Centurion Fahrräder im Test: Aktuelle Testberichte und Bewertungen

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Aktuelle Testberichte im Überblick

ElektroRad-Magazin (01/2024): Centurion Country R3000i LX

Im aktuellen E-Bike-Neuheiten-Test des ElektroRad-Magazins (01/2024) wurde unser vollgefederter Tiefeinsteiger Country R3000i LX auf Herz und Nieren getestet. Die Redaktion zeigte sich von unserem Konzept vollauf begeistert. Das Country LX sei ein durchweg „feines Tourenfully“. Dabei führte die Redaktion aus, dass wir unsere langjährige Fully-Kompetenz „gekonnt in den Tourensektor“ übertragen hätten. „Das vollgefederte Tiefeinsteiger-Bike entspricht absolut dem Zeitgeist“.

Der Spagat zwischen den Fahrleistungen eines Mountainbikes mit dem „Komfort eines Hollandrades“ gelinge sehr gut. Mit einer angenehm aufrechten Sitzposition biete das Bike viel Kontrolle. Gelobt wurde auch das elegant in den Gepäckträger integrierte Rücklicht, sowie die optimale Anbringung der hellen Frontleuchte. Das sorge für „optimale Ausleuchtung“ und ermögliche „die Montage eines optionalen Frontgepäckträgers“.

Mit unserem „Komfort-Fully“ könne man auch prima im Gelände Spaß haben. „Die Reifen haben in tiefem Matsch noch ordentlich Grip, der Motor schiebt dabei sehr kraftvoll, aber dosiert an, und das Fahrwerk schluckt auch wilde Schläge.“ Auf der Straße biete das Country LX „sänftenartigen Komfort“. Neben der erstklassigen und breitgefächerten Shimano XT-Schaltung, bot auch die „Spitzenbremsanlage mit vier Kolben und 203-mm-Rotoren“ eine überragende Performance.

Stimmig abgerundet wird das Country LX von einer absenkbaren Sattelstütze, die ihre Vorteile „im städtischen Stop-and-go“ ausspielt.

Was der Redaktion besonders gefiel:

  • Großdimensionierte 4-Kolben-Bremsen
  • Clevere Ladebuchse mit Option, den Range-Extender am Steuerrohr anzubringen

Die CENTURION Country-Modelle haben bei unseren Trekking- und Tiefeinsteiger-Vergleichstests Kauftipps und Testsiege abgeräumt. Nun rollt das neue CENTURION Country R3000i LX mit Bosch Smart System und vielen cleveren Features daher.

Bei CENTURION hat man schon früh das Potenzial von Tiefeinsteigern erkannt. Bereits 2018 konnte das CENTURION E-Fire Country F3500 mit seinem ausgereiften Konzept begeistern und sich in unserem großen Offroad-Tiefeinsteiger-Vergleichstest 2020 als Testsieger behaupten. Ein Jahr später räumte der Nachfolger Country R2600i, seinerzeit noch als Hardtail, den Kauftipp in unserem Trekking-Vergleichstest ab.

Das neue vollgefederte CENTURION R3000i LX bildet die aktuelle Speerspitze der Tiefeinsteiger-E-Bikes im Portfolio der Schwaben. Bei der Entwicklung haben die Ingenieure auf ihre langjährige Erfahrung aus dem MTB-Bereich zurückgegriffen und setzen unter anderem auf das gleiche Ausfallende wie am E-MTB No Pogo. Für 5.599 € wechselt es den Besitzer und ist nach dem CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 Limited Edition das günstigste Bike im Test.

Das Bike kommt mit der klassischen CENTURION-DNA und vielen eigenen Anbauteilen wie dem Kettenblatt und der Kurbel in Silber, sodass sie sich hervorragend von der schwarzen Lackierung abheben, und dem CENTURION-typischen Motor-Cover mit Kühlergrill, das den Bosch Performance Line CX-Motor förmlich mit dem Rahmen verschmelzen lässt. Umso auffälliger sind die goldenen Schriftzüge, die den edlen Look des R3000i LX nochmals unterstreichen, und wie bei einem Porsche prangt an der Front das Marken-Wappen.

Für einen noch cleaneren Look wurde der Luftdämpfer im Sitzdom versteckt und ist von der Seite kaum zu sehen, was jedoch die Zugänglichkeit und das Dämpfersetup etwas erschwert. Die Aufgeräumtheit setzt sich bis zur Front fort: Die vielen Kabel vor dem Cockpit sind sauber gebündelt und verschwinden direkt am winkelverstellbaren Vorbau in den Rahmen.

Das CENTURION R3000i LX ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Integration und Funktionalität nicht ausschließen müssen. So sieht die glänzende Blende am Steuerrohr nicht nur schick aus, sondern darunter befinden sich auch Anschraubpunkte für Flaschenhalter und Range Extender. Letzterer kann direkt am Ladeport auf dem Unterrohr eingesteckt werden - clever!

Hat man den Range Extender abgesteckt, kann der 625-Wh-Akku über den gut zugänglichen Ladeport geladen werden, der sich direkt unter dem Vorbau befindet. Wer keine Lademöglichkeit in der Garage oder im Keller hat, kann alternativ den Stromspeicher auch ganz leicht aus dem Unterrohr nach oben hin entnehmen, ohne sich bücken oder nach einem Werkzeug greifen zu müssen.

Auch in Sachen Vollausstattung macht CENTURION beim R3000i LX keine halben Sachen. Der hauseigene Gepäckträger ermöglicht ein seitliches Befestigen von Taschen und lässt eine maximale Zuladung von 120 kg zu. Wem der Platz auf dem Gepäckträger nicht genügt, der kann vorne einen Frontgepäckträger montieren. Den gibts im CENTURION-Zubehörshop für 100 €, die passende Tasche mit einfacher Klettverschlussbefestigung dazu kostet 90 €.

Wie die Anschraubpunkte für Flaschenhalter und Range Extender verstecken sich die Montagepunkte unter der Abdeckung am Steuerrohr. Bei montiertem Frontgepäckträger werden die Flasche und der Range Extender direkt am Gepäckträger angebracht. Wer jetzt die zulässige Zuladung noch immer nicht ausgereizt hat, der kann auch noch zusätzlich einen Anhänger an das CENTURION montieren.

Die soliden Schutzbleche aus Alu halten das Gepäck und den Fahrer zumindest von unten trocken, für das kühle Nass von oben hilft nur die richtige Kleidung ;). Hat man sich in der Zeit verschätzt und muss im Dunkeln heim radeln, sorgt die Lezyne Power E115 mit integriertem Fernlicht für gute Sicht. Von hinten wird man dank des integrierten Rücklichts im Gepäckträger von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen.

Der tiefe Durchstieg in Kombination mit der absenkbaren Sattelstütze erleichtert das Aufsteigen ungemein. Die Shimano DEORE-Vierkolbenbremsen mit 200 mm großen Bremsscheiben bieten genauso viel Bremspower wie die teurere XT-Bremse am CONWAY CAIRON SUV FS 7.7.

Centurion Country R3000i LX: Technische Details

Dank des tiefen Durchstiegs, dem niedrigsten im Test, und der absenkbaren Sattelstütze des CENTURION E-Bike Country R3000i LX gelingt das Aufsteigen mühelos. Sitzt man im Sattel, fühlt man sich direkt wohl. Die Sitzposition fällt durch das lange Steuerrohr, den kurzen Reach und das niedrige Tretlager extrem integriert und komfortabel aus. So cruist man entspannt durch schöne Landschaften und vergisst, dass man schon mehrere Stunden im Sattel verbracht hat.

Das hohe Sicherheitsempfinden aus der hohen Front und das intuitive Handling wecken den Entdeckerdrang und animieren dazu, befestigte Wege zu verlassen und die Umgebung über schmale Pfade zu erkunden. Nur das CONWAY CAIRON ist noch laufruhiger unter den Tiefeinsteigern im Test. Selbst Einsteiger steuern das CENTURION E-Bike präzise und ohne viel Mühe um Kurven, und die kraftvollen Shimano DEORE-Vierkolbenbremsen mit großen 200-mm-Bremsscheiben vorne und hinten stehen der am CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 verbauten XT-Bremse in Sachen Brems-Performance in nichts nach.

Nur auf eine werkzeuglose Hebelweitenverstellung muss man verzichten. Gerade auf unebenen Untergründen ist Vorsicht geboten, denn durch das tiefe Tretlager muss man ein wenig auf das Pedal-Timing achten, um mit dem Pedal nicht an Wurzeln oder Steinen hängen zu bleiben. Das SR Suntour-Fahrwerk mit seinen 120 mm Federweg vorne und 105 mm am Heck sorgt für guten Komfort.

Vor allem der Hinterbau spricht feinfühlig an und filtert Unebenheiten gekonnt weg. So hat man auf Uphills mit losem Untergrund immer genügend Traktion und in Kombination mit dem Bosch Performance Line CX und seinen 85 Nm einen Motor mit viel Power. Am Berg fährt man mit dem CENTURION ohne Probleme an, wenn man mal zum Stehen gekommen ist.

Dank der hohen Bandbreite der Shimano XT-LINKGLIDE-Schaltung, die auf Haltbarkeit ausgelegt ist und durch ein smoothes Schaltgefühl überzeugt, bezwingt man in Kombination mit dem kraftvollen Turbo-Modus die steilsten Anstiege. Für den direkten Turbo-Modus braucht man aber einen gefühlvollen Fuß, damit die Front nicht zu steigen beginnt. Die weniger stürmischen Tour+ oder eMTB-Modi sind auch für Anfänger geeignet und passen ihre Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation an, sodass man während einer Tour nicht mehr zwischen den Modi zu wechseln braucht.

Das Bosch Smart System im CENTURION E-Bike Country R3000i LX bietet nicht nur kraftvolle Unterstützung, sondern kommt auch mit cleveren Connectivity-Features wie der umfangreichen Bosch eBike Flow App. Über sie können Routen geplant werden, und Abbiegehinweise werden durch eine schematische Weganzeige auf dem Bosch Kiox 300-Display vor dem Vorbau angezeigt. Für den kurzen Lunch kann man die Motorfunktionen des E-SUV-Tiefeinsteigers durch das eBike Lock lahmlegen.

Das erschwert Dieben zwar ihr Vorhaben, eine richtige Alternative zu einem Schloss ist es dennoch nicht - doppelt hält besser! Die hohe Verarbeitungsqualität macht sich beim CENTURION E-Bike Country R3000i LX nicht nur in der Optik bemerkbar, sondern auch im täglichen Gebrauch. Das SUV E-Bike ist leise und die angeschraubten Komponenten geben selbst auf unebenen Untergründen keinen Mucks von sich.

Das CENTURION R3000i LX macht abseits befestigter Wege sowohl im Entdeckermodus als auch im gemütlichen Cruise-Modus eine gute Figur und holt somit eine breite Zielgruppe ab. Dabei legt es hohen Wert auf schickes Design, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen. Das CENTURION Country R3000i LX zeigt so gut wie keine Schwächen und punktet mit einem breiten Einsatzgebiet: Egal, ob über Stock und Stein oder doch lieber gemütlich die Gegend auf Schotterstraßen erkunden: Es überzeugt mit einem hohen Sicherheitsempfinden und intuitivem Handling, nur vor Pedalaufsetzern durch das tiefe Tretlager ist ein wenig Vorsicht geboten. Zudem kombiniert es eine noble Optik mit hoher Funktionalität.

Centurion Country R3000i LX: Ausstattung

Komponente Details
Motor Bosch Performance Line CX 85 Nm
Akku Bosch PowerTube 625 Wh
Display KIOX 300
Federgabel SR Suntour Mobie35 120 mm
Dämpfer SR Suntour Edge+ R 105 mm
Sattelstütze Procraft Drop Pro 100 - 170 mm
Bremsen Shimano DEORE BR-M6120 203 mm
Schaltung Shimano XT Linkglide 1x11
Vorbau Procraft Adjustable Deluxe AICR 90 mm
Lenker Procraft Riser Pro 720 mm
Laufradsatz Procraft MD25 27,5"
Reifen Continental Ruban 2,3"
Gewicht 29,4 kg
Zul. Gesamtgewicht 150 kg

ELEKTRORAD-Magazin: Centurion Lhasa R2700i EQ im Dauertest

Im intensiven Dauertest des ELEKTRORAD-Magazins konnte unser vielseitiges, äußerst beliebtes und vollgefedertes E-Mountainbike begeistern. Über 4000 km meisterte das Lhasa R2700i EQ „mit Bravour“. Dabei sei es für „Fluss- und Bergtouren, Genuss-, Pendler-, Einkaufsfahrten” sowie „Nacht-Einsätze“ optimal geeignet. Mit erstklassigen Scheibenbremsen sowie einem souveränen Fahrverhalten ausgestattet, verlieh es den Testern viel Sicherheit - selbst in anspruchsvollen Abfahrten. Ein “Rad, das sich in Ausnahmesituationen bewährt und bei allen Einsätzen von Genusstouren bis Gardasee-Downhills überlegen bleibt, ist eine perfekte Wahl.“

Das Fahrwerk, so Chef-Tester Daniel Fikuart, sei dabei von CENTURION „über mehrere Modell-Jahrgänge zur Meisterschaft entwickelt“ worden. Eine „sorglose, stets überlegene Fahrweise“ sei dadurch „garantiert“. Auch nach über 4000 Test-Kilometern arbeiteten das Federbein und die Federgabel „einwandfrei“. Die 29-Zoll-Laufräder boten souveränen Geradeauslauf und Agilität. In Kombination mit den eher feinstolligen Reifen garantiere dieses Setup einen „gelungenen Spagat zwischen rollwiderstandsreduziertem Rollen auf Asphalt und Grip im Gelände“.

Der Bosch CX-Motor mit 85 Nm entfalte zudem „bulliges Drehmoment“. Mit dem „kapazitätsstarken 750-Wh-Akku“ und der kräftigen Schiebehilfe ist man für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Im Modus „Tour+“ seien damit Radreisen über 100 Kilometer drin. Selbst der Serien-Sattel, sonst ein klassisches Tausch- bzw. Individualisierungs-Teil, „überzeugte alle Tester in Passform und Polsterung“ und ist zudem „per Daumenschalter höhenverstellbar“.

Das tiefgezogene Oberrohr bot „beruhigende Schrittfreiheit“. Selbst die Schutzbleche am Lhasa überzeugten die Tester in Breite, Höhe und Seiteneinstellbarkeit. „Dass nach 5000 Kilometern beim soliden CENTURION nichts klappert, spricht für Qualität.“ Der Gepäckträger gefiel durch Stabilität, Erweiterbarkeit und ein schön integriertes, stylisches, intensiv leuchtendes Rücklicht, das zur Sicherheit beiträgt.

Nach über 4100 „strapaziösen“ Test-Kilometern sind „Kettenblatt, Ritzel und Kette“ in einem „überraschend guten Zustand“. Das Lhasa überzeugte im Dauertest auf ganzer Linie und wurde von den Testern in den höchsten Tönen gelobt.

Fazit der Redaktion:

„Besser geht’s kaum. Nach nun fast 5000 Kilometern konnte das CENTURION Lhasa R2700i EQ absolut begeistern. Man spürt auf jedem Meter und bei jedem Einsatzzweck, dass das Modell seit Jahren verbessert und optimiert wird. Sein erfrischendes Fahrverhalten generiert auf jedem Meter enormen Fahrspaß. Gebaut für alle Gelegenheiten überzeugt dieser Allrounder bei Einkaufsfahrten, Radreisen und Ausritten im Gelände - ein Rad für Alles! Selbst im Grenzbereich bietet es üppige Reserven für sicheres Fahren. Das Lhasa spielt in einer anderen Qualitäts-Liga.

Centurion Country R900i LX

Mit dem Country R900i LX bietet Centurion einen vollgefederten Tiefeinsteiger, der für ausschweifende Geländefahrten gerüstet optisch eher elegant daherkommt. Mit dem CX-Motor verbauen die Magstädter Boschs Offroad-Kraftpaket, das sich aus einem nach oben entnehmbaren vollintegrierten 625-Wh-Akku speist. Dass die Konzeption maßgeblich auf Komfort fußt, unterstreicht neben 58 mm breiten Mountainbike-Pneus auch eine absenkbare, via Hebel am Lenker bedienbare, Sattelstütze, die Auf- und Absteigen erleichtert.

Sehr aufrecht auf dem nicht zu weichen Procraft-Sattel Platz genommen, kurvt es sich von Beginn an dank 720 mm breitem MTB-Lenker (bei einem 90-mm-Vorbau) souverän über Feld- und Waldwege. Die speziell für den E-Bike-Einsatz hin entwickelte robuste ­Cues-Schaltung wechselt präzise ihre 10 Gänge - und wartet auch an Steilstücken mit passender Übersetzung auf. Bergab offenbart der Rahmen seine, für einen Tiefeinsteiger, recht bemerkenswerte Steifigkeit.

Sie interessieren sich für das Centurion Country R900i LX?

Centurion No Pogo Serie

Ganz anders als bei einem Pogo-Stick bleibt beim Hinterbau des Centurion No Pogo das nervige Wippen aus. Die No Pogo E-Bikes sind aufgrund der Qualität des deutschen Herstellers Centurion ausgezeichnet. Bei allen Modellen der No Pogo Serie überzeugt der starke Rahmen des deutschen Herstellers, auf den du mit 5 Jahren Garantie im Gelände vertrauen kannst. Allein die Liste der Highlights ist lang.

Das aktuelle Centurion No Pogo R 3000 kommt im Modelljahr 2025 mit neuer Technik von Bosch und RockShox in einem gelungenen Gesamtpaket. Die deutsche Marke Centurion setzt auf den neuen Bosch Performance Line CX Motor, der grundüberholt in der 5. Da 85 Nm Spitzenleistung entsprechend ins Trail übersetzt werden müssen, findet eine ebenso revolutionäre Fahrwerkstechnik Verwendung. Die Rock Shox ZEB Ultimate mit 170 mm Federweg wurde mit den aktuellen ButterCups ausgerüstet. Die Technik reduziert Vibrationen der Trails, was Erschütterungen und damit verbundene Ermüdungen der Hände und Arme minimiert.

Nicht zu vergessen ist der DT-Swiss HX1700 Laufradsatz, der gemeinsam mit der MAXXIS Bereifung im Mixed Mullet ein sauberes Enduro-Erlebnis unterstreicht. Gelobt wurde die Integration des Akkus, die mögliche Nutzung des Bosch Range Extenders und die Ausstattung. Das No Pogo F800i ist ein guter Kletterer. Mit ihm machen Touren auf extrem technischen Singletrails Spaß. Dabei ist auch dieses Centurion, das laut Tests bei Kletterpartien überzeugt, bei Sprüngen bis 1,20 m extrem haltbar und lässt auf Trails viel Raum nach oben.

Das Erfolgskonzept No Pogo wurde in dieser Superlight-Version mit einem Carbonrahmen ausgestattet. Als No Pogo SL R6000i überzeugt das E-MTB durch ein noch niedrigeres Gewicht von ca. Das No Pogo SL R6000i liefert dir ein leichtes Trail E-MTB, das mit einem guten RockShox Fahrwerk überzeugt.

Als extrem leistungsfähiges Modell ist das NoPogo R4000i rundum hochwertig ausgestattet. Als Enduro macht den Bikepark unsicher, überzeugt leistungsstark beim Klettern und kann mit der starken Lichtanlage auch auf dem abendlichen Heimweg liefern. Aufgrund der extrem guten Ausrüstung legt sich der Fokus auf die Nutzung im Gelände. Das No Pogo R4000i kann durch eine extrem gute Ausstattung verwöhnte Fahrer begeistern.

Zuverlässige Performance im Gelände liefert dir auch das No Pogo R2700i EP2. Die Tester lobten die für Centurion gewohnt qualitative Verarbeitung, das gute RockShox Fahrwerk und das Abfahrtsverhalten. Noch einen Gang hochgeschaltet haben Centurion bei der Ausstattung des No Pogo R3700i EP2.

Das No Pogo von Centurion legt den Fokus auf einen Offroad-Alleskönner, der auch im Alltag eine extrem gute Figur macht. Das No Pogo geht seit vielen Jahren in Tests als zuverlässiges Modell hervor, das mittlerweile eine Erfolgsgeschichte beschreibt.

Centurion Speeddrive R800 D EQ

Leichte E-Bikes haben nicht den besten Ruf. Nach dem Test mit dem Centurion müssen wir sagen: zu Unrecht! Denn das vielseitige und leichte E-Bike der Schwaben ist - etwas Fitness vorausgesetzt - nah dran am perfekten Allrounder.

Die Fakten zum Centurion Speeddrive R800 D EQ

  • Motor: Bosch SX
  • Akku: 400 Wh (fest verbaut)
  • Display: Bosch Intuvia 100
  • Rahmengrößen: S, M, L, XL
  • Rahmenformen: Diamant, Trapez
  • Preis: 3.399 Euro
  • Gewicht: 18,1 kg (Testbike in Größe M, MYBIKE-Messung)
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 150 kg
  • Garantie: lebenslang auf den Rahmen
  • Besonderes: Leicht für ein E-Bike, hohe Gewichtszulassung, Akku fest verbaut

Centurion gibt lebenslange Garantie auf den Rahmen. Auch die Gewichtszulassung fällt mit 150 Kilo für ein Light-Bike hoch aus.

Bosch SX und fester Akku

Woher kommt eigentlich das schlechte Image der Light E-Bikes? Zu teuer, zu wenig Motorleistung, zu wenig Reichweite sind die Argumente, die man vor allem aus dem E-MTB-Lager hört. Dort mögen Light-Motoren Spezialisten sein. An einem Rad wie dem Centurion Speeddrive kann man sie aber einer viel breiteren Käuferschicht empfehlen. Lange, krasse Steigungen sind im Touren-Einsatz schließlich die Ausnahme. Und auf Strecke pendelt man mit den schnellen Reifen des Centurion schon im Eco-Modus spielerisch leicht um die 25 km/h-Grenze. Dadurch verbraucht das Speeddrive wenig Energie und schafft auf Tour gut und gerne 80 Kilometer mit einer Akku-Ladung. Mehr gibt's per optionalem Range Extender. Einziger Nachteil: Der Akku ist fest verbaut, das Bike muss zum Laden also in der Nähe der Steckdose parken können.

Boschs SX Motor kombiniert ein spritziges Ansprechverhalten mit niedrigem Tretwiderstand über 25 km/h.

Die Ausstattung des Centurion Speeddrive

Positiver Nebeneffekt des Light-Konzepts: Weil der kleine Akku nicht so teuer ist, bleibt mehr Geld für die Ausstattung. Das Centurion kommt daher auch für 3.399 Euro schon mit hochwertiger Carbon-Gabel. Die anderen Komponenten sind nicht so glanzvoll, aber funktional gut gewählt. Die 4000er Cues bietet nur neun Gänge aber eine gute Bandbreite, die Shimano Direct-Mount-Bremsen beißen kräftig zu. Der Schwalbe Gravel-Reifen mit feinem Profil vereint Offroad-Grip mit guten Roll- und Lenkeigenschaften auf der Straße.

  • Schaltung: Shimano Cues U4000 (9-fach)
  • Übersetzung: 42; 11 - 46 Zähne
  • Bremsen: Shimano UR300 (Zweikolben)
  • Reifen: Schwalbe G-One, 45 mm
  • Lichtanlage v. /h.: Trelock Lighthammer, 80 Lux / Supernova TL3 Z
  • Gepäckträger: Racktime 2.0 Wing, 20 kg Belastbarkeit
  • Gabel: Centurion Carbon

Die günstigste Version von Shimanos Cues bietet nur neun Gänge: Gute Bandbreite aber schlichtes Schaltgefühl und grobe Gangabstufung.

Praxistest: So fährt sich das Centurion Speeddrive R800 D EQ

Auf dem Centurion Speeddrive sitzt man sportlich und mit leichter Sattelüberhöhung. Das macht das Handling spaßig und direkt. Der Bosch Motor SX spricht feinfühlig an und liefert in kurzen Sprints sogar die hohe Leistung großer Motoren. So reduziert er Lastspitzen beim Ampelstart und auch die Anstrengung auf Tour spürbar. Damit kommt man auch bei längeren Fahrten frisch am Ziel an, tritt aber etwas mehr, als beim klassischen E-Bike.

Ein guter Antritt und ein direktes Handling zeichnen das Centurion aus. Mit den Gravel-Reifen machen auch geschotterte Wege Spaß, ohne dass das Fahrverhalten auf der Straße deutlich leidet.

Der Alu-Rahmen des Speeddrive federt allerdings wenig, die 45-Millimeter-Reifen bringen immerhin Komfort auf dem Niveau traditioneller Trekkingräder. Die kräftige Bremse gefällt ebenso wie die hohe Bandbreite der Kettenschaltung. Selbst schwere Packtaschen trägt der minimalistische Träger erstaunlich klaglos.

Kleine Verbesserungswünsche: Die Sattelstütze dürfte für zusätzlichen Sitzkomfort mehr flexen. Sattel und Griffe sind schick aber auf Dauer nicht komfortabel. Eine knackigere Schaltung und noch hellere Lichter gibt's am 600 Euro teureren Topmodell.

Breiter Einsatzbereich aber eine eher sportliche Sitzposition.

MYBIKE-Bewertung des Centurion Speeddrive

Stärken

  • Leicht und sportlich
  • Sehr gutes Handling
  • Auch mit kleinem Akku für längere Touren gut

Schwächen

  • Rahmen federt wenig
  • Akku fest verbaut

Das MYBIKE-Fazit

Mich hat das Centurion begeistert. Das ist das E-Bike, das ich mir selbst kaufen würde. Griffe und Sattel haben zwar vor allem optische Qualitäten. Aber das Rad ist sportlich, schnell, handlich, leicht und alltagstauglich - super! Gelagert wird das Rad bei mir ohnehin in der Wohnung. Den fest verbauten Akku nehme ich da zugunsten eines niedrigeren Gewichts und des großartigen Fahrverhaltens gerne in Kauf.

Adrian Kaether ist Testleiter bei MYBIKE.

Alternative Modelle: Light E-Bikes anderer Marken

Leichte und spannende E-Bikes gibt’s natürlich nicht nur von Centurion. Wir zeigen drei relevante Alternativen von extraleicht über günstig bis hin zu entnehmbarem Akku.

Stevens E-Strada 6.3.4

Mit kleinem Heckmotor von Mahle und nur 236 Wattstunden im Unterrohr ist das Stevens ein besonders schlankes Light E-Bike. Die Reichweite fällt entsprechend etwas geringer aus, die Ausstattung ist aber auch beim 6.3.4 FEQ für 3.299 Euro schon top. Das Gewicht liegt bei rund 17 Kilogramm.

Stevens E-Strada 6.3.4 FEQ, 3299 Euro.

Conway Nyvon 8.0 C

Das Nyvon hat ebenfalls den Bosch SX Motor und ein ähnliches Konzept wie das Centurion. Mit Carbon-Rahmen ist das Rad aber nochmal rund ein Kilo leichter, außerdem kann der Akku zum Laden aus dem Rad genommen werden. Nachteil: Der höhere Einstiegspreis von mindestens 4.400 Euro.

Conway Nyvon 8.0 C Allroad, ab 4399,95 Euro.

Tenways CGO 600 Pro

Light E-Bikes gibt's auch schon für unter 2.000 Euro. Gerade die niederländische Firma Tenways hat sich hier einen Namen gemacht. Viele Markenteile darf man hier nicht erwarten, aber gerade die Single-Speed-Version mit Riemenantrieb und rund 16 Kilogramm hat Charme.

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