BMC E-Rennrad Modelle im Vergleich

BMC gehört zu den Führenden in der Fahrradindustrie und hebt sich durch innovative Designs und Spitzentechnologie hervor. Die Schweizer Marke hat sich in der Bikebranche zu einem der führenden Premium-Fahrradhersteller etabliert. Dank hochwertiger Materialien und top Verarbeitung bekommst du bei BMC Rennräder, die nicht nur leicht und stabil, sondern auch sehr langlebig sind. Auch mit der Roadmachine AMP-Serie hat BMC Maßstäbe gesetzt. Ziel war es, ein E-Rennrad zu schaffen, das sich wie ein herkömmliches Rennrad fährt und das ist gelungen.

Technologie und Design der BMC E-Rennräder

Die BMC E-Straßenrennräder bieten modernste Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt. ACE+ (Accelerated Composites Evolution Plus): Mit verschiedenen Verfahren und Software berechnet ACE+ die Rohrverbindungen, Carbon-Layups und geometrischen Strukturen basierend auf den gewünschten Leistungswerten. Zudem erzeugt die Technologie virtuelle Prototypen, um die ideale Leistungsabstimmung zu finden. BMC verwendet unter anderem Komponenten von bekannten Herstellern wie Shimano und SRAM für Schaltwerke und Bremsen.

Leichtes Antriebssystem

Das X20-System von Mahle ist eines der leichtesten seiner Klasse. Der Motor in der Hinterradnabe unterstützt mit bis zu 23 Newtonmetern Drehmoment. Mit nur 3,2 Kilogramm inklusive Akku bleibt das Fahrrad agil und dynamisch.

Hochwertiger Carbonrahmen und tolles Design

BMC setzt auf ein schlankes und modernes Design. Der Carbonrahmen ist nicht nur leicht, sondern auch äußerst stabil.

Individuell abgestimmte Technologie

Über die „My Smartbike“-App kannst du zahlreiche Einstellungen anpassen.

Komfort durch Endurance-Orientierung

Eine durchdachte Geometrie mit vertikaler Nachgiebigkeit des Rahmens bietet hervorragenden Komfort auch bei langen Ausfahrten.

Erweiterbare Reichweite

Der fest verbaute Akku bietet 350 Wattstunden Kapazität.

Gewicht als klarer Vorteil

Mit einem Gewicht ab 11,8 Kilogramm zählen BMC E-Rennräder zu den leichtesten ihrer Art.

Natürliche Unterstützung

Der Mahle-Motor integriert sich nahtlos und bietet eine sanfte, kaum merkbare Unterstützung.

Modelle im Überblick

BMC bietet eine breite Palette an Rennrädern, die auf viele verschiedene Bedürfnisse und Fahrstile zugeschnitten sind. Ein BMC E-Straßenrennrad ist nicht nur eine Investition in hochwertige Technik, sondern auch in deinen Fahrspaß.* Teammachine-Serie: Für ambitionierte Rennfahrer entwickelt. Mit einem BMC Rennrad aus dieser Serie kannst Du auf höchstem Niveau konkurrieren.* Roadmachine: Für Langstreckenfahrer bietet die Roadmachine den perfekten Mix aus Geschwindigkeit und Komfort.* Timemachine: Dieses BMC Aero-Rennrad ist speziell für Zeitfahren und Triathlons konzipiert.

BMC Roadmachine AMP im Detail

Das BMC Roadmachine AMP ONE 2023 ist das erste reinrassige E-Rennrad der Schweizer Zweiradschmiede. Es soll nicht nur aussehen wie dasie originale Roadmachine, sondern sich auch so fahren. Andere Hersteller haben das zwar schon eher umgesetzt, dafür will BMC jetzt mit der Roadmachine AMP ONE 2023 gleich alles richtig machen. Laut eigener Aussage soll sich der elektrische Bruder genauso fahren wie die originale BMC Roadmachine.

Antriebssystem und Integration

Bei E-Rennrädern werden aktuell hauptsächlich zwei verschiedene Systeme eingesetzt. Zum einen gibt es Varianten mit Mittelmotor wie das Trek Domane+ SLR und zum anderen, wie bei der BMC Roadmachine AMP ONE 2023, Hinterradmotoren, bei denen der Antrieb in der Hinterradnabe steckt. Das X20-Antriebssystem von MAHLE unterstützt die BMC Roadmachine AMP ONE mit bis zu 23 Nm Drehmoment, das reine Systemgewicht soll dabei nur 3,2 kg wiegen. Ein Range Extender mit 172 Wh in Größe einer Trinkflasche, die in den Flaschenhalter eingesetzt wird, erweitert zudem die Reichweite. Laut MAHLE ist es aktuell das leichteste E-Bike-System auf dem Markt.Das Besondere ist außerdem, dass das gesamte Antriebssystem vollständig integriert ist. Das heißt, der Akku steckt im Carbon-Rahmen, ebenso die Verkabelung und die Bedieneinheit. Der Hinterrad-Ausbau soll sich durch die integrierte Kontaktstelle an der Kettenstrebe besonders einfach gestalten. Smart will nicht nur die Integration des Akkus, sondern auch der Akku selbst sein. Mithilfe des Bordcomputers kann er von den durchgeführten Rides lernen - ein Algorithmus soll ein auf den Fahrer abgestimmtes, individualisierbares Fahrerlebnis ermöglichen. Das soll helfen, die Akkulaufzeit deutlich zu erhöhen, in dem die künstliche Intelligenz bei Bedarf mehr oder weniger Kraft bereitstellt. Und auch in Sachen Connectivity bietet das MAHLE X20-Antriebssystem eine Lösung an. Die „My SmartBike“ App weist einige praktische Funktionen auf.

Komfort und Technologie

TCC-Technologie heißt in der langen Version Tuned Compliance Concept und will an der BMC Roadmachine AMP ONE 2023 für mehr Komfort und Langstreckentauglichkeit sorgen. Funktionieren soll das mithilfe eines Systems aus vertikaler Nachgiebigkeit bei gleichzeitiger Seitensteifigkeit. Auch die D-Shape-Sattelstütze verspricht, durch ihre Form mit minimalem Flex für mehr Langstrecken-Komfort zu sorgen. Da aber auch die Reifenbreite einen entscheidenden Einfluss auf den Komfort hat, passen Reifen bis zu einer Breite von 33 mm in den Rahmen - an unserem Test-Bike waren aber die recht schmalen 28-mm-Reifen Vittoria Rubino Pro verbaut.

Design und Optik

In Sachen Formsprache geht die BMC Roadmachine AMP ONE 2023 einen modernen Weg. Kantige Rohre und die charakteristisch tief ansetzenden Sitzstreben bestimmen das Gesamtbild und sorgen für einen coolen Look. BMC spricht sogar von einer „legendären Silhouette“. Die Integration der Kabel wirkt hingegen leider halbherzig. Vorn springt das Kabel lose in die Gabel und reibt am Rahmen, während es auf dem Weg nach hinten umständlich in das Unterrohr geführt wird. Auch die farbigen Tanwalls wirken mit der Lackierung des Rahmens irgendwie nicht so richtig stimmig. Das gilt für alle drei verfügbaren Anstriche. Optisch gut integriert ist hingegen der Akku im Unterrohr. Dort passen die Proportionen zum Rest des Rahmens und es fällt so gut wie nicht auf, dass es sich um ein E-Rennrad handelt. Die Decals matchen ebenfalls hervorragend.

Vergleich mit der klassischen Roadmachine

Head to Head - Roadmachine AMP ONE vs. BMC gibt beim Vergleich der Roadmachine AMP ONE mit der stromlosen Variante Roadmachine den Tonus selbst vor. Beide Modelle sollen gleich aussehen und sich beim Fahren gleich anfühlen. Zumindest was die Optik angeht, lässt sich dann aber der Akku im direkten Vergleich nicht ganz verbergen. Das Unterrohr ist bei der Roadmachine AMP ONE voluminöser als bei der unterstützungsfreien Variante. Außerdem fehlt Letzterer natürlich das Bedienelement im Oberrohr. Abgesehen davon gleichen sich die beiden Maschinen allerdings tatsächlich in Sachen Design, Rohrformen und Kabelverlegung. Die maximale Reifenbreite von 33 mm vereint ebenfalls beide Maschinen und will sie neben der Endurance-Ausrichtung auch für schlechten Teer und mehr wappnen.

Geometrie und Gewicht

Hat der Akku auch Einfluss auf die Geometriedaten der BMC Roadmachine AMP ONE genommen? Nein, in keiner Weise. Die Geometriedaten gleichen sich bis aufs Haar. Auswirkungen haben Akku und Heckantrieb aber natürlich auf das Gewicht bzw. die Gewichtsverteilung - und damit auf das Handling. Allein der Rahmen wiegt bei der Roadmachine AMP ONE in Größe 54 cm schon 184 g mehr. Insgesamt unterscheidet sich das Gewicht der beiden Modelle bei gleicher Ausstattungsvariante rund 4,5 kg.

Ausstattungsvarianten

Auch beim Spektrum der angebotenen Ausstattungspakete ist eine große Lücke zu erkennen. Den drei Ausstattungsvarianten der Roadmachine AMP ONE-Serie stehen theoretisch 21 unterschiedliche Modifikationen der klassischen Roadmachine gegenüber. Die drei Ausstattungsoptionen gliedern sich in Wertsprünge über 1.000 €. Der Einstieg in die elektrische Roadmachine-Welt ist mit der BMC Roadmachine AMP THREE für 5.999 € zu haben. Dafür gibt es eine mechanische Shimano 105er-Schaltung mit hydraulischen Scheibenbremsen sowie einen Alu-Laufradsatz. Für 1.000 € mehr wird dann bei der BMC Roadmachine AMP TWO durch die SRAM Rival eTap AXS-Gruppe elektronisch geschaltet und immer noch hydraulisch gebremst sowie auf Alu-Felgen gerollt. Die oberste und von uns getestete Ausstattungsvariante liegt bei 7.999 € und bietet mit der SRAM Force eTap AXS-Schaltung eine bessere elektronische Schalt-Performance, hydraulische Scheibenbremsen und Carbon-Laufräder.

Fahreindruck

Die Sitzposition fühlt sich direkt von Beginn sehr sportlich an. Man muss schon ganz schön weit nach vorne langen, um die Hände an die Hoods zu legen. Richtiges Endurance-Feeling kommt so in jedem Fall nicht auf. Das agile Fahrgefühl, das man mit der BMC Roadmachine AMP ONE 2023 bekommt, macht Spaß, wenn man damit umgehen kann. Die E-Maschine reagiert sensibel auf äußere Einflüsse wie schlechte Straßen und brüchigen Asphalt - hier wären noch breitere und voluminösere Reifen von Vorteil, die für mehr Souveränität und vor allem auch mehr Komfort sorgen. Denn der Rahmen bietet trotz TCC-Technologie wenig Compliance und wirkt recht steif.Richtig rund läuft dafür die Unterstützung der MAHLE X20-Einheit. Sie greift weniger aggressiv ins Fahrgeschehen ein und liefert damit eine geschmeidige Antriebshilfe in allen Stufen. Nur an den langen Schub-Nachlauf muss man sich gewöhnen. Durch den Hinterradnabenmotor wirkt die BMC Roadmachine AMP ONE 2023 insgesamt hecklastig, was besonders bei schnellen Richtungswechseln auffällt.

Alternativen und Ergänzungen

Neben den BMC Modellen gibt es auch interessante Alternativen auf dem Markt. Der Wilier Triestina Cento1 Hybrid verfügt über ein 11-Gang-Shimano Ultegra-Getriebe mit FSA-, Selle Italia- und Vittoria-Komponenten. Wilier Triestina beeindruckt mit diesem Modell, dem Cento10 Hybrid, auf die Spitze. Was könnte ein Roadmachine besser machen als ein Roadmachine? Wenn du ein Fan des dritten Modells in dieser Rangliste (BMC Roadmachine AMP Three) warst, aber den Shimano 105 etwas richtig findest, haben wir das Richtige für dich. Das gleiche Modell mit Sram Rival eTap AXS 12V Schaltung anstelle des Shimano 105.

Zusammenfassung der Roadmachine-Familie

Die Roadmachine steht wie kein anderes Dropbar-Bike von BMC für Komfort, Kontrolle und Selbstvertrauen auf allen Untergründen. Die Roadmachine ist kein Race-Bike und war es auch noch nie. Das sieht man dem Bike auf den ersten Blick aber nicht wirklich an. Die BMC-typische Designsprache, die komplett integrierte Kabelführung und das One-Piece Carbon-Cockpit sehen nach Performance aus. Bei der Entwicklung der neuen Roadmachine hatten jedoch nicht das Gewicht oder Aero-Optimierungen oberste Priorität, sondern Komfort und Kontrolle. Die Highend-Modelle werden aus hochwertigen, leichteren Carbonfasern hergestellt. BMC Roadmachine 01 XDie Roadmachine 01 X ist die gravel-orientierte Version der BMC Roadmachine. Die Besonderheit hierbei: Der Rahmen ist - bis auf die Lackierung - exakt der gleiche. Handling und Sitzposition bleiben unverändert, nur die Komponenten sind für den Einsatz auf Schotter und rauen Nebenstraßen ausgerichtet. Sobald die Route vermehrt abseits von glattem Asphalt stattfindet, ist die BMC Roadmachine 01 X in ihrem Element.

Preisvergleich und Verfügbarkeit

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Modell Besonderheiten Preis (ungefähr)
BMC Roadmachine AMP ONE High-End E-Rennrad mit Mahle X20-System 7.999 €
BMC Roadmachine AMP TWO SRAM Rival eTap AXS-Gruppe 6.999 €
BMC Roadmachine AMP THREE Shimano 105er-Schaltung 5.999 €

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