Das Sauerland ist unter Kennern als eine der schönsten Regionen für Motorradtouren in Deutschland bekannt. Nicht umsonst gilt das Sauerland als der perfekte Ort für ausgiebige Motorradtouren und Entdeckungsreisen.
Was fällt uns auf Anhieb zum Sauerland ein? Talsperren. Gut. Bierbrauereien. Auch gut. Erzbergwerke. Sehr gut. Und nicht zu vergessen: Spannende, kurvenreiche Motorradstrecken.
Biker-Hotels im Sauerland
Unsere ausgewählten Biker-Hotels bieten alles, was das Biker-Herz wünscht: Geführte Touren, Kurzübernachtungen, Unterstellmöglichkeiten, Trockenraum, Wasch- und Wartungsräume sowie Routen, bis die Reifen blank sind. Die Hotels sind für Motorradfahrer/innen der perfekte Ort für einen sorgenfreien Motorradurlaub unter Freunden und Familie. Die Biker Hotels Sauerland bieten euch Pauschale mit Halbpension und geführten Motorradtouren durch das Sauerland und angrenzende Hessische Bergland. Plane mit uns Deine Motorrad Woche.
Tourenvorschläge im Sauerland
- Biggesee-Tour: Mit einer Länge von insgesamt 193km gilt die Biggesee-Tour als eine der schönsten Strecken im Sauerland.
- Rothaar-Tour: Die Rothaar-Tour ist eine Tagestour, bei der du im weiten Bogen den Naturpark Rothaargebirge umrunden.
Das Biker's Inn am Möhnesee
Das Biker's Inn am Möhnesee ist ein beliebter Treffpunkt für Motorradfahrer. Hier können Sie bei gutem Wetter die Speisen und Getränke im Außenbereich des Restaurants zu sich nehmen. Das Restaurant eignet sich gut für Besuche mit größeren Gruppen. Auch für einen Besuch mit Kindern ist dieser Ort aufgrund seiner Familienfreundlichkeit gut geeignet.
Informationen zum Restaurant
Wenn Sie Informationen zu den angebotenen Speisen und Gerichten benötigen oder einen Tisch reservieren möchten, können Sie das Restaurant unter der Telefonnummer +49 1515 8144607 erreichen.
Wichtiger Hinweis: Wir legen großen Wert auf die Richtigkeit der bei uns auf unserem Portal verfügbaren Speisekarten. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Speisekarten veraltet sind (insb. Preisangaben) oder falsche Informationen beinhalten. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr und unverbindlich. Es gelten die Speisekarten in den jeweiligen Restaurants.
Aktuelle Änderungen
Das Biker's Inn bekommt einen neuen Besitzer. Die ursprünglichen Inhaber Ela und Peter schließen den Bikertreffpunkt zum 19. Juli, damit der neue Betreiber das Lokal renovieren und umbauen kann. Ob und wie das Biker Inn danach weiter betrieben wird, steht derzeit noch nicht fest - genau wie der Zeitpunkt, bis zu dem die Modernisierungsmaßnahmen abgeschlossen sein sollen. Ela und Peter bedanken sich aber bei allen Motorradfahrern, die in den letzten 14 Jahren ihnen die Treue gehalten haben.
Vorschlag für eine Motorradtour ab Warstein
Warstein bietet sich als Ausgangspunkt für diese Tour geradezu an. Die gepflegte Kleinstadt liegt auf einer zugigen Kalkhochfläche und ist wegen ihres würzigen Bieres in ganz Deutschland bekannt. Seit 1973 hat die Warsteiner Brauerei dort ihren Sitz in einem idyllischen Waldgebiet. Wer tiefer in die Geheimnisse des Bierbrauens eindringen will, kann an einer Führung teilnehmen. Die findet an Wochentagen stündlich statt und kostet ca. 5 Euro.
Wir streifen Hirschberg und biegen kurz hinter dem Ortsausgang links ab nach Meschede. Dicht an dicht stehen die Bäume neben der Straße. Das sollte uns daran erinnern, dass drei Fünftel des Sauerlandes aus Wald bestehen. Der perfekte Fahrbahnbelag und die übersichtlichen Bögen verlocken zum Gas geben. Hinter der Ruhr taucht Meschede auf. Die Geburtsstadt des Malers August Macke lag im Mittelalter direkt an der wichtigen Heerstraße Hagen - Brilon - Marsberg und besaß eine große strategische Bedeutung.
Weiter mit Kurs auf Brilon. Von Wehrstapel aus empfiehlt sich ein kleiner Umweg nach Eversberg. Das hübsche Fachwerkdorf besitzt eine verfallene Burgruine mit einem Wehrturm, der einen herrlichen Blick über das Sauerland bereithält. Zurück auf der B 7 geht es über Velmede, Bestwig und Nuttlar nach Olsberg. Dann nehmen wir auf der B 480 sozusagen Anlauf für die kommende Kurvenetappe. Die naht nach dem Abzweig in Richtung Siedlinghausen. Von einem Meter zum nächsten wird aus topfebenem Asphalt ein Flickenteppich. Mit den vielen Bodenwellen und Schlaglöchern hat das Fahrwerk eine Menge Arbeit.
Die Landschaft ändert sich ständig. Hügelketten reihen sich aneinander, Wälder und Wiesen wechseln sich ab. Brunskappel liegt verträumt im Tal des Flüsschens Neger. Wir fahren rechts ab auf Gevelinghausen zu. Linker Hand steht der Freizeitpark Fort Fun. Die Anlage ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel. Herrliche Kurven geben den Takt bis Gevelinghausen vor. Der Fahrbahnbelag ist ruppig und verlangt Aufmerksamkeit.
In Ramsbeck wurde schon im Mittelalter Erz abgebaut. Mehrere Jahrhunderte lang ernährte der Berg die Menschen im Ort. 1974 fuhren die Kumpel dann zur letzten Schicht ein, und im Dörnberg gingen die Lichter aus. Glücklicherweise nicht für lange. Das Teilstück von Westernbödefeld nach Kirchrarbach entpuppt sich als landschaftlicher Leckerbissen. Es führt über einen Höhenzug und bietet weite Einblicke ins Bödefelder Land.
Die B 511 bringt nach dem ganzen Klein-Klein der zurückliegenden Kilometer eine willkommene Erholung. Allerdings nur bis Dorlar. Hier navigieren wir auf Altenilpe und Bad Fredeburg zu. Ein Abschnitt, um die Seele baumeln zu lassen. Grün so weit das Auge reicht. Das schmale Sträßchen von Bad Fredeburg Richtung Schmallenberg mit seinem holperigen Untergrund scheint eine Insiderstrecke zu sein, da uns nur einheimische Kennzeichen entgegenkommen. Ein Bahnübergang, dann bessert die Fahrbahn ihre Manieren und serviert uns gepflegten Untergrund. Von nun an geht es in einer ständigen Berg- und Talfahrt über die Höhenlagen des zentralen Hochsauerlandes.
Weiter auf Eslohe zu. In Cobbenrode erwartet uns eine Gaumenfreude. Die alte Mühle im Ort wurde von einigen Bewohnern in jahrelanger, mühevoller Arbeit restauriert und wieder in Betrieb genommen. Heute wird dort wie eh und je Korn gemahlen. Kurz hinter Calle biegen wir rechts ab nach Schüren. Eine kleine, aber feine Allee geleitet uns über Schüren und Enkhausen zum Henne-Stausee. Enge Kurven, holperiger Belag - man sollte sein Augenmerk nicht nur auf die reizende Umgebung richten. Der Weg windet sich hinunter zum Hennesee und trifft auf die Bundesstraße 55. Jetzt geht es nach links an der knapp 40 Millionen Kubikmeter fassenden Henne-Talsperre entlang.
Auf der Rückfahrt nach Warstein statten wir dem westlich von Meschede stehenden Schloss Laer einen Besuch ab. Das weiße Wasserschloss mit seinem grauen Schieferdach stammt aus dem 17. In früheren Zeiten wurde im Kilianstollen in Marsberg Kupfer abgebaut. Inzwischen sind die Kumpel längst verschwunden. Die Menschen, die heute das Bergwerk aufsuchen, leiden an Asthma, Bronchitis oder Allergien. Die gute Luft in den feuchten Gewölben verschafft den Kranken Linderung.
Routenübersicht
Warstein - Hirschberg - Meschede - Eversberg - Nuttlar - Olsberg - Gevelinghausen - Westernbödefeld - Bremke - Dorlar - Bad Fredeburg - Ebbinghof - Cobbenrode - Eslohe - Calle - Henne-Stausee - Warstein (ca.
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