfortabel, wenn Helmschale und Kinnriemen zur Kopfform passen.

4. Fox Speedframe Pro

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 180 Euro
  • Gewicht: 344 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 4/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 5/5 ⭐️

Die rundum, aber vor allem an der Stirn groß gestalteten Belüftungsöffnungen sorgen für starken Durchzug mit Fahrtwind. Fox platziert einen Brillenhalter mit gummierten Halteschlitzen unter dem Visier. Die Brille kann somit „richtig herum“ und, je nach Modell, sogar in der tiefsten Position des dreifach verstellbaren Visiers untergebracht werden, behindert das Sichtfeld nicht. Super bequemes Tragegefühl, für einen AM-Helm sehr leicht.

5. Sweet Protection Bushwhacker 2Vi Mips

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 249 Euro
  • Gewicht: 430 g
  • Größen: SM/ML/LXL
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️

Als Schutz vor Rotationskräften bei einem Aufprall kommt am Bushwhacker das leichte Mips Air zum Einsatz, bei dem die beweglichen Schichten in und unter der Polsterung sitzen. Dennoch ist er kein Leichtgewicht. Herausragend dagegen Halt und Komfort: Auch ohne geschlossenen Kinngurt sitzt die Helmschale schon nahezu perfekt und wackelfrei. Die Belüftung kommt an sehr heißen Tagen an ihre Grenzen.

6. O`Neal Blade Polyacrylite Strike

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 200 Euro
  • Gewicht: 1219 g
  • Größen: XS-XL
  • Anpassung: 3/5 ⭐️
  • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 5/5 ⭐️

Schon in der Einsteiger-Preisklasse bieten die Fullface-Helme der Traditionsmarke erstaunlichen Tragekomfort und saubere Fertigung. Der Blade sitzt sehr definiert, aber hochkomfortabel, ist etwas schwer geraten, aber noch recht gut belüftet. Für die Montage eines Quin-Sturzerkennungssensors präpariert und mit dem magnetischen Fidlock-Gurtschloss ausgestattet. Verschieden große Wangenpolster fehlen leider.

7. Specialized Prevail 3

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 290 Euro
  • Gewicht: 272 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️

Das geringe Gesamtgewicht des Prevail bei dennoch hoher Sicherheit kommt vor allem durch die Verwendung eines feinen Aramid-Skeletts zur Versteifung der Helmschale und die Mips-Variante Air Node zustande. Komfortseitig muss man keine Abstriche hinnehmen. Das individuell anpassbare Tragesystem sorgt für straffen Sitz, die Belüftung ist top, die Brillengarage ist aber etwas fummelig zu bedienen. Auch der Preis ist recht „sportlich“.

8. Oakley DRT5 Maven Mips

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 200 Euro
  • Gewicht: 380 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 3,5/5 ⭐️
  • Belüftung: 4/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️

Ist er erst einmal angepasst, sitzt der DRT hochkomfortabel. Die korrekte Platzierung der durch Fädeln verschiebbaren Gurtdreiecke ist hier aber eine ziemliche Fummelei. Das griffige Boa-Drehrädchen packt ordentlich zu, ein gummiertes Stirnpolster sorgt für zusätzlichen Halt. Für Brillen befindet sich am Hinterkopf ein Klemmsystem. Leider rieb sich an unserem Testexemplar die mattierte Oberfläche schnell ab.

9. TLD Flowline SE

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 190 Euro
  • Gewicht: 371 g
  • Größen: XS/S,M/L, XL/XXL
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 5/5 ⭐️

Mit seiner großen Helmschale und der weichen Polsterung sitzt er extrem komfortabel und ohne Druckstellen an nahezu allen Köpfen der Redaktion. Das Anpassen der Gurtdreiecke erfordert etwas Mühe, diese sind aber auch in der Höhe verstellbar. Trägt sich minimal schwitziger als andere AM/Enduro-Helme. Durch das relativ kurze Visier fällt der Blendschutz etwas geringer aus. Wuchtige Optik, dennoch kein Schwergewicht.

10. Bluegrass Rogue Core Mips

Testergebnis: Sehr gut

  • Preis: 170 Euro
  • Gewicht: 384 g
  • Größen: S/M/L
  • Anpassung: 4/5 ⭐️
  • Belüftung: 4/5 ⭐️
  • Tragekomfort: 4/5 ⭐️

Umfangreiche Anpassbarkeit zeichnet den Bluegrass aus: Lageverstellbare Gurtverteiler an den Seiten, griffiges Drehrad am ebenfalls flexibel justierbaren Headring und ein weit hochklappbares Visier sorgen für festen Sitz und sicheres Tragegefühl. Die Brillenhalterung mit durchs Visier gesteckten Bügeln ist weniger gelungen als die Lösungen der Konkurrenz.

Weitere Empfehlungen und Testergebnisse

Neben den Top-Ten gibt es noch weitere empfehlenswerte Helme, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben:

  • Scott Tago Plus: Leicht, günstig und super anpassbar. Das gummierte Drehrad ist das beste im Testfeld, die Gurtführung ist perfekt, die Polsterung sehr bequem.
  • Rockrider EXPL 540: Bester Rotationsschutz, gute Stoßdämpfung und geringes Gewicht zu einem konkurrenzlos günstigen Preis.

Sicherheit geht vor: Zertifizierungen und Technologien

Achten Sie beim Kauf eines Mountainbike-Helms darauf, dass der Helm für den Radsport zertifiziert ist - nach der DIN EN 1078 (für Erwachsene) bzw. DIN EN 1080 (für Kinderhelme).

Fazit

Ein guter Mountainbike-Helm ist ein unverzichtbarer Begleiter für jedes Abenteuer auf zwei Rädern. Investieren Sie in Ihre Sicherheit und wählen Sie einen Helm, der optimal passt, bequem ist und den notwendigen Schutz bietet.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem MTB-Helm-Test

Der Test belegt eindeutig: Teure Helme müssen nicht unbedingt besser schützen. Bestes Beispiel ist das knapp 60 Euro günstige Modell des Discounters Decathlon. Weil alle Helme die Norm locker erfüllen, steht ein cleveres Anpassungssystem bei mir ganz oben auf der Checkliste. Scott, Alpina, Bell und Giro lassen sich hervorragend einstellen und reißen kein allzu großes Loch ins Budget. Mehr als 400 Gramm sind für einen Trail-Helm zu viel.

So testet BIKE die MTB-Helme

Sicherheit (50 Prozent) Spezielle Sicherheitstechniken - MIPS & Co. - sollen messbar das Risiko von Kopfverletzungen senken, indem sie beim schrägen Aufprall auftretende Rotationskräfte verringern. Die bestehende Prüfnorm für Helme EN 1078 kann diese Szenarien nicht abbilden. Um die aktuelle Helmgeneration realitätsnah zu prüfen, haben wir in Eigenregie einen Helmprüfstand entwickelt und uns dabei an den in der Wissenschaft und von forschenden Herstellern eingesetzten Methoden orientiert.

Für den Test wird der Helm auf einen 4,9 Kilogramm schweren Prüfkopf aus Aluminium angepasst. Helm und Kopf werden beim simulierten Sturz auf einem Schlitten geführt und treffen mit 21 km/h auf eine im Winkel von 45 Grad geneigte Stahlfläche auf. Schleifpapier in 40er-Körnung imitiert die Rauheit des Untergrunds - damit gehen wir analog zu den Prüfeinrichtungen Virginia Tech, Folksam und anderen Forschungseinrichtungen vor. Der Schlitten saust an der Auflagefläche vorbei und gibt den Helm frei, der nach dem Aufprall wegspringt.

Messung mit Sechs-Achsen-SensorEin Sechs-Achsen-Sensor im Prüfkopf zeichnet Beschleunigung und Drehraten um die drei Achsen im Raum beim Aufprall und in der sich anschließenden Flugphase auf. Im ersten Anlauf trifft der Helm frontal auf, im zweiten seitlich. Die Beschleunigung werten wir nach dem größten resultierenden Wert aus - je niedriger desto besser. Angegeben wird der Mittelwert aus vier Messungen. Die Kopfrotation rechnen wir um zum BrIC-Kriterium (Brain Injury Criterion), das aussagt, wie schädlich die Bewegung für das Gehirn ist. Diese Methode ist in der Wissenschaft verbreitet und ermöglicht über den sogenannten AIS-Code Aussagen zur Wahrscheinlichkeit einer Gehirnerschütterung.

Gewicht (15 Prozent) Auf zusätzliches Gewicht reagiert der Kopf besonders sensibel. 50 Gramm mehr oder weniger machen hier einen großen Unterschied. Unser Test zeigt: mehr Gewicht bedeutet nicht automatisch besserer Schutz.

Anpassung (20 Prozent) Beim Punkt Anpassung bewerten wir die Ausführung und Einstellbarkeit des Kopfrings sowie den Verlauf, Sitz und den Verschluss des Gurtsystems.

Kühlung (15 Prozent) Die Belüftung der Helme testen wir mit einem starken Gebläse, das die Strömung auf bis zu 30 km/h beschleunigt. Der erhitzte, behelmte Kopf wird der Strömung ausgesetzt, und wir ermitteln die Kühlleistung.

So funkionieren die verschiedenen MIPS-Systeme

Wissenschaftliche Studien belegen, dass das menschliche Gehirn besonders empfindlich auf rotatorische Kräfte reagiert. Um bei einem schrägen Aufprall die Rotationsenergie zu reduzieren, wurde die reibungsarme MIPS-Schale (Multi-directional Impact Protection System) konzipiert. Sie soll ein zum Kopf versetztes Gleiten des Helms ermöglichen. Dadurch wird Rotationsenergie in Translationsenergie umgewandelt. Dieser Mechanismus ähnelt dem Verhalten des Kopfes bei einem Sturz auf Eis, wo sich der Kopf in der ursprünglichen Bewegungsrichtung fortsetzen kann.

Aktuell sind verschiedene Varianten des MIPS-Systems verfügbar, die eine relative Rotation zwischen Helm und Kopf im Bereich von 10 bis 15 Millimetern zulassen. In unseren Tests zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit, mit einem MIPS-ausgestatteten Helm eine Gehirnerschütterung zu erleiden (gemäß AIS-Code), im Durchschnitt bei 22 Prozent lag. Im Vergleich dazu betrug die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit einer Gehirnerschütterung bei Helmen ohne MIPS in einem früheren Test signifikant höhere 37 Prozent.

Tabelle: Top-Mountainbike-Helme im Vergleich

Hersteller Modell Testergebnis Preis (ca.) Gewicht MIPS Belüftung Tragekomfort
Poc Kortal Race Mips Überragend 270 € 395 g Ja 5/5 5/5
Julbo Forest Evo Sehr gut 200 € 372 g Ja 3.5/5 4/5
Abus Airbreaker Sehr gut 250 € 212 g Nein 4/5 4.5/5
Fox Speedframe Pro Sehr gut 180 € 344 g Ja 4/5 5/5
Sweet Protection Bushwhacker 2Vi Mips Sehr gut 249 € 430 g Ja 3.5/5 4.5/5
O`Neal Blade Polyacrylite Strike Sehr gut 200 € 1219 g Nein 3.5/5 5/5
Specialized Prevail 3 Sehr gut 290 € 272 g Ja 5/5 4.5/5
Oakley DRT5 Maven Mips Sehr gut 200 € 380 g Ja 4/5 4.5/5
TLD Flowline SE Sehr gut 190 € 371 g Nein 3.5/5 5/5
Bluegrass Rogue Core Mips Sehr gut 170 € 384 g Ja 4/5 4/5

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