Auf den richtigen Schuh kommt es an! Ob gemütlicher Mountainbiker, ambitionierter Racer oder ehrgeiziger Triathlet - für den Radfahrer von heute gehören die richtigen Fahrradschuhe einfach zur Ausrüstung dazu.
Fahrradschuhe mit Klickpedalen stehen hier besonders hoch im Kurs, da Sie es gerade ambitionierteren Bikern ermöglichen, möglichst wenig Kraftverlust bei der Übertragung vom Schuh auf das Pedal hinnehmen zu müssen.
Daher haben wir unseren Fahrradschuhe Test auch in drei verschiedene Unterkategorien geteilt: Den MTB Schuh, den Rennradschuh und den speziellen Racing-Schuh, den Triathlonschuh.
Wir von Profirad verraten Ihnen alles rund um Material und Passform und geben Ihnen einen guten Überblick über die verschiedenen Kategorien.
Die Kategorien im Überblick
In unserem Fahrradschuhe Test haben wir alle Radschuhe in drei grundsätzliche Kategorien unterteilt:
- Den klassischen Mountainbike Schuh
- Den Rennradschuh
- Den Triathlonschuh für alle Wettkämpfer unter uns
Mountainbike Schuhe
Im Prinzip ist ein MTB Schuh ein Radschuh, der speziell für das Mountainbiken konzipiert wurde, wie der Name schon vermuten lässt. Sie verfügen über ein simples, aber sehr effektives Klicksystem, bei dem auf dem MTB spezielle Klickpedale verschraubt werden.
Sollten Sie alle diese Aspekte beachten, finden Sie mit Sicherheit Ihren perfekten Mountainbike Schuh.
Info: Gerade im Winter sollten Sie Ihre MTB Schuhe mit speziellen Überschuhen vor Nässe und Schlamm schützen.
Rennradschuhe
In unserem Rennradschuhe Test haben wir den Fokus nochmal verstärkt auf die Aspekte Gewicht und Kraftübertragung gelegt. So haben auch Racing-Schuhe ein einfaches Klicksystem, welches nach dem selben Prinzip wie beim Mountainbike funktioniert.
Gerade im Bereich des Gewichts setzen sich die Rennradschuhe jedoch von den etwas schwereren MTB Schuhen ab. Denn im Rennen oder auch einfach so beim Biken im Flachland kann jedes Gramm zu viel einen Unterschied in der Endgeschwindigkeit ausmachen.
Natürlich schlägt sich dabei jedes Gramm weniger am Schuh umso schwerer im Preis nieder. Sollte Ihr aktueller Rennradschuh alle diese Aspekte in sich vereinen, sind Sie auf der sicheren Seite.
Info: Die meisten Rennradschuhe sind für den Winter nicht geeignet, da sie einerseits nicht wasserfest sind und zum anderen über eine nicht gut „gehbare“ Sohle verfügen.
Triathlon Schuhe
Beim Test von Triathlon Schuhen haben wir uns sehr stark auf eine optimale Kraftübertragung vom Schuh auf das Pedal fokussiert.
Es ist gerade im Rennen wichtig, dass Sie hier keine unnötigen Kraftreserven verschwenden, sondern das Maximale aus Ihrem Triathlonrad herausholen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der schnelle Wechsel in die Radschuhe nach dem Schwimmen.
Deswegen besitzen die meisten Tri-Schuhe gar keine Zunge und obendrein bestimmte Einstiegshilfen wie abklappbare Fersenkappen, um einen zügigen Einstieg zu ermöglichen.
Achten Sie außerdem darauf, dass das Material seitlich nicht zu hoch verarbeitet ist, um Scheuerwunden an der nackten Achillessehne zu vermeiden.
Passform und Material
Sie können das beste Material an Ihrem Fahrradschuh verarbeitet haben, den perfekten Verschluss und eine teure Sohle für eine perfekte Kraftübertragung von Schuh auf Pedal besitzen. All das hilft Ihnen nicht weiter, wenn Ihr Schuh nicht richtig sitzt.
Denn nur bei einer richtigen Anpassung an Ihren Fuß erhalten Sie auch den von Ihnen erwünschten Effekt. Denn sitzt der Schuh zu eng, schnürt er Ihren Fuß ein und es entstehen dort schneller Druckstellen und Blasen als Sie „Blasenpflaster“ sagen können.
Sitzen die Radschuhe jedoch zu eng, zeigt unser Fahrradschuhe Test, dass Sie im Schuh „schwimmen“ und bei hohen Geschwindigkeiten sogar aus dem Radschuh rutschen können.
Beachten Sie dabei bitte immer, dass vor allem MTB Schuhe meist eine Stufe oder sogar zwei kleiner ausfallen als normale Sportschuhe.
Tipp: Machen Sie Ihren Schuh vor dem ersten Einfahren innen ein wenig nass. So passt sich der Radschuh Ihrer Fußform besser an und das Fahren gestaltet sich deutlich angenehmer. Dafür verwenden Sie am besten komfortables, lauwarmes Wasser.
Sohlenbeschaffenheit
Je nach Schuhart ist die Beschaffenheit der Sohlen in unserem Fahrradschuhe Test unterschiedlich.
Sohlenmaterialien im Überblick
| Schuhart | Sohlenmaterial | Eigenschaften |
|---|---|---|
| Mountainbike Schuhe | Überwiegend Nylonsohlen, aber auch Carbonsohlen | Wichtig für unwegsames Gelände, ermöglichen Bewegung auf der Sohle bzw. den Cleats |
| Rennradschuhe | Überwiegend Carbonsohlen, aber auch Nylonsohlen | Ungewöhnlich, abseits von Asphalt unterwegs zu sein |
| Triathlon Schuhe | Ausschließlich Carbonsohlen | Keine Sorgen darüber machen, wie Sie auf Ihren Schuhen über Stock und Stein stolpern könnten |
Achtung: Sollten Sie trotzdem mit Ihren Rennradschuhen auf den Cleats balancieren, denken Sie daran, diese rechtzeitig auszutauschen. Unser Fahrradschuhe Test hat Ihnen ja folgendes schon gezeigt: Ihr Radschuh sollte fest sitzen!
Soweit so gut. Bei der Wahl des Materials müssen Sie jedoch gerade unter Berücksichtigung dieses wichtigsten Punktes einen anderen Aspekt beachten, nämlich die Beschaffenheit des Obermaterials. …und andererseits darf es nicht aus zu festem Material bestehen.
Für jeden Schuhtyp gibt es verschiedene Verschluss-Möglichkeiten. Grundsätzlich können wir in unserem Fahrradschuhe Test jedoch festhalten, dass sich für Tri-Schuhe eher „schnelle“ Verschlussarten wie Klettverschluss eignet, während bei Mountainbike- und Rennradschuhen eher Mischungen aus Drehverschlüssen bzw.
Passform geht über Design
Egal, ob Sie sich nun für einen Mountainbike Fahrradschuh, einen Racing-Schuh oder doch für einen Tri-Schuh entscheiden, folgendes gilt für alle Fahrradschuhe auf dieser Welt und vermutlich auch auf anderen Planeten: Passform geht IMMER über das Design!
Bevor Sie ein nicht passendes, aber cool aussehendes Modell nehmen, entscheiden Sie sich lieber für das „hässliche“, aber funktionale Modell.
Rennradschuhe mit Klickpedal-Kompatibilität sind bei Rennrädern schon vor vielen Jahren zur Norm geworden, spezielle Rennradschuhe gibt es seit Jahrzehnten.
Waren vor 40 Jahren noch Lederschuhe erhältlich, die in sogenannten Hakenpedalen gefahren wurden, sind inzwischen sensibel auslösende Klickpedale der Standard - und Rennradschuhe, die aus raffinierten Kunstfaser-Kombinationen hergestellt werden und mit zahlreichen technischen Funktionen ausgestattet sind.
Im Test haben wir uns 27 Modelle der verschiedensten Preisklassen angesehen, vom günstigen Einsteigerschuh bis hin zum teuren Luxusmodell.
Top-Modelle im Detail
Shimano RC702
Shimano ist mit dem RC702 ein speziell für ambitionierte Rennradfahrer toller Schuh gelungen. Im Hinblick auf Kraftübertragung und Einstellbarkeit erreicht der Schuh im Test Bestwerte. Mit knapp 600 Gramm Paargewicht ist der RC702 einer der leichteren Rennradschuhe im Test.
Gleich bei der ersten Testrunde merken wir: Dieser Schuh hängt viele andere besonders hinsichtlich der Kraftübertragung ab. Mit einem zweifachen BOA-Schnellschnürsystem und einer Carbonsohle ausgestattet, kann man mit dem RC702 ausgezeichnet Druck aufbauen.
Auch auf Zug erfüllen die Schuhe ihre Aufgabe als Teil des Antriebsstrangs ganz ausgezeichnet. Im Test nehmen wir den Schuh auf eine herausfordernde, 110 Kilometer lange, Rennradrunde in den spanischen Pyrenäen mit. Es ist sommerlich warm, gerade hier kann der Schuh aufgrund seines etwas dünneren Obermaterials und der guten Belüftung punkten.
Zudem macht sich die Sohle mit Carbonversteifung positiv bemerkbar. Für Komfortsuchende ist der Schuh indes nicht unbedingt geeignet, hier gibt es etwas dankbarere Modelle.
Scott Road Team BOA
Wer auf der Suche nach einem fair bepreisten, komfortablen und für viele Fußtypen geeigneten Rennradschuh ist, findet mit dem Scott Road Team BOA einen dankbaren Partner für Rennradaktivitäten aller Art.
Langstreckenfahrer, die nicht auf jedes Gramm Gewicht Wert legen und einen komfortablen, fair bepreisten Schuh suchen, werden mit dem Scott Road Team BOA glücklich. Der Schuh ist mit einer Ergo-Logic-Einlegesohle ausgestattet. Die stützt den Fuß insbesondere im Mittelfußbereich - was wir auf unseren Testrunden auch sofort bemerken.
Auch Scotts »Wrap Fit«-Technologie hat uns gefallen. Scott hat einen überzeugenden Mittelweg aus Komfort und Performance gefunden. Mit einem Steifigkeitsindex von acht auf der Scott-Skala (diese geht bis zehn) ist der Schuh nicht maximal hart, was speziell auf langen Ausfahrten einen Pluspunkt darstellt.
Behagt hat uns auch die Kombination aus BOA-IP1-Schnellschnürung und Klettverschluss - der Schuh lässt sich so an viele Fußtypen anpassen.
Man merkt schlichtweg, dass Scott schon früh damit begonnen hat, neben Mountainbikes und Rennrädern auch Radschuhe zu entwickeln.
Van Rysel RCR
Van Rysel aus dem Hause Decathlon hat mit dem RCR einen innovativen und optisch ansprechenden Rennradschuh entworfen, der sehr viel bietet - besonders eine tolle Kraftübertragung und einen komfortablen Sitz.
Der Van Rysel RCR nimmt den wohl steilsten Einstieg in den Test. Wir nehmen ihn spontan auf den Imster Radmarathon mit 110 Kilometern und rund 2.400 Höhenmetern mit. Schon beim Auspacken hat uns das Design gefallen - beispielsweise ist die für eine ausgezeichnete Kraftübertragung sorgende Carbonsohle raffiniert in griffigere Hartplastik-Zonen eingebettet.
Der für seine Leistungsklasse sehr fair bepreiste Schuh wendet sich an die leistungsorientierten Rennradfahrer. Während unseres Radmarathons merken wir bereits auf den ersten 40 Kilometern, dass ein Großteil der in den Schuh gesteckten Kraft auch in Vortrieb verwandelt wird.
Komfortsucher werden mit der recht harten Sohle nicht unbedingt glücklich, Bestzeitenjäger schon eher. Van Rysel setzt auf einen eigenen Verschluss mit seiner Habu-Schnellschnürung. Trotzdem gehört der Schuh nicht zu den minimalistischsten Modellen im Test, was schon das Paargewicht von 605 Gramm unterstreicht. Dafür fällt die Polsterung etwas komfortabler aus als bei den leichtesten Modellen.
Sidi Ergo 6
Der Sidi Ergo 6 begeistert durch seine wertige, langlebige Verarbeitung und die sehr gutmütige Passform, durch die sich auch Rennradler mit etwas breiteren Füßen wohlfühlen. Der Sidi ist nicht der leichteste Schuh im Test - doch darum geht es dem italienischen Traditionshersteller auch gar nicht.
Er ist vielmehr solider Bestandteil des »Antriebsstrangs« und macht bei Rennrad-Ausfahrten aller Art zuverlässig seinen Job.
Der italienische Rennradschuh-Routinier Sidi liefert mit dem Ergo 6 ein Meisterstück ab. Er ist im Testvergleich zwar nicht ganz leicht, trotzdem reicht uns schon ein Blick auf den Schuh, um von der Qualität überzeugt zu sein - »Made in Italy« eben.
In unseren Augen richtet sich der Schuh insbesondere an Rennradfahrer, die auf ihren Runden keine Kompromisse eingehen wollen. Auch was die Kraftübertragung angeht, kann der Sidi überzeugen. Sidi gibt auf der Steifheits-Skala eine 11 an.
Ein schönes Stück Rennradschuhmacherkunst - so könnte man unseren Eindruck zusammenfassen. Das hat seinen Preis, doch dieser ist, betrachtet man das Gebotene genauer, gerechtfertigt.
Mavic Cosmic BOA
Der Mavic Cosmic BOA bringt so ziemlich alles mit, was Rennradfahrer benötigen: hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem und geradlinige Optik. Der Preis für dieses Gesamtpaket ist heiß - der Schuh geht je nach Händler schon für unter 100 Euro über die Ladentheke.
Weiß in Weiß kommen die Mavic Cosmic BOA daher. Die Cosmic BOA sind so schnörkellos schön, dass es eine Freude ist. Im Test nehmen wir den Rennradschuh auf mehrere kleine Runden mit. Das Reinschlüpfen geht angenehm schnell.
Ist der Schuh am Fuß, gibt es ein kleines Aha-Erlebnis: So muss sich ein Rennradschuh-Fußbett anfühlen! Daneben fällt ebenfalls auf, dass Mavic über eine Menge Knowhow im Rennradmetier verfügt - den sprichwörtlich »drückenden Schuh« suchen wir hier vergeblich, der Rennradschuh wirkt auf sympathische Weise wie aus einem Guss.
Im Mavic fühlt man sich schlichtweg wohl - für uns stimmt hier das Gesamtpaket. Der französische Hersteller beweist, dass ein mit tollen technischen Features ausgestatteter Rennradschuh heutzutage nicht viel kosten muss.
Weitere getestete Modelle
- Q36.5 Dottore Clima
- Specialized Torch 2.0
- Bontrager Circuit
- Fizik Vento Omna
- Shimano SH-RC502
- Luck Evo
Die Bedeutung der Pedalplatten (Cleats)
Im Rennradsektor haben sich einige wenige Pedaltypen durchgesetzt: Shimano SPD-SL, Look, Time und Speedplay. Zwar gibt es noch einige andere Hersteller, diese spielen jedoch auf dem Massenmarkt eine untergeordnete Rolle.
Die vier genannten zeichnet eines aus: Die Kraft wird über recht voluminöse Plastikelemente übertragen, die Pedalplatten oder Cleats genannt werden. Im Gegensatz zu den kleinen Metallcleats für Mountainbikes bestehen die größeren Rennrad-Cleats zum Großteil aus Plastik. Sie stützen den Schuh auf einer größeren Fläche auf dem Pedal ab, um die Kraft flächiger übertragen zu können.
Passform und Kraftübertragung
Rennradschuhe sollten relativ passgenau sitzen. Im Gegensatz zu Wanderschuhen, wo durchaus ein wenig »Luft« sein kann, sind Rennradschuhe Teil des Antriebs.
Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass man beim Rennradfahren nicht nur nach unten auf die Fahrradkurbel drückt, sondern der Antriebsvorgang auch das »Ziehen« bei der Aufwärtsbewegung der Kurbel beinhaltet.
Gravelschuhe: Die Alternative für Abenteuer und Alltag
Wer Rad fährt, tut sich oft schwer, den passenden Schuh zu finden. Der spartanische Rennschuh ist für den Alltag zu steif, auffällig und nicht fürs Gehen ausgelegt. Ein klassischer Alltagsschuh ist in der Sohle zu weich, passt nicht zu hochwertigen Klick- oder Flatpedalen und ist vom Aufbau her oft nicht robust genug.
Hier schlägt die Stunde von legeren Mountainbike-Schuhen in Sneaker-Optik, denn sie bedienen beide Welten. Je nach Design passen sie zu sportiven Rädern, machen aber im Café, beim Einkaufen, Sightseeing oder in der Arbeit eine gute Figur.
Pedalsysteme: Klickpedale vs. Plattformpedale
Je nach Pedalausführung unterscheiden sich die Fahrradschuhe vor allem bei Sohlenaufbau und Sohle, da diese speziell an die Pedalvorgaben abgestimmt sind, um perfekt damit zu agieren. Wer vor allem auf Kurzstrecken und im Alltag unterwegs ist, nutzt meist ein Plattform- oder Bärentatzenpedal. Hier geht der Schuh mit der Oberfläche eine lose Verbindung ein, welche jederzeit und in alle Richtungen frei lösbar ist. Das sorgt auch für eine hohe subjektive Sicherheit.
Für Klickpedale spricht die deutlich effizientere Kraftübertragung, weil der eingeklickte Schuh nicht nur drücken, sondern auch ziehen kann. Zudem ist der Fuß immer mittig über dem Pedal positioniert, kann während der Tretbewegung ergonomisch zu beiden Seiten ausweichen und rutscht bei ruppigem Untergrund nicht vom Pedal.
Die Qual der Wahl: Den richtigen Schuh finden
Den idealen Schuh für alle gibt es nicht, denn jeder Fuß ist anders. Am Ende hilft nur Ausprobieren, damit die Größe passt und später keine Probleme wie Druckstellen entstehen. Einige Hersteller bieten halbe oder zweidrittel Größen. Das größte Angebot bieten Fizik, RC oder Specialized mit über 20 Größen.
Materialien und Komfort
Die Hersteller legen sich ordentlich ins Zeug, damit die Fahrradschuhe auch nach langen Tourentagen noch angenehm sitzen. Für ein gutes Fußklima bei warmen Temperaturen ist luftiges Obermaterial vorteilhaft (Leatt, Pearl Izumi). Wasserdichte Membranen sucht man deshalb vergeblich. Meist bestehen die Materialien aus Kunststoff. Aber auch traditionelle Materialien wie Baumwolle, Hanf und Leder haben nicht ausgedient, wie Ion, Jack Wolfskin, Doghammer und Vaude zeigen.
Steifigkeit und Kraftübertragung
Damit die Kraft beim Radfahren perfekt auf das Pedal übertragen wird, muss der Schuh eine gewisse Steifigkeit aufweisen. Allerdings ist eine gewisse Nachgiebigkeit gar nicht verkehrt, weil dies gerade auf Langstrecken in unseren Augen das Wohlbefinden fördert. Bei Klickschuhen fällt die Sohle zudem steifer aus, weil die Kraft über eine kleine Metallplatte, das sogenannte Pedal-Cleat, übertragen wird.
Verschlusssysteme im Vergleich
Zur Fixierung finden sich im Test verschiedene Verschlusssysteme: Am weitesten verbreitet ist die klassische Schnürung. Die Bedienung ist umständlicher, aber bei Gewicht, Ersatzteilversorgung und der individuellen Feinjustage kann ihr kein anderes System das Wasser reichen. Klettverschlüsse sind auch während der Fahrt einfach handzuhaben und werden im Test meist zur Unterstützung der Schnürung verwendet. Eine Ratsche findet sich nur bei Giant. Sie ist schnell, einfach und auch während der Fahrt bedienbar. Die modernste Art stellen Drehverschlüsse dar.
Verwandte Beiträge:
- Günstige E-Bikes für Damen: Top Modelle im Preisvergleich
- E-Bike Funktionsweise: Technik, Komponenten & Tipps
- Big Bike Laufrad: Test & Vergleich der besten Modelle
- Richtige Haltung Mountainbike: Tipps für mehr Komfort & Sicherheit
- Shimano SLX FC Kurbelgarnitur im Test – Ultimativer Überblick & Top Leistung Enthüllt!
Kommentar schreiben