Das Bremslicht ist ein wichtiger sicherheitsrelevanter Bestandteil jedes Kraftrads. Selten merkt man es selbst als erster, wenn es nicht funktioniert. Meistens läuft es so ab: Der Mechaniker in der Werkstatt, die Kumpels bei der gemeinsamen Spritztour, aufmerksame Verkehrsteilnehmer oder im ungünstigsten Fall die Polizei machen einen darauf aufmerksam, dass das Bremslicht nicht funktioniert. Da ein funktionierendes Bremslicht aber ein wichtiger sicherheitsrelvanter Bestandteil Ihres Kraftrads ist, muss die Ursache schnell gefunden werden.
Die erste Vermutung? Klar, die Leuchte ist defekt. Also schnell die alte ausgebaut und durch ein neues Bremslicht ersetzt. Wenn es jetzt aber immer noch dunkel bleibt, könnte das Problem eine andere Ursache haben. Viel deutet jetzt auf einen defekten Bremslichtschalter hin. Diesen auszuwechseln, ist kein großer Aufwand. Schwieriger ist hingegen, erst einmal den passenden Schalter für Ihr Motorrad oder Ihren Roller zu finden und zu kaufen.
Bremslichtschalter Öffner oder Schließer?
Die Gretchenfrage beim Bremslichtschalter, die immer wieder für Verwirrung sorgt: Bremslichtschalter Öffner oder Schließer? Weil es aber auf die Perspektive ankommt, wollen wir zunächst Klarheit schaffen, warum die eine Variante der Bremslichtschalter "Öffner" heißt und die andere "Schließer" heißt. Ihre Bezeichnung verdanken Bremslichtschalter Öffner oder Schließer dem Zustand, in dem sie sich befinden, wenn sie gedrückt bzw.
Betrachten wir zunächst den Bremslicht-Schalter-Typ "Öffner". Im Ausgangszustand ist der Stromkreislauf geschlossen, da sich die Metallplättchen in der Mitte und an der Seite berühren. Erst wenn man den Bremslichtschalter (am Fahrzeug durch das Pedal, hier mit der Hand) drückt, wird der Stromkreislauf unterbrochen, weil die beiden Plättchen keinen Kontakt mehr haben.
Genau umgekehrt verhält es sich beim Bremslicht-Schalter-Typ "Schließer". Erst wenn man den Bremshebel drückt, schließt sich der Stromkreis und die Bremsleuchte geht an.
Funktionsweise des hinteren Bremslichtschalters
Wenn der Bremshebel getreten wird entlastet die Lasche am Hebel den "Stift" am Schalter und das Bremslicht leuchtet...dh also, die Lasche sitzt zwischen Drehpunkt und "Trittfläche" des Hebels. Ich hatte es zunächst so verstanden, dass der Schalter öffnet, wenn der Stift entlastet ist und schließt, wenn er eingedrückt wird.Das ist ja das Problem, denn er funktioniert anscheinend genau entgegengesetzt zu der Weise, in der er vorher funktioniert haben soll.Jetzt ist mir die Idee gekommen, dass es sich bei dem Schalter vielleicht um einen Reibkontakt handelt, der nur in einem mittleren Bereich schließt, davor und dahinter aber öffnet.Wenn das so sein sollte, kann man die ordentliche Funktion durch genaues Justieren des Schalters wieder herstellen.
Vor allen weiteren Spekulationen...mess doch mal bitte ganz einfach den Durchgang...vielleicht ist dein Schalter hinüber (höchstwahrscheinlich), Kontakte innen gebrochen oder die Federwirkung ist Null und er bewegt sich einfach innen drin nicht mehr...Wieviel Kontakte hat denn der Schalter und gehen da zwei Kabel hin oder nur eins?
Man kann diesen Kontakt im Grunde mit einem Türkontakt eines PKW's gleichsetzen. Hier sind diese direkt mit "PLUS" verbunden und werden durch öffnen mit "MASSE" durchgeschaltet. Feder sitzt im Schalter innenteil. Messe mal mit einem OHMMETER in welchem Bereich der Schalter öffnet oder schließt!
Im unbelasteten Zustand ist er geschlossen ( lässt Strom durch).Die Einstellschraube unten am Bremshebel wird so eingestellt dass er betätigt wird und öffnet.“Wenn er im geschlossenen Zustand Strom durchlässt müsste das Bremslicht doch dauerleuchten da ja Masse mit der Schraubbefestigung am Rahmen geholt wird!Bei mir liegt die Einstellschraube im Ruhezustand auf dem Schalter an.
Halte doch mal die beiden Kabel zusammen / brücken. Dann sollte das leuchten. = Schließer ps.
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