Brembo Bremsanlage Motorrad Test: Alles, was Sie wissen müssen

Brembo ist Weltmarktführer bei Bremsanlagen für Motorräder, PKW und Nutzfahrzeuge. Mit Brembo-Equipment wurden bereits über 200 Weltmeisterschaften gewonnen. Ständige Forschung und Weiterentwicklung garantieren eine bestmögliche Produktauswahl. Erweitert wurde das Angebot um ein vollständiges Programm an Hochleistungs-Bremsbelägen für den High-Performance Bereich. Dank der reichen Auswahl an Belagsmischungen ist Brembo in der Lage umfangreiche Einsatzmöglichkeiten abzudecken.

1. Warum Bremsbeläge von Brembo?

Brembos Entwicklungsarbeit wird dabei durch mehr als 40 Jahre Erfahrung in den weltweit wichtigsten Disziplinen des Motorsports unterstützt: in der Formel 1, der MotoGP, der Superbike-WM, dem 24 Stunden-Rennen von Le Mans und der World Rallye Championship.

Der Erfolg in der Befragung der Zeitschrift „Motorrad“, dem Maßstab für viele Zweiradfans, ist dabei keine so große Überraschung - schließlich war Brembo dort bereits elf Mal in Folge auf dem ersten Platz. 2017 gewann Brembo jedoch den Zuspruch eines ungewöhnlich großen Anteils von 84,5 Prozent der 49.461 abstimmenden Lesern. Diesen Vorsprung will Brembo halten und auch in der Zukunft ganz besonders auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen.

Bereits achtmal belegte Brembo den ersten Platz bei „Auto Motor und Sport“, einer der renommiertesten deutschen Zeitschriften für Serienfahrzeuge und Motorsport. Hier erhielt Brembo 70,1 Prozent der Stimmen und hat damit einen Vorsprung von 15 Prozentpunkten zum Zweitplatzierten. Weiterhin gewann Brembo 2017 auch zum neunten Mal in Folge die „Best Brand“ Auszeichnung von den Lesern der Zeitschrift „PS“ in der Kategorie als Hersteller von Bremsbelägen.

Und zu guter Letzt errang Brembo als bester Bremssystemhersteller auch noch bei den Lesern von „Autobild“ mit 64 Prozent Zustimmung zum sechsten Mal in Folge das Prädikat „Best Brand“ 2017.

2. Welche Belagsmischungen gibt es?

Üblicherweise unterscheidet man zwischen organischen Belägen und Belägen mit Sinteranteilen. Die Verwendung dieser beiden Typen ist jedoch nicht einsatzgebunden. Es können verschiedene Bremsbelagtypen für denselben Anwendungsbereich eingesetzt werden.

Eine Belagsmischung zeichnet sich durch die Bremswirkung und den Verschleiß aus:

  1. Bremswirkung (wie stark verzögert der Bremsbelag): Die Bremswirkung wird durch den mittleren Reibwert und die Reibwertkonsistenz bei den wichtigsten Größen, welche den Bremsvorgang bestimmen (Geschwindigkeit, Verzögerung, Bremstemperatur) definiert. Diese wird am Bremsprüfstand und in Fahrversuchen am Fahrzeug ermittelt.
  2. Verschleiß

2.1. Brembo Belagsnummer Aufbau

Nun gilt es erstmal kurz zu klären wie die Brembobelagsnummer aufgebaut ist. 99% der Brembobeläge sind haben 8 Stellen - Bsp 07HO59SA

  • Position 1-2 "07" = Brembo - Katalognummer (für uns nur der Hinweis dass es sich bei dem Produkt um ein Bremsbelag handelt
  • Position 3-4 "HO" = Herstellernummer, in diesem Fall Honda - ist aber meist schon überholt da teilweise Hondabeläge auch Modellübergreifend verwendet werden können
  • Position 5-6 "59" = willkürliche fortlaufende Nummer um die Beläge zu unterscheiden
  • Position 7-8 "SA" = hier verbirgt sich die eigentliche Mischung des Belags. Dabei sind Buchstabenkombinationen und Zahlen zu unterscheiden.

2.2. Organische Mischungen

Organische Mischungen bestehen hauptsächlich aus Harz als Bindemittel, Metallen, Schmierstoffen und Schleifmitteln. In diesem Fall wird der Reibwert durch die Metalle und Harze erzeugt, während die Schmierstoffe und Schleifmittel zur Bremsstabilität und dem Sauberhalten bzw. zur Reinigung der Bremsscheiben beitragen.

2.3. Sintermischungen

Sinter ist ein Gestein, das durch allmähliche mineralische Ablagerung entsteht. Sintermischungen bestehen aus Metallanteilen, die mit Schmierstoffen und Schleifmitteln vermischt und bei hohen Temperaturen miteinander verpresst werden. Die Mischung wird während der Sinterung ohne Verwendung von Klebstoffen auf einer Trägerplatte mit der gewünschten Form fixiert. Die Metallanteile bestimmen den Reibungwert des Bremsbelags, die Schmierstoffe tragen zur Bremsstabilität bei und die Schleifmittel halten die Bremsscheiben sauber.

Jer nach Einsatzgebiet werden die organischen Beläge abgestimmt.

2.4. Carbon-Keramik und Sintermischungen

  • Carbon-Keramik (CC + ebenso Beläge mit den Endungen 10 bis 49): Evolution der organischen Mischung mit höherem Carbonanteil (Kohlenstoffanteil). Hohe Kilometerleistung, gute Bremsleistungen sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Betriebstemperaturen, auf trockener und auf nasser Straße, zeichnen dieses Reibmaterial aus.
  • SA: Sintermischung spezifisch für die Vorderradbremse, zeichnet sich durch hervorragende Effizienz unter allen Einsatzbedingungen aus. Optimale Alternative zu den original Bremsbelägen. Die Beläge weisen sowohl bei Hitze als auch bei Kälte stets einen konstanten Reibkoeffizenten aus. Hohe Leistungsfähigkeit auch bei Nässe.
  • SP: Sintermischung, spezifisch für die Hinterradbremse, konstante Bremsleistung unter allen Einsatzbedingungen. Der Belag weist sowohl bei Hitze als auch bei Kälte stets einen konstanten Reibkoeffizenten aus. Hohe Leistungsfähigkeit auch bei Nässe.

2.5. Racing Bremsbeläge

Diese Brembo Bremsbeläge wurden entwickelt, um den Piloten außerordentlich hohe Bremsleistungen zu bieten. Hauptvorzüge sind der hohe Reibwert und die Bremsstabilität vor allem bei heißen Bremsscheiben. Diese Eigenschaften gewährleisten eine exzellente und gleichmäßig hohe Bremsleistung ohne Auftreten des Fadingeffekts.

  • RC: Mischung ausschließlich für den Racingeinsatz also ohne ABE. Reiner organischer Racingbelag für die Rennstrecke. Ideal für alle Arten von Motorradrennen. Exzellenter Reibwert bei bereits warmgebremsten Bremsscheiben und vor allem hervorragende Bremsstabilität bei hohen Bremstemperaturen garantieren konstante Bremsleistungen über die gesamte Renndistanz. Das Geheimnis liegt in der speziellen organischen Mischung mit relativ weichem Material - da nur dieses ein Zupacken mit besten Bremswerten garantiert.
  • SC: Sintermischung für Racing/Road-Einsatz für vorn aber auch ohne ABE wie der RC Belag mit hohem Reibwert bei hohen Temperaturen. Material mit hoher Bremsstabilität unter allen Einsatzbedingungen. Laut Brembokatalog: Dank gutem Kaltreibwert auch für den Straßeneinsatz geeignet, aber Vorsicht - der Belag weist keine KBA Nummer auf, hat also keine ABE.

2.6. Offroad Bremsbeläge

Diese Materialien wurden entwickelt, um maximale Effizienz bei wechselnden Einsatzbedingungen im Gelände zu garantieren, also bei niedrigen wie bei hohen Betriebstemperaturen sowie unter besonderen Einsatzbedingungen (Wasser, Schlamm, Sand), wenn häufig mit kalten Bremsscheiben gebremst wird.

  • SX: Sinter-Offroad und Supermotardbelag. Sehr aggressiver und temperaturresistenter Belag, empfohlen für Motocross und Supermotard.
  • SD: Sinter-Offroad. Gute Bremswirkung und Stabilität unter allen Einsatzbedingungen. Hohe Verschleißfestigkeit auch bei Einsatz im Sand, Wasser und Schlamm.
  • TT Carbon-Keramik: Belagsmischung mit Metallanteilen (hoher Kohlenstoffanteil), auch für den Off-Road-Einsatz geeignet. Dieser Belag mit hervorragenden Dosiereigenschaften zeichnet sich durch eine hohe Lebensdauer und gute Kälte-, Hitze-, Trocken- und Nässeeigenschaften aus. Besonders effizient in Situationen mit schlechter Bodenhaftung, wo es auf eine gute Dosierbarkeit ankommt. Darüber hinaus ist es auf der Bremsscheibe weniger aggressiv, hält länger und eignet sich sowohl für Scheiben aus Stahl als auch für Gußscheiben.

3. Welcher Brembo Bremsbelag ist optimal für mich?

Welche Belagmischung man auswählen soll, ist nicht immer ganz einfach zu entscheiden. Grundsätzlich muss man zwischen 4 Faktoren abwägen: Leistung, Kontrolle, Haltbarkeit und Kosten.

  • Für Fahrer, die Ihr Fahrzeug eher praktisch nutzen, um etwa in die Arbeit zu fahren, eignen sich die organischen Mischungen am besten, da diese günstig in der Anschaffung und schonend für die Bremsscheibe sind. Auch für klassische Fahrzeuge ist eine organische Mischung zu empfehlen, da diese damals meistens als Standardbelag eingesetzt wurden. Diese Belagmischungen haben bei Brembo die Endung CC bzw. die Endziffern von 01 bis 49. Eine sensationelle Performanz bieteten diese Mischungen in Kombination mit Guss-Bremsscheiben.
  • Bei enthusiastischen und ambitionierten Fahrern, die gerne dynamisch Fahren, ist ein gesinterter Belag, der einen höheren Reibwert und somit eine höherer Bremsleistung hat, sehr beliebt. Diese Mischung ist mittlerweile auch bei fast allen Motorradherstellern als Erstausrüstungsbelag verbaut. Diese Beläge haben trotz Ihrer hervorragenden Bremseigenschaften auch eine lange Lebensdauer zu einem verbraucherfreundlichen Preis. Diese Mischungen haben die Endung mit der Ziffer 51-99, SA, LA und SP. Die Mischung „SP“ ist eigens für die hintere Bremsanlage entwickelt worden.
  • Für Abenteurer, die es fern abseits der Straße treibt, hat Brembo die Mischungen SX, SD und TT anzubieten. SX ist eigens für Off-Road-Rennen sowie Super-Motard. Diese Sintermischung bietet die beste Performance aus der Sparte. Für den herkömmlichen Off-Road-Fahrer wurde die SD-Mischung konzipiert. Diese ist ebenfalls gesintert, jedoch etwas umgänglicher in der Handhabung. Die organische TT-Mischung bietet die höchste Kontrolle zu dem besten Preis. Im Vergleich zu den beiden anderen muss man allerdings etwas an Leistung einbüßen.
  • Zu guter Letzt, kommen wir zu den Waghalsigen und Tollkühnen - Zu den Rennfahrern. Für diese besondere Gattung an Mensch hat Brembo, im Amateur-Sektor, die Mischungen RC und SC im Repertoire. Zu erkennen an den gleichnamigen Endungen in der Artikelnummer. Diese Mischungen sind nur für die Rennstecke geeignet und haben somit auch keine KBA-Nummer. Mit dieser brachialen Verzögerung muss man umgehen können. Die gesinterte SC-Mischung ist ein guter Kompromiss für Einsteiger ins Renngeschehen. Diese hat genug Leistung bei moderater Handhabung, um erste Erfahrungen zu sammeln. Aufgrund der Sinteranteile, tritt die Bremswirkung bereits bei niedrigen Temperaturen ein und verzeiht somit kleine Fahrfehler. Die organische RC-Mischung ist die erste Wahl für jeden Hobby-Rennfahrer. Diese entfaltet ihre höchste Bremswirkung bei hohen Temperaturen und ermöglicht somit eine exzellente Bremsleistung im Extrembereich. Ein Muss sind warmgebremste Bremsscheiben um die volle Bremskraft zu nutzen und den Bremspunkt hinauszuzögern.

Die funktionellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Mischungen stellen sich in Grafiken als Reibwert im Verhältnis zur Betriebstemperatur dar. Die Mischung RC (normale Bremstemperatur bis ca. 450 grad) besitzt einen sehr hohen Reibwert bei hohen Betriebstemperaturen, während die Mischungen für den Straßeneinsatz (beispielsweise SA) sich am besten zum Einsatz bei niederen / Mittleren Temperaturen (ca. Das bedeutet, dass diese Sintermischungen, falls diese auf der Rennstrecke eingesetzt und damit über Gebühr beansprucht werden, von starkem Fading (Reibungsverlust) betroffen sind und oberhalb einer gewissen Temperatur zunehmend an Bremswirkung einbüßen. Umgekehrt kann sich beim Einsatz von Racing-Belägen auf der Straße kein hoher Reibwert aufbauen, wodurch sich der Bremsweg verlängert. Die mittleren Mischungen stellen stets einen Kompromiss für die beschriebenen Situationen dar.

4. Wie fahre ich die Beläge optimal ein?

Alle Mischungen erfordern sorgfältiges Einfahren. Dies gilt besonders für die Racingmischungen. Dieser Vorgang besteht aus mehreren Bremsmanövern mit leichtem Druck sowie Kühlphasen zwischen den einzelnen Bremsmanövern. Auf diese Weise wird ein korrekter thermischer Erwärmungs- und Abkühlungszyklus der Bremsanlage durchgeführt.

Test Sintermetall-Bremsbeläge für die Suzuki Bandit 650 ABS

MOTORRAD besorgte sich gesinterte Nachrüstbremsbeläge von AP-Racing, Brembo, Carbone Lorraine, EBC, Ferodo, Goldfren, Lucas und Saito, um zu überprüfen, ob die Zubehörstopper nicht vielleicht doch ein wenig mehr Bremsleistung aus der Bandit herauskitzeln können als die Originalteile. Um gleiche Bedingungen zu schaffen, wurden sämtliche Kandidaten zunächst ausgiebig eingefahren, bis die Belagflächen komplett an den Bremsscheiben anlagen. Denn erst dann entwickeln Beläge ihre maximale Leistung.

Zu den Funktionskriterien im vorliegenden Test gehören das Ansprechverhalten bei Trockenheit und Nässe, das angibt, wie spontan die Beläge auf einen Zug am Bremshebel reagieren, sowie der Druckpunkt, der sich idealerweise bei kalten und warmen Bremsen immer nach demselben Hebelweg einstellt und einen stabilen Widerstand bietet. Die Dosierbarkeit bewertet, wie exakt sich die gewünschte Bremskraft dosieren lässt. Ein auch für weniger Geübte optimales Bremsverhalten ist so ausgelegt, dass die Bremswirkung bei gleichmäßig zunehmender Handkraft ebenfalls gleichmäßig und somit berechenbar zunimmt. Außerdem schlägt sich die angesprochene Handkraft in der Bewertung nieder. Wünschenswert sind Beläge, die bereits auf geringe Hebelkräfte reagieren. Die Bremswirkung kalt und warm gibt an, wie hoch die maximal realisierbaren Verzögerungen bei kalter beziehungsweise warmer Bremse ausfallen. Analoges gilt für die Bremswirkung bei Nässe. Ein gutes Fadingverhalten zeichnet sich dadurch aus, dass auch nach vielen kurz hintereinander durchgeführten Vollbremsungen weder die Bremswirkung nachlässt, noch die Handkräfte stark zunehmen und der Druckpunkt konstant bleibt, also nicht in Richtung Bremsgriff »durchfällt«.

Fazit: Mit den meisten Zubehörbremsbelägen verzögert die Bandit einen Tick besser als mit den Original-Stoppern - nicht extrem, aber spürbar. Wesentlich größer ist der Gewinn, im wörtlichen Sinn, beim Kaufpreis. Im Vergleich zu den mit Abstand am teuersten Suzuki-Belägen spart man bei allen Zubehörfabrikaten deutlich. Wem der Preis das Wichtigste ist, der greift zu den supergünstigen Saito-Belägen von Louis. Rein nach den Funktionskriterien ist man mit den Produkten von Brembo und EBC am besten bedient.

Testergebnisse im Überblick

Hier eine Zusammenfassung der Testergebnisse für die verschiedenen Sintermetall-Bremsbeläge:

Marke Typ Preis (ca.) Fazit
Saito Sintermetall 35,90 Euro Gut zu dosieren, gutes Fadingverhalten, aber vergleichsweise hohe Handkräfte und verzögertes Ansprechverhalten bei Nässe.
Lucas (TRW) MCB 681/682 SV 65,90 Euro Geringe Handkräfte, gute Bremswirkung in warmem Zustand, aber viel zu geringe Anfangsbelagstärke.
Goldfren S3 Racing 104/124 64,96 Euro Gut zu dosieren, ausreichend Anfangsbelagstärke, aber vergleichsweise hohe Handkräfte und verzögertes Ansprechverhalten bei Nässe.
Ferodo FDB 2048/2049 ST 77,80 Euro Gute Dosierbarkeit, geringe Handkräfte, gute Funktionswerte in kaltem und warmem Zustand, aber verzögertes Ansprechverhalten bei Nässe.
EBC FA 229/231 HH 65,91 Euro Gute Dosierbarkeit und geringe Handkräfte, sehr gutes Fadingverhalten, blendender Eindruck bei Trockenheit und Nässe. Testsieger
Brembo 07.KA18/19.SA 75,90 Euro Mit Abstand bestes Ansprechverhalten, fester Druckpunkt, gute Dosierbarkeit, aber geringe Anfangsbelagstärke.
Carbone Lorraine 2383/2384 A3+ 68 Euro Sehr gute Dosierbarkeit, sehr gutes Fadingverhalten, größte Anfangsbelagstärke.
AP-Racing LMP 304/305 SF 57,56 Euro Geringe Handkräfte, in warmem Zustand gute Bremswirkung, gutes Fadingverhalten, gute Bremswirkung bei Nässe, aber viel zu geringe Anfangsbelagstärke.

Fazit des Tests: Die Unterschiede zwischen den Kandidaten halten sich bei diesem Test in überschaubaren Grenzen. Etwas abgeschlagen landen die Beläge von Suzuki, Goldfren und Saito auf den hinteren Rängen. Sie leisten sich zwar keine frappierenden Schwächen, erzielen aber nur durchschnittliche Funktionswerte. Im Mittelfeld tummeln sich Ferodo, AP-Racing und Lucas - Letztere zwei verlieren im Kriterium »Belagstärke« reichlich Punkte. Ganz vorn finden sich EBC, Brembo und Carbone Lorraine nahezu gleichauf - jedoch mit unterschiedlichen Stärken. So überzeugt der Testsieger EBC vor allem durch sein sehr gutes Fadingverhalten und seine auch ansonsten gleichmäßig guten Werte in allen anderen Kriterien.

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