Carver ist eine Eigenmarke des Frankfurter Fahrradversenders „Fahrrad XXL“. Das Angebot deckt praktisch alle Sparten ab, vom City- bis zum Rennrad. Auch E-Bikes führt der Anbieter im Sortiment.
Anstelle des Vertriebs über Einzelhändler setzt Fahrrad XXL auf den Direktvertrieb - online oder über derzeit 15 Präsenzstores, wo die Räder vor Ort auch getestet werden können. Wohnen Sie im Umfeld einer der Filialen, können Sie eventuelle Gewährleistungsansprüche unkompliziert regeln. Ansonsten muss das Rad im Defektfall eingeschickt werden.
Zu den besonderen Leistungen des Anbieters zählt das sogenannte „Crash Replacement“. Geht der Rahmen Ihres Rads in den ersten drei Jahren nach Kaufdatum kaputt, gibt es nach Herstellerangaben 50% auf einen neuen - sachgemäße Nutzung und Erstbesitz vorausgesetzt.
Wie gut schneiden Fahrräder von Carver in den Tests ab?
Mit gutem bis sehr gutem Ergebnis. In den Tests zeichnen sich die Modelle durch sorgsam gewählte Teile, moderates Gewicht und gute Fahrcharakteristik aus. Zielen Sie nur auf sin solides, schnörkelloses Modell ab, sind Sie schon mit 500 Euro dabei. Brauchbare Hardtail-Mountainbikes für Touren in leichtem Gelände erhalten Sie schon unter 1.000 Euro.
Carver Transalpin 902 im Test
Ja, das Carver ist das einzige 29er im Testfeld. Dadurch wurde das Transalpin bergab zum Liebling der Tester. Problemlos steuert man damit durch jeden Kurvenradius, bei schnellen Geraden gibt es Sicherheit. Kleine Bodenwellen oder Steine werden von den großen Laufrädern in Verbindung mit den komfortbringenden Schwalbe-Evolution-Reifen verschluckt, ohne das Fahrwerk unnötig zu belasten. Ok, das Racing-Ralph-Profil am Vorderrad ist etwas schwachbrüstig, bietet bei Trockenheit aber ausreichend Grip.
Doch vor jeder Abfahrt steht bekanntlich die Auffahrt. Selbst, wenn wir ein Auge wegen der einzigen Teleskopstütze in diesem Vergleich zudrücken, ist das Transalpin mit komplett über 14 Kilo einfach zu schwer. Auch die Verarbeitungsqualität lässt Wünsche offen. Alle Züge sind zwar durchgehend, dafür etwas lieblos, verlegt. Der Rahmen wiegt über drei Kilo, und an den Lagersitzen liegt unlackiertes Aluminium frei. Das Ausstattungs-Niveau fällt trotz Teleskopstütze nicht nennenswert ab.
Wir haben das Transalpin während unserer Testrunden in Italien liebgewonnen. Dennoch wäre es mit weniger Gewicht und besserer Verarbeitung ein deutlich besseres Rad.
Die Alternative: Carver kann sogar noch günstiger. Beim Transalpin 901 für 1499 Euro wird auf die Teleskopstütze verzichtet und ein günstigeres SR-Suntour-Fahrwerk verbaut. Die großen 29er-Räder bleiben aber erhalten.
Etwas plump wirkt die Verarbeitung des 29ers. An den Lagersitzen liegen unlackierte Stellen offen, und auch die Zugverlegung geht eleganter.
Carver Gravel 230 im Test
Wir haben das Carver Gravel 230 getestet - ein Allrounder, der mit leichtem Aluminiumrahmen, Shimano GRX 820 und vielseitigen Bikepacking-Optionen überzeugt. Komfortabel, agil und bereit für jedes Abenteuer: Dieses Gravelbike liefert Leistung, die Spaß macht! Zu einem mehr als fairen Preis.
Der Frankfurter Fahrradhersteller Carver, bekannt durch seine Bikes, die in den Geschäften einer großen deutschen Kette zu finden sind, geht neue, unabhängigere Wege. Dazu gehört ein eigener Webshop, der Direktvertrieb sowie der Ausbau des Fachhändler- und Servicenetzes.
In diesem Zuge erblickt auch mit der Gravel Series eine neue Generation von Gravelbikes das Licht der Welt. Wir durften exklusiv das neue Gravel 230 noch vor Marktveröffentlichung fahren.
Kurz und knapp: Carver Gravel 230
- Modell: Gravel 230
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Farbvarianten: drei
- Größen: XS - XL
- Schaltung: Shimano GRX 820, 2x12
- Reifenfreiheit: bis 45 mm
- Gewicht*: 11,1 kg
- Preis: 1699 Euro/ lieferbar ab KW 7/25
Nicht ohne Stolz präsentiert sich das neue Gravelbike vor uns. Schließlich hat Carver auf dem Terrain einiges vor und hat den Rahmen deshalb komplett neu entwickelt. Ziel war es, ein Bike zu konzipieren, welches sowohl auf langen Strecken seine Vorteile ausspielen kann, als auch keine Kompromisse bei technischer Fahrweise und schnellem, sportlichen Schottern machen muss.
Dazu beitragen sollen konifizierte Rahmenformen. Sie sollen für genügend Leichtigkeit, hohen Komfort und größtmögliche Steifigkeit sorgen. Gegenüber dem Vorgänger soll der Rahmen rund 300 g leichter sein. Das Unterrohr bekommt dezente, modern wirkende Kanten verpasst. Carver spricht von "Liquid Design", einer Optik, wie aus einem Guss. Das aufgeräumte Cockpit mit den versteckten, unterhalb des Lenkers und Vorbaus verlaufenden Zügen soll ebenso bestechen, wie der am Steuer- und Sitzrohr glatt geschliffene Aluminium-Rahmen.
Außerdem wurde die Gabel beidseitig mit jeweils drei Montageösen versehen, die das Gravelbike obendrein für Bikepacking-Abenteuer fit machen sollen.
Geschaltet wird mit Shimanos GRX 820-Schaltgruppe. Sie besitzt eine Übersetzung von 48/31T an der Kurbel, sowie 11-36T an der Kassette.
Als Laufräder kommen Schürmann SDR Gravel zum Einsatz, auf denen Contis Terra Trail-Reifen mit 40 mm Breite aufgezogen werden. Bis zu 45 mm breite Pneus passen in den Rahmen.
Fahrverhalten des Carver Gravel 230
Das Carver Gravel 230 empfängt den Fahrer mit einer Sitzposition, die nicht zu stark sportlich ausgerichtet ist und einen guten Kompromiss zwischen Langstrecken-Komfort und sportlichem Fahren erlaubt.
Grund dafür ist der Radstand von 1051 mm (Größe M), der eine ausgewogene Geometrie bedeutet. Er kombiniert Stabilität auf unebenem Terrain und ausreichende Agilität für kurvige Trails oder Straßenfahrten. Wer es dennoch möchte, kann den Gabelschaft dank der Spacer um insgesamt 20 mm kürzen. Dies sollte aber von einem Fachhändler vorgenommen werden.
Eher untypisch für Aluminium fiel uns der hohe Dämpfungskomfort des Rahmens auf. Sowohl am Cockpit als auch am Heck ist der Effekt bei Unebenheiten des Untergrunds deutlich zu spüren. Mit ein Grund: die tiefer angesetzten Sitzstreben.
Außerdem war unser Test-Bike mit TPU-Schläuchen in den Reifen ausgestattet. Die können erstens mit weniger Druck gefahren werden, ähnlich wie bei Tubeless-Bereifung, und bringen zweitens weniger Gewicht gegenüber normalen Butyl-Schläuchen auf die Waage. Dementsprechend wirkt sich dieser kleine Kniff positiv auf den Fahrkomfort aus. Aber: Die Laufräder sind für Aluminium zwar leicht, jedoch nicht tubeless-geeignet. Carver arbeitet jedoch bereits an einer Nachrüstoption, wie uns versichert wurde.
Unter sämtlichen widrigen Bedingungen schaltet Shimanos GRX-Schaltung zuverlässig durch die einzelnen Gänge. Mit der montierten Übersetzung verlieren Höhenmeter ihren Schrecken, und im Flachen kann man es richtig krachen lassen.
Dabei liegt der 42 cm* breite Lenker gut in der Hand, das Gravelbike lässt sich bereitwillig und sicher um jede Ecke bugsieren, wirkt im Antritt aber eher gutmütig als spritzig. Die Conti Terra Trail-Reifen besitzen für das Bike passende Allrounder-Eigenschaften. Guten Grip im (matschigen) Gelände, auf der Straße dennoch flott genug.
Das Gravel 230 bietet nämlich genau dies, eine ordentliche Portion Fahrspaß.
Carver Strict E.410 E-Bike im Test
Das Strict E.410 E-Bike des Herstellers Carver zählt zur Kategorie Mountainbike. Das Rad besitzt einen Mittelmotor der Firma Bosch mit einer Leistung von 250 W und einem Drehmoment von 85 Nm. Betrieben wird das E-Bike mit einem 500 Wh Akku des Herstellers Bosch. Für das Strict E.410 gibt der Hersteller kein Gewicht an. Es verfügt über eine Shimano Deore Schaltung mit 10 Gängen sowie ein Bosch Purion Display. Gebremst wird das Bike mit einer Shimano MT200 Scheibenbremse.
Kundenmeinungen zum Carver Strict E.410
Das Carver Strict E.410 E-Bike wird als Online-Kauf mit viel Motivation beschrieben. Die Bestellung und Lieferung verliefen reibungslos, das Fahrrad kam gut verpackt an. Die Komponenten werden als hochwertig gelobt und die Montage war einfach. Der Bosch Performance CXGen 4 Motor sorgt für kraftvolles Fahren. Einige empfinden den Versand als etwas langsam, aber insgesamt zufriedenstellend. Die Qualität des Fahrrads wird als sehr hochwertig eingeschätzt. Einige erwähnen die gute Kommunikation während des Bestellvorgangs.
Carver Transalpin Trail
Eigentlich sagt der Modellname schon vieles über den angepeilten Einsatzbereich des Carvers aus. „Transalpin Trail“, heißt übersetzt: für den Touren-/Alpencrosser, der gerne im technischen Gelände unterwegs ist. Im Vergleich zum „normalen“ Transalpin bestückt man die Trail Variante mit einem um zwei Zentimeter breiteren Lenker, einer stabilen Rock Shox Yari Federgabel mit 130 statt 120 Millimeter Federweg und breiteren und griffigeren Schwalbe Nobby Nic Reifen. Der Vorbau ist für ein agileres Handling kürzer, der Durchmesser der Magura Bremsscheiben beträgt 203 bzw. 180 Millimeter und bei der Übersetzung bzw. der Sram GX Kurbel kommen zwei statt drei Blätter zum Einsatz. Kurz gesagt, das Bike soll laut Carver optimiert für die Abfahrt sein und dort mehr Spaß und Sicherheit bieten. Apropos Sicherheit. An einem Bike dieser Klasse darf natürlich auch eine versenkbare Sattelstütze nicht fehlen und mit der Kind Shock LEV Integra greift man auf ein hochwertiges Produkt zurück. Der Rahmen wurde zur vergangenen Saison hin überarbeitet und mit nahezu allen modernen Anbaustandards ausgestattet. Klassisch und serviceorientiert zeigt man sich hingegen bei der Zugverlegung.
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